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Gdynia

Hafenstadt, mit Danzig und Sopot Teil des Ballungsraumes Trójmiasto, Polen

Gdynia [ˈgdɨɲa] (kaschubisch Gdiniô), deutsch Gdingen, 1939–1945 Gotenhafen, ist eine Hafenstadt in Polen in der Danziger Bucht. Sie bildet in der Woiwodschaft Pommern mit der größten Stadt Gdańsk (Danzig) und dem kleineren Sopot (Zoppot) die Metropolregion Dreistadt.

Gdynia
Wappen von Gdynia
Gdynia (Polen)
Gdynia
Gdynia
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Pommern
Powiat: Kreisfreie Stadt
Fläche: 135,50 km²
Geographische Lage: 54° 31′ N, 18° 32′ OKoordinaten: 54° 31′ 2″ N, 18° 32′ 24″ O
Höhe: 0–205 m n.p.m.
Einwohner: 246.991
(31. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 81-004 bis 81-919
Telefonvorwahl: (+48) 58
Kfz-Kennzeichen: GA
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK 6 KołbaskowoPruszcz Gdański
DK 20 Stargard ↔ Gdynia
Schienenweg: Gdańsk–Stargard
Kościerzyna–Gdynia
Nächster int. Flughafen: Danzig (Gdańsk)
Gmina
Gminatyp: Stadtgemeinde
Fläche: 135,50 km²
Einwohner: 246.991
(31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 1823 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2262011
Verwaltung (Stand: 2009)
Stadtpräsident: Wojciech Szczurek
Adresse: Al. Marszałka
Piłsudskiego 52/54
81-382 Gdynia
Webpräsenz: www.gdynia.pl



Als Siedlung Gdina 1253 erstmals urkundlich erwähnt, erhielt Gdynia 1926 das Stadtrecht. Die wichtigste Hafenstadt der Zweiten Polnischen Republik wurde in den 1930er Jahren mit über 100.000 Einwohnern zur Großstadt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das während dieser Zeit Gotenhafen genannte Gdingen als bedeutender Stützpunkt der deutschen Kriegsmarine durch britische und US-amerikanische Luftangriffe erheblich zerstört.

Heute steht Gdynia mit rund 250.000 Einwohnern auf dem zwölften Rang der größten Städte Polens. Gdynia ist Hauptquartier der Kriegsmarine der Republik Polen und besitzt mit der Kriegsmarineakademie Akademia Marynarki Wojennej und der zivilen Akademia Morska zwei nautische Hochschulen.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Gdynia liegt im Norden Polens an der Zatoka Pucka (deutsch Putziger Wiek; kaschubisch: Pùckô Hôwinga), die den westlichen, seichten Teil der Danziger Bucht bildet. Gdynia gegenüber liegt die Halbinsel Hel (polnisch: Półwysep Helski, Mierzeja Helska) mit der Stadt Hel, die in den Sommermonaten von Gdynia aus mit einer Fähre erreichbar ist.

Das größte Fließgewässer der Stadt ist die Kacza, die die Stadtteile Dąbrowa, Mały Kack und Orłowo passiert.[2] Die Stadt liegt im Hafen- und Innenstadtbereich knapp über dem Meeresspiegel, die Außenbezirke, darunter Witomino, Mały Kack und Wielki Kack liegen auf den landseitig gelegenen, ansteigenden Höhen.

StadtgliederungBearbeiten

 

Polnischer Name Kaschubischer Name Deutscher Name (bis 1920 und 1939–1945)
Babie Doły Hexengrund
Chwarzno Chwôrzno Quarszau (1874–1945 Völtzendorf)
Chylonia Chëlonô Kielau
Cisowa Cësowô Ciessau (1942–1945 Zissau)
Dąbrowa Dohnasberg
Demptowo Demptowò Demptau (1942–1945 Demtau)
Działki Leśne Lasné Dzélczi
Grabówek Grabòwka Grabau
Kamienna Góra Kamiannô Góra Steinberg
Karwiny Karwinë
Leszczynki Laszinken (1942–1945 Sandnußdorf)
Mały Kack Małë Kack Klein Katz (1942–1945 Kleinkatz)
Obłuże Òblëżé Oblusch
Oksywie Òksëwiô Oxhöft
Orłowo Òrzłowò Adlershorst
Pogórze Pògòrzé Pogorsch (1942–1945 Gotenberg)
Pustki Cisowskie Cësowsczé Pùstkòwié Pustkowie (1942–1945 Zissauerwald)
Redłowo Wësoké Redłowò Hochredlau
Śródmieście Strzódgard Stadtmitte
Wiczlino Wiczlëno Wiczlin (1874–1945 Vitzlin)
Wielki Kack Wiôlgë Kack Groß Katz (1942–1945 Großkatz)
Witomino Witòmino Wittomin
Wzgórze Św. Maksymiliana Sw. Jan Johanniskrug (1940–1945 Baltenberg)

GeschichteBearbeiten

Gdynia war bis 1918 ein Dorf. Durch den Friedensvertrag von Versailles bekam Polen durch den sog. Polnischen Korridor Zugang zur Ostsee, besaß aber keinen eigenen Hafen.[3] Deswegen wurde Gdynia planmäßig zu einem der größten Handels-, Auswanderungs-, Kriegs- und Fischereihäfen ausgebaut. Das Ortsbild Gdynias ist wegen der starken Entwicklung der Stadt ab den 1920er Jahren durch viele Gebäude des Modernismus geprägt[4] (siehe Architektur in Gdynia).

