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Landtagswahlkreis Schwäbisch Gmünd

Landtagswahlkreis in Baden-Württemberg, Deutschland

Der Landtagswahlkreis Schwäbisch Gmünd (Wahlkreis 25) ist ein Landtagswahlkreis in Baden-Württemberg. Er umfasste zur Landtagswahl 2006 die Gemeinden Abtsgmünd, Bartholomä, Böbingen an der Rems, Durlangen, Eschach, Göggingen, Gschwend, Heubach, Heuchlingen, Iggingen, Leinzell, Lorch, Mögglingen, Mutlangen, Obergröningen, Ruppertshofen, Schechingen, Schwäbisch Gmünd, Spraitbach, Täferrot und Waldstetten des Ostalbkreises. Zur Landtagswahl 2011 kam die Gemeinde Essingen hinzu, die bisher dem Wahlkreis Aalen angehörte. Wahlberechtigt waren bei der Wahl 2016 106.671 Einwohner.

Wahlkreis 25: Schwäbisch Gmünd
Landtagswahlkreise BW 2011 WK25.svg
Staat Deutschland
Bundesland Baden-Württemberg
Wahlkreisnummer 25
Wahlberechtigte 106.671
Wahlbeteiligung 71,8 %
Wahldatum 13. März 2016
Wahlkreisabgeordneter
Name
Foto des Abgeordneten
Partei CDU
Stimmanteil 31,4 %

Wahl 2016Bearbeiten

Landtagswahl 2016
Wahlkreis 25 Schwäbisch Gmünd
 %
40
30
20
10
0
31,4 %
25,6 %
16,2 %
13,6 %
7,1 %
2,8 %
3,3 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-12,5 %p
+6,8 %p
+16,2 %p
-10,8 %p
+3,2 %p
-0,1 %p
-2,8 %p

Die Landtagswahl 2016 hatte folgendes Ergebnis:[1]

Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2011
Stimmen in %[2]
Stefan Scheffold CDU 31,4 43,9
Veronika Gromann Grüne 25,6 18,8
Klaus Maier SPD 13,6 24,4
Julia Frank FDP 7,1 3,9
Alexander Relea-Linder Die Linke 2,8 2,9
Volker Dyken Piraten 0,8 1,6
Werner Bauknecht REP 0,3 1,6
Marina Djonovic NPD 0,6 1,1
Albert Seitzer ödp 0,6 0,6
Daniel Fiala ALFA 0,9
Jan-Hendrik Czada AfD 16,2
Sonstige 1,2

Wahl 2011Bearbeiten

Die Landtagswahl 2011 hatte folgendes Ergebnis:[3]

Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2006
Stimmen in %[4]
Stefan Scheffold CDU 43,9 48,1
Klaus Maier SPD 24,4 27,1
Brigitte Abele Grüne 18,8 08,7
Markus Zuschlag FDP 03,9 08,2
Susanne Kempf Die Linke 02,9 WASG: 2,8
Sebastian Staudenmaier Piraten 01,6
Werner Seiler REP 01,6 03,6
Tanja Haupt NPD 01,1 00,0
Markus Grammel PBC 00,6 01,0
Marco Schörnig ödp 00,6 00,6
Andreas Friedinger Die PARTEI 00,5

Abgeordnete seit 1976Bearbeiten

Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg hat jeder Wähler nur eine Stimme, mit der sowohl der Direktkandidat als auch die Gesamtzahl der Sitze einer Partei im Landtag ermittelt werden.[5] Dabei gibt es keine Landes- oder Bezirkslisten, stattdessen werden zur Herstellung des Verhältnisausgleichs unterlegenen Wahlkreisbewerbern Zweitmandate zugeteilt. Die bis zur Wahl 2006 gültige Regelung sah eine Zuteilung dieser Mandate nach absoluter Stimmenzahl auf Ebene der Regierungsbezirke vor.

Den Wahlkreis Schwäbisch Gmünd vertraten folgende Abgeordnete im Landtag:

Partei Art des Mandats Gewählte
CDU Erstmandat Erich Ganzenmüller 1976
Helmut Ohnewald 1980, 1984, 1988, 1992
Stefan Scheffold 1996, 2001, 2006, 2011, 2016
SPD Zweitmandat Ulrich Lang 1976
Mario Capezzuto nachgerückt 1997,[6] 2001
Klaus Maier 2011

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Wahlkreisergebnis
  2. umgerechnet auf die Wahlkreiseinteilung 2011
  3. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Wahlkreisergebnis (Memento des Originals vom 1. April 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.statistik.baden-wuerttemberg.de
  4. umgerechnet auf die Wahlkreiseinteilung 2011
  5. Landtag Baden-Württemberg: Erläuterung des Wahlrechts
  6. Capezzuto rückte für Dieter Spöri aus dem Wahlkreis Heilbronn nach