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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ritterhude
Ritterhude
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ritterhude hervorgehoben
Koordinaten: 53° 11′ N, 8° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Osterholz
Höhe: 10 m ü. NHN
Fläche: 32,88 km2
Einwohner: 14.688 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 447 Einwohner je km2
Postleitzahl: 27721
Vorwahl: 04292
Kfz-Kennzeichen: OHZ
Gemeindeschlüssel: 03 3 56 008
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Riesstraße 40
27721 Ritterhude
Website: www.ritterhude.de
Bürgermeisterin: Susanne Geils (SPD)
Lage der Gemeinde Ritterhude im Landkreis Osterholz
BremenBremenLandkreis CuxhavenLandkreis OldenburgLandkreis Rotenburg (Wümme)Landkreis VerdenLandkreis WesermarschAxstedtGrasbergHambergenHolsteLilienthalLübberstedtOsterholz-ScharmbeckRitterhudeSchwanewedeWorpswedeVollersodeKarte
Über dieses Bild

Ritterhude (Plattdeutsch Hu’e) ist eine niedersächsische Gemeinde im Landkreis Osterholz. Sie liegt nördlich der Stadt Bremen mit einer zehn Kilometer langen gemeinsamen Landes- und Gemeindegrenze.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

 
Topografie und Gliederung der Gemeinde

Geographische LageBearbeiten

Der Naturraum wird durch die Marsch-, Moor- und Schwemmlandschaft der Hamme- und Wümme-Niederung und die eiszeitlich geprägte Geestlandschaft mit ihren Sand- und Lehmböden bestimmt.

GemeindegliederungBearbeiten

Die heutige Gemeinde Ritterhude besteht aus den ehemals selbstständigen Orten: in Klammer die Einwohnerzahl mit Stand: 04/2013

NachbargemeindenBearbeiten

Ritterhude grenzt im Norden an die Stadt Osterholz-Scharmbeck, im Osten an Lilienthal, im Süden an die Stadt Bremen und im Westen und Nordwesten an die Gemeinde Schwanewede.

GeschichteBearbeiten

NameBearbeiten

1182 wurde Ritterhude als Hude (Plattdeutsch Hu’e) erstmals in einer Urkunde des Klosters Osterholz erwähnt. Die Hude-Orte gehören zu einer Gruppe weniger noch bestehender Ortsnamen wie Hude (Oldenburg) oder Hude (Nordfriesland). Zudem sind einige Hundert Präfixe (Vorsilben) und Suffixe (Nachsilben) zu Ortsnamen gebildet worden, die in Norddeutschland, in den Niederlanden (-hijde) und in England (-hithe) verbreitet sind.

MittelalterBearbeiten

Das Geschlecht von der Hude wurde 1185 erstmals in einer Urkunde genannt. Die Burg Huda diente 1309, gemäß dem Bremer Urkundenbuch, zur Bewachung der Furt über die Hamme als einzigen Heerweg von Hamburg nach Bremen. 1380 gelobten die Ritter und Knappen von der Hude, dass „unze Slot“ ein offenes Schloss sein soll und so entging es der Zerstörung.

NeuzeitBearbeiten

Nach dem ältesten Register der freien Dämme lebten 1568 auf dem Damthor Hude 52 Familien. Die Zahl stieg gemäß der Schatz- und Contributionsbeschreibung bis 1635 auf 89 Familien.

1712 vernichtete ein Großbrand 56 Gebäude, darunter eine Wasser-Mühle. 1757 wurden Schloss und Dammbrücke im Siebenjährigen Krieg zerstört.

 
Dammgut Ritterhude

1774, nach dem Tode von Friedrich August von der Hude, dem letzten seines Stammes in Ritterhude, erwarb Georg Gröning, späterer Ratsherr, Senator und Bürgermeister von Bremen, das Dammgut. Er und sein Sohn Heinrich v. Gröning, ebenfalls Bürgermeister und Präsident des Obergerichtes in Bremen, bauten die wiederhergestellte Wasserburg zum Herrenhaus um, das sie durch Anbau des Nordflügels zu einem dreiflügeligen Bau erweiterten. Nachfahren (Familie von Rex von Gröning) bewohnen diesen bis heute.

