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Proteste in Hongkong 2019

Proteste gegen ein geplantes Auslieferungsgesetz in Hongkong
Ambox current red.svg Dieser Artikel beschreibt ein aktuelles Ereignis. Die Informationen können sich deshalb rasch ändern.
Proteste am 9. Juni 2019 in der Hennessy Road (Wan Chai) – Hongkong

Die Proteste in Hongkong 2019 sind eine Reihe von Demonstrationen in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong und in anderen Städten außerhalb Chinas, die einen vollständigen Rückzug der von der Regierung Hongkongs vorgeschlagenen Novelle zum Gesetz über flüchtige Straftäter und Rechtshilfe in Strafsachen (chin. 2019年逃犯及刑事事宜相互法律協助法例(修訂)條例草案) fordern. Die Gegner dieses Gesetzesentwurfs befürchten, dass damit das Rechtssystem Hongkongs, das bisher weitgehend unabhängig von der Volksrepublik China ist, ausgehöhlt würde.[1] Die Proteste gelten als die umfangreichsten seit denen gegen die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung in Peking (Tian’anmen-Massaker) am 4. Juni 1989.[2]

An den von der Civil Human Rights Front (CHRF) organisierten Kundgebungen am 9. und 16. Juni und am 18. August 2019 nahmen jeweils über eine Million Menschen teil, worüber weltweit in den Massenmedien berichtet wurde. Mehrere Demonstrationen von ausländischen Hongkongern und Einheimischen fanden auch an anderen Orten statt. 74 Nichtregierungsorganisationen (darunter Reporter ohne Grenzen, Amnesty International und Human Rights Watch) forderten die Hongkonger Regierungschefin Carrie Lam in einem offenen Brief auf, das Gesetz zurückzunehmen.[3][4]

VerlaufBearbeiten

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* einige Ereignisse seit 16. Juni fehlen, siehe en:2019 Hong Kong anti-extradition bill protests
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JuniBearbeiten

 
Demonstration vom 16. Juni 2019 mit 2 Millionen Teilnehmern (nach Angaben der Organisatoren)

Trotz der massiven Demonstrationen bestand die Regierung einige Tage auf der Verabschiedung des Gesetzentwurfs, der nach der am 3. April 2019 in den Legislativrat, das Parlament von Hongkong, eingebrachten Fassung die Auslieferung von mutmaßlichen Straftätern an Festlandchina rechtlich ermöglichen sollte.[5] Sie behauptete, der Gesetzentwurf sei dringlich, weil er eine rechtliche Lücke schließe. Die zweite Lesung war ursprünglich für den 12. Juni 2019 geplant, fand aber wegen der Proteste nicht statt. Am 12. Juni 2019 kam es zu schweren Auseinandersetzungen der Demonstranten mit der Polizei, die Tränengas und Gummigeschosse einsetzte. Auch eine geplante Sitzung am 13. Juni 2019 wurde verschoben.[6]

Am 15. Juni 2019 verschob die Hongkonger Regierungschefin Carrie Lam den Gesetzentwurf auf unbestimmte Zeit. Sie machte dabei allerdings deutlich, dass der Gesetzentwurf nur verschoben und nicht zurückgezogen werde. Daraufhin kam es am 16. Juni 2019 vom Victoria Park aus zu einem weiteren Protestmarsch durch die Innenstadt, bei dem die Regierung aufgefordert wurde, den Gesetzentwurf komplett zurückzuziehen. Weitere vier Forderungen wurden erhoben und in späteren Demonstrationen wiederholt:

  • Zurückziehung der Charakterisierung der Proteste vom 12. Juni 2019 als "Krawalle" bzw. "Aufruhr" (engl. "riot"), die der Hongkonger Polizeipräsident Stephen Lo verwendet hatte[7]. Später schwächte die Regierung ihre Aussage dahingehend ab, dass lediglich einige Demonstranten Krawalle verübt hätten.
  • Freilassung aller inhaftierter Demonstranten.
  • Einsetzung einer unabhängigen Untersuchungskommission zur Prüfung der Rechtmäßigkeit des Vorgehens der Hongkonger Polizei.
  • Allgemeines Wahlrecht für das LegCo sowie das Amt des Regierungschefs (Chief Executive).

Das allgemeine Wahlrecht war bereits Kernpunkt der Regenschirmbewegung fünf Jahre zuvor gewesen, die allerdings ohne konkrete politische Erfolge zu Ende ging.

Vertreter der Civil Human Rights Front sprachen von über zwei Millionen Teilnehmern an der Demonstration vom 16. Juni 2019,[8] andere Schätzungen gehen von einigen Hunderttausend Menschen aus.[9] Da bei diesen Demonstrationen ein christliches Lied gesungen wurde, galten sie als religiöse Versammlungen, die von der Polizei nicht belangt werden können.[10]

JuliBearbeiten

 
Bunter Regenschirmprotest am Rathaus von Sha Tin während des Generalstreiks (5. August)

Am Abend des 1. Juli 2019, dem Jahrestag der Rückgabe Hongkongs an China, demonstrierten Hunderttausende friedlich im traditionellen Juli-Protestmarsch. Gleichzeitig eskalierten die Proteste am Legislativrat. Nach der Besetzung durch Hunderte von Demonstranten räumten in der Nacht zum darauffolgenden Tag Polizeibeamte mit Schutzschilden, Schlagstöcken und Gewehren mit Gummigeschossen das Areal und durchsuchten das Parlamentsgebäude.[11] Am Wochenende des 13. und 14. Juli 2019 sind Zehntausende Hongkonger zu Protesten außerhalb des Finanzdistrikts auf die Straße gegangen. In den Grenzstädten Sheung Shui und Sha Tin demonstrierten sie unter anderem gegen unbeliebte Tagestouristen und Händler vom Festland. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei.[12][13][14]

Am 21. Juli kam es in einer U-Bahn-Station des Yuen Long Districts zu Übergriffen von Schlägertrupps, auf regierungskritische Demonstrierende, wobei 45 Menschen teils schwer verletzt wurden.[15][16] Medienberichten zufolge soll die Polizei „trotz dramatischer Hilferufe“ erst nach mehr als einer Stunde eingegriffen haben.[17] Daraufhin gingen Zivilisten trotz eines Demonstationsverbots auf die Straße, um gegen die Schlägertrupps, die sie für die Triaden halten, zu demonstrieren.[18]

AugustBearbeiten

 
Flughafen Hong Kong (August 2019)
 
Demonstration vom 18. August 2019 mit 1,7 Millionen Teilnehmern (nach Angaben der Organisatoren)

Seit den Übergriffen in der U-Bahn-Station vom 21. Juli richten sich die zum Teil gewaltsamen Proteste auch gegen Gewalt der Polizei, der auch Verbindung mit Kriminellen unterstellt wird. Allgemein wird ein zunehmender Einfluss der Volksrepublik China kritisiert. Der Hongkonger Regierungschefin Lam wird zu große Nähe zur Regierung in Peking vorgeworfen. Für den 5. August 2019 wurde zu einem Generalstreik aufgerufen. Tausende Demonstranten legten den Verkehr lahm, Bahn- und Busdienste wurden eingestellt, zahlreiche Flüge gestrichen.[19]

Aufgrund der anhaltenden und sich ausweitenden Proteste in Hongkong warnte die chinesische kommunistische Regierung am 7. August 2019 vor einem Militäreinsatz in Hongkong.[20] Am 12. und 13. August musste auf dem Hong Kong International Airport der Betrieb zeitweise eingestellt werden, da die Ankunfts- und Abflughallen von den Demonstranten durch Sitzstreiks besetzt wurden.[21][22] Viele Demonstranten trugen Augenbinden, um an einen Vorfall vom 11. August, als im Tsim Sha Tsui District eine Demonstrantin (nach Meldungen tätig als ehrenamtliches medizinisches Personal[23]) durch ein Gummigeschoss der Polizei am rechten Auge schwer verletzt wurde, zu erinnern[24]. Des Weiteren berichtet die chinesische Global Times, dass sich die Bewaffnete Volkspolizei der Volksrepublik China in Shenzhen, einer Stadt nahe der Grenze zu Hongkong, versammelt habe, um offenbar eine größere Übung durchzuführen.[25][26] Auch sollen US-Geheimdienste Präsident Donald Trump darüber in Kenntnis gesetzt haben, dass Truppen der Volksbefreiungsarmee an die Grenze zu Hongkong gebracht würden.[27][28] China verweigerte zwei US-Kriegsschiffen die Einfahrt in den Hafen von Hongkong: Das Docklandungsschiff USS Green Bay hätte am 17. August einen Zwischenstopp in Hongkong einlegen sollen, die USS Lake Erie im September.[29] Liu Xiaoming, Chinas Botschafter in Großbritannien, drohte mit einem Eingreifen, „um die Unruhen schnell zu unterdrücken“.[30][31][32]

Am 18. August versammelten sich laut Veranstaltern, der Civil Human Rights Front, 1,7 Millionen Menschen zu einer zentralen Kundgebung. Reporter der dpa schätzten die Teilnehmerzahl auf deutlich mehr als eine Million Menschen.[33]

Tags darauf kündigte die Regierungschefin Carrie Lam einen Dialog mit Hongkongern aus allen Gesellschaftsschichten an. Die Forderungen der Demonstranten nach einem unabhängigen Untersuchungsausschuss, der die Polizeieinsätze der vergangenen Wochen überprüft, lehnte sie ab.[34]

Am 23. August bildeten geschätzt 210.000 Demonstranten Menschenketten von insgesamt 60 Kilometern Länge durch die Stadt, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.[35] Das Datum war zum dreißigsten Jahrestag der Menschenketten des Baltischen Weges gewählt worden.[36]

Am 25. August wurde erstmals im Kontext der Unruhen ein der Hongkonger Polizei abgefeuert, um die Straßenschlacht erneut unter Kontrolle bringen zu können. Von seiten der Demonstranten war von „weißem Terror“ die Rede, da zusätzlich auch Wasserwerfer und Tränengas eingesetzt wurden, um die Menge auseinander zu treiben.[37] Trotz eines Verbots protestieren am 31. August 2019 wieder Tausende mit überwiegend schwarzen T-Shirts gegen die chinesische Regierung; die Polizei ging nahe dem Parlamentssitz mit Tränengas und Wasserwerfern gegen Demonstranten vor.[38][39]

SeptemberBearbeiten

Am 4. September gab die Hongkonger Regierungschefin Carrie Lam bekannt, den Entwurf für das Gesetz der Auslieferungen nach China vollständig zurücknehmen zu wollen.[40][41] Mit der formellen Rücknahme der Novelle zum Gesetz über flüchtige Straftäter und Rechtshilfe in Strafsachen erfüllt die Regierungschefin eine Forderung der Proteste. Doch setzten sich die Demonstrationen auch nach dem Zugeständnis der Regierungschefin, wenn auch in einer kleineren Größenordnung von mehreren zehntausend Teilnehmern, an dem anschließenden Wochenende fort.[42][43] Dabei wurden die Forderungen aus den vorherigen Monaten wiederholt.[44]

Die Hongkonger fürchten zudem um die Meinungs- und Versammlungsfreiheit in der chinesischen Sonderverwaltungszone, in der sie leben.[44] Aufgrund des staatlichen Widerstands gegen die Proteste sehen sich die Demonstranten bestätigt, China, bzw. dessen politische Führung in Peking werde versuchen, diese Rechte auf Dauer zu beschneiden.[44] Diese Furcht geht soweit, dass einige Demonstranten, die Knochenbrüche erlitten haben, sich aus Sorge vor anschließenden Verhaftungen nicht in den Krankenhäusern behandeln ließen.[44]