Zweite polnische RepublikBearbeiten

Die 1920 gegründete Staatliche Seefahrtsschule (Polnisch: Państwowa Szkoła Morska) wurde am 21. Juli 1928 von Dirschau (Tczew) nach Gdingen verlegt.[5] Mit der Indienststellung der Dar Pomorza 1930 bezog die Seefahrtsschule einen eigenen Bau.[6] Das Instytut Bałtycki (Ostsee- oder Baltisches Institut) zu Thorn eröffnete 1930/1931 eine Abteilung in Gdingen.[7]

In den 1930er Jahren ging der Ausbau der 33.217 Einwohner (1931) zählenden Stadt weiter.[8] In den 1930er Jahren wurde die Strandpromenade in Adlershorst gebaut, unterhalb deren im Sommer das 1964 gegründete städtische Witold-Gombrowicz-Theater auf einer Strandbühne vor der Kulisse von Ostsee und Steilküste spielt.[9] Am 25. Juni 1931 zog die Meteorologische Station des Morski Państwowy Instytut Meteorologiczny (Staatliches Meteorologisches Seeinstitut) in den Neubau des Seeobservatoriums in der ulica Nadbrzeżna 42 (heute ulica Waszyngtona).[10]

Der Hafen Wurde bis 1930 zur vollen Funktionsfähigkeit mit Docks, Piers, Wellenbrechern und vielen weiteren nötigen Einrichtungen und Gewerbebetrieben wie Lagerschuppen und -anlagen sowie einer Reisschälfabrik ausgebaut.

Der schnelle Zuzug Arbeitssuchender übertraf die Möglichkeiten, adäquaten Wohnraum zu schaffen. „An dem Stadtrand entstanden Slums, in denen die Arbeitslosen, Obdachlose und niedrig bezahlte unqualifizierte Arbeiter mit ihren Familien“ wohnten.[11] Die Wohnungsnot trieb die Mieten hoch. Das förderte zwar die privaten Bauinvestitionen, doch betrugen die Mieten oft ein ganzes normales Monatseinkommen oder mehr.[11]

 
Pier und Bahnanschluss beim Überseehof, 1930er Jahre

Gdingen wurde Passagierhafen für Überseereisen und am 1. Mai 1935 wurde im nahen Rumia (deutsch Rahmel, kasch. Rëmiô) ein internationaler Flughafen eröffnet. Den Schiffspassagen diente das 1932/1933 von Dyckerhoff & Widmann (Büro Katowice) erbaute Abfertigungsgebäude für Überseepassagiere Dworec Morski (etwa Überseehof), wo sich sowohl Touristen wie auch Auswanderer einschifften.[12] Allen Besuchern steht das Gebäude heute offen, in dem eine kleine Ausstellung über seine Geschichte informiert.

Die staatliche Reederei Gdynia-Ameryka Linie Żeglugowe SA betrieb sieben Passagierschiffe. Im Vorort Grabau auf dem Gelände einer ehemaligen preußischen Kaserne aus dem 19. Jahrhundert ging 1933 eine Unterkunft für Auswanderer (Etap Emigracyjny) in Betrieb[13], die von dort durch eine eigene Gleisverbindung direkt zum Überseehof gebracht wurden. 1935 weihten Außenminister Józef Beck und Kwiatkowski, inzwischen Schatzminister, die Anlage offiziell ein. Viele jüdische sowie katholische Polen emigrierten von hier aus. Mit dem Krieg ab 1. September 1939 endete die polnische Passagierschifffahrt zunächst.

1937 ging mit dem neuen Kornelevator die moderne Verladung von Getreide in Betrieb, heute ein Denkmal moderner Industriearchitektur.[14]

Gdingens Hafen stieg 1938 in puncto Umschlag zum zehntgrößten Hafen Europas auf und bewältigte 46 % des polnischen Außenhandels mit 8,7 Mio. Tonnen (nach anderen Angaben 9,2 Mio. Tonnen).[10] Die Stadt wurde weiter ausgebaut.

1939 maß Gdingen 66 km² Fläche (6. Rang unter Polens Städten) und zählte 115.000 Einwohner (12. Rang unter Polens Städten).[10] In den Jahren 1918 bis 1939 veränderte sich die sprachliche Zusammensetzung der Bevölkerung, so dass die deutsche Minderheit schließlich noch 9,8 % der Einwohner Pommerellens ausmachte.[15] Die meisten zugewanderten Menschen waren kaschubische Polen, neben anderen Polen.