1850 wurde das Gericht Ritterhude mit den Orten Ritterhude, Osterhagen-Ihlpohl und Werschenrege (mit Erve, Loge, Ovelgönne), Heilshorn, Hülseberg/Isehorn, Buschhausen und Vor-Scharmbeckstotel mit dem Amt Osterholz vereint. 1854 durfte in Ritterhude erstmals ein Gemeinderat gewählt werden.

20. und 21. JahrhundertBearbeiten

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden folgende Gebäude erstellt: 1912 die Turnhalle, 1925 die Linden-Apotheke, 1927 das Pfarrhaus mit Konfirmandensaal, 1930 die Riesschule und 1931 das Postamt. Außerdem wurde um 1926/30 die Landstraße zwischen Schlossbrücke und Nordseite ausgebaut.

Ab 1929 stiegen die Arbeitslosenzahlen in Ritterhude rasant an. Die Weltwirtschaftskrise warf ihren Schatten, fast 30 Prozent der ca. 2400 Ritterhuder mussten Ende 1932 von öffentlichen Mitteln leben. Das erste Mal tauchte die NSDAP mit 29 Stimmen bei der Reichstagswahl Dezember 1924 auf. Im September 1930 erreichte sie 183 und im Juli 1932 488 Stimmen, sank aber bei der Wahl am 6. November 1932 um nahezu die Hälfte (257) und damit erheblich stärker als im Reichsmaßstab. Die NSDAP kam in Ritterhude nicht an die Spitzenwerte der SPD heran. Und obwohl Hitler am 30. Januar 1933 an die Macht gelangte, blieb die SPD bis zur Reichstagswahl März 1933 die führende Partei in Ritterhude. Doch sie leistete keinen großen organisierten Widerstand. Die DZP, DDP und DVP spielten bei den Ritterhuder Wahlen keine große Rolle. Die DHP erhielt 1920/1924 noch um die 200 – vermutlich bäuerlichen – Stimmen, doch danach ging es steil bergab. Die rechts gerichtete DNVP zählte bis 1930 im Schnitt nur 80 Wähler, aber ab der Juli-Wahl 1932 stieg die Anzahl. Im November gaben ihr 217 Ritterhuder ihre Stimme. Wie die NSDAP profitierte sie wohl vom Trend der bürgerlichen Wählerschaft nach rechts[2].

Der Bürgermeister von Bremen-Lesum, Sturmhauptführer Fritz-Johann Köster, trieb in der Reichspogromnacht 1938 persönlich die jüdische Ritterhude Familie ter Berg in die Hamme-Niederung. Die SA-Männer brachten die Familie mit dem Wagen von Köster zur Erschießung auf ein freies Feld. Köster und sein Truppenführer trauten sich jedoch letztendlich nicht alle Familienmitglieder zu erschießen. Stattdessen ließen sie die ter Bergs unter Abgabe eines Schreckschusses zunächst laufen (Quelle: Götz Aly: Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945. Bd. 2″, S. 391)[3].

1999 erfolgte der Umbau der Mehrzweckhalle zu einem Veranstaltungszentrum. Das Rathaus von 1927 wurde 2000 umgebaut. Seit 2004 darf Ritterhude auch den plattdeutschen Ortsnamen Hu’e offiziell auf den Ortseingangstafeln führen.

Am Abend des 9. September 2014 beschädigte eine schwere Detonation auf dem Gelände eines ortsansässigen Entsorgungsunternehmens rund 40 Häuser eines benachbarten Wohngebiets.[4][5][6] Ein Mitarbeiter des Unternehmens erlag rund eine Woche später den Verletzungen, die er sich infolge der Detonation zugezogen hatte.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Lesumstotel, Osterhagen-Ihlpohl, Platjenwerbe, Stendorf und Werschenrege eingegliedert.[7]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Gemeinden, aus denen im Jahr 1974 die Einheitsgemeinde Ritterhude gebildet wurde

Gemeinde 1949[8] 1961[7] 1970[7] 1974¹
Ritterhude 5.711² 5.944 7.472 7.700
Lesumstotel 450 362 445 800
Osterhagen-Ihlpohl 1253 1.452 1.678 2.000
Platjenwerbe 1318 1.408 1.770 2.300
Stendorf 711 574 546 600
Werschenrege 414 272 305 400

Anmerkung:
¹ 1974: ungefähre Angaben
² 1949: davon 2039 Flüchtlinge

Gemeinde Ritterhude in den Grenzen ab 1974

  • 1961: 10.012 Einwohner[7]
  • 1970: 12.216 Einwohner[7]
  • 1980: 13.006 Einwohner
  • 1990: 13.274 Einwohner
  • 2000: 13.950 Einwohner
  • 2010: 14.658 Einwohner
  • 2017; 14.703 Einwohner

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat der Gemeinde Ritterhude besteht aus 30 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 12.001 und 15.000 Einwohnern.[9] Die 30 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Stimmberechtigt im Rat der Gemeinde ist außerdem die hauptamtliche Bürgermeisterin Susanne Geils (SPD).

