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Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss

Fernsehfilm

Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss ist eine vierteilige US-amerikanische TV-Mini-Serie aus dem Jahr 1978 von Marvin J. Chomsky. Sie erzählt die fiktive Geschichte der jüdischen Berliner Arztfamilie Weiss zur Zeit des Nationalsozialismus. Die Serie wurde im Januar 1979 auch in Deutschland ausgestrahlt, erreichte ein großes Publikum und führte zu einer breiten Diskussion über die nationalsozialistische Vergangenheit.[1][2] Im März 1979 erfolgte die Ausstrahlung im österreichischen ORF.[3] Danach wurde der Begriff Holocaust für den Genozid an den europäischen Juden auch im Deutschen gebräuchlich. Im Januar 2019 wurde die Serie 40 Jahre nach der Erstausstrahlung in den Programmen von WDR, NDR, SWR sowie One[4] erneut gesendet.[5] Während die ursprüngliche, vollständig synchronisierte Fassung um zwölf Minuten am Ende der vierten Folge gekürzt war, wurde 2019 erstmals die vollständige Fassung ausgestrahlt.[6] Hierbei waren die ergänzten Szenen untertitelt.

Filmdaten
Deutscher TitelHolocaust – Die Geschichte der Familie Weiss
OriginaltitelHolocaust
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1978
Länge419 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieMarvin J. Chomsky
DrehbuchGerald Green
ProduktionRobert Berger
Herbert Brodkin
MusikMorton Gould
KameraBrian West
SchnittAlan Heim
Craig McKay
Robert M. Reitano
Stephen A. Rotter
Brian Smedley-Aston
Besetzung
Synchronisation

Inhaltsverzeichnis

GliederungBearbeiten

Die vier Teile tragen folgende Titel und behandeln folgende Jahre:[7]

Nr. Titel Originaltitel Jahre Länge US-
Erstausstrahlung
deutsche
Erstausstrahlung
1. Die hereinbrechende Dunkelheit The Gathering Darkness 1935–1940 135 Minuten 16. April 1978 22. Januar 1979
2. Die Straße nach Babi Yar The Road to Babi Yar 1941–1942 094 Minuten 17. April 1978 23. Januar 1979
3. Die Endlösung The Final Solution 1942–1944 089 Minuten 18. April 1978 25. Januar 1979
4. Die Überlebenden The Saving Remnant 1944–1945 101 Minuten 19. April 1978 26. Januar 1979

HandlungBearbeiten

Teil 1: „Die hereinbrechende Dunkelheit“Bearbeiten

Berlin im Jahr 1935: Kunstmaler Karl Weiss und Inga Helms heiraten. Beide sind deutsche Staatsbürger, doch gilt die Verbindung den Nationalsozialisten nach Inkrafttreten der Nürnberger Rassegesetze als „Mischehe“, da Weiss’ Eltern – Josef und Berta Weiss – jüdischer Herkunft sind. Bei der Hochzeit anwesend sind auch Bertas Eltern, Herr und Frau Palitz. Bertas Vater Heinrich begegnet dort Heinz Müller, einem gelernten Schlosser und NSDAP-Mitglied.

Der Jurist Erik Dorf ist der Sohn eines Bäckers und Sozialdemokraten, der sich, durch die Inflation verarmt, das Leben genommen hat. Nicht aus Überzeugung, sondern wegen seiner Arbeitslosigkeit und auf Drängen seiner Frau tritt Erik Dorf 1935 der SS bei, bei der er 1938 zum persönlichen Referenten Heydrichs aufsteigt, den er auch politisch berät. Auch auf Anraten Dorfs werden die Novemberpogrome eingeleitet und die Juden nun systematischer Verfolgung ausgesetzt. Zuvor sucht Dorf Josef Weiss, der ihn und seine Familie oft unentgeltlich ärztlich behandelt hat, auf und rät ihm dringend, Deutschland zu verlassen. Weiss will jedoch seine jüdischen Patienten nicht im Stich lassen und meint, es könne für die Juden in Deutschland nicht schlimmer kommen. Dennoch erörtert er die Frage mit seiner Frau, die sich dafür ausspricht, in Deutschland zu bleiben.

Dorf verwarnt mehrere Male Bernhard Lichtenberg – Priester von St. Hedwig – wegen seiner kritischen Predigten und erinnert ihn an das Reichskonkordat mit Papst Pius XII., wonach der Vatikan das Deutsche Reich als „letzte Bastion zwischen christlichem Abendland und dem Bolschewismus“ betrachte. Der Priester verstirbt auf dem Transport zum KZ Dachau. In der „Reichskristallnacht“ wird auch die Buchhandlung von Berta Weiss’ Vater demoliert. Danach ziehen ihre Eltern zu ihrer Tochter, weil sie alles verloren haben.

Karl Weiss wird in das KZ Buchenwald deportiert. Ihm wird unterstellt, „jüdischer Kommunist“ zu sein und als „jüdischer Schmierant“ für die bolschewistische Propaganda Karikaturen zu zeichnen. Weil er auch Stoffmuster entworfen hat, bringt man ihn zunächst in der Schneiderei unter. Als er sich mit dem jüdischen Kapo Melnick um ein Stück Roggenbrot prügelt, wird er zusammen mit dem Mithäftling Weinberg an den Pfahl gehängt. Weinberg sieht bei der Folter den Sinn zu überleben darin, „ein heiliger Zeuge“ zu sein.

