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Riehen

Gemeinde im Kanton Basel-Stadt
Riehen
Wappen von Riehen
Staat: Schweiz
Kanton: Basel-Stadt (BS)
Bezirk: Keine Bezirkseinteilungw
BFS-Nr.: 2703i1f3f4
Postleitzahl: 4125
UN/LOCODE: CH RHN
Koordinaten: 615896 / 270480Koordinaten: 47° 35′ 5″ N, 7° 39′ 0″ O; CH1903: 615896 / 270480
Höhe: 278 m ü. M.
Fläche: 10,87 km²
Einwohner: i21'244 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 1954 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
25,5 % (31. Dezember 2016)[2]
Website: www.riehen.ch
Riehen

Riehen

Karte
DeutschlandFrankreichKanton AargauKanton Basel-LandschaftBaselBettingen BSRiehenKarte von Riehen
Über dieses Bild
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Riehen (auf Baseldeutsch Rieche [ˈʀiəχə]) ist neben der Stadt Basel und Bettingen eine von drei Gemeinden innerhalb des Kantons Basel-Stadt in der Schweiz. Mit über 20'000 Einwohnern ist es die zweitgrösste Gemeinde der Nordwestschweiz.

Die Gemeinde wird gemeinhin zu den wohlhabenderen Vororten Basels gezählt.[3][4] Sie beherbergt unter anderem die international berühmte Fondation Beyeler, die als meistbesuchtes Kunstmuseum der Schweiz gilt.[5]

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Riehen liegt am unteren Ende des Wiesentals und gehört heute zur Agglomeration der Stadt Basel.

 
Riehen im Dreiländereck

Die direkt an Riehen angrenzenden Gemeinden sind:

Lörrach (D)
Weil am Rhein (D) Inzlingen (D)
 
Basel Birsfelden Bettingen
Grenzach-Wyhlen (D)

GeschichteBearbeiten

 
Barrikade an der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz beim Hauptzollamt Riehen, Division 4, 1914–1918

Schon vor 50.000 Jahren haben sich Neandertaler in diesem Gebiet aufgehalten. Eine dauerhafte und durchgehende Besiedlung vermutet man seit etwa 3000 vor Christus. Etwa im 6. Jahrhundert n. Chr. gründeten die Alemannen ein Dorf. Die erste urkundliche Erwähnung „Wahinhofen“ im Jahr 751 bezieht sich auf den heutigen Wenkenhof [6]. Die erste Erwähnung des Namens Riehen stammt von 1113.

1270 gehörte Riehen zum Fürstbistum Basel. Von 1444 bis 1446 wurde Riehen infolge der Schlacht bei St. Jakob an der Birs geplündert und gebrandschatzt, ebenso von 1490 bis 1493 während der Kappeler Fehde. 1522 gelangte Riehen in den Besitz der Stadt Basel und führte 1528 die Reformation ein. Während des Dreissigjährigen Krieges erhielt Riehen eine militärische Besatzung. Das Dorf wurde auch von vielen Flüchtlingen aufgesucht.

1833 erfolgte die Basler Kantonstrennung. Riehen blieb beim Kanton Basel-Stadt, gemeinsam mit Kleinhüningen (seit 1908 Stadtteil von Basel) und der angrenzenden, wesentlich kleineren Gemeinde Bettingen.

Während des Zweiten Weltkriegs kam es zu einer (vorübergehenden) Abwanderungswelle ins Landesinnere der Schweiz. Die Gedenkstätte Riehen im Bahnwärterhaus erinnert an Flüchtlingsschicksale.[7]

1958 führte Riehen als erste Schweizer Gemeinde in der Bürgergemeinde das Frauenstimmrecht ein.

