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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Frettenheim
Frettenheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Frettenheim hervorgehoben
Koordinaten: 49° 46′ N, 8° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Alzey-Worms
Verbandsgemeinde: Wonnegau
Höhe: 171 m ü. NHN
Fläche: 2,74 km2
Einwohner: 321 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 117 Einwohner je km2
Postleitzahl: 67596
Vorwahl: 06733
Kfz-Kennzeichen: AZ
Gemeindeschlüssel: 07 3 31 028
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Schneller 3
67574 Osthofen
Website: www.vg-wonnegau.de
Ortsbürgermeister: Carsten Claß
Lage der Ortsgemeinde Frettenheim im Landkreis Alzey-Worms
GimbsheimHamm am RheinEich (Rheinhessen)AlsheimMettenheimOsthofenBechtheimDittelsheim-HeßlochFrettenheimWesthofenMonzernheimGundheimBermersheimGundersheimHangen-WeisheimHochbornOffsteinHohen-SülzenMonsheimWachenheim (Pfrimm)MölsheimFlörsheim-DalsheimMörstadtWendelsheimStein-BockenheimWonsheimWonsheimSiefersheimWöllsteinGau-BickelheimGumbsheimEckelsheimGau-WeinheimVendersheimWallertheimPartenheimSaulheimUdenheimSchornsheimGabsheimWörrstadtSulzheim (Rheinhessen)SpiesheimEnsheimArmsheimFlonheimErbes-BüdesheimNackNieder-WiesenBechenheimOffenheimBornheim (Rheinhessen)LonsheimBermersheim vor der HöheAlbigBiebelnheimBechtolsheimGau-OdernheimFramersheimGau-HeppenheimAlzeyOber-FlörsheimFlombornEppelsheimDintesheimEsselbornMauchenheimFreimersheim (Rheinhessen)WahlheimKettenheimHessenMainzLandkreis Mainz-BingenWormsRhein-Pfalz-KreisLandkreis Bad DürkheimLandkreis Bad KreuznachDonnersbergkreisKarte
Über dieses Bild

Frettenheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wonnegau an.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Frettenheim wurde erstmals 767 im Lorscher Codex erwähnt. Damals trug es noch den Namen Frittenheim, da der Gründer, der seinen Hof dort errichtete, Frido hieß. Erst 1402 erhielt Frettenheim seinen heutigen Namen.

1575 wurde Frettenheim Teil der Kurpfalz, ab 1755 waren die Freiherren von Heddersdorf Zehntherren.

Im Ersten Koalitionskrieg hatten französische Revolutionstruppen 1794 das Linke Rheinufer eingenommen. von 1798 bis 1814 gehörte Frettenheim zum Kanton Bechtheim im Departement Donnersberg. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam die Region und damit auch Frettenheim 1816 zur Provinz Rheinhessen im Großherzogtum Hessen. Selbständig wurde Frettenheim 1868.

Bevölkerungsentwicklung

Im Jahr 1772 betrug die Einwohnerzahl 90 Personen.

Die weitere Entwicklung der Einwohnerzahl von Frettenheim, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 140
1835 199
1871 203
1905 179
1939 168
1950 206
Jahr Einwohner
1961 192
1970 159
1987 147
1997 266
2005 343
2018 321

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Frettenheim besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 3 5 8 Sitze
2009 2 3 3 8 Sitze
2004 2 3 3 8 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Wonnegau

OrtsbürgermeisterBearbeiten

  • Wendelin Mathias Kiefer, erster Amtsinhaber, 1868
  • ...
  • Heinz Martin (SPD), bis 2006
  • Bernd Weber (FWG), Amtseinführung 25. September 2006
  • Carsten Claß (parteilos), seit 2019

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Geteilt; oben in Schwarz ein rotbewehrter, -gezungter und -gekrönter goldener Löwe, unten Weiß und Blau gerautet.“
Wappenbegründung: Das Wappen zeigt im oberen Schildteil den Kurpfälzischen Löwen sowie unten die bayerischen Rauten in weiß-blau.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

Die kleine Gemeinde verfügt über zwei Barockkirchen und ein Dorfgemeinschaftshaus, welches bis 1967 als Schule genutzt wurde und seit 1981 seiner heutigen Nutzung dient.

  • Die Zehntscheune stammt aus dem 18. Jahrhundert.
  • Die katholische St.-Georg-Kirche wurde 1749 erbaut. Der Altar stammt aus der kurfürstlichen Kapelle zu Mainz.
  • Die evangelische Kirche wurde 1755 erbaut.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Der Ort zählte 2006 sieben Vollerwerbslandwirte.

VerkehrBearbeiten

Durch die Gemeinde führte seit 1897 die ehemalige Bahnlinie Osthofen (dort Anschluss nach Worms)–Gau-Odernheim (dort Anschluss zum Amiche); diese ist seit Mitte der 1980er-Jahre nicht mehr in Betrieb.

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen