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Dittwar

Stadtteil von Tauberbischofsheim, Baden-Württemberg, Deutschland

Dittwar ist einer von sieben Stadtteilen von Tauberbischofsheim im Main-Tauber-Kreis mit 693 Einwohnern.[1]

Dittwar
Wappen von Dittwar
Koordinaten: 49° 35′ 25″ N, 9° 38′ 10″ O
Höhe: 234 (225–334) m ü. NN
Fläche: 10,38 km²
Einwohner: 693 (27. Apr. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 67 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 97941
Vorwahl: 09341
Blick auf Dittwar (2013)
Blick auf Dittwar 2017.jpg
und die Ortsmitte (2017)

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

 
Dittwar mit seinen Nachbargemeinden

Geographische LageBearbeiten

f1  Karte mit allen Koordinaten der Wohnplätze auf der Gemarkung Dittwars: OSM

Dittwar liegt etwa sechs Kilometer südwestlich von Tauberbischofsheim entfernt im Muckbachtal, einem Seitental des Taubergrabens. Zum Stadtteil Dittwar gehören das Dorf Dittwar (), die Wohnplätze Lerchenrain ()[2] und Siedlung Heidenkessel ()[3] sowie die abgegangene Ortschaft Willenzheim.[4] Der mit 334 m ü. NN höchste Punkt befindet sich an der „Hussenbacher Höhe“, der mit 225 m ü. NN tiefste in den „Rohrwiesen“. Dittwar wird ringsum von Hügeln begrenzt, seine Häuser stehen in der Form eines langgestreckten und locker bebauten Haufendorfes eingebettet inmitten einer weiten Talsohle, die von zwei Hauptbächen durchzogen wird, welche die gesamte Gemarkung entwässern.[5][6] In Dittwar mündet der Ölbach, der selbst vom Reißberg-, Straßen- und Eisgrundgraben mit Wasser gespeist wird, von links in den Muckbach.[5] Ebenfalls im Ortsbereich münden zuvor der Steigegraben[7], der kurze Teichabfluss Weiherbach des Dittwarer Weihers und knapp nach dem Ortsende der Bach aus der Lerchenklinge in den Muckbach. Dieser wiederum fließt am Bahnhof Dittwar von rechts in den Brehmbach ein, einen linken Zufluss der unteren Tauber bei Tauberbischofsheim.[5]

NachbargemeindenBearbeiten

Jenseits des Dorfes grenzen im Norden Tauberbischofsheim mit dem Dittwarer Bahnhof an, im Nordosten Dittigheim mit Hof Steinbach, im Osten Hof Steinbach und Distelhausen, im Südosten Oberlauda, im Süden Heckfeld, im Westen Gissigheim und im Nordwesten Königheim.

   
Die Naturdenkmale 1 Linde Dittwar Obere Seegärten (links), Steinriegel Dittwar Burghelle (rechts)
 
und das Wasserschutzgebiet am Muckbachtalradweg.

Schutzgebiete und NaturdenkmaleBearbeiten

Auf der Dittwarer Gemarkung gibt es folgende Schutzgebiete und Naturdenkmale (siehe auch: Liste der Naturdenkmale in Tauberbischofsheim):

  • Naturdenkmal 1 Linde Dittwar Obere Seegärten (Schutzgebiets-Nr. 81281150014); Einzelgebilde; eine Linde; Gissigheimer Straße, an der Abzweigung in den Eisgrundgraben; seit dem 10. März 1992.[8]
  • Naturdenkmal Steinriegel Dittwar Burghelle (Schutzgebiets-Nr. 81281150013); 1,2 ha; flächenhaftes Naturdenkmal; seit dem 10. März 1992.[9]
  • Wasserschutzgebiet Dittwar/Königheim/Gissigheim/Heckfeld/Oberlauda (WSG-Nr. 128208); 5986,90 ha; seit dem 22. Juli 1994.[10] Es ist damit eines der größten Wasserschutzgebiete im Main-Tauber-Kreis.