WappenBearbeiten

Das Riehener Wappen ist ein schwebender, dreifacher silberner Stufengiebel auf blauem Grund. Es geht zurück auf das Wappen der in Freiburg im Breisgau bezeugten Familie von Riehen und erscheint 1536 erstmals in einem Güterverzeichnis der Dorfkirche als Gemeindewappen. Die heute gültige Form erhielt es im Jahr 1948.[8]

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung[9]
Jahr 1670 1774 1815 1850 1900 1920 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000 2010
Einwohner 727 1.088 1.066 1.575 2.576 4.227 7.415 12.402 18.077 21.026 20.611 19.914 20.370 20.613

PolitikBearbeiten

Einwohnerrat (Legislative)Bearbeiten

Der Einwohnerrat bildet die oberste Gemeindebehörde und besteht aus 40 Mitgliedern. Er wird nach dem Proporzsystem für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt. Scheidet ein Mitglied aus dem Rat aus, rückt der- oder diejenige mit den meisten Stimmen aller Nichtgewählten derselben Liste nach. Die Einwohnerratssitzungen finden einmal monatlich statt und sind öffentlich.

2
8
2
6
3
5
6
8
Insgesamt 40 Sitze

Die Sitzverteilung im Einwohnerrat:

Partei 2010 2014 2018[10]
SP 7 8 8
SVP 8 9 8
EVP 6 6 6
LDP 5 5 6
FDP 6 6 5
CVP 3 3 3
GLP 2 1 2
Grüne 3 2 2

CVP und glp (Fraktion CVP/glp) sowie EVP und Grüne (Fraktion EVP) bilden im Einwohnerrat je eine gemeinsame Fraktion.

Gemeinderat (Exekutive)Bearbeiten

 
Neuer Wenkenhof mit Parkanlage
 
Gartengasse, Dorf

Der siebenköpfige Gemeinderat (inklusive Gemeindepräsident) wird alle vier Jahre nach dem Majorzsystem gewählt. Können im ersten Wahlgang, wo das absolute Mehr gilt, nicht alle Sitze vergeben werden, kommt es zu einem zweiten Wahlgang, der nach dem relativen Mehr abgehalten wird. Scheidet ein Mitglied aus dem Gemeinderat aus, findet eine Ersatzwahl an der Urne statt (so geschehen beim unerwarteten Tod des Gemeindepräsidenten Michael Raith im Sommer 2005).

Der Gemeinderat bereitet die Beschlüsse des Einwohnerrates vor und vollzieht diese auch nach entsprechendem Beschluss. Im übrigen besorgt er alle Geschäfte, die nicht einer andern Gemeindebehörde vorbehalten sind. Die Sitzungen des Gemeinderates finden einmal wöchentlich statt und sind nicht öffentlich.

Mitglieder des Gemeinderates in der Legislaturperiode 2018–2022:

  • Hansjörg Wilde (parteilos), Gemeindepräsident, Publikums- und Behördendienste sowie Ressourcen
  • Guido Vogel (SP), Vizepräsident, Gesundheit und Soziales
  • Daniel Albietz (CVP), Finanzen und Steuern
  • Daniel Hettich (LDP), Mobilität und Versorgung
  • Christine Kaufmann (EVP), Kultur, Freizeit und Sport sowie Umwelt
  • Silvia Schweizer (FDP), Bildung und Familie
  • Felix Wehrli (SVP), Siedlungsentwicklung und Grünanlagen

Nationale WahlenBearbeiten

Bei den Nationalratswahlen 2015 betrugen die Wähleranteile in Riehen: FDP/LDP 28,1 %, SVP 23,6 %, SP 23,0 %, CVP 8,9 %, Grüne 5,4 %, EVP 4,5 %, glp 3,2 %, EDU 1,3 %.[11]

PartnerschaftBearbeiten

Partnergemeinden Riehens sind Mutten im Kanton Graubünden und Miercurea Ciuc in Rumänien.

VerkehrBearbeiten

Tram und BusBearbeiten

Riehen gehört mit der Stadt Basel zur Zone 10 des Tarifverbunds Nordwestschweiz. Riehen verfügt über ein dichtes Busnetz, das von grossen Gelenkbussen und kleinen Quartierbussen befahren wird. Mit der Tramlinie 6 und der Buslinie 34 der Basler Verkehrs-Betriebe ist Riehen mit der Innenstadt Basels verbunden. Montag bis Freitag wird Riehen zusätzlich von der Tramlinie 2 bedient (16:00–19:00). Ab 20:00 Uhr können ab „Riehen Dorf“ Ruftaxis, welche die kleinen Buslinien ersetzen, gerufen werden. Sie können auch für die Fahrt von Zuhause zur Tramstation „Riehen Dorf“ bestellt werden. Zwischen 1948 und 2008 wurde die Gemeinde ausserdem durch die Linie 31 des ehemaligen Trolleybus Basel bedient.

