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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Täferrot
Täferrot
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Täferrot hervorgehoben
Koordinaten: 48° 51′ N, 9° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ostalbkreis
Höhe: 425 m ü. NHN
Fläche: 12 km2
Einwohner: 1007 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km2
Postleitzahl: 73527
Vorwahlen: 07175, 07176
Kfz-Kennzeichen: AA, GD
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 070
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Durlanger Straße 2
73527 Täferrot
Website: www.taeferrot.de
Bürgermeister: Daniel Vogt
Lage der Gemeinde Täferrot im Ostalbkreis
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Über dieses Bild

Täferrot ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ostalbkreis.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Täferrot liegt im oberen Leintal an der Mündung der Rot in die Lein, zwischen Welzheimer Wald und Frickenhofer Höhe, etwa 7 km nordöstlich von Schwäbisch Gmünd.

NachbargemeindenBearbeiten

Die Gemeinde grenzt im Norden an Ruppertshofen und Eschach, im Osten an Göggingen und Leinzell, im Südosten an Iggingen, im Süden an die Stadt Schwäbisch Gmünd und im Westen an Durlangen.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde besteht aus dem im Leintal gelegenen Hauptort Täferrot, den beiden auf Anhöhen gelegenen Weilern Tierhaupten und Utzstetten sowie den Gehöften Buchhof, Koppenkreut und der Rehnenmühle sowie der abgegangenen Ortschaft Mähderschafhaus.[2]

 
Pfarrkirche St. Afra

FlächenaufteilungBearbeiten

 

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[3]

GeschichteBearbeiten

Bis zum 19. JahrhundertBearbeiten

Täferrot ist zur Stauferzeit auf gerodetem Boden entstanden. 1293 als Roth erwähnt,[4] wurde der Ort 1298 erstmals Afrenrot genannt. Zu dieser Zeit gehörte der Ort den Herren von Weinsberg, später den Herren von Rechberg. Diese veräußerten 1357 das Patronatsrecht und die Pfarrgüter an das Kloster Lorch.

1560, nach der Reformation, wurde im Ort die erste Schule eingerichtet; sie war im Rathaus untergebracht. Auch im 1842 neu erbauten Rathaus waren Schulräume untergebracht.[5]

VerwaltungsgeschichteBearbeiten

Im Jahr 1818 gehörte Täferrot zu den wenigen Altwürttembergischen Orten, die dem neuen Oberamt Gmünd, ab 1934 Landkreis Schwäbisch Gmünd, zugeordnet wurden. 1973 kam die Gemeinde zum neuen Ostalbkreis.

NameBearbeiten

Der Ort trägt seinen Namen nach der Kirchenpatronin St. Afra. Der Ortsname hat sich mit der Zeit von Afrenrot über Dafrenrot und Tefferrot (1525)[4] zu Täferrot entwickelt.

ReligionenBearbeiten

Als in Württemberg im 16. Jahrhundert die Reformation eingeführt wurde, bekam auch Täferrot die neue evangelisch-lutherische Konfession. Auch heute gehört die St.-Afra-Kirche der Evangelischen Landeskirche an. Die wenigen Katholiken werden von Durlangen und Leinzell aus betreut.

PolitikBearbeiten

VerwaltungsverbandBearbeiten

Die Gemeinde ist Mitglied des Gemeindeverwaltungsverbands Schwäbischer Wald mit Sitz in Mutlangen.

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat besteht aus acht Bürgern und dem Bürgermeister.

BürgermeisterBearbeiten

Bei einer Wahlbeteiligung von 77,4 Prozent wurde Markus Bareis im Mai 2019 mit 50,6 Prozent der gültigen Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.[6] Amtsvorgänger Daniel Vogt hatte sich nach vier Jahren im Amt im März 2019 in der Wahl des Bürgermeisters von Herbrechtingen durchgesetzt.

WappenBearbeiten

Das Wappen zeigt auf rotem Grund im oberen Teil eine stilisierte St. Afra inmitten von Flammen, da sie den Feuertod erlitten haben soll. Darunter ist in Weiß symbolisch der Zusammenfluss der Flüsse Rot und Lein in symmetrischer Form dargestellt.

Sehenswerte BauwerkeBearbeiten

 
Rückhaltebecken Täferrot

BildungBearbeiten

Täferrot verfügt über eine Grundschule und einen Kindergarten.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Täferrot – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2017 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 726–728.
  3. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Täferrot.
  4. a b Diethelm Winter (Hrsg.): Der Ostalbkreis. Theiss, Stuttgart 1992, ISBN 3-8062-0891-3, S. 367 f.
  5. Täferrot (Memento vom 28. Juli 2010 im Internet Archive) , Freiwillige Feuerwehr Täferrot.
  6. https://www.staatsanzeiger.de/de/staatsanzeiger/wahlen/buergermeisterwahlen/taeferrot/