Die letzten Kommunalwahlen ergaben die folgenden Ergebnisse:

Sitzverteilung:
Kommunalwahl
SPD CDU Grüne FDP WG Ritterhude Bürgerfraktion
Ritterhude
Gesamt
10. September 2006 13 10 3 2 2 = 30 Sitze
11. September 2011 12 7 6 1 1 3 = 30 Sitze
11. September 2016 12 7 5 1 5 = 30 Sitze

BürgermeisterBearbeiten

Hauptamtliche Bürgermeisterin der Gemeinde Ritterhude ist Susanne Geils (SPD). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 wurde sie als Amtsinhaberin mit 50,3 % der Stimmen wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,9 %.[10] Geils trat ihre weitere Amtszeit am 1. November 2014 an.

WappenBearbeiten

 
Das Ritterhuder Wappen

Das Wappen der Gemeinde zeigt auf Rot über grünem Schildfuß einen nach links springenden Ritter in silberner Rüstung auf silbernem, goldgezäumten Pferde, die Lanze eingelegt, auf dem Schild, Helm und Satteldecke die Farben des von der Hude’schen Wappens silber – schwarz – gelb.[11]

FlaggeBearbeiten

Die Farben der Gemeinde sind silber – schwarz – gelb. Die Flagge der Gemeinde besteht aus drei gleich breiten Querstreifen, oben silber, in der Mitte schwarz, unten gelb, mittig im Vordergrund befindet sich das Wappen der Gemeinde.[11]

Zum alljährigen Hammefest werden entlang der Riesstraße, in welcher das Hammefest gefeiert wird, diese Flaggen an den Straßenlampen aufgehangen.[12]

PartnerschaftenBearbeiten

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

 
Riesturnhalle. Stiftungsgebäude der Gebr. Ries von 1912

Im Zentrum der Gemeinde prägen denkmalgeschützte Gebäude in Backsteinarchitektur das Ortsbild, welche von den in Ritterhude gebürtigen und Ende des 19. Jahrhunderts in die USA ausgewanderten Gebrüdern Ries gestiftet wurden. Es handelt sich um die Turnhalle (1912), die Apotheke (1926), das Rathaus (1928), das Pfarrhaus (1929), die Ries-Schule (1930) und die Post (1932).

 
St.-Johannes-Kirche

Die evangelische St.-Johannes-Kirche wurde 1792 anstelle eines Vorgängerbaus aus Fachwerk errichtet und 1908 sowie 1929 umgebaut. Unter anderem wurde das Fachwerk der Außenwände durch Backsteinmauern ersetzt. Der Turm in Ziegelbauweise wurde 1892 angebaut und 1936 aufgestockt.

Die baulichen Ursprünge des von einer Graft umgebenen Hauptgebäudes des Dammgutes, eines Adelssitzes, reichen bis in das 14. Jahrhundert zurück.

Die im Ortszentrum befindliche ehemalige Windmühle, von der der 1876 bis 1880 errichtete Unterbau erhalten ist, wurde nach der im April 2006 begonnenen Instandsetzung am 3. August 2007 eingeweiht und wird seitdem für kulturelle Zwecke genutzt.

Die Ritterhuder Schleuse an der Hamme wurde 1874/75 errichtet und steht seit 1985 unter Denkmalschutz.

Auf dem jüdischen Friedhof an der Ecke Am Schafkoven/Lesumstoteler Straße, der von 1780 bis 1938 belegt wurde, sind 29 Grabsteine vorhanden. Der Friedhof ist ein geschütztes Baudenkmal.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

 
Dammgut
 
Hammefest 2014

Jährlich in der Gemeinde ausgerichtet werden das Hammefest am ersten September-Wochenende auf der Riesstraße (2015 zum 30. Mal), das Osterfeuer am Schützenplatz, das Schützenfest und das Erntefest in Lesumstotel/Werschenrege.