BahnBearbeiten

Riehen liegt an der Wiesentalbahn, der Linie S6 der Regio-S-Bahn Basel. In den Jahren 2004 bis 2008 wurde die Wiesentalbahn – zuständig ist die Deutsche Bahn – massiv ausgebaut. In Riehen selbst wurde der Bahnhof erneuert und es entstand die neue Haltestelle Niederholz im Süden des Siedlungsgebietes. Die Linie wird von der SBB GmbH mit Zügen des Typs Stadler Flirt befahren; im Dezember 2006 wurde die S-Bahn-Linie bis zum Bahnhof Basel SBB verlängert. Die Züge fahren an Werktagen im 30-Minuten-Takt und an Sonntagen oder Feiertagen im 60-Minuten-Takt. Die S-Bahn-Linie führt bis nach Zell im Wiesental.

IndividualverkehrBearbeiten

Der Dorfkern ist seit langem stark belastet vom durchfliessenden Pendler- und Schwerverkehr. Dazu kommt auch noch, dass die Baselstrasse, welche täglich sehr stark frequentiert wird, ab 2015 bis voraussichtlich 2020 komplett saniert werden soll, so dass für diese Zeit mit einem zusätzlichen erheblich vermehrten Verkehrsaufkommen auf der gesamten Achse Riehen-Basel zu rechnen ist.

ZollfreistrasseBearbeiten

Die beiden deutschen Städte Lörrach und Weil am Rhein, die beide an Riehen grenzen, strebten seit mehr als hundert Jahren eine direkte und zollfreie Strassenverbindung an, die aber nur über Schweizer Gebiet realisierbar war. Sie verläuft 700 Meter über die Gemarkung von Riehen, benötigte eine Brücke über den Fluss Wiese und tangiert ein Schwimmbad. Trotz erheblicher Proteste wurde die Strasse gebaut und am 4. Oktober 2013 dem Verkehr übergeben.

Schule und BildungBearbeiten

Die Schule ist im Kanton Basel-Stadt in drei Stufen unterteilt.

PrimarstufeBearbeiten

Auf einen zweijährigen Kindergarten folgt die sechsjährige Primarschule, die zusammen die neue Primarstufe bilden, die insgesamt acht Schuljahre umfasst. Es gibt in Riehen insgesamt fünf Primarschulhäuser: das Wasserstelzenschulhaus, das Niederholzschulhaus, das Schulhaus Erlensträsschen, das Schulhaus Burgstrasse und das Schulhaus „Hinter Gärten“.

Sekundarstufe 1Bearbeiten

Anschliessend an die Primarstufe folgt eine dreijährige Sekundarschule I mit drei Leistungszügen: allgemeine Anforderungen (A); erweiterte Anforderungen (E); hohe Anforderungen (P). Dann wechseln die Jugendlichen entweder ins Gymnasium oder schlagen den berufsbildenden Weg ein. Riehen hat keine eigene Sekundarschule, die Jugendlichen gehen auf dieser Stufe in Basel zur Schule.

GymnasiumBearbeiten

Riehen hat kein Gymnasium auf dem eigenen Gemeindegebiet, allerdings befindet sich das Gymnasium Bäumlihof auf Basler Grund unmittelbar an der Grenze zur Gemeinde Riehen. Das Gymnasium dauert vier Jahre und ist in Schwerpunktklassen eingeteilt. Am Gymnasium Bäumlihof[12] werden folgende Schwerpunkte angeboten: Physik und Anwendungen der Mathematik, Latein, Spanisch, Italienisch, Musik, Bildnerisches Gestalten, sowie Biologie und Chemie. Zudem ist dort auch der Übertritt ins Gymnasium via Übergangsklasse von der Sekundarschule möglich.