Joshua Wong, der wie 2014 auch bei diesen Protesten als Vorkämpfer galt, und damit im Fokus der medialen Berichterstattung steht, bat Kanzlerin Angela Merkel in einem offenem Brief, sich bei ihrem Staatsbesuch in China im September für die Forderungen der Demonstranten einzusetzen.[45] Darauf wurde er für einen Tag in Gewahrsam genommen, ehe er für eine Veranstaltung im Restaurant des Reichstagsgebäudes nach Deutschland reiste, ohne dort Merkel zu treffen.[46]

Dort traf Wong den deutschen Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD). Das chinesische Außenministerium sprach daraufhin von einer „Respektlosigkeit“ gegenüber der Souveränität der Volksrepublik und einer Einmischung in innere Angelegenheiten. Das Auswärtige Amt wies die Beschwerde zurück; Treffen mit Vertretern der Zivilgesellschaft seien üblich, schließlich setze sich die Bundesregierung für Meinungsfreiheit ein.[47] Daraufhin wurde der deutsche Botschafter in das chinesische Außenministerium bestellt, wo tiefe Unzufriedenheit zum Ausdruck gebracht und erklärt wurde, das Zusammentreffen von Wong mit Maas und anderen deutschen Politikern werde negative Konsequenzen für die deutsch-chinesischen Beziehungen haben.[48] Wong forderte auch deutsche Hersteller von Wasserwerfern auf, diese nicht mehr an die Polizei in Hongkong zu liefern.[49]

Staatliche Medien in China warnten die Demonstranten, die sie zuvor bereits als „Kriminelle“ bezeichnet hatten, vor weiteren Protesten, da Hongkong „untrennbarer Teil der chinesischen Volksrepublik“ sei; jeglicher Abspaltungsversuch werde „zerquetscht“.[46][50][51] Ende des Monats fanden sich laut Veranstaltern 200.000 – 300.000 Menschen zu einer Kundgebung im Tamar Park zusammen.[52]

OktoberBearbeiten

Vor dem 70-jährigen Jubiläum des Bestehens der kommunistischen Volksrepublik China, am 1. Oktober, wurde die Militärpräsenz bei Hongkong verdoppelt.[53] An diesem Nationalfeiertag selbst kam es in der Nacht zu Ausschreitungen, bei denen Protestierende Molotowcocktails und Pflastersteine auf die massive Polizeipräsenz warfen und in der Hong Konger Innenstadt Barrikaden auf Straßen in Brand steckten.[54] Tagsüber wurde der mit einem Rohr bewaffnete 18-jährige Schüler Tsang Chi-kin, der an einer chaotischen Auseinandersetzung im Distrikt Tsuen Wan beteiligt war, von einem mit gezogener Waffe herbeilaufenden Polizisten aus nächster Nähe angeschossen, als der Schüler ihn mit einer Metallstange bedrohte.[55][56] Es war das erste Mal während der mehrmonatigen Proteste, dass die Polizei scharfe Munition gezielt gegen eine Person eingesetzt hat. Der Schüler wurde in kritischem Zustand in das Princess Margaret Hospital gebracht. Die Schule Tsuen Wan Public Ho Chuen Yiu Memorial College, welcher der Schüler angehört, protestierte gegen das gesamte unverhältnismäßig aggressive Vorgehen der Hong Konger Polizei. Von Mitschülern finden dort seitdem täglich Kundgebungen statt. In jener Nacht, in der 74 Protestierende und 25 Polizisten verletzt wurden, kam es zu Festnahmen von über 180 Personen.[57]