Deutsche BesatzungBearbeiten

Mit dem Überfall auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Die Deutschen vertrieben unmittelbar nach der Einnahme der Stadt im Oktober 1939 geschätzt rund 50.000 Polen. 12.000 bis 13.000 Einwohner, vorwiegend Angehörige der polnischen Intelligenz, wurden in der sog. Intelligenzaktion unweit der Stadt erschossen, unter anderem im Massaker von Piaśnica. 1944 wurden die Massengräber wieder geöffnet und die Leichen verbrannt, um die Spuren zu beseitigen.[16]

Befreiung und NachkriegszeitBearbeiten

Mit Luftunterstützung der US Army Air Forces eroberte die Rote Armee die Stadt. Hitler hatte zuvor Danzig und Gotenhafen zur Festung erklärt, die damit "bis zum Schluss" zu verteidigen seien. Bei den Kämpfen um dieses Festungsgebiet wurden 39.000 deutsche und 31.000 sowjetische Soldaten getötet. Vor dem endgültigen Rückzug der deutschen Truppen wurden alle Hafeneinrichtungen von Sprengkommandos zerstört. Das Schlachtschiff Gneisenau wurde in der Hafeneinfahrt als Blockschiff versenkt.[17] Der Hafen war ab Juli 1945 wieder nutzbar.

In die Stadt strömten die überlebenden vertriebenen Polen zurück, aus den nach der Konferenz von Jalta von der Sowjetunion annektierten Gebieten zogen Polen als Neubürger in die Stadt.

Volksrepublik PolenBearbeiten

1952 wurde die Volksrepublik Polen gegründet, die in der direkten Nachkriegszeit noch den Namen Republik Polen trug. Der vormalige Kampf der Polnischen Heimatarmee gegen die deutschen Besatzer richtete sich nun gegen die Sowjetunion als faktische Besatzungsmacht: Die Jahre bis 1956 waren durch brutale Säuberungsaktionen durch NKWD und die Rote Armee geprägt. Dem Polnischen Oktober mit Lockerungen des repressiven und wirtschaftlichen Systems (Zwangskollektivierung) folgte die Ära Gomułka.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner Anmerkungen
1852 566 [18]
1870 ca. 1.200
1921 1.179
1926 6.000 (vor Eingemeindungen)[10]
1926 12.000 (nach Eingemeindungen)[10]
1930 ca. 32.000 [19]
1931 33.217 [8]
1938 über 100.000
1939 115.000 [10]
1940 ca. 90.000 [20]
1941 99.950 [21]
1946 77.829 [22]
1950 103.458 [23]
1955 129.639 [24]
1973 200.000 [25]
1987 250.000 [25]
2004 253.300
2015 247.672 [26]

Infrastruktur und WirtschaftBearbeiten

VerkehrBearbeiten

 
Der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Hauptbahnhof, 1923 von Romuald Miller gebaut

Als Teil der Trójmiasto ist Gdynia über die küstenseitig verlaufende Europastraße 28 nördlich mit Rumia, südlich mit Sopot (dann Danzig) verbunden.

Der größte Bahnhof ist der Bahnhof Gdynia Główna, der in den 1950er Jahren erbaut wurde. Regional sind vom Hauptbahnhof über die PKP Szybka Kolej Miejska w Trójmieście Sp. z o.o. (SKM) (deutsch wörtlich: Stadtschnellbahn in der Dreistadt) unter anderem die beiden anderen Städte der Metropolregion Trójmiasto Sopot und Danzig zu erreichen, zudem gibt es Zugverbindungen zur Halbinsel Hel und nach Westpommern bis Stettin. Über die Kohlenmagistrale (polnisch Magistrala węglowa) gibt es eine Verbindung nach Süden, die an Danzig vorbei auf dem historischen Polnischen Korridor liegt. Der Bahnhof ist Hauptknotenpunkt für die Stadtlinien, die als Oberleitungs- und konventionelle Busse die Stadtteile miteinander verbinden. Betreiberin ist die städtische Verkehrsgesellschaft Zarząd Komunikacji Miejskiej w Gdyni (ZKM).

Der Flughafen Gdynia-Kosakowo wurde am 1. Mai 1935 eröffnet. Er dient der Marinefliegerbrigade (poln. Brygada Lotnictwa Marynarki Wojennej – BLMW) der polnischen Marine als Militärflugplatz unter der Bezeichnung 43. Baza Lotnictwa Morskiego (43. BLM). Hier sind vorwiegend Helikopter, Trainings- und kleine Transportflugzeuge stationiert. Die zivile Mitnutzung ist geplant.

Größtes Unternehmen ist die 1922 gegründete Werft Gdynia AG (Stocznia Gdynia S.A.), Schauplatz des Arbeiteraufstands von 1970.