Josef Weiss setzt sich bei Erik Dorf für Karl Weiss’ Freilassung ein, doch Dorf weist ihn ab. Bereits am nächsten Tag erhält Josef Weiss Besuch von der Fremdenpolizei, er wird nach Polen abgeschoben. Am Bahnhof verabschiedet er sich von seiner Frau und beschwört sie, dass ihre gemeinsame Liebe alle Widrigkeiten überstehen wird – amor vincit omnia. Nachdem Arztpraxis und die Wohnung der Familie Weiss aufgelöst worden ist, nehmen sich die Eltern von Berta Weiss mit Gift das Leben. Berta zieht mit den gemeinsamen Kindern Rudi und Anna bei der Familie Helms ein. Nachdem Rudi die Familie verlassen hat, wird seine 16-jährige Schwester Anna auf der Straße von drei SA-Leuten vergewaltigt. Sie erleidet einen schweren Schock und wird in die NS-Tötungsanstalt Hadamar gebracht, in der sie in der Gaskammer Opfer der „Euthanasie“ wird.

Rudi Weiss kommt in die Tschechoslowakei, wo er in Prag Helena Slomová trifft und sich in sie verliebt. Weil ihr Vater nach Palästina auswandern wollte, galt er als „zionistischer Agent“ und wurde zusammen mit seiner Frau nach Polen deportiert. Obwohl Helena Slomová zuerst nach Palästina auswandern will, entschließt sie sich schließlich, nach dem Vorbild der biblischen Ruth ihrem Geliebten zu folgen – „Wo du hingehst, da will auch ich hingehen.“

Teil 2: „Die Straße nach Babi Yar“Bearbeiten

Im Jahr 1941 haben die deutschen Truppen weite Teile Osteuropas besetzt und dort Konzentrationslager errichtet. Karl Weiss, der immer noch im KZ Buchenwald gefangen ist, wird nach der Prügelei zur Strafe in den Steinbruch verlegt. Inga Weiss möchte Briefkontakt zu ihrem Mann aufnehmen. Dies geht jedoch nur, wenn sie vorher mit Heinz Müller schläft, der sich als „Postbote“ angeboten hat. Müller prahlt gegenüber Karl, mit dessen Frau geschlafen zu haben. Als Karl Weiss daraufhin den Briefkontakt zu seiner Frau einstellen möchte, droht Müller ihm damit, dass er einer der Lustknaben des Kommandanten Engelmann werden soll, der sich einen „Privatharem junger Männer“ hält. Schließlich wird Karl Weiss als Kunstmaler in die „Künstlerabteilung“ des Lagers verlegt und vergleicht auch dies mit Prostitution – „was die für Huren aus uns machen“.

Josef Weiss, Mitglied des Judenrates, ist auf den chassidischen Rabbi Korsch angewiesen, der im Sinne der Sozialfürsorge sich um eine verzweifelte junge Mutter kümmert, die im Zug nach Warschau deportiert wurde. Sie möchte ihren Säugling nicht weggeben, obwohl das Kind unterwegs verstorben ist. Als Arzt arbeitet er auf der Kinderstation des jüdischen Krankenhauses im Warschauer Ghetto, die er zusammen mit der Krankenschwester Sarah Olnich betreut. Olnich wird von der jüdischen Ghettopolizei exekutiert, weil sie für die kranken Kinder Lebensmittel in das Ghetto geschmuggelt hat. Während der Hinrichtung beten die Juden für sie das Kaddisch. Josef Weiss holt seine Frau Berta am Warschauer Bahnhof ab; dabei erzählt sie ihm vom Tod der Tochter Anna. Die Wahrheit verschweigend, berichtet sie, dass Anna in der Wohnung plötzlich erkrankt sei und mangels Medizin im Schlaf an Pneumonie gestorben sei. Berta Weiss wird Musiklehrerin in der Schule des Ghettos und unterrichtet hier unter anderem den 13-jährigen Aaron Feldmann, der im Ghetto lebt und sich wie Olnich auch als Schmuggler betätigt.

Rudi Weiss und Helena Slomová passieren die Grenze nach Ungarn und gelangen nach Russland. Bei einem sowjetischen Kommandanten geben sie vor, jüdische Kommunisten zu sein. Nachdem Helena dem Kommandanten zum Beweis den sozialistischen Bruderkuss gegeben hat, erlaubt er dem Paar, nach Kiew zu gehen. Doch nach dem Einmarsch der Deutschen in die Sowjetunion sind sie auch dort nicht mehr sicher. In Kiew retten sie Hans Helms das Leben, der nach einer Detonation unter Schutt begraben liegt, graben ihn aus und bringen ihn zu seinen Kameraden. Helms gibt die jüdische Herkunft des Paares preis. Sie werden darauf mit den anderen Juden Kiews in die Schlucht von Babyn Jar gebracht, können jedoch unterwegs fliehen. Sie werden Zeugen des Massakers von Babyn Jar. Erik Dorf beaufsichtigt unterdessen zusammen mit dem SS-Führer Paul Blobel das Massaker. Der ausbleibende Widerstand der Juden Kiews bei dem Massaker gilt bei Blobel als Beweis dafür, dass sie „kein Recht haben zu leben“. Dorf widerspricht nicht. Rudi Weiss ist überzeugt, dass später niemand den Berichten über das Massaker glauben wird: „Lüge … weil Menschen so etwas mit Menschen nicht tun.“ Während das Paar später in einem Versteck über die Probleme einer künftigen Staatsgründung Israels diskutiert, wird es von Mitgliedern der jüdischen Partisanengruppe von Shitomir gefunden.

