Hauptmenü öffnen

Laura Hottenrott

deutsche Langstreckenläuferin
Laura Hottenrott Leichtathletik

Laura Hottenrott Köln Marathon.jpg
Laura Hottenrott gewinnt den Halbmarathon
beim Köln-Marathon (Oktober 2016)

Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 14. Mai 1992 (27 Jahre)
Geburtsort KasselDeutschland
Größe 170 cm
Gewicht 50 kg
Karriere
Verein LG Baunatal-Fuldabrück (bis 2012)
GSV Eintracht Baunatal (2013–2017)
TV Wattenscheid 01 (seit 2018)
Trainer Kuno Hottenrott (Vater)
Medaillenspiegel
Deutsche Meisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
Logo des DLV Deutsche Meisterschaften
0Bronze0 Nürnberg 2015 5.000 m
0Silber0 Celle 2016 10.000 m
0Bronze0 Frankfurt am Main 2017 Marathon
letzte Änderung: 25. Februar 2018

Laura Hottenrott (* 14. Mai 1992 in Kassel; geb. Laura Hottenrott-Freitag) ist eine deutsche Mittel- und Langstreckenläuferin.[1]

Inhaltsverzeichnis

WerdegangBearbeiten

Laura Hottenrott wurde 1992 als Tochter des früheren Nationaltrainers Kuno Hottenrott geboren und wuchs im Kasseler Stadtteil Bad Wilhelmshöhe auf. Sie hat einen sechs Jahre jüngeren Bruder (Fabian) und machte ihr Abitur 2011 an der Jacob-Grimm-Schule mit den Leistungskursen Mathematik und Geografie. Bis 2016 studierte sie in den USA am Boston College Biologie.[2]

Obwohl sie 2015 hinter Sabrina Mockenhaupt (15:35,75 min) die zweitschnellste Zeit über 5000 Meter (15:47,28 min) lief, wurde Hottenrott aufgrund einer fehlenden Teilnahme an den Nominierungsrennen in Europa nicht für die Crosslauf-Europameisterschaft in Toulon-Hyères (Frankreich) nominiert.

Sie wird trainiert von ihrem Vater Kuno, einem Sportwissenschaftler und Universitätsprofessor.[3] Bis Ende 2012 startete sie für die LG Baunatal-Fuldabrück, seit 2013 für den GSV Eintracht Baunatal und seit 2018 für den TV Wattenscheid 01.

Im Februar 2018 konnte sie beim Sevilla-Marathon ihre persönliche Marathonbestzeit auf 2:32:58 h steigern und blieb damit ein weiteres Mal unter der Teamnorm für den Marathon-Europacup, der im Rahmen der Europameisterschaften im August in Berlin ausgetragen wird.[4] Sie wurde vom DLV für den Europacup im Rahmen der Leichtathletik-Europameisterschaften 2018 nominiert.[5]

Persönliche BestzeitenBearbeiten

Persönliche ErfolgeBearbeiten

  • Hessische Meisterin über 800, 1500, 3000, 5000 m, Straßenlauf, Berglauf und Crosslauf
  • 2012 – Süddeutsche Meisterin der Juniorinnen über 5000 m
  • 2012 – Deutsche Vizemeisterin der Junioren über 5000 m[8]
  • 2013 – 2. Platz Cross West Coast Conference in Malibu
  • 2015 – Süddeutsche Meisterin über 1500 m der Frauen[9]
  • 2015 – 3. Platz Deutsche Meisterschaften über 5000 m[10]
  • 2015 – 1. Platz Crossmeisterschaften der Neuengland-Staaten über 5 km[11]
  • 2015 - 1. Platz Silvesterlauf von Werl nach Soest
  • 2016 – Deutsche Vizemeisterin über 10.000 m
  • 2016 - 1. Platz Köln Halbmarathon
  • 2016 - 1. Platz Silvesterlauf von Werl nach Soest
  • 2017 - 3. Platz Deutsche Meisterschaften Marathon
  • 2017 - 1. Platz Bietigheimer Silvesterlauf
  • 2018 - Teilnahme Europameisterschaften

VeröffentlichungenBearbeiten

  • Kuno Hottenrott, Laura Hottenrott, Till Meyer, Judith Huesmann, Janine Niebuhr, Kathrin Hoffmann, Marina Post: Das LIF-Konzept: Laufen und Intervallfasten für Figur und Fitness – Wenn Wissenschaft in der Praxis überzeugt Dezember 2016, ISBN 978-3000551512

WeblinksBearbeiten

  Commons: Laura Hottenrott – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Vor dem Mini-Marathon: Seriensiegerin blickt auf das Rennen zurück. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 14. Mai 2015, abgerufen am 6. Juli 2015.
  2. Läuferin Laura Hottenrott: „Ich würde gern mit Mona Lisa tauschen“. In: hna7.de. 24. Dezember 2016, abgerufen am 27. Dezember 2016.
  3. Laura Hottenrott nimmt Fahrt in den USA auf. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Laufticker.de. 4. Februar 2014, archiviert vom Original am 10. Juli 2015; abgerufen am 9. Juli 2015.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.laufticker.de
  4. Laura Hottenrott läuft Marathon-Bestzeit in Sevilla, Road to Berlin, auf: leichtathletik.de, vom 25. Februar 2018, abgerufen 25. Februar 2018
  5. Pamela Ruprecht: DLV nominiert Marathonläufer für EM in Berlin. In: leichtathletik.de. 25. Mai 2018, abgerufen am 26. Mai 2018.
  6. Hottenrott immer schneller. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 8. Dezember 2015, abgerufen am 10. Dezember 2015.
  7. 5.000-Meter-Bestzeit für Laura Hottenrott. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Hessischer Leichtathletik-Verband. 3. Mai 2016, archiviert vom Original am 4. Mai 2016; abgerufen am 4. Mai 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hlv.de
  8. Läuferinnen holen sechs Medaillen bei Leichtathletik-DM U 23. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 31. Juli 2012, abgerufen am 6. Juli 2015.
  9. Hottenrott ist Süddeutsche Meisterin. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 6. Juli 2015, abgerufen am 6. Juli 2015.
  10. Bronze für Laura Hottenrott über 5000 Meter. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 8. Juli 2015, abgerufen am 18. Oktober 2015.
  11. Laura Hottenrott Meisterin der Neuengland-Staaten. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 12. Oktober 2015, abgerufen am 18. Oktober 2015.
  12. Arne Gabius und Anja Scherl kämpfen sich in Hannover ins Ziel. In: leichtathletik.de. 7. April 2019, abgerufen am 7. April 2019.
  13. EM-Marathon: Fabienne Amrhein schrammt an Top Ten vorbei. In: leichtathletik.de. 12. August 2018, abgerufen am 1. Januar 2019.
  14. Halbmarathon in Hamburg: Hottenrott am Start gestürzt. In: hna.de. 2. Juli 2018, abgerufen am 1. Januar 2019.
  15. Ergebnisse 35. Sparkassen-Lauf Soest. Abgerufen am 8. Januar 2017.
  16. Gabius gewinnt überlegen. In: Stuttgarter Zeitung. 31. Dezember 2013, abgerufen am 6. Juli 2015.