Schachbundesliga 2004/05 (Frauen)

Spielzeit der deutschen Schachbundesliga der Frauen

Die Saison 2004/05 war die 14. Spielzeit der Schachbundesliga der Frauen. Aus der 2. Bundesliga waren der SK Holsterhausen, der SC Leipzig-Gohlis und Weiß-Blau Allianz Leipzig aufgestiegen. Während Holsterhausen und Weiß-Blau Allianz Leipzig den Klassenerhalt erreichten, landete der SC Leipzig-Gohlis ebenso auf einem Abstiegsplatz wie der SK Chaos Mannheim und Rotation Pankow (in der Vorsaison noch als Rotation Berlin am Start), da jedoch der SK Holsterhausen nach der Saison seine Mannschaft zurückzog, blieb Rotation Pankow erstklassig. Der Titelverteidiger OSC Baden-Baden (der zu Saisonbeginn noch SC Baden-Oos hieß und sich im Dezember 2004 umbenannte) gewann alle Wettkämpfe und wurde überlegen deutscher Meister. Zu den gemeldeten Mannschaftskadern der teilnehmenden Vereine siehe Mannschaftskader der deutschen Schachbundesliga 2004/05 (Frauen).

AbschlusstabelleBearbeiten

Verein Sp G U V MP Brett-P.
1. OSC Baden-Baden (M) 11 11 0 0 22:0 53,5:12,5
2. Rodewischer Schachmiezen 11 7 3 1 17:5 39,0:27,0
3. Hamburger SK 11 6 3 2 15:7 41,5:24,5
4. USV Halle 11 6 2 3 14:8 37,5:28,5
5. SK Großlehna 11 4 3 4 11:11 32,5:33,5
6. Dresdner SC 11 5 0 6 10:12 29,5:36,5
6. Karlsruher Schachfreunde 11 4 2 5 10:12 29,5:36,5
8. Weiß-Blau Allianz Leipzig (N) 11 4 1 6 9:13 34,0:32,0
9. SK Holsterhausen (N) 11 4 1 6 9:13 28,5:37,5
10. Rotation Pankow 11 3 2 6 8:14 28,5:37,5
11. SC Leipzig-Gohlis (N) 11 2 3 6 7:15 28,5:37,5
12. SK Chaos Mannheim 11 0 0 11 0:22 13,5:52,5

EntscheidungenBearbeiten

Deutscher Meister: OSC Baden-Baden
Abstieg in die 2. Bundesliga der Frauen: SK Holsterhausen (freiwilliger Rückzug), SC Leipzig-Gohlis, SK Chaos Mannheim
(M) Meister der letzten Saison
(N) Aufsteiger der letzten Saison

KreuztabelleBearbeiten

Ergebnisse 1. 2. 3. 4. 5. 6. 6. 8. 9. 10. 11. 12.
1. OSC Baden-Baden 4 5 4 6 5 6
2. Rodewischer Schachmiezen 2 4 3 3 4 3 5
3. Hamburger SK 2 4 5 3 5 3 3 6
4. USV Halle 1 3 2 3 5 4
5. SK Großlehna 3 3 3 4
6. Dresdner SC ½ 2 5
6. Karlsruher Schachfreunde 2 1 1 3 4 4 3 4
8. Weiß-Blau Allianz Leipzig 2 3 4
9. SK Holsterhausen ½ 1 2 3 4
10. Rotation Pankow 0 3 2 2 3 5
11. SC Leipzig-Gohlis 1 3 3 3 2 4
12. SK Chaos Mannheim 0 1 0 ½ 2 1 2 1 2

Anmerkung: Der Dresdner SC und die Karlsruher Schachfreunde beendeten die Saison mit der gleichen Anzahl an Mannschafts- und Brettpunkten und belegten damit beide den 6. Platz. In der Kreuztabelle sind in der 6. Zeile bzw. Spalte die Ergebnisse des Dresdner SC aufgeführt, in der 7. Zeile bzw. Spalte die Ergebnisse der Karlsruher Schachfreunde.

Die MeistermannschaftBearbeiten

1. OSC Baden-Baden
 

Ketino Kachiani-Gersinska, Almira Scripcenco, Jekaterina Kowalewskaja, Elisabeth Pähtz, Alexandra Kostenjuk, Nana Dsagnidse, Elena Sedina, Nino Churzidse, Tamara Klink, Ekaterina Borulya, Iamze Tammert, Jessica Nill.

WeblinksBearbeiten