BildungBearbeiten

In Gdynia sind die folgenden Hochschulen und Institute beheimatet:

  • Akademia Marynarki Wojennej im. Bohaterów Westerplatte (Westerplatte-Helden-Marineakademie)
  • Akademia Morska (Hochschule für Seefahrt)
  • Institut für Meereskunde (Zakład Oceanografii Operacyjnej), das das Forschungsschiff r/v IMOR unterhält[27]

2018 war Gdynia Austragungsort der MILSET Expo-Sciences Europe (ESE), einer wissenschafts- und technologieorientierten Jugendmesse.[28]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

ArchitekturBearbeiten

1928 entstand das Hafenbau-Büro mit einem kleinen Innenhof im Stile historischer polnischer Herrenhäuser. Die Familie Pręczkowski ließ von 1928 bis 1937 in Etappen am Skwer Kościuszki 10–12 Ecke ulica Żeromskiego eines der ersten Bürgerhäuser Gdingens in Formen der Moderne erbauen.

Der Architekt Tadeusz Jędrzejewski schuf abgerundete Fassadenmauern sowie ein Türmchen, die Formen einer Kommandobrücke und runder Schiffswände zitieren. Im Parterre befand sich vor und viele Jahre nach dem Krieg das Kino Polonia, später in Goplana umbenannt. Stanisław Filasiewicz errichtete 1929 für die Bank Polski in der ulica 10 Lutego 20/22 (Straße des 10. Februar 1926) ein Gebäude im historistischen Stil mit prächtigem Intérieur u. a. der Schalterhalle unter säulengestütztem Gewölbe. Jerzy Müller errichtete 1930 in der Aleja Piłsudskiego 52/54 für die Zweite Polnische Republik das Regierungskommissariat, das 1937 noch durch einen Flügel an der ulica Bema erweitert wurde.

Tadeusz Jędrzejewski und Włodzimierz Prochaska errichteten 1931 für die Familie Stankiewicz in der ulica Świętojańska 53 ein Wohn- und Geschäftshaus. In der Tordurchfahrt des Hauses haben die heutigen Eigentümer eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Hauses eingerichtet. Im gleichen Jahr entstanden in Kielau (pl. Chylonia, kasch. Chëlonô) eine Villa im Stil der alten Schule und in Adlershorst die Villa Weneda sowie die Pension Gryf.

In den Jahren 1932 bis 1935 schuf der Architekt Marian Maśliński in der ulica Starowiejska 7 ein Eckhaus für Juliusz von Hundsdorff.[29]

In der ulica 10 Lutego 24 entstand 1935/1936 ein Bürogebäude für die polnische Sozialversicherung (Zakład Ubezpieczeń Społecznych, ZUS) nach einem Entwurf von Roman Piotrowski. Es ist eines der Symbole der Moderne der Zwischenkriegszeit mit Baukörpern unterschiedlicher Größe sowie einem exponierten abgerundeten Teil. Die Fassaden sind unten mit schwarzem Granit verkleidet und oben mit hellem Sandstein. Heute sitzt die Reederei Polskie Linie Oceaniczne (Polish Ocean Lines, POL) in dem Gebäude.

Die Bank Gospodarstwa Krajowego ließ in der ulica 3 Maja 27/31 Ecke ulica Batorego 26 (Stephan-Bathory-Str.) durch Stanisław Ziołowski das größte Wohngebäude Gdingens der Vorkriegszeit errichten. Auffällig ist das halbrunde Überbautürmchen an der ulica 3 Maja (Str. des 3. Mai 1791). Das Gebäude war modern ausgestattet u. a. mit einer Tiefgarage. Die Fassaden sind mit Kalkstein aus Szydłowiec im Karpathenvorland geschmückt. In der ulica Wójta Radtkego (Bürgermeister-Radtke-Str.) schufen Stefan Reychman und Jerzy Müller von 1935 bis 1938 die Markthalle, eine dreiteilige Bogenkonstruktion.

Im Rahmen der Stadterweiterungspläne des Architekten Stanisław Filipowski wurde 1935 bis 1937 in Verlängerung der Achse der ulica 10 Lutega die 600 m lange und 120 m breite repräsentative Südmole an Stelle des alten Holzstegs erbaut. Am Ende der Mole sollte ein 10 Meter hoher Obelisk an die in den Jahren 1918 bis 1921 erfolgte Vereinigung des dreigeteilten Polens zur Zweiten Republik erinnern. Dazu ist es nie gekommen, heute steht dort eine von Zdzisław Koseda geschaffene Statue des Schriftstellers Joseph Conrad Korzeniowski.[30] Auf der Südmole entstand ab 1937 – unterbrochen durch den Zweiten Weltkrieg – das Aquarium, das dann 1971 eröffnete.