Dorf ist unterdessen an der Ostfront, um den Massenmord zu dokumentieren. Er ist an der Planung der Massenermordung der europäischen Juden beteiligt und erarbeitet Methoden, wie die Ermordung systematisch umgesetzt werden kann. Auf der Wannseekonferenz wird die „Endlösung der Judenfrage“ beschlossen, und Dorfs Bedeutung als Berater Heydrichs, aber auch Heinrich Himmlers wächst.

Teil 3: „Die Endlösung“Bearbeiten

Es erfolgt der Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg. Karl Weiss wird aus dem KZ Buchenwald in das KZ Theresienstadt deportiert und hält die dortigen Verhältnisse in Zeichnungen fest. Inga Weiss bittet Müller, in das KZ gebracht zu werden. Karl Weiss verachtet seine Frau wegen ihres Verhältnisse mit Müller. Sie erklärt, dass er „anders [sei] als die anderen“ und dass nur die Liebe ihm die Kraft gebe, zu überleben. Er verzeiht seiner Frau und gesteht, dass er das KZ ohne ein Zeichen von ihr nicht überlebt hätte – der Weg der Übermittlung sei unwichtig. Sie erzählt von Josef Weiss’ Überzeugung, dass gemeinsame Liebe alle Widrigkeiten überstehen könne – „amor vincit omnia“. Als seine Bilder entdeckt werden, wird Karl gefoltert – ihm werden beide Hände gebrochen.

Rudi Weiss und Helena Slomová gelangen zu dem jüdischen Partisanenlager, in dem die überlebenden Juden aus Shitomir, Berditschew und Koritz leben und wo das Paar heiratet. Die Partisanen sind wie eine Familie für das Paar; während Nadja der Braut den Trauring ihrer ermordeten Schwester schenkt, berät Onkel Sascha wie ein Vater den Bräutigam in Fragen der Familienplanung. Der säkulare Rabbi Samuel ruft auch zum bewaffneten Widerstand auf und zitiert dazu eine Stelle aus dem 1. Buch Samuel, in dem David seinen Leuten gebietet, sich mit ihren Schwertern zu gürten. Rudi nimmt mit anderen Partisanen an Überfällen unter anderem auf die ukrainische Miliz teil, zweifelt aber nach dem Überfall an dem Sinn des Tötens. Helena Weiss sieht den Sinn in einem späteren gemeinsamen Leben in Palästina und glaubt, dass ihre gemeinsame Liebe vom Schicksal vorbestimmt und ihr Überleben daher gesichert sei: „Wir werden nicht sterben.“ Bei einem Angriff auf das deutsche SS-Hauptquartier im Reichskommissariat Ukraine, bei dem die Partisanen das Munitionsdepot plündern, wird Rudi Weiss angeschossen. Seine Frau spricht sich gegen weitere Aktionen der Partisanen aus, da sie um sein Leben fürchtet. Da sie jedoch inzwischen den Glauben an das Überleben verloren hat, entscheidet sie sich schließlich, ihren Mann künftig bei Überfällen zu begleiten.

Verschiedene Ereignisse geben Berta und Josef Weiss Anlass, über das Leben ihrer beiden Söhne Karl und Rudi zu diskutieren. Als sie das Flugblatt der jüdischen Widerstandskämpfer des Warschauer Ghettos lesen, vergleichen sie unbeabsichtigt die Tapferkeit der Schreiber mit der ihres Sohnes Rudi. Sie haben Vertrauen in ihn, weil er „mit wahrem Eifer“ sich weigere und Widerstand leiste. Angesichts des Hungers und der Not im Warschauer Ghetto äußert Berta Weiss wiederholt ihre Sorge um das Leben ihrer Söhne. Josef Weiss äußert dabei seine Überzeugung, dass Sohn Karl als gelernter Kunstmaler überleben könne, weil er einen Beruf erlernt habe. Berta Weiss unterstützt gegen den Willen ihres Mannes den zionistischen Widerstandskämpfer Mordechaj Anielewicz finanziell. Der Zionist, der den Opportunismus – „Höfigkeit und Mütze-Ziehen“ – des Warschauer Judenrats verurteilt und von der „Endlösung“ spricht, soll mit Berta Weiss’ Geld Waffen für den Widerstand kaufen. Das in ihrem Mantelfutter eingenähte Geld war ursprünglich den hungernden Kindern im Krankenhaus zugedacht. Berta Weiss kommt zu dieser Erkenntnis, nachdem sie von dem Kurier Kovel von der Zerstörung des Wilnaer Ghettos und der bevorstehenden Zerstörung des Warschauer Ghettos erfahren hat. Ihr Wandel hin zu einer zionistischen Gesinnung ist auch an ihrem Musikunterricht zu erkennen: Spielt sie am Piano zunächst das französische Kinderlied „Sur le pont d’Avignon“, ist es schließlich die israelische Nationalhymne „haTikwa“.