MuseenBearbeiten

 
Fondation Beyeler

Fondation BeyelerBearbeiten

Das Basler Galeristenehepaar Hildy und Ernst Beyeler gründeten für ihre Kunstsammlung die Fondation Beyeler und machten sie 1997 dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich in einem vom Architekten Renzo Piano in Riehen konzipierten Museum. Neben den Kunstwerken aus dem Besitz der Beyelers – vorwiegend Bilder der klassischen Moderne und ozeanische Kunst – gibt es auch regelmässig grosse Ausstellungen. So hat zum Beispiel das Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude 1998 fast 200 Bäume vor dem Gebäude auf seine typische Art und Weise verpackt.

 
Wettsteinhaus und Spielzeugmuseum

Spielzeugmuseum, Dorf- und RebbaumuseumBearbeiten

Im aus dem 17. Jahrhundert stammenden Alten Wettsteinhaus befindet sich das Spielzeugmuseum, Dorf- und Rebbaumuseum. Es beherbergt eine umfangreiche Sammlung von europäischem Spielzeug aller Art, vor allem aber Holzspielzeug, Puppenhäuser und -küchen, Blechspielzeug, Blei- und Zinnfiguren, Papiertheater und Eisenbahnen.

Kunst Raum RiehenBearbeiten

Der Kunst Raum Riehen im ehemaligen Landsitz „Berowergut“ ist das kommunale Ausstellungsgebäude der Gemeinde Riehen und ihrer Kunstkommission. Die im Kunst Raum Riehen seit 1998 stattfindenden Präsentationen sind dem zeitgenössischen Kunstschaffen der Region gewidmet.

Kirchen und DiakonissenBearbeiten

Siehe auch Liste von Sakralbauten in Basel
 
Dorfkirche
 
Sarasinpark, Weiher und Orangerie

DorfkircheBearbeiten

Hauptartikel Dorfkirche Riehen

Die reformierte Kirche St. Martin steht im historischen Zentrum Riehens und ist in ihrem spätgotischen Stil seit 1694 nur wenig verändert worden. Der Turm wurde 1395 erbaut und ist 41 Meter hoch.

KornfeldkircheBearbeiten

Die reformierte Kornfeldkirche wurde 1959–1964 nach Plänen des Architekten Werner Max Moser aus dem Architekturbüro Haefeli Moser Steiger in Zürich (eines der seinerzeit bedeutendsten Architekturbüros in der Schweiz) erbaut.

DiakonissenhausBearbeiten

Das Riehener Diakonissenhaus mit Spital wurde 1852 auf Initiative von Christian Friedrich Spittler nach dem Vorbild des Diakonissen-Mutterhauses Düsseldorf-Kaiserswerth in einem bereits aus dem Mittelalter stammenden und seither mehrfach um- und ausgebauten sowie umgenutzten ursprünglichen Küfer- und Weinhändlerhaus eingerichtet. Seit 1972 wird das Spital von der Gemeinde Riehen betrieben, seit 2010 jedoch aufgrund zu hoher Kosten das Spital geschlossen und ein Gesundheitszentrum eingerichtet. Die Diakonissen von Riehen sind heute eine evangelische Kommunität, die sich an den Regeln des katholischen Benediktinerordens orientiert.

St. FranziskusBearbeiten

Die St. Franziskus-Kirche ist die römisch-katholische Kirche für die Gemeinden Riehen und Bettingen.

Parkanlagen und WaldBearbeiten

In Riehen gibt es einige sehr grosse, gut gepflegte Parkanlagen. Zu ihnen zählen der Wenkenhof, in dem sich auch eine Reithalle befindet, der Sarasinpark, der Park des Landgutes Bäumlihof (auch „Klein Riehen“ genannt) und die Wettstein-Anlage.

