Schachbundesliga 2018/19 (Frauen)

Die Saison 2018/19 war die 28. Spielzeit der Schachbundesliga der Frauen. Meister wurde der SC Bad Königshofen, während sich der Titelverteidiger OSG Baden-Baden mit dem vierten Platz begnügen musste. Aus der 2. Bundesliga waren im Vorjahr der TuRa Harksheide, der FC Bayern München und Rotation Pankow aufgestiegen. Als einziger Aufsteiger erreichte Harksheide den Klassenerhalt, während Pankow und München direkt wieder absteigen mussten. Rein sportlich wären außerdem die Karlsruher Schachfreunde abgestiegen, da jedoch aus der 2. Bundesliga West zur kommenden Saison kein Verein das Aufstiegsrecht wahrnehmen wollte, blieben diese als bester Absteiger in der 1. Liga.[1] Zu den gemeldeten Mannschaftskadern der teilnehmenden Vereine siehe Mannschaftskader der deutschen Schachbundesliga 2018/19 (Frauen).

TermineBearbeiten

Die Wettkämpfe fanden statt am 27. und 28. Oktober, 17. und 18. November 2018, 12. und 13. Januar, 9. und 10. Februar sowie vom 1. bis 3. März 2019 gespielt. Die letzten drei Runden wurden zentral in Berlin gespielt, die übrigen Wettkämpfe fanden dezentral bei den beteiligten Vereinen statt.

TabelleBearbeiten

Verein Sp G U V MP Brett-P.
1. SC Bad Königshofen 11 9 2 0 20:2 48,0:18,0
2. SK Schwäbisch Hall 11 9 0 2 18:4 48,5:17,5
3. Hamburger SK 11 8 2 1 18:4 44,5:21,5
4. OSG Baden-Baden (M) 11 7 2 2 16:6 45,0:21,0
5. Rodewischer Schachmiezen 11 7 1 3 15:7 39,5:26,5
6. SF Deizisau 11 4 3 4 11:11 31,5:34,5
7. SK Lehrte 11 3 3 5 9:13 25,5:40,5
8. SV 1920 Hofheim 11 4 0 7 8:14 28,5:37,5
9. TuRa Harksheide (N) 11 3 0 8 6:16 26,5:39,5
10. Karlsruher Schachfreunde 11 2 2 7 6:16 22,5:43,5
11. Rotation Pankow (N) 11 1 2 8 4:18 22,0:44,0
12. FC Bayern München 11 0 1 10 1:21 14,0:52,0

EntscheidungenBearbeiten

Deutscher Meister: SC Bad Königshofen
Abstieg in die 2. Bundesliga der Frauen: Rotation Pankow, FC Bayern München
(M) Meister der letzten Saison
(N) Aufsteiger der letzten Saison

KreuztabelleBearbeiten

Ergebnisse 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12.
1. SC Bad Königshofen 3 3 4 4 5
2. SK Schwäbisch Hall 5 6 5 4 6 6
3. Hamburger SK 3 3 4 4 6 5
4. OSG Baden-Baden 3 4 3 6 4 5 4 5 6
5. Rodewischer Schachmiezen 3 2 4 5 4 5
6. SF Deizisau ½ 1 3 2 3 3 6
7. SK Lehrte ½ 0 0 3 4 3 3
8. SV 1920 Hofheim 2 1 2 2 1 4 4 4
9. TuRa Harksheide 2 2 2 1 2 2 4 4
10. Karlsruher Schachfreunde ½ 0 0 2 3 2 2 3 5
11. Rotation Pankow 1 ½ 1 1 1 3 2 3
12. FC Bayern München ½ 0 0 0 3 2 2 1

Die MeistermannschaftBearbeiten

1. SC Bad Königshofen
  Olga Girja, Jana Schneider, Polina Schuwalowa, Tatiana Melamed, Anastassija Sawina, Alexandra Obolenzewa, Maria Schöne, Dina Belenkaja, Irina Sakurdjajewa, Anna Gwanzeladse, Julija Gromowa, Alisa Frey.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Karlsruhe bleibt in der Frauenbundesliga. In: Deutscher Schachbund. 15. April 2019, abgerufen am 4. Januar 2020.