Am 4. Oktober erließ die Regierung ein Vermummungsverbot, das auch Atemschutzmasken mit einbezieht, die unter der Bevölkerung aufgrund des gelegentlich vorherrschenden Smogs verbreitet sind und mit denen sich die Demonstranten bisher auch vor Tränengas schützten; sie wandte dabei ein Notstandsgesetz aus der Kolonialzeit Hongkongs an.[58] Die Zuwiderhandlung gegen das Verbot wird mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr oder einer Geldstrafe von 25.000 Hongkong-Dollar sanktioniert.[59] Daraufhin demonstrierten am 5. Oktober tagsüber mehrere hunderte, mit Atemschutzmasken ausgestattete, Zivilisten gegen jenes Verbot.[60] In der Nacht zuvor gingen abermals Protestierende auf die Straße und demolierten Geschäfte und U-Bahn-Stationen, sodass letztere Tags darauf geschlossen waren.[61] Ein 14-jähriger Junge erlitt bei den Auseinandersetzungen eine Schusswunde am Bein, die laut Auskunft der Polizei ernst, aber nicht lebensbedrohlich war.[62][63] Am 6. Oktober wurde von der Hongkonger Kaserne der festlandchinesischen People's Liberation Army (PLA) eine gelbe Flagge gezeigt, um die Demonstranten davor zu warnen, dass sie von Festlandchina für die Bestrahlung der Kaserne mit Laserpointern verhaftet werden könnten; auf dem Dach der Kaserne waren uniformierte PLA-Soldaten zu erkennen, die die Demonstrierenden mit Ferngläsern und Kameras beobachteten. Dies war der erste direkte Kontakt der Demonstrierenden mit der PLA seit Beginn der Proteste.[64]

Reaktionen (im August 2019)Bearbeiten

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* einige internationale Reaktionen fehlen, siehe en:2019 Hong Kong anti-extradition bill protests#International reactions
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DeutschlandBearbeiten

Margarete Bause (Bündnis 90/Die Grünen), stellvertretende Vorsitzende der deutsch-chinesischen Parlamentariergruppe, forderte, Deutschland und die EU müssten sich deutlich auf die Seite der friedlichen Demokratiebewegung stellen.[65] Christian Lindner, Bundesvorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP), forderte mehr Aufmerksamkeit für und Solidarisierung mit der Hongkonger Opposition.[66]

InternationalBearbeiten

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet stellte fest, dass Sicherheitskräfte das Leben von Protestteilnehmern gefährdet haben. Bachelet forderte die Hongkonger Behörden auf, sicherzustellen, dass internationale Normen eingehalten werden.[67] Die Proteste führten dazu, dass einige Länder (wie Großbritannien, Irland, Kanada) Reisewarnungen oder Verhaltenshinweise (Südkorea) für Hongkong aussprachen.[68]