Riehen ist von der Ostseite vom Bettinger Wald und von der Westseite von den Langen Erlen umgeben. Diese Grünzonen sind es auch, welche das Wohnen im Grünen ermöglichen, ohne dass auf die Vorteile der Stadt verzichtet werden muss. Am Rande dieser Grünzone liegt das 2014 eröffnete Naturbad Riehen.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und TöchterBearbeiten

Mit Riehen verbundenBearbeiten

  • Leonhard Euler (1707–1783), Mathematiker, wuchs in Riehen auf.
  • Johann Lukas Legrand (1755–1836), Schweizer Fabrikant und Politiker zur Zeit der Helvetischen Republik, war von 1792 bis 1798 Basler Landvogt in Riehen.
  • Ludwig Georg Courvoisier (1843–1918), Professor für Chirurgie, war bis 1918 im Diakonissenspital Riehen tätig.
  • Paul Wilhelm Schmidt (1845–1917), deutscher Theologe, ist in Riehen verstorben.
  • Hans Sandreuter (1850–1901), Schweizer Künstler, ist in Riehen verstorben.
  • Alfred Jaquet (1865–1937), Schweizer Pharmakologe, ist in Riehen verstorben.
  • Fritz Binde (1867–1921), Prediger und Evangelist, lebte von 1914 bis zu seinem Tod in Riehen.
  • Albert Oeri (1875–1950), Schweizer Journalist und Politiker, wohnte und starb in Riehen.
  • Paul Mendelssohn Bartholdy (1879–1956), deutscher Chemiker und Industrieller, ist nach Emigration in Riehen verstorben.
  • Paul Basilius Barth (1881–1955), Kunstmaler, lebte ab 1936 zeitweise in Riehen, starb daselbst.
  • Wilhelm Speyer (1887–1952), deutscher Schriftsteller, ist in Riehen verstorben.
  • Adolf Busch (1891–1952), deutsch-schweizerischer Violinist und Komponist, wohnte 1932–1939 in Riehen
  • John Friedrich Vuilleumier (1893–1976), Schweizer Jurist und Schriftsteller, ist in Riehen verstorben.
  • Valérie von Martens (1894–1986), Schauspielerin und Ehefrau von Curt Goetz, ist in Riehen verstorben.
  • Elisabeth Gerter (1895–1955), Schweizer Schriftstellerin, ist in Riehen verstorben.
  • Charlotte von Kirschbaum (1899–1975), deutsche Theologin, ist in Riehen verstorben.
  • Hermann Kesten (1900–1996), deutscher Schriftsteller, verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in Riehen.
  • Walter Widmer (1903–1965), Gymnasiallehrer, Literaturkritiker und Übersetzer, Vater des Schriftstellers Urs Widmer, starb in Riehen.
  • Enrique Beck (1904–1974), deutsch-schweizerischer Lyriker und Übersetzer, verbrachte seine letzten Lebensjahre in Riehen.
  • Rudolf Serkin (1903–1991), österreichischer Pianist, wohnte 1932–1939 in Riehen.
  • Grazita Hettinger (1908–2000), Schweizer Theater- und Filmschauspielerin, lebte bis zu ihrem Tod in Riehen.
  • Elisabeth Kraushaar-Baldauf (1915–2002), Medizinerin und Schriftstellerin, ist in Riehen verstorben.
  • Emil Würmli (1920–2007), Schweizer Komponist, Trompeter und Dirigent, lebte 55 Jahre in Riehen.
  • Ernst Ludwig Ehrlich (1921–2007), deutsch-schweizerischer Judaist und Historiker, ist in Riehen verstorben.
  • Ernst Beyeler (1921–2010), Schweizer Galerist und Kunstsammler, wohnte in Riehen, wo er auch starb; stiftete hier 1997 das Museum der Fondation Beyeler
  • Jacques Wildberger (1922–2006), Schweizer Komponist, ist in Riehen verstorben.
  • Urs Widmer (1938–2014), Schweizer Schriftsteller, wuchs in Riehen auf.
  • Gabrielle Alioth (* 1955), Schriftstellerin, in Riehen aufgewachsen
  • Beat Jans (* 1964), Politiker, in Riehen aufgewachsen
  • Daniel Buess (1976–2016), Schlagzeuger, in Riehen aufgewachsen
  • Roger Federer (* 1981), Schweizer Tennisspieler, wuchs unter anderem in Riehen auf.
  • Peter Epting, Architekt und Sportfunktionär