Am Widerstand beteiligen sich auch Berta Weiss’ Schwager Moses und Aaron Feldmann, die sich als jüdische Waffenschmuggler von dem polnischen Christen Anton Waffen besorgen. Der alte Apotheker Moses vertraut sein Leben dabei dem 13-jährigen Aaron an, der als „Kanalratte“ und „König der Schmuggler“ bekannt ist – „Gibt es ein besseres Paar als Moses und Aaron … Mein Freund [Aaron] ist Spezialist“. Obwohl Anton die jüdischen Schmuggler übervorteilt, ist Moses die Zusammenarbeit mit den polnischen Widerstandskämpfern wichtiger als das Geschäft. So hätten sie denselben Feind und könnten sich gegenseitig dabei helfen, gegen die deutschen Besatzer zu kämpfen.

Im Warschauer Ghetto wird bekannt, dass die Juden in das KZ Treblinka deportiert werden. Obwohl sie der BBC die Funkmeldung von der Ermordung der Juden durchgeben, wird diese von ihnen nicht gesendet. Josef Weiss eröffnet darauf zum Schein eine Krankenstation am Bahnhof und gibt vor, typhus- oder choleraverdächtige Reisende zu behandeln. In Wahrheit möchte er Alte und Kinder vor der Deportation bewahren.

Heydrich stirbt 1942 an den Folgen eines Attentats. Sein Nachfolger wird Ernst Kaltenbrunner, der nun den Massenmord an den europäischen Juden befehligt. Obwohl Erik Dorf wesentlich an der Einführung von Zyklon B in den Gaskammern von Auschwitz beteiligt ist, fällt er bei Kaltenbrunner in Ungnade. Angesichts der drohenden Niederlage und der möglichen Verbreitung „furchtbare[r] Lügen“ über die Ereignisse in Polen und Russland ist Dorf verzweifelt, weint und kritisiert die Devise „Glaube und führe Befehle aus“. Er betont gegenüber seiner Frau, dass er nur Deutschland „dienen“ wollte und Befehle der obersten Führung befolgt habe.

Teil 4: „Die Überlebenden“Bearbeiten

Nachdem Martha Dorf von der Andeutung Erik Dorfs über „furchtbare Lügen“ gehört hat, findet sie bei seinen Dokumenten den Befehl, die in Babyn Yar verscharrten Leichen auszugraben und zu verbrennen. Sie meint, aus seinem ganzen Verhalten gehe hervor, dass er sich für seine Aufgaben in Babyn Yar schäme. Erik Dorf wundert sich darüber, dass seine Frau nicht über die Ermordung von Frauen und Kinder erbost ist, sondern darüber, dass er „nicht besonders stolz darauf“ ist. Sie beschwört ihn, seine Pflicht bis zum Endsieg zu erfüllen. Das würde die Menschen davon überzeugen, dass er das Richtige tue. Erik Dorf befolgt den Ratschlag seiner Frau, während sie nun Angst hat, „dass wir bestraft werden. Wir alle.“

April 1943: Der Aufstand im Warschauer Ghetto beginnt; an ihm sind Aaron, Zalman, Eva und Josefs Bruder Moses beteiligt. Durch den bewaffneten Widerstand empfindet sich Moses zum ersten Mal als Jude und dass er das Blut König Davids in sich trage, und belegt dies mit dem Kampf des jungen David gegen den übermächtigen Philister Goliath: „Wir haben die Philister geschlagen, aufs Haupt.“ Nach 20 Tagen sind weite Teile des Ghettos verwüstet, und die verbleibenden Widerstandskämpfer, darunter Moses, verschanzen sich in den Kellern der Gebäude, ohne aufgeben zu wollen. Sie sind bereit, für etwas zu sterben, das einen Sinn hat. Erst als Gas in die Keller geleitet wird, gibt Mordechaj Anielewicz die Aufgabe des Widerstands bekannt, und die Menschen haben die Wahl zwischen Freitod mit Gift oder Flucht. Die Flüchtenden singen beim Gang durch die Keller haTikwa, werden aber auf der anderen Seite von der SS erwartet. Sie beten das Schma Jisrael, als sie erschossen werden.

Dorf wird von Kaltenbrunner mit den „Sonderbehandlungen“ der Juden in den Lagern im Osten beauftragt. Bei einem Besuch bewundert Prof. Pfannenstiel von der Universität Marburg, Fachbereich Hygiene, die Effizienz der Gaskammern und vergleicht das Sterben der Juden mit dem Werk von DantesInferno“. Obwohl der Reichsführer den Abbruch der KZs erwägt, kann Dorf ihn davon überzeugen, diese „als Monumente des Dienstes, den sie für die Menschheit geleistet haben“, zu bewahren. Das KZ Auschwitz sollte ein „Präzedenzfall auf internationaler Ebene“ werden. Es dürfe weder Reue noch Schuldbekenntnis oder Selbstanklage wegen der Ermordung der Juden geben, sie seien aus „moralischen und rassehygienischen Gründen“ zu diesem Handeln gezwungen gewesen.