Als weiterer repräsentativer Bau in dieser guten Stube Gdingens errichteten Bohdan Damięcki und Tadeusz Sieczkowski 1938/1939 das Haus des Polnischen Seglers. Ein runder vorspringender Bauteil bestimmt die Fassade zum Seglerbassin (Basen Żeglarski). Heute sind hier die Marinenavigationsschule der Westerplatte-Helden-Marineakademie und ein Planetarium untergebracht. Ferner liegen an der Südmole die oben erwähnten Museumsschiffe ORP Błyskawica und Dar Pomorza. Stanisław Płoski errichtete 1936 das Haus der Schwedischen Seeleute in der ulica Jana z Kolna 25, in dem ein Hotel und ein schwedisches Konsulat unterkamen.

Am Plac Konstytucji 5 entstand 1936 das funktionalistische Gebäude für Kreisgericht und Staatsanwaltschaft.[14] Familie Orłowski ließ sich 1936 in der ulica Świętojańska 68 ein modernistisches Eckhaus erbauen, das aus einem sechsgeschossigen Baukörper mit abgerundeten Ecken und Fenstern und einem siebenstöckigen quaderförmigen Bau besteht. Die Fassaden sind mit hellem Sandstein verblendet. Bis 1939 logierte in den unteren Etagen eine Filiale der französischen Warenhauskette Le Bon Marché. Heute findet sich hier ein Buch- und Pressesalon.

Im gleichen Jahr ebenfalls in ulica Świętojańska 122 Ecke Aleja Piłsudskiego schuf der Architekt Leon Mazalon für sich und den Anwalt Antoni Ogończyk-Bloch ein Eckhaus mit interessanter Betonung der Ecklage durch senkrecht übereinander liegende stromlinienförmige Wintergärten und ähnlichen Balkonen zur Aleja Piłsudskiego. Gegenüber dem Hauptbahnhof entstand ebenfalls 1936 ein monumentales Gebäude nach Entwürfen von Zbigniew Karpiński (Polnisch), T. Sieczkowski und R. Sołtyński. Der avantgardistische Bau besteht aus einem Hauptquader, in dem sich die Eingänge und die hohe Haupthalle befinden, zwei symmetrischen geschwungenen Flügeln sowie einem geradlinigen Flügel zur ulica Jana z Kolna. Am Skwer Kościuszki 16 erbauten 1937/38 Zbigniew Kupiec und Tadeusz Kossak für Familie Jurkowski ein modernes Bürgerhaus in Stahlbetonskelettbauweise mit einer mit gelben Keramikplatten verblendeten Fassade. Für Grünanlagen wurde gesorgt. Auf dem Steinberg entstand ein Park und die Hochredlauer Kämpe (Kępa Redłowska) mit ihren Wäldern und Kliffs wurde 1938 mit 110 ha zum Naturpark erklärt.[31] Eine 1½ Kilometer lange Ostseepromenade, der Feliks-Nowowiejski-Boulevard, verbindet die Hochredlauer Kämpe mit der Stadt.[32] 1939 schufen Kupiec und Kossak in der ulica Świętojańska 55 Ecke ulica Żwirki i Wigury für Familie Krenski ein Eckhaus mit hohem Eckbau und niedrigeren Seitenflügeln zu den Nachbarhäusern. Durch den Kriegsbeginn blieben der Bau unverputzt, das Erdgeschoss ohne Ausbau und der importierte Aufzug im Hafen liegen.

MuseenBearbeiten

 
Schiffe am Yachthafen von Gdynia mit Blick auf das Planetarium
  • Museum Abraham-Haus (ul. Starowiejska 30)
  • Aquarium Gdynia (aleja Jana Pawła II 1)
  • Museumsschiff ORP Błyskawica (aleja Jana Pawła II, Nabrzeże Pomorskie/Pommernkai)
  • Museumsschiff Dar Pomorza (aleja Jana Pawła II, Nabrzeże Pomorskie/Pommernkai)
  • Freilichtmuseum der Hochseefischerei (ul. Orłowska 6)
  • Kraftfahrzeugmuseum (ulica Żwirowa 2C)
  • Museum der Bernsteininklusen (aleja Marszałka Piłsudskiego 46): Polens zweitgrößte Sammlung von Inklusen von Pflanzen und Insekten im Bernstein.[32]
  • Museum der Kaschubenmärchen (ul. Zwycięstwa 36/108)
  • Museum der Kriegsmarine (ul. Sędzickiego 3)
  • Museum des Pommerschen Maritimen Handwerks (ul. Waszingtona 21, im Kultur- und Vergnügungszentrum Gemini)
  • Museum der Stadt Gdingen (ul. Zawiszy Charnego 1)
  • Żeromski-Haus (ul. Orłowska 6)
  • Planetarium Antoni Ledóchowski (aleja Jana Pawła II, Eingang vom Yachthafen)

TheaterBearbeiten

 
Witold-Gombrowicz-Theater
  • Danuta-Baduszkowa-Musiktheater (płac Grunwaldzki 1)
  • Witold-Gombrowicz-Theater (ul. Bema 26)
  • Sommertheater auf der Strandbühne im Stadtteil Orłowo
  • Teatr Gdynia Główna (Plac Konstytucji)[33]

SportBearbeiten

 
Logo der Gdynia Open
 
GOSiR-Stadion

Im GOSiR-Stadion im Stadtteil Redłowo tragen die Fußballvereine Arka Gdynia und Bałtyk Gdynia ihre Heimspiele aus. Weitere Fußballvereine sind Nauta Gdynia, Klub Piłkarski Gdynia und NKS Błyskawica Gdynia.