AsienBearbeiten

Das chinesische Staatsfernsehen CCTV deutete die Bewegung indirekt um, indem es das Zitat des KZ-Häftlings Martin Niemöller abwandelte in: „Als sie die Straßen blockierten und Fahrer festnahmen und folterten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Fahrer. Als sie Fluggäste schubsten und attackierten und den Zugang zu den Check-in-Schaltern blockierten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Fluggast. Als sie mich angriffen, gab es keinen mehr, der für mich sprechen und protestieren konnte.“[69]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hong Kong democrats urge leader Carrie Lam to drop extradition law plans entirely and resign; Sunday protest to proceed – Hong Kong Free Press HKFP. In: hongkongfp.com. 15. Juni 2019, abgerufen am 16. Juni 2019 (englisch).
  2. Proteste in Hongkong reißen nicht ab. Orf.at, 15. Juni 2019, abgerufen am 14. Juli 2019.
  3. Hong Kong: RSF and NGO coalition demand bill threatening journalists to be withdrawn | Reporters without borders. 11. Juni 2019, abgerufen am 18. August 2019 (englisch).
  4. Man-kei Tam (Amnesty International Hong Kong), Law Yuk Kai (Hong Kong Human Rights Monitor), Sophie Richardson (Human Rights Watch): OPEN LETTER REGARDING PROPOSED CHANGES TO HONG KONG’S EXTRADITION LAW. (PDF) 6. Juni 2019, abgerufen am 18. August 2019 (englisch).
  5. Hong Kong: Timeline of extradition protests. In: bbc.com. 4. September 2019, abgerufen am 30. September 2019 (englisch).
  6. Hong Kong extradition: Police fire rubber bullets at protesters. In: bbc.com. 12. Juni 2019, abgerufen am 16. Juni 2019 (englisch).
  7. Massenproteste in Hongkong: Alles, nur kein zweites 2014. In: faz.net. 12. Juni 2019, abgerufen am 30. September 2019.
  8. dpa, lod und afp: Fast zwei Millionen Demonstranten: Weiter Protest gegen Regierung: Menschenfluss strömt durch Hongkong | svz.de. Abgerufen am 6. August 2019.
  9. As it happened: A historic day in Hong Kong concludes peacefully as organisers claim almost 2 million people came out in protest against fugitive bill. Abgerufen am 6. August 2019 (englisch).
  10. Ada von der Decken, Singen für die Freiheit, Deutschlandfunk, Tag für Tag vom 9. August 2019, abgelesen am 14. August 2019.
  11. Demonstranten stürmen Hongkongs Parlament. ZDF.de, 1. Juli 2019, abgerufen am 14. Juli 2019.
  12. Umstrittenes Auslieferungsgesetz: Hongkonger protestieren gegen Lam. In: tagesschau.de. 14. Juli 2019, abgerufen am 14. Juli 2019.
  13. Polizei setzt Pfefferspray ein: Erneut demonstrieren Zehntausende in Hongkong. In: Spiegel Online. 14. Juli 2019, abgerufen am 14. Juli 2019.
  14. Proteste erreichen das Umland von Hongkong. In: FAZ.net. 14. Juli 2019, abgerufen am 14. Juli 2019.
  15. Hongkong: Unbekannte Schläger in weißen T-Shirts verprügeln Demonstranten. In: Merkur.de. 22. Juli 2019, abgerufen am 13. August 2019.
  16. Lea Deuber: Angriffe auf Demonstranten: In Hongkong eskaliert die Gewalt. In: sueddeutsche.de. 22. Juli 2019, abgerufen am 13. August 2019.
  17. Viele Verletzte nach Attacke von Schlägertrupp in Hongkong. In: faz.net. 22. Juli 2019, abgerufen am 13. August 2019.
  18. WELT: Polizei: Eskalation bei verbotener Demonstration gegen Triaden in Hongkong. 27. Juli 2019 (welt.de [abgerufen am 5. Oktober 2019]).
  19. Hongkong: Generalstreik legt Nahverkehr lahm. In: Die Zeit. Hamburg 5. August 2019 (zeit.de [abgerufen am 14. August 2019]).
  20. Hongkong: China warnt Demonstranten.
  21. Matthias Müller, Patrick Zoll: Hongkong: Flughafen blockiert - die Proteste erklärt. In: nzz.ch. 13. August 2019, abgerufen am 13. August 2019.