Josef und Berta Weiss werden zusammen mit Herrn und Frau Levy nach Auschwitz deportiert, nachdem sie in Warschau versucht hatten, Juden des Ghettos vor der Deportation zu bewahren. Josef Weiss vergleicht das Lager mit der Hölle und vertritt die Ansicht, der Wunsch, im Lager zu überleben, sei eine Form des Widerstands. Jetzt wird auch der Gesinnungswandel bei Josef Weiss hin zu den Wurzeln des Zionismus deutlich: Verfolgt zu werden, sei der Beweis dafür, dass es ein jüdisches Volk gebe. Auch hier wird wieder das Leben der Söhne nun im Sinne der historischen Wurzeln des Zionismus diskutiert. So soll der überlebende Teil der Eheleute die Söhne finden und unterstützen –„[n]icht nur, weil wir eine Familie sind, sondern weil wir Juden sind“. Bis zuletzt spenden Josef und Berta Weiss anderen Mitgefangenen – wie Herrn Levy bzw. Sofia Alatri – Trost und Beistand in der Stunde des Todes. Kurt Dorf, der Onkel Erik Dorfs, der als Beauftragter für den Straßenbau in Auschwitz tätig ist, versucht Josef Weiss und andere Juden so gut wie möglich zu schützen. Doch das Dazwischentreten seines Neffen verhindert dies. Bei einem heftigen Streit in dieser Sache sagt Kurt zu Erik Dorf, dass er froh sei, dass dessen Vater nicht mehr erleben müsse, was aus seinem Sohn geworden sei. Berta und Josef Weiss werden kurz hintereinander in den Gaskammern von Auschwitz ermordet.

In der Ukraine plant die Partisanengruppe einen Anschlag auf einen deutschen Mannschaftstransport. Neben Rudi ist auch Helena Weiss beteiligt. Der Anschlag misslingt. Sie wird auf der Flucht erschossen und er gefangen genommen. Er wird in das Vernichtungslager Sobibor deportiert, aus dem ihm schließlich mit einer Gruppe Rotarmisten von der 51. Division unter Leitung des Russen Barski die Flucht gelingt. Rudi Weiss trennt sich von den Partisanen und macht sich auf den Weg nach Deutschland.

Bei Kriegsende klagt Captain John Cassidy den als Kriegsverbrecher inhaftierten Erik Dorf an. Er sei der Oberaufseher bei Vergasungen in Auschwitz und anderen Lagern gewesen und sei verantwortlich für Massenerschießungen von Russen und Polen. Beide Staaten verlangten nun seine Auslieferung. Er selbst würde es vorziehen, ihn den Juden auszuliefern, vor allem den Eltern der ermordeten Kinder. Erik Dorf tötet sich daraufhin mit Gift. Kurt Dorf spricht gegenüber Frau Dorf mit ihren Kindern Peter und Laura von einer Kollektivschuld – sie hätten sich alle mitschuldig gemacht, weil sie alle mitangesehen, geschwiegen und nichts getan hätten. Doch Frau und Kinder bleiben uneinsichtig, in der nationalsozialistischen Gesinnung verhaftet und sehen den toten Erik Dorf als Helden.

Unterschied: US-Originalfassung und BRD-FernsehfassungBearbeiten

Die Originalfassung enthält noch zwölf weitere Minuten, um welche die ursprüngliche deutsche Fassung gekürzt war. Bei der Wiederholung im Jahre 2019 waren die Szenen in untertitelter Fassung ergänzt.

Rudi Weiss erreicht schließlich das nun befreite Ghetto Theresienstadt, in dem er seine Schwägerin mit ihrem kleinen Sohn trifft, den sie nach dem Großvater „Josef“ nennt. Inga Weiss hatte sich in das Ghetto Theresienstadt verlegen lassen und wurde dort von ihrem Mann schwanger. Rudi Weiss erfährt, dass Karl Weiss im Ghetto Theresienstadt wegen kritischer Zeichnungen gefoltert, schließlich in das KZ Auschwitz deportiert wurde und dort starb. Inga Weiss fragt ihn, ob er von dem Schicksal seiner Eltern in Auschwitz erfahren habe. Ihm sei das bekannt, und er erwähnt: … The murder of people like that, and millions of others. Inga Weiss antwortet: You can hate me … for being one of them. Rudi Weiss wird von einem Mitarbeiter der Jewish Agency for Palestine angeworben, um überlebende jüdische Kinder aus Thessaloniki nach Palästina zu schmuggeln, und wird so einer der Helfer der Staatsgründung Israels.[8][9]

Verantwortlich für die deutsche Version von 1979 war Günter Rohrbach, damals Hauptabteilungsleiter Fernsehspiel beim WDR, der sich für die Ausstrahlung einsetzte: „Ich habe die letzten acht Minuten herausgeschnitten.“ „Das US-Ende war mir zu weich. Die deutschen Zuschauer sollten sich nicht aus ihrer Verantwortung stehlen, weil zum Schluss auf dem Bildschirm Frieden herrscht. Sie sollten den Schluss bekommen, den sie verdienen.“[10]

HintergrundBearbeiten

Die US-Serie stellte Ende der 1970er Jahre sowie in den 1980er Jahren einen bedeutenden Schritt der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit dar: Zum ersten Mal sahen große Teile der Deutschen und Österreicher (wie auch anderer Nationen) freiwillig das Leid, das die Nationalsozialisten den Juden angetan hatten.