Der Rugby-Verein RC Arka Gdynia gewann 2005 den European Regions Cup.

In der Stadt beheimatet ist der mehrfache polnische Basketballmeister Asseco Gdynia. Das Basketballteam Basket Gdynia spielt seit 1999 in der Euroleague der Frauen.

Vor dem Hintergrund der auch in Polen wachsenden Beliebtheit des Billardsports Snooker beschloss die World Professional Billiards & Snooker Association, ab 2012 die Gdynia Open als Teil der Players Tour Championship (PTC) auszutragen. 2014 wurde das Turnier erstmals komplett in der Gdynia Sports Arena gespielt. Mit der Einstellung der PTC fand die letzte Gdynia Open im Jahr 2016 statt.

Seit 2015 ist Gdynia Austragungsort des Ironman 70.3.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Gdynia listet Partnerstädte und einen Gemeindeverbund[34]:

  • Plymouth (Großbritannien (Insel), Grafschaft Devon (England)), seit 1976
  • Kiel (Deutschland, Schleswig-Holstein), seit 1985
  • Aalborg (Dänemark, Region Nordjylland), seit 1987
  • Kotka (Finnland, Kymenlaakso), seit 1988
  • Karlskrona (Schweden, Blekinge län), seit 1990
  • Kristiansand (Norwegen, Fylke), seit 1991
  • Brooklyn (Vereinigte Staaten von Amerika, New York), seit 1991
  • Klaipėda (Litauen, Stadtgemeinde Klaipėda), seit 1993
  • Baranawitschy (Weißrussland, Brest), seit 1993
  • Seattle (Vereinigte Staaten von Amerika, Washington), seit 1994
  • Kaliningrad (Russland, Oblast Kaliningrad), seit 1994
  • Liepāja (Lettland, Kurland), seit 1999
  • Kunda (Estland, Kreis Lääne-Viru), seit 2001
  • Côte d’Opale (Frankreich, Syndicat Mixte de la Côte d'Opale), seit 2004
  • Haikou (China, Hainan), seit 2006

Verbundene Städte

  • Rustawi (Georgien, Niederkartlien), seit 2010
  • Zhuhai (China, Guangdong), seit 2013

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Mit Gdynia verbundene PersonenBearbeiten

 
Denkmal für den Maler Antoni Suchanek

EhrenbürgerBearbeiten

Fiktive PersonenBearbeiten

  • Ernst Stavro Blofeld, Erzgegner von James Bond
  • Janek Wiśniewski (Pieśń o Janku Wiśniewskim z Gdyni), eine fiktive Person stellvertretend für alle Getöteten des Aufstands von 1970 in Polen

StadtoberhäupterBearbeiten

 
Flagge von Gdynia
  • 1918–1926: Jan Radtke, Gemeindevorsteher (wojt/Vogt)
  • 1926–1928: August(yn) Krause, burmistrz/Bürgermeister
  • 1928–1929: Hilary Ewert-Krzemieniewski, Bürgermeister
  • 1929–1931: Mieczysław Bilek, prezydent/Präsident
  • 1931–1939: Vakanz (Selbstverwaltung durch Regierungskommissar eingeschränkt)
    • 1931: Bronisław Biały, komisarz rządu/Regierungskommissar
    • 1931–1932: Zygmunt Zabierzowski, Regierungskommissar
    • 1932–1933: Seweryn Czerwiński, Regierungskommissar
    • 1933–1939: Franciszek Sokół, Regierungskommissar
    • 1939: Lucjan Skupień, kommissarischer Regierungskommissar
  • 1939–1945: Vakanz (keine legitime Verwaltung während der Besatzung)
    • 1939–1945: Horst Schlichting, als besatzungsamtlicher Oberbürgermeister/nadburmistrz
  • 1945: Anatol Zbaraski, Präsident
  • 1945–1950: Henryk Zakrzewski, Präsident
  • 1950–1952: Antoni Kozłowski, przewodniczący Prezydium MRN/Vorsitzender des Präsidiums des Nationalen Stadtrats
  • 1952: Alfred Miller, Vorsitzender des Präsidiums
  • 1952–1954: Jan Depak, Vorsitzender des Präsidiums
  • 1954–1959: Konstanty Rek, Vorsitzender des Präsidiums
  • 1959–1968: Mieczysław Wójcik, Vorsitzender des Präsidiums
  • 1968–1969: Teodor Czapczyk, Vorsitzender des Präsidiums
  • 1969–1973: Jan Mariański, Vorsitzender des Präsidiums
  • 1973–1979: Aleksy Latra, Präsident
  • 1979–1985: Jan Krzeczkowski, Präsident
  • 1985–1990: Zbigniew Biernat, Präsident
  • 1990: Zbigniew Koriat, Präsident
  • 1990–1998: Franciszka Cegielska (1946–2000), Präsidentin
  • seit 1998: Wojciech Szczurek, Präsident

SonstigesBearbeiten

Der Ort ist Namensgeber des Gdynia Point, Antarktika.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Wojciech Antoszkiewicz, Mariusz Jablonski, Bogdan Kwiatkowski u. a.: Gdynia: Touristen-Vademekum [Einheitssachtitel: Gdynia: vademecum turysty; dt.], Jerzy Dąbrowski (Übs.), Gdynia Turystyczna, Gdingen 2009, ISBN 978-83-929211-0-3.
  • Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872 (E-Kopie).

