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Adelmannsfelden

Gemeinde in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Adelmannsfelden
Adelmannsfelden
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Adelmannsfelden hervorgehoben

Koordinaten: 48° 57′ N, 10° 0′ O

Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ostalbkreis
Verwaltungs­gemeinschaft: Ellwangen (Jagst)
Höhe: 471 m ü. NHN
Fläche: 22,9 km2
Einwohner: 1688 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 73486, 73453
Vorwahl: 07963
Kfz-Kennzeichen: AA, GD
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 003
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 71
73486 Adelmannsfelden
Website: www.adelmannsfelden.de
Bürgermeister: Edwin Hahn (CDU)
Lage der Gemeinde Adelmannsfelden im Ostalbkreis
Schwäbisch GmündLandkreis HeidenheimLandkreis Schwäbisch HallRems-Murr-KreisLandkreis GöppingenAalenAbtsgmündAdelmannsfeldenBartholomäBöbingen an der RemsBopfingenDurlangenEllenberg (Württemberg)Ellwangen (Jagst)Eschach (bei Schwäbisch Gmünd)Essingen (Württemberg)Göggingen (Württemberg)GschwendHeubachHeuchlingenHüttlingen (Württemberg)Hüttlingen (Württemberg)IggingenJagstzellKirchheim am RiesLauchheimLeinzellLorch (Württemberg)MögglingenMutlangenNeresheimNeulerObergröningenOberkochenRainauRiesbürgRiesbürgRosenberg (Württemberg)Ruppertshofen (Ostalbkreis)SchechingenSchwäbisch GmündSpraitbachStödtlenTäferrotTannhausenTannhausenUnterschneidheimWaldstetten (Ostalbkreis)Waldstetten (Ostalbkreis)Westhausen (Württemberg)WörtBayernKarte
Über dieses Bild

Adelmannsfelden ist eine Gemeinde im Ostalbkreis in Baden-Württemberg (Deutschland). Die Gemeinde ist Mitglied der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Ellwangen (Jagst).

Rathaus

GeographieBearbeiten

 
Adelmannsfelden, Luftbild von Südsüdwest, 1984

Adelmannsfelden liegt in der Landschaft Ellwanger Berge im Naturraum Schwäbisch-Fränkische Waldberge.[2]

GemeindegliederungBearbeiten

Zur Gemeinde Adelmannsfelden gehören 18 Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser:[3] Neben den Dörfern Adelmannsfelden, Bühler, Haid und Stöcken sind dies die Weiler Mittelwald, Ottenhof und Vorderwald, die Höfe Dollishäusle, Eichhorn, Kuderberg, Mäder, Metzelgehren, Ölmühle, Papiermühle, Patrizenhaus und Wendenhof sowie die Häuser Sägmühle und Schleifhäusle. Weiterhin lagen die abgegangenen Höfe Altenwinden, Kunhof, Härzern, Limperg, Scheytenmühle, Breitengehren, Finkenhaus, Vorhardsweiler, Herzert, Herrenmühle und Rot diu Mul auf der heutigen Markung von Adelmannsfelden.

FlächenaufteilungBearbeiten

 

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[4]

NachbargemeindenBearbeiten

Die Gemeinde grenzt im Nordosten an Rosenberg, im Osten an Neuler, im Süden an Abtsgmünd (alle Ostalbkreis), im Westen an Sulzbach-Laufen und im Norden an Bühlerzell (beide Landkreis Schwäbisch Hall).

GeschichteBearbeiten

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort um 1118 in den Ellwanger Annalen. Geistliche und weltliche Herrschaften wechselten mehrmals, bis das Dorf 1806 zum Königreich Württemberg kam. Dort gehörte es zum Oberamt Aalen,[5] aus dem 1938 der Landkreis Aalen hervorging. Mit dessen Auflösung kam Adelmannsfelden im Zuge der Kreisreform 1973 zum neu gebildeten Ostalbkreis.