Obwohl die Hauptfiguren fiktiv sind, steht ihr Schicksal stellvertretend für die realen Opfer. Infolgedessen wird nahezu jedes relevante Ereignis des Holocausts am Beispiel der einzelnen Familienmitglieder dargestellt. So erleben Josef und Moses Weiss den Aufstand im Warschauer Ghetto, Karl und Inga die Doppelfunktion des Ghettos Theresienstadt (sowohl Durchgangslager als auch Vortäuschung der „humanen“ Behandlung der Juden durch die Nationalsozialisten) und Rudi (mit Helena) sowohl die Massenexekution in Babyn Jar als auch die Kämpfe der Partisanen in der ukrainischen Widerstandsbewegung sowie die Flucht aus dem Lager Sobibór.

Vorbild für die Romanfigur des Malers Karl Weiss war der deutsche Zeichner Leo Haas.[11]

Gedreht wurde in Deutschland und Österreich. Das KZ Mauthausen in Österreich bildete beispielsweise die Kulisse des KZ Auschwitz-Birkenau, obwohl die beiden Lager in ihrem Grundriss wenig gemein haben. Die Szene in Hadamar allerdings entstand am Originalschauplatz. Die Szenen, die im Ghetto Theresienstadt spielen, wurden in der oberösterreichischen Kleinstadt Freistadt aufgenommen.[12]

Für die damals noch wenig bekannten Charakterdarsteller James Woods und Meryl Streep bedeutete die Serie den Durchbruch zu internationaler Anerkennung. Ebenfalls an Popularität gewannen später die Darsteller Rosemary Harris (Spider-Man 1–3), David Warner (Time Bandits, Tron, Titanic) und Ian Holm (Alien, Der Herr der Ringe).

KritikBearbeiten

Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss löste besonders in Deutschland die Diskussion aus, ob es legitim sei, die undarstellbaren Schrecken des industriellen Mordes an den Juden fiktional zu inszenieren. Eine fiktionale Darstellung des Holocaustes führe zu einer Trivialisierung der Geschichte, hieß es.

Der Schriftsteller Elie Wiesel bemängelte, der Film sei eine aus kommerziellem Kalkül produzierte Seifenoper und eine „Beleidigung für die, die umkamen, und für die, die überlebten“.[13] In der Bundesrepublik überwogen anfänglich in den Veröffentlichungen ästhetische und antikommerzielle Vorbehalte. Bedenken gab es gegen die unrealistisch konstruierte Handlung, die historische Fakten mit erfundenen Versatzstücken verknüpfte und auf Emotionen setzte. Einigen Figuren wurde ein aktives Widerstandsverhalten zugeschrieben, das der Gefühlslage und dem Wunschdenken jüdischer Zuschauer entgegenkam.

Nach der Ausstrahlung der Serie überwogen die positiven Stimmen zu dieser „Geschichtsvermittlung“, die ohne prinzipielle Verfälschung und ohne Kollektivschuldvorwurf gegen alle Deutschen ausgekommen sei.[14]

WirkungBearbeiten

Bereits der Ankauf der Serie durch den Westdeutschen Rundfunk war stark umstritten. Andere Sendeanstalten der ARD widersetzten sich der Ausstrahlung im Hauptprogramm. Als Kompromiss wurden die vier Folgen innerhalb von fünf Tagen im Dritten Programm aller ARD-Länderanstalten ausgestrahlt.

Im Vorfeld kam es zu Bombenanschlägen rechtsextremer Terroristen. Um eine Ausstrahlung der einführenden Dokumentation „Endlösung“ zu verhindern, sprengten Peter Naumann, heute Politiker der NPD, und zwei Komplizen zwei Sendemasten der ARD: den Sender Koblenz sowie den Longinusturm am Sender Nottuln.[15] Betroffen waren circa hunderttausend Fernsehgeräte.[16] Beide Aktionen gehörten zu den ersten rechtsterroristischen Sprengstoffanschlägen im Nachkriegsdeutschland.[17]

Zwischen zehn und fünfzehn Millionen Zuschauer verfolgten die Serie an den vier Sendetagen. „Holocaust“ wurde, anders als viele Dokumentationen über das nationalsozialistische Deutschland, zu einem Medienereignis, das eine heftige öffentliche Diskussion über die dargestellten Ereignisse initiierte. Im Anschluss an die einzelnen Folgen wurden „Open-End-Diskussionen“ ausgestrahlt, in denen sich das Publikum telefonisch zu Wort melden konnte. Die Redaktion wurde über 23.000 Mal kontaktiert.[18]

Die Fernsehserie wird als „medien- und erinnerungsgeschichtliche Zäsur“ bezeichnet. Sie soll auch dazu beigetragen haben, dass der Bundestag 1979 die Verjährungsfrist für Mord aufhob.[19] In der entsprechenden Bundestagsdebatte nahmen Redner mehrerer Parteien Bezug auf die TV-Produktion.