WeblinksBearbeiten

  Wikivoyage: Gdynia – Reiseführer
  Wiktionary: Gdynia – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  Commons: Gdynia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB), abgerufen am 29. September 2017.
  2. Rzeki, potoki, kanały Artikel über die Kacza auf der Webseite des Stadtteils Mały Kacks vom 4. Juli 2016, abgerufen am 10. April 2016 (poln.)
  3. Gdingen (Gdynia) - Vom Fischerdorf zum "Fenster zur Welt", abgerufen am 1. Juni 2019
  4. Modernismus in Gdynia, Dokumentation und Routen zur Architektur durch die Stadt (polnisch)
  5. Wojciech Antoszkiewicz, Mariusz Jablonski, Bogdan Kwiatkowski u. a.: Gdynia: Touristen-Vademekum [Einheitssachtitel: 'Gdynia: vademecum turysty'; dt.], Jerzy Dąbrowski (Übs.), Gdynia Turystyczna, Gdingen 2009, ISBN 978-83-929211-0-3, S. 27.
  6. Wojciech Antoszkiewicz, Mariusz Jablonski, Bogdan Kwiatkowski u. a.: Gdynia: Touristen-Vademekum [Einheitssachtitel: 'Gdynia: vademecum turysty'; dt.], Jerzy Dąbrowski (Übs.), Gdynia Turystyczna, Gdingen 2009, ISBN 978-83-929211-0-3, S. 13 ff.
  7. Ab 1. August 1935 gab das Institut die in englischer Sprache erscheinende neue Zeitschrift Baltic Countries (ab 3. Jg. 1937 Baltic and Scandinavian Countries) heraus, die sich den Problemen der Anrainerstaaten der Ostsee widmete, wobei, wie das Vorwort der Eröffnungsausgabe ausführt, die Herausgeber Deutschland an sich nicht diesem Kreis zurechneten, die Provinz Ostpreußen dagegen von Heft zu Heft mehr berücksichtigten. „Einer speziellen Frage ist die »Polska Bibljografja Morza i Pomorza« (Poln.[ische] Bibliographie des Meeres und Pommerellens) von St.[anisław] Zieliński <302 > gewidmet, die im Verlag der »See- und Kolonialliga«, einem der aktivsten polnischen Verbände im Kampf um ein »größeres Polen«, erschien. … Zieliński hält sich auch nicht an den Titel seiner Arbeit »Pommerellen«, sondern bezieht oft genug Ostpreußen in seine Betrachtung mit ein. Wertvoll sind die dem Deutschen sonst schwer erhältlichen Angaben polnischer Zeitungs- und Zeitschriftenaufsätze.“ Vgl. „Jahresberichte für Deutsche Geschichte, Bibliographie“, auf: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 27. September 2011 (Hinzufügungen in eckigen Klammern und Auslassungen nicht im Original)
  8. a b „Gdynia – היסטוריה“, auf: Wirtualny Sztetl des Muzeum Historii Żydów Polskich (Museum der Geschichte der polnischen Juden), abgerufen am 27. September 2011.
  9. Wojciech Antoszkiewicz, Mariusz Jablonski, Bogdan Kwiatkowski u. a.: Gdynia: Touristen-Vademekum [Einheitssachtitel: 'Gdynia: vademecum turysty'; dt.], Jerzy Dąbrowski (Übs.), Gdynia Turystyczna, Gdingen 2009, ISBN 978-83-929211-0-3, S. 50.
  10. a b c d e f Historia Gdyni, Abschnitt Powstanie o Rozwoj Portu i Miasta, abgerufen am 27. September 2011.
  11. a b Wojciech Antoszkiewicz, Mariusz Jablonski, Bogdan Kwiatkowski u. a.: Gdynia: Touristen-Vademekum [Einheitssachtitel: 'Gdynia: vademecum turysty'; dt.], Jerzy Dąbrowski (Übs.), Gdynia Turystyczna, Gdingen 2009, ISBN 978-83-929211-0-3, S. 15.
  12. Wojciech Antoszkiewicz, Mariusz Jablonski, Bogdan Kwiatkowski u. a.: Gdynia: Touristen-Vademekum [Einheitssachtitel: 'Gdynia: vademecum turysty'; dt.], Jerzy Dąbrowski (Übs.), Gdynia Turystyczna, Gdingen 2009, ISBN 978-83-929211-0-3, S. 26.
  13. Die provisorische Baracke für Auswanderer am Hafen und eine weitere Unterkunft in Wejherowo wurden aufgegeben. Einen Teil der Auswandererunterkünfte in der Kaserne nutzt heute die polnische Armee.