  22. Sitzstreik am Hongkonger Flughafen. In: Deutsche Welle (www.dw.com). 9. August 2019, abgerufen am 14. August 2019.
  23. 'An eye for an eye': Hong Kong protests get figurehead in woman injured by police. The Guardian, 16. August 2019, abgerufen am 19. August 2019.
  24. Hong Kong grounds all flights as protest paralyzes airport. CNN News, 13. August 2019, abgerufen am 19. August 2019 (englisch).
  25. Videos show People's Armed Police assembling in Shenzhen apparently for exercises - Global Times. In: globaltimes.cn. Abgerufen am 13. August 2019.
  26. Proteste in Hongkong – Heftige Zusammenstösse auf dem Flughafengelände. In: srf.ch. 13. August 2019, abgerufen am 13. August 2019.
  27. Trump berichtet von chinesischem Truppenaufmarsch vor Hongkong. In: Spiegel Online. 13. August 2019, abgerufen am 13. August 2019.
  28. Trump claims China moving troops to Hong Kong border, citing US intelligence. 14. August 2019.
  29. China verweigert US-Kriegsschiffen Einfahrt nach Hongkong. In: Deutsche Welle (www.dw.com). 14. August 2019, abgerufen am 14. August 2019.
  30. Hongkong: Verwirrung um Panzer-Foto aus China – Trump reagiert und legt nach. 15. August 2019, abgerufen am 15. August 2019.
  31. China sendet Drohsignale an Demonstranten in Hongkong. In: Reuters. 15. August 2019 (de.reuters.com [abgerufen am 15. August 2019]).
  32. China sendet Drohsignale an Hongkong-Demonstranten. Bild, abgerufen am 15. August 2019.
  33. Proteste in Hongkong: "Marsch der Millionen" fordert Peking heraus. In: Spiegel Online. 18. August 2019 (spiegel.de [abgerufen am 18. August 2019]).
  34. tagesschau.de: Regierung von Hongkong zeigt sich gesprächsbereit. Abgerufen am 20. August 2019.
  35. scmp.com: Demonstrators offer sparkling visions of unity as an estimated 210,000 people form 60km of human chains to encircle city in `Hong Kong Way'. Abgerufen am 25. August 2019 (englisch).
  36. tagesschau.de: Menschenkette in Hongkong: Hand in Hand gegen Peking. Abgerufen am 25. August 2019.
  37. Hongkong-Demos eskalieren: Polizist feuert erstmals Schuss ab. In: Focus Online. 25. August 2019, abgerufen am 29. August 2019.
  38. dpa/afp/Reuters: Wasserwerfer und Tränengas gegen die Demonstranten. In: FAZ.net. 31. August 2019, abgerufen am 31. August 2019.
  39. Proteste in Hongkong: Trotz Demonstrationsverbots versammeln sich Tausende im Zentrum. In: Spiegel Online. 31. August 2019, abgerufen am 31. August 2019.
  40. Carrie Lam : Hongkongs Regierungschefin zieht Auslieferungsgesetz zurück. In: Spiegel Online. 4. September 2019 (spiegel.de [abgerufen am 4. September 2019]).
  41. Hongkonger Regierung zieht umstrittenes Gesetz komplett zurück. In: sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 5. September 2019, abgerufen am 29. September 2019.
  42. n-tv NACHRICHTEN: Hongkong-Demonstranten hoffen auf USA. Abgerufen am 9. September 2019.
  43. tagesschau.de: Erneute Proteste in Hongkong: Demonstranten ziehen zum US-Konsulat. Abgerufen am 9. September 2019.
  44. a b c d Hongkonger Protestführer Wong Yik-mo - Das ist eine Falle. Abgerufen am 9. September 2019.
  45. Offener Brief an Kanzlerin - Hongkonger Aktivist bittet Merkel um Hilfe. Abgerufen am 9. September 2019.
  46. a b Proteste in Sonderverwaltungszone: China sendet Warnung an Demonstranten in Hongkong. In: Spiegel Online. 9. September 2019 (spiegel.de [abgerufen am 9. September 2019]).
  47. tagesschau.de: Nach Treffen mit Wong: China wirft Maas Respektlosigkeit vor. Abgerufen am 10. September 2019.