Auch der Politologe Peter Reichel bezeichnet die Ausstrahlung der Fernsehserie als einen Meilenstein in der Mentalitätsgeschichte der Bundesrepublik; sie markiere „den Beginn der Bereitschaft nun auch eines Massenpublikums, sich mit der NS-Vergangenheit überhaupt auseinanderzusetzen“.[20]

Erst mit der Ausstrahlung von „Holocaust“ etablierte sich in Deutschland die Nutzung des von vielen als unpassend erachteten Begriffs Holocaust für die von den Nationalsozialisten als Endlösung bezeichnete Vernichtung der Juden. Davor sprach man vom „Völkermord an den Juden“. Der Begriff Holocaust aus der jüdisch-christlichen Tradition bedeutet „Brandopfer“.

Darsteller Bearbeiten

Synchronsprecher Bearbeiten

Darsteller Synchronsprecher[21] Rolle
Fritz Weaver Herbert Stass Dr. Josef Weiss
Rosemary Harris Bettina Schön Berta Palitz Weiss
James Woods Ralf Schermuly Karl Weiss
Joseph Bottoms Markus Boysen Rudi Weiss
Meryl Streep Elisabeth Schwarz Inga Helms Weiss
Sam Wanamaker Klaus Miedel Moses Weiss
Blanche Baker Irina Wanka Anna Weiss
Michael Moriarty Ernst Jacobi Erik Dorf
David Warner Uwe Friedrichsen Reinhard Heydrich
Ian Holm Wolf Euba Heinrich Himmler
Tovah Feldshuh Marion Marlon Helena Slomova
Tom Bell Peter Fröhlich Adolf Eichmann
Hans Meyer Martin Hirthe Ernst Kaltenbrunner
David Daker Joachim Kemmer Rudolf Höß
John Rees Fred Maire Arthur Nebe
John Bailey Hans Müller-Trenck Hans Frank
Tony Haygarth Peter Thom Heinz Müller
Lee Montague Wolfgang Hess Onkel Sascha
Robert Stephens Hans-Michael Rehberg Onkel Kurt Dorf
George Rose Willy Semmelrogge Franz Lewy

AuszeichnungenBearbeiten

Die Serie erhielt 15 Emmy-Nominierungen und wurde mit acht Emmys ausgezeichnet.

Auszeichnungen:

  • Bestes Kostümdesign
  • Beste Regie
  • Bester Schnitt
  • Bester Hauptdarsteller: Michael Moriarty
  • Beste Hauptdarstellerin: Meryl Streep
  • Beste Serie
  • Beste Gastdarstellerin in einer Serie: Blanche Baker (Teil 1)
  • Bestes Drehbuch

Nominierungen:

Fernsehen

Der WDR wurde für die Ausstrahlung der deutschen Version mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet.

DVD-VeröffentlichungBearbeiten

Eine DVD-Fassung des Films erschien 2008 bei Weltbild. Diese um circa 20 Minuten gekürzte Fassung, die identisch mit der deutschen Ausstrahlung war, ist mittlerweile vergriffen. Eine Neuveröffentlichung des Films erschien 2009 über Polyband auf insgesamt vier DVDs.[22][23][24]