  14. a b Wojciech Antoszkiewicz, Mariusz Jablonski, Bogdan Kwiatkowski u. a.: Gdynia: Touristen-Vademekum [Einheitssachtitel: 'Gdynia: vademecum turysty'; dt.], Jerzy Dąbrowski (Übs.), Gdynia Turystyczna, Gdingen 2009, ISBN 978-83-929211-0-3, S. 37.
  15. Dafür gab es drei Gründe: 1. die Emigration deutschsprachiger Beschäftigter in Verwaltungsberufen nach der Einführung des Polnischen als Amtssprache, 2. der Ersatz der Verwaltungsbeschäftigten durch zuwandernde des Polnischen Mächtige aus vormals russischen oder österreich-ungarischen Teilen des neuen Polens (beide Migrationen waren im Wesentlichen bis 1921 abgeschlossen) und 3. die Zuwanderung aus vormals russischen oder österreich-ungarischen Teilen des neuen Polens v. a. ins aufblühende Gdingen.
  16. Schicksal der Vorkriegseinwohner - Gdynia forscht per Internet, Artikel auf n-tv.de vom 12. September 2008, abgerufen am 2. Juni 2019
  17. Die „wartende Stadt“ – Gdynia – Gotenhafen (1926-1945), Dissertation von Małgorzata Stepko-Pape (2011), S. 345
  18. Leopold Kraatz (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des preußischen Staats. Berlin 1856, S. 173
  19. Der Große Brockhaus. 15. Auflage. 7. Band, Leipzig 1930, S. 32–33.
  20. „Dritte pdf-Datei“ (Memento des Originals vom 1. November 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.2wojna.gdynia.pl, p. 56, auf: Portal des Bildungsprojekts „Miasto Gdynia w okresie II wojny światowej“ der Stadt Gdynia, abgerufen am 5. Oktober 2011.
  21. „Stadtkreis Gotenhafen“, auf: Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten: 1874–1945, abgerufen am 5. Oktober 2011.
  22. „Historia dzielnicy – kalendarium do 1956 r. Gdynia po wyzwoleniu“, auf: Rada Dzielnicy Śródmieście, Webseite des Rates der Innenstadt Gdynias, abgerufen am 5. Oktober 2011.
  23. Rocznik statystyczny 1950 (Statistisches Jahrbuch 1950) des Główny Urząd Statystyczny.
  24. Rocznik statystyczny 1955 (Statistisches Jahrbuch 1955) des Główny Urząd Statystyczny.
  25. a b Dynia Wspolczesna. In: Historia Gdyni. abgerufen am 27. September 2011.
  26. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015, abgerufen am 28. Mai 2016
  27. Die Imor auf den Seiten des Instituts für Meereskunde (poln./engl.)
  28. MILSET Expo-Sciences Europe – 'About' und Gdynia als Austragungsort (engl.), abgerufen am 9. Juni 2019
  29. Wojciech Antoszkiewicz, Mariusz Jablonski, Bogdan Kwiatkowski u. a.: Gdynia: Touristen-Vademekum [Einheitssachtitel: 'Gdynia: vademecum turysty'; dt.], Jerzy Dąbrowski (Übs.), Gdynia Turystyczna, Gdingen 2009, ISBN 978-83-929211-0-3, S. 42.
  30. Wojciech Antoszkiewicz, Mariusz Jablonski, Bogdan Kwiatkowski u. a.: Gdynia: Touristen-Vademekum [Einheitssachtitel: 'Gdynia: vademecum turysty'; dt.], Jerzy Dąbrowski (Übs.), Gdynia Turystyczna, Gdingen 2009, ISBN 978-83-929211-0-3, S. 43.
  31. Wojciech Antoszkiewicz, Mariusz Jablonski, Bogdan Kwiatkowski u. a.: Gdynia: Touristen-Vademekum [Einheitssachtitel: 'Gdynia: vademecum turysty'; dt.], Jerzy Dąbrowski (Übs.), Gdynia Turystyczna, Gdingen 2009, ISBN 978-83-929211-0-3, S. 46.
  32. a b Wojciech Antoszkiewicz, Mariusz Jablonski, Bogdan Kwiatkowski u. a.: Gdynia: Touristen-Vademekum [Einheitssachtitel: 'Gdynia: vademecum turysty'; dt.], Jerzy Dąbrowski (Übs.), Gdynia Turystyczna, Gdingen 2009, ISBN 978-83-929211-0-3, S. 32.
  33. Webseite des Teatr Gdynia Główna
  34. http://gdynia.pl/bip/miasta-siostrzane/wspolpraca-z-miastami-siostrzanymi,341487