Seit 2006 gibt es die Ritterhuder Torfnacht, ein Open-Air-Konzert auf dem Außengelände des Hamme Forum (ehemals Ritterhuder Veranstaltungszentrums) und den Internationalen Ritterhuder Judo-Hamme-Pokal der Mädchen und Jungen.

Wirtschaft und VerkehrBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

Ritterhude ist Teil der europäischen Metropolregion Bremen/Oldenburg. Von den 3549 Beschäftigten kommen aus den Bereichen Produzierendes Gewerbe 33 Prozent, Handel, Gastgewerbe und Verkehr 31 Prozent sowie Dienstleistungen 36 Prozent. Ritterhude verzeichnet 2930 Einpendler und 4491 Auspendler; vornehmlich aus und nach Bremen (alle Zahlen aus 2010).

Von dem Netz von Gewerbegebieten mit Flächen von 1,3 bis 27,1 Hektar sind zu nennen

  • der Gewerbepark Ritterhude,
  • das Gewerbegebiet Ihlpohl,
  • das Gewerbegebiet Auf dem Radberg/Stendorfer Straße,
  • sowie die kleineren, in die Siedlungsstruktur integrierten, Gewerbegebiete Kiepelbergstraße, Am Großen Geeren, An der Ihle, Lesumstotel und
  • das Sondergebiet Heidkamp für den Einzelhandel.

Als größere und ältere Firmen sind in Ritterhude zu nennen

  • die Linpac Packaging GmbH in der chemischen Industrie,
  • die Lubrizol Deutschland GmbH in der chemischen Industrie,
  • die Asel AG für Metall-, Maschinen- und Stahlbau sowie Autokran- Baumaschinenvermietung
  • die Thiele & Fendel Bremen GmbH & Co. KG für Heizungs-, Sanitär- und Klimaanlagen,
  • die Klenke Elektrotechnik GmbH & Co. KG für Elektro- und Sicherheitstechnik
  • die Kähler Baumaschinen GmbH & Co.KG
  • die BKE Jens Fislage Büro- und Kommunikationseinrichtungen.

VerkehrBearbeiten

Die Gemeinde liegt verkehrsgünstig an der A 27 (CuxhavenBremerhavenBremenWalsrode) und der B 74 (Bremen–Stade). Die Anschlussstelle Ritterhude Süd der A27 befindet sich auf Höhe des Autobahndreiecks zur A 281, welche als zukünftige Weserquerung eine wichtige Rolle in der verkehrstechnischen Anbindung des nordwestdeutschen Raumes (z. B. Richtung Oldenburg) einnimmt.

ÖPNVBearbeiten

Im Bahnhof Ritterhude hält die Linie RS 2 der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen, die tagsüber stündlich zwischen Bremerhaven-Lehe und Twistringen bzw. zwischen Bremerhaven-Lehe und Bremen Hauptbahnhof verkehrt: In der Hauptverkehrszeit an Werktagen gibt es auf der Strecke Bremerhaven-Lehe nach Bremen Hauptbahnhof vormittags einzelne Verstärkerfahrten sowie nachmittags in entgegengesetzter Richtung, sodass jeweils kurzzeitig ein 30-Minuten-Takt entsteht.

In Ritterhude verkehrt die Buslinie 680 (hauptsächlich stündlich zwischen WallhöfenBremen-Gröpelingen; sowie einzelne Fahrten von Wallhöfen nach Bremen Hauptbahnhof, Bremen-Gröpelingen nach Hambergen und Bremen-Burg nach Osterholz-Scharmbeck).

Außerdem verkehren zu bestimmten Zeiten einige Schulbuslinien wie die Linie 656 (nach Stendorf), 659 (nach Platjenwerbe) und 663 (nach Osterholz-Scharmbeck) innerhalb und am Rand von Ritterhude.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag verkehrt die Buslinie N62 stündlich zwischen Bremen Hauptbahnhof und Osterholz-Scharmbeck, wobei auch Haltestellen in Ritterhude angefahren werden.

