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Walter Scheuer

österreichischer Schauspieler

LebenBearbeiten

Nach seinem Schulbesuch in Wien begann Scheuer zunächst eine Ausbildung als Buchhalter. Daneben absolvierte er eine Schauspielausbildung an der Schauspielschule von Marianne Lamber-Offer in Wien.

Er begann seine Karriere als Theaterschauspieler in Baden bei Wien und in Wiener Neustadt. Er hatte dann Gastengagements in Chur, am Bernhard-Theater in Zürich, später auch an der Komödie in Berlin. In Wien trat er unter anderem am Theater der Courage, am Theater „Die Tribüne“, im Ateliertheater Wien, am Raimundtheater, am Volkstheater Wien, am Theater in der Josefstadt und an der Kleinen Komödie in der Walfischgasse (1010 Wien) auf. Er wirkte auch beim Kultursommer Laxenburg, bei den Festspielen Stockerau und bei den Operettenwochen Bad Ischl (u. a. im Sommer 1992 als Herzog Max in Bayern in der Operette Sissy) mit. Außerdem trat er 2003 bei den Theatertagen in Bad Kissingen in William Shakespeares Komödie Ein Sommernachtstraum auf.[1]

Regelmäßig war er seit den 1960er Jahren als Schauspieler insbesondere in unzähligen Produktionen der Wiener Löwinger-Bühne zu sehen. Zahlreiche Aufführungen wurden vom Österreichischen Rundfunk auch für das Fernsehen aufgezeichnet. Bei der Löwinger-Bühne war er fast immer der „Dauerpartner“ von Sissy Löwinger.[2] 2002 spielte er dort auch in dem von Sissy Löwinger geschriebenen Stück Die Weiberfeinde. Mit der Löwinger-Bühne ging Scheuer auch mehrfach auf Tournee.

Scheuer spielte auch einige Fernseh- und Filmrollen. In der US-amerikanischen Miniserie Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiß spielte er 1978 einen Polizisten in Prag.[3]

Scheuer darf nicht mit dem gleichnamigen US-amerikanischen Investor, Philanthropen und Produzenten von Dokumentarfilmen Walter Scheuer verwechselt werden, der 2004 verstarb.[4] Walter Scheuer litt einige Jahre an Krebs.

FilmografieBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. KISSINGER THEATERTAGE 2003
  2. Lebenslauf Sissy Löwinger (Memento des Originals vom 26. Oktober 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.loewinger-buehne.at. Löwinger-Bühne
  3. HOLOCAUST. THE STORY OF THE FAMILY WEISS (Memento vom 19. Januar 2012 im Internet Archive)
  4. Walter Scheuer, 82, Loved Family Time on Vineyard. Vineyard Gazette