Im Rahmen des 900-jährigen Gemeindejubiläums fand vom 24. bis 26. August 2018 die Faustball-Europameisterschaft der Männer mit zehn teilnehmenden Nationen und über 7.000 Zuschauern auf dem Sportgelände in Adelmannsfelden statt. Ausrichter war der örtliche Turn- und Sportverein Adelmannsfelden.

ReligionenBearbeiten

 
Evangelische Kirche Adelmannsfelden

In Adelmannsfelden wurde die Reformation 1561 eingeführt. Seitdem ist der Ort überwiegend evangelisch geprägt. Die evangelische Kirchengemeinde Adelmannsfelden gehört zum Kirchenbezirk Aalen. Die katholischen Einwohner – nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele katholische Flüchtlinge und Vertriebene nach Adelmannsfelden – haben eine Kirche in Ottenhof sowie Kapellen in Bühler und Stöcken und werden von Abtsgmünd aus geistlich betreut.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Dem Gemeinderat von Adelmannsfelden gehören zehn Mitglieder an, acht Männer und zwei Frauen.[6] Er wurde am 25. Mai 2014 gewählt. Die Wahlbeteiligung lag mit 63,3 % um 3 Prozentpunkte niedriger als bei der Gemeinderatswahl 2009.[7]

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister von Adelmannsfelden ist Edwin Hahn (CDU). Er wurde im Juli 2011 für die dritte Amtsperiode wiedergewählt.[8]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Silber auf grünem Dreiberg eine natürliche Tanne.“
Wappenbegründung: Durch das Wappen wird auf die Lage der Gemeinde „in den Wäld“, der waldreichen Umgebung, hingewiesen. Das Wappenbild erschien bereits vor dem Ersten Weltkrieg im damaligen Schultheißensiegel von Adelmannsfelden.

Die am 2. Juli 1980 vom Landratsamt verliehene Gemeindeflagge ist Grün-Weiß.[9][10]

PartnerschaftenBearbeiten

Adelmannsfelden verbindet seit 2007 eine offizielle Partnerschaft mit der italienischen Gemeinde Bagnara di Romagna, Region Emilia-Romagna, Provinz Ravenna.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Sieben Kilometer südlich von Adelmannsfelden verläuft die Bundesstraße 19; die nächste Autobahnanschlussstelle, Ellwangen an der Bundesautobahn 7, liegt 17 Kilometer östlich. Beide Straßen verlaufen von Würzburg nach Ulm. Etwa 20 km nördlich von Adelmannsfelden verläuft die Bundesautobahn 6 NürnbergHeilbronn.

Elf Kilometer östlich von Adelmannsfelden liegt der nächste Bahnhof, Ellwangen an der Oberen Jagstbahn, welcher Station an der Intercity-Verbindung KarlsruheNürnberg ist. Dorthin verkehrt wochentags die Buslinie 7869, in die Kreisstadt Aalen die Buslinie 7698.

BildungseinrichtungenBearbeiten

Adelmannsfelden verfügt über eine eigene Grundschule. Außerdem gibt es einen evangelischen Kindergarten.

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Adelmannsfelden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2018 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Naturräume Baden-Württembergs. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Stuttgart 2009
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 706–708.
  4. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Adelmannsfelden.
  5. Adelmannsfelden, in: Beschreibung des Oberamts Aalen, Abschnitt B 3, S. 206–218.
  6. Mitglieder des Gemeinderats auf der Website der Gemeinde Adelmannsfelden
  7. Wahlergebnis 2014 beim Statistischen Landesamt Baden-Württemberg (Gemeindenamen eingeben)
  8. http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Wahlsieg-Edwin-Hahn-geht-in-die-dritte-Runde-_arid,5108928.html
  9. Heinz Bardua: Die kommunalen Wappen des Ostalbkreises. Ostalb-Einhorn 10 (1983), S. 75–88.
  10. Heinz Bardua: Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg. Band 1: Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart. Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.), Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0801-8 (158 Seiten).