LiteraturBearbeiten

  • Susanne Brandt: Wenig Anschauung? Die Ausstrahlung des Film „Holocaust“ im westdeutschen Fernsehen (1978/79). In: Christoph Cornelißen u. a. (Hrsg.): Erinnerungskulturen. Deutschland, Italien und Japan seit 1945. Fischer Taschenbuchverlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-596-15219-4 (Fernsehpolitik, geänderte Schlusssequenz, Umfrageergebnisse, Wirkung).
  • Anton Kaes: 1979: The American television series „Holocaust“ is shown in West Germany. In: Sander L. Gilman, Jack Zipes (Hrsg.): Yale companion to Jewish writing and thought in German culture 1096 – 1996. Yale Univ. Press, New Haven 1997, S. 783–789.
  • Friedrich Knilli, Siegfried Zielinski: Holocaust zur Unterhaltung. Anatomie eines internationalen Bestsellers; Fakten, Fotos, Forschungsreportagen. Elefanten Press, Berlin, 1982, ISBN 3-88290-012-1.
  • Friedrich Knilli (Hrsg.): Betrifft: Holocaust. Zuschauer schreiben an den WDR; ein Projektbericht. (mit Siegfried Zielinski, Erwin Gundelsheimer, Frank Ostermann und Heino Mass). Volker Spiess Verlag, Berlin, 1985, ISBN 3-88435-082-X.
  • Dietrich Leder: Im Abstand von 40 Jahren: Zur Wiederholung der US‑amerikanischen Fernsehserie „Holocaust“, in: Medienkorrespondenz vom 15. März 2019
  • Peter Märthesheimer (Hrsg.): Im Kreuzfeuer: Der Fernsehfilm Holocaust. Eine Nation ist betroffen. Frankfurt am Main 1979.
  • Marcus Stiglegger: Auschwitz-TV – Reflexionen des Holocaust in Fernsehserien. Springer Verlag, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-05876-0.
  • Matthias Weiß: Sinnliche Erinnerung. Die Filme „Holocaust“ und „Schindlers Liste“ in der bundesrepublikanischen Vergegenwärtigung der NS-Zeit. In: Norbert Frei, Sybille Steinbacher (Hrsg.): Beschweigen und Bekennen. Die deutsche Nachkriegsgesellschaft und der Holocaust [= Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte, Bd. 1]. Göttingen 2001, S. 71–102.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jens Müller-Bauseneik: Die US-Fernsehserie ‚Holocaust‘ im Spiegel der deutschen Presse (Januar – März 1979). Eine Dokumentation. (Memento vom 29. September 2013 im Internet Archive) (PDF) In: Historical Social Research / Historische Sozialforschung (HSR), 30, 2005, Nr. 4.
  2. Sandra Schulz: Film und Fernsehen als Medien der gesellschaftlichen Vergegenwärtigung des Holocaust. Die deutsche Erstausstrahlung der US-amerikanischen Fernsehserie Holocaust im Jahre 1979. (Memento vom 29. September 2013 im Internet Archive) (PDF) In: Historical Social Research / Historische Sozialforschung (HSR), 32, 2007, Nr. 1.
  3. Lukas Wieselberg: „Holocaust“: Meilenstein der Erinnerung auf orf.at vom 4. Dezember 2016, abgerufen am 17. Januar 2019.
  4. Holocaust (1/4): Die Geschichte der Familie Weiss 1935 - 1940. In: Mediathek von One. Abgerufen am 29. Januar 2019.
  5. Ralf Balke: Konfrontation mit der Vergangenheit. In: Jüdische Allgemeine. 7. Januar 2019, abgerufen am 8. Januar 2019.
  6. Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss (4). In: NDR. Abgerufen am 29. Januar 2019.
  7. Simply Streep: Holocaust (→ US-amerikanische Titel und Erstausstrahlung)
  8. Rudi trifft die Überlebenden seiner Familie in der englischen Originalversion (Memento vom 22. Juni 2014 im Internet Archive) In der deutschen Fassung fehlt die Schluss-Sequenz von sieben Minuten Länge. Im Original endet der Film mit Rudi Weiss als Helfer bei der Staatsgründung Israels und schließt damit mit einem hoffnungsvollen Schluss ab. Vgl. Susanne Brandt: Wenig Anschauung? Die Ausstrahlung des Film „Holocaust“ im westdeutschen Fernsehen (1978/79). In: Christoph Cornelißen u. a. (Hrsg.): Erinnerungskulturen. Deutschland, Italien und Japan seit 1945. Fischer Taschenbuchverlag, Frankfurt/M. 2003, ISBN 3-596-15219-4, S. 258.
  9. US-Ende des Filmes (Memento vom 22. Juni 2014 im Internet Archive)
  10. DAS TV-EREIGNIS, DAS DIE NATION ERSCHÜTTERTE: Warum die Holocaust-Serie ein neues Ende hat. Abgerufen am 24. Juni 2019.
  11. Wolf H. Wagner: Der Hölle entronnen. Stationen eines Lebens. Eine Biografie des Malers und Graphikers Leo Haas. Henschel Verlag, Berlin 1987, ISBN 3-362-00147-5, S. 81: „Als der US-amerikanische Autor Gerald Green in den siebziger Jahren für sein Buch über die Maler des Ghettos recherchierte, stieß er auf die ‚Affäre‘. Er befragte auch Leo Haas und verwandte dessen Geschichte für die Person des Karl Weiß in seinem Roman ‚Holocaust‘ sowie im Drehbuch zum gleichnamigen Film.“
  12. Nora Bruckmüller: Als Meryl Streep für "Holocaust" in Freistadt spielte, nachrichten.at vom 25. Januar 2019, abgerufen am 28. Januar 2019.
  13. Zitat nach Peter Reichel: Erfundene Erinnerung – Weltkrieg und Judenmord in Film und Theater. Fi-Tb 16805, Frankfurt/M 2007, ISBN 3-596-16760-4, S. 253.
  14. Peter Reichel: Erfundene Erinnerung … S. 258/259.
  15. Artikel über „Peter Naumann“ im Lexikon Rechtsextremismus von Belltower.News, abgefragt am 12. Januar 2012.
  16. Holocaust: Die Vergangenheit kommt zurück. In: Der Spiegel. Nr. 5, 1979, S. 18 (online).
  17. Armin Pfahl-Traughber: Geschichte des Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik Deutschland. Eine Analyse zu Entwicklung, Gruppen und Vergleich. In: Einsichten und Perspektiven. Nr. 1, 2012 (Geschichte des Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik Deutschland. Eine Analyse zu Entwicklung, Gruppen und Vergleich (Memento vom 26. Dezember 2012 im Webarchiv archive.is)). Geschichte des Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik Deutschland. Eine Analyse zu Entwicklung, Gruppen und Vergleich (Memento2des Originals vom 26. Dezember 2012 im Webarchiv archive.is)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/192.68.214.70
  18. 22.01.1979 bis 26.01.1979: Dritte Fernsehprogramme senden »Holocaust«. In: Chronik der ARD. ARD, abgerufen am 8. Januar 2019.
  19. Frank Bösch: Film, NS-Vergangenheit und Geschichtswissenschaft. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 54(2007), S. 2 (PDF).
  20. Peter Reichel: Erfundene Erinnerung… S. 261.
  21. Deutsche Synchronkartei | Serien | Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss. Abgerufen am 23. Juni 2019.
  22. Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss DVD - Kritik - Trailer - Film (Memento des Originals vom 17. Januar 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.digitalvd.de
  23. Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss - Details zur DVD - DVD-PALACE Home Entertainment
  24. Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss in der Online-Filmdatenbank