LiteraturBearbeiten

  • Jahrbuch z’Rieche (seit 1961)
  • L. Emil Iselin: Geschichte des Dorfes Riehen. Festschrift zur Jubiläumsfeier der 400jährigen Zugehörigkeit Riehens zu Basel. Basel 1923.
  • Albin Kaspar: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft I, Riehen 1996; Heft II, Riehen 2000.
  • Albin Kaspar, Felix Ackermann, Stefan Hess, Christoph Matt: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft III: Das Unterdorf, Riehen 2017 ISBN 978-3-033-06504-8
  • Jürgen Mischke, Inga Siegfried: Die Ortsnamen von Riehen und Bettingen. Christoph Merian Verlag, Basel 2013, ISBN 978-3-85616-614-4
  • Michael Raith: Gemeindekunde Riehen. Hrsg. vom Gemeinderat Riehen, 2. überarbeitete und aktualisierte Aufl., Riehen 1988.
  • Ursula Reinhardt: Riehen (= Schweizer Kunstführer, Nr. 250). Basel 1978.
  • Riehen, Geschichte eines Dorfes. Zur Feier der 450jährigen Zugehörigkeit Riehens zu Basel, 1522–1972. Hrsg. vom Gemeinderat Riehen, Riehen 1972.
  • Lukrezia Seiler, Jean-Claude Wacker: Fast täglich kamen Flüchtlinge. Riehen und Bettingen – zwei Grenzdörfer 1933 bis 1948 (= Beiträge zur Basler Geschichte). Christoph Merian, Basel 2013, ISBN 978-3-85616-580-2.
  • Arlette Schnyder u. a.: Riehen – ein Portrait. Schwabe, Basel 2010, ISBN 978-3-7965-2672-5.
  • Peter Thommen: Die Kirchenburg von Riehen. Materialhefte zur Archäologie in Basel, Heft 5, Basel 1993.
  • Anne Nagel, Klaus Spechtenhauser: Riehen. (Schweizerische Kunstführer, Nr. 942/943, Serie 95). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2014, ISBN 978-3-03797-126-0.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Riehen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Wohnbevölkerung am Jahresende nach Heimat und Geschlecht. Statistisches Amt des Kantons Basel-Stadt, 17. Februar 2017, abgerufen am 20. September 2017 (XLSX; 54 kB).
  3. Riehen wird zunehmend zum Nobelvorort. In: baz.ch/. (bazonline.ch [abgerufen am 5. August 2018]).
  4. In Riehen lebt es sich am besten. In: SWI swissinfo.ch. (swissinfo.ch [abgerufen am 5. August 2018]).
  5. Schweiz - Meistbesuchte Museen nach Anzahl der Eintritte 2016 | Statistik. Abgerufen am 5. August 2018.
  6. L. Emil Iselin: Geschichte des Dorfes Riehen. Basel 1922.
  7. Gedenkstätte Riehen. Abgerufen am 4. Dezember 2013.
  8. Jürgen Mischke: Das Wappen von Riehen hinterfragt. In: Jahrbuch z’Rieche 2014, S. 118–125.
  9. Wohnbevölkerung und bewohnte Gebäude nach Gemeinde seit 17741. Statistisches Amt des Kantons Basel-Stadt, 23. Oktober 2014, abgerufen am 9. Mai 2016 (Excel).
  10. Verteilung der Sitze. Gemeinde Riehen, 4. Februar 2018, abgerufen am 4. Februar 2018 (PDF).
  11. Nationalratswahlen 2015: Stärke der Parteien und Wahlbeteiligung nach Gemeinden. In: Ergebnisse Nationalratswahlen 2015. Bundesamt für Statistik, 2016, abgerufen am 16. Januar 2017.
  12. gbbasel.ch: Herzlich willkommen! — Edubs Website, abgerufen am 31. Januar 2011.