  48. China droht nach Treffen von Wong mit Maas mit Konsequenzen. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 11. September 2019]).
  49. Philip Oltermann: Hong Kong activist to Germany: stop selling riot control kit to city. In: theguardian.com. 11. September 2019, abgerufen am 11. September 2019 (englisch).
  50. Hongkong-Propaganda - Was China seinen Bürgern erzählt. Abgerufen am 9. September 2019.
  51. China warnt Demonstranten - Abspaltungsversuche Hongkongs werden „zerquetscht“. Abgerufen am 9. September 2019.
  52. Jahrestag der Regenschirmbewegung: Wieder Ausschreitungen bei Protesten in Hongkong. In: Spiegel Online. 28. September 2019 (spiegel.de [abgerufen am 28. September 2019]).
  53. ZEIT ONLINE: Hongkong: China soll Militärpräsenz mehr als verdoppelt haben. In: Die Zeit. 30. September 2019, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 5. Oktober 2019]).
  54. Tina Groll, dpa, Reuters: Jahrestag: "Keine Macht kann China aufhalten". In: Die Zeit. 1. Oktober 2019, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 5. Oktober 2019]).
  55. Hongkong: 14-Jähriger angeschossen? Notstandsgesetz aus Kolonialzeit in Kraft. 5. Oktober 2019, abgerufen am 5. Oktober 2019.
  56. Haley Willis, Ainara Tiefenthäler: Hong Kong Police shot a protester at point-blank range. We break down what happened. The New York Times, 1. Oktober 2019, abgerufen am 13. Oktober 2019 (englisch, Video).
  57. Chris Buckley, Mike Ives, Steven Lee Myers: Protests Erupt in Hong Kong, Overshadowing China’s National Day Parade. In: The New York Times. 1. Oktober 2019, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 5. Oktober 2019]).
  58. tagesschau.de: Hongkongs Regierung verhängt Vermummungsverbot. Abgerufen am 5. Oktober 2019.
  59. Joshua Berlinger and Helen Regan CNN: Hong Kong uses colonial-era emergency law, sparking night of violence. Abgerufen am 5. Oktober 2019.
  60. Proteste in Hongkong: Demonstranten trotzen dem Vermummungsverbot - SPIEGEL ONLINE - Video. In: Spiegel Online. 5. Oktober 2019 (spiegel.de [abgerufen am 5. Oktober 2019]).
  61. WELT: Hongkong: Neue Eskalation der Proteste – U-Bahn steht still. 5. Oktober 2019 (welt.de [abgerufen am 5. Oktober 2019]).
  62. Vincent Wood: Hong Kong protests: 14-year-old boy 'shot by police officer' as thousands demonstrate against new mask ban. The Independent, 4. Oktober 2019, abgerufen am 13. Oktober 2019 (englisch).
  63. Hong Kong protests over 'authoritarian' mask ban quickly turn violent, teenage boy shot by police. Australian Broadcasting Corporation News, 5. Oktober 2019, abgerufen am 13. Oktober 2019 (englisch).
  64. China's military warns protesters they may be arrested for targeting Hong Kong barracks with laser light. Reuters, 6. Oktober 2019, abgerufen am 14. Oktober 2019 (englisch).
  65. Sandra Schulze: Hongkong-Proteste: Erinnerungen „an die brutale Niederschlagung auf dem Tian’anmen“. Interview mit Margarete Bause. In: Deutschlandfunk.de. 14. August 2019, abgerufen am 14. August 2019.
  66. FDP-Chef Lindner: „Die gemäßigte Opposition in Hongkong braucht internationale Solidarität“. In: Welt.de. 15. August 2019, abgerufen am 18. August 2019 (Interview (Video)).
  67. Press briefing note on Hong Kong, China. In: OHCHR.org. 13. August 2019, abgerufen am 14. August 2019 (englisch).
  68. Countries stress travel risks to Hong Kong. In: The Standard (Hong Kong). 25. Juli 2019, abgerufen am 18. August 2019 (englisch).
  69. Christoph Sydow: Protest in Hongkong: Chinas Staats-TV setzt Demonstranten mit Nazis gleich. In: Spiegel Online. 18. August 2019, abgerufen am 18. August 2019.