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

AllgemeinBearbeiten

  • Rathaus Ritterhude
  • Freiwillige Feuerwehr in Ritterhude mit den Ortsfeuerwehren Ihlpohl, Lesumstotel/Werschenrege, Platjenwerbe, Ritterhude und Stendorf sowie den Jugendfeuerwehren Ritterhude und Ihlpohl
  • Polizei Ritterhude

BildungBearbeiten

  • Grundschule Ritterhude
  • Grundschule Ihlpohl
  • Grundschule Platjenwerbe
  • Schulzentrum Moormannskamp: Gymnasium Ritterhude (von der Organisation von Haupt- und Realschule abgedrennt) Haupt- und Realschule Ritterhude (eröffnet 1977)
  • Gymnasium Ritterhude, seit 2007/2008 auch Oberstufe
  • Riesschule: seit 2008 Oberstufe des Gymnasiums
  • Zivildienstschule Bremen/Ritterhude

SozialeinrichtungenBearbeiten

  • Krankenhauswesen: nächstgelegene Akutkrankenhäuser: Klinikum Bremen-Nord, Residenz-Klinik Lilienthal und Kreiskrankenhaus Osterholz.
  • Kindertagesstätte Goethestraße
  • Kindergarten Lehmbarg
  • Kindertagesstätte Stendorf
  • Jugendfreizeitheim Ritterhude
  • Sozialstation der Gemeinde Ritterhude
  • Bellvita Sozialeinrichtungen
  • Seniorenzentrum Haus Christian
  • Wohnpark Am Dammgut

KirchenBearbeiten

  • Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Johannes
  • Ev.-luth. Kirchengemeinde Werschenrege
  • Kath. Kirchengemeinde St. Birgitta (zur Gemeine Hl. Familie in Osterholz-Scharmbeck, Kirche in Bremen-Marßel)
  • Neuapostolische Kirche

SportBearbeiten

  • BSG Hüderbeek
  • TSV Lesumstotel
  • ASV Ihlpohl
  • SG Platjenwerbe
  • RSG Platjenwerbe
  • FSC Stendorf
  • DLRG-Ortsgruppe Ritterhude
  • RC Tempo Ritterhude
  • TuSG Ritterhude
  • ASC Ritterhude
  • Frauensportclub in Ritterhude
  • 1. American Sports Club Ritterhude von 1994 e. V.
  • RASV Hammebiss (Ritterhuder Angelsport-Verein)
  • Ritterhude Badgers
  • Poddergemeinschaft Alte Eichen

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Karl-Heinz Geils (* 20. Mai 1955), ehemaliger deutscher Bundesliga-Fußballspieler.
  • Julian Wienert (* 28. April 1985), universitärer Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaftler

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Helga Müller: Das Dorf Ritterhude – die Einwohner und ihre Wohnstätten, [Ritterhude] 2011. [ca. 250] Bl. + 1 CD.[13]
  • Dietbrandt Cassel: Beiträge zur Geschichte des Ortes Ritterhude, Ritterhude 1969. 101 Bl. : Ill., Kt.[14]
  • Friedrich Kühlken: Zwischen Niederweser und Niederelbe – Eine Heimatkunde des Landes Bremen und des Niedersächsischen Regierungsbezirks Stade, Osterholz-Scharmbeck, 1950.
  • Bernard Lange: Chronik der Polizei Ritterhude, Diem und Neumann, 1978.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. http://geschichtsatlas.de/~gd5/ritterhude1.htm
  3. http://www.spurensuche-bremen.de/paula-und-hartog-isaak-entgingen-der-ermordung/
  4. Polizeiinspektion Verden/Osterholz: Explosion in Fabrik
  5. Polizeiinspektion Verden/Osterholz: Nachtrag zur Meldung – Explosion in Fabrik
  6. Entsorgungsfirma: Schwere Explosion im niedersächsischen Ritterhude
  7. a b c d e Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 244.
  8. Ritterhude.: Vom adligen Gericht zur Gemeinde Ritterhude Alt-Ritterhude, Ihlpohl, Lesumstotel, Platjenwerbe, Stendorf, Werschenrege. Simmering, 1996, ISBN 3-927723-31-2 (worldcat.org [abgerufen am 17. August 2019]).
  9. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 21. November 2014
  10. Einzelergebnisse der Direktwahlen am 25. Mai 2014 in Niedersachsen, abgerufen am 22. November 2014
  11. a b Hauptsatzung der Gemeinde Ritterhude, abgerufen am 22. November 2014
  12. Eigenes Wissen, da in Ritterhude ansässig
  13. https://gso.gbv.de/DB=2.1/SET=2/TTL=1/SHW?FRST=8/PRS=HOL
  14. https://gso.gbv.de/DB=2.1/SET=2/TTL=61/SHW?FRST=61/PRS=HOL