GeschichteBearbeiten

FrühzeitBearbeiten

Prähistorische Funde, unter anderem ein Opferstein am Heidenkessel, deuten darauf hin, dass das heutige Dittwarer Siedlungsgebiet bereits in der Zeit v. Chr. besiedelt war. Am „Wetterkreuz“ trafen sich die beiden Keltenfernstraßen Main-Neckar und Spessart-Hohenlohe. Auch der Opferstein am Heidenkessel ist wahrscheinlich keltischen Ursprungs.[5]

MittelalterBearbeiten

Um das Jahr 1100 wurde Dittwar erstmals urkundlich erwähnt als „Tieteburen“. Noch vor dem Jahre 900 wird eine Besiedelung des Ortes als Ausbauort auf Kosten des abgegangenen Willenzheim angenommen.[6] Im Jahre 1169 folgte eine weitere urkundliche Erwähnung, als Henricus de Luden sein Castrum „Dietebure“ dem Fürstbischof Herold zu Würzburg schenkte.[5] Der Ortsname entwickelte sich von „Ditebure“ (dit (mhd) = Volk, Leute, gemein, gewöhnlich; bure (mhd) = Bauer, Nachbar)[11] über „Dydebuor“, „Dytbuer“, „Dietbur“, „Dytewure“, „Dietwar“ zu „Dittwar“. Ein zweiter Deutungsansatz für bure weist auf das mittelhochdeutsche Wort burc hin. Da die Erstnennung Dittwars im Zusammenhang mit der Schenkung des Castrum Dietebure von Graf Henricus de Luden an den Fürstbischof von Würzburg steht, könnte damit auch eine einfache Burg gemeint sein. Im 12. Jahrhundert waren dies meist einfache Holz- oder Steintürme auf natürlichen oder künstlichen Erhöhungen. Für Dittwar ist eine solche Burg auf dem Gewann Losenhof, der Anhöhe zwischen Dittwar und Hof Steinbach, nachgewiesen. Von dort konnte der Eingang zum Muckbachtal und damit der Zugang nach Oberlauda und Heckfeld überwacht werden. In der umgangssprachlichen Ortsbezeichnung „Dibba“ sind die mittelhochdeutschen Wurzeln noch erkennbar.[5] In den folgenden Schreibweisen wurde Dittwar im Laufe der Geschichte urkundlich erwähnt:

  • 1100 Tieteburen
  • 1169 Ditebure, auch Dietebure
  • 1343 Dydebuor
  • 1368 Dytbuer
  • 1371 Dietbur
  • 1383 Dytewure
  • 1407 Dietwar
  • 1615 Dittwar

1197 mussten die Einwohner Dittwars auf Anordnung der Herren von Rineck, die Erben und Nachfahren der de Luden waren, bedeutende Sachwerte an das ehemalige Kloster Gerlachsheim abliefern. Ab 1222 wurde die Gemeinde als selbständige Pfarrei genannt. 1245 wurde Conradus zu Tieteburen als erster Ortsadeliger genannt. 1369 wurde die Dittwarer Burg „Helle“ im Besitz des Münch aufgeführt, bevor diese 1371 von den Herren von Riedern übernommen wurde.[5]

NeuzeitBearbeiten

1560 wurde das vor der Gebietsreform in Baden-Württemberg auf der Dittwarer Gemarkung liegende, abgegangene Dorf Willetzheim erwähnt. Der Ortsname blieb in einer Gemarkung erhalten. 1581 wurde ein Kauf „der Mühlen und des zugehörigen Güterstandes“ in Dittwar urkundlich erwähnt. 1591 erlangte das Fürstbistum Mainz die Oberhoheit über Dittwar bis zu dessen Säkularisation 1803. 1631 wurde die Dittwarer Burg „Helle“ zerstört. 1660 wurden zwei Figuren am Kreuzhölzlein aufgefunden, welche die spätere Wallfahrt zum Kreuzhölzle Dittwar begründeten. 1668 kam es zur ältesten bekannten Volkszählung. 1803 erhielt der Fürst zu Leiningen auf Grund des Napoleonischen Entschädigungsvertrages unter anderem Dittwar mit seiner Gemarkung. Nach Auflösung des Fürstentums durch die Rheinbundakte gehörte Dittwar ab 1806 dann zum neuen Großherzogtum Baden und ab 1919 zum Land Baden, das aus dem Großherzogtum Baden hervorging, bevor der Ort ab 1871 zum Deutschen Reich gehörte. Als es 1952 zur Gründung des Südweststaates kam, löst sich Baden in seiner Selbständigkeit auf und Dittwar gehörte fortan zum neu geschaffenen Bundesland Baden-Württemberg.[5]

In der Nachkriegszeit wurden im Ort neue Wohngebiete in den Gewannen Mühläcker (im Jahr 1950) und Kirchenberg (im Jahr 1963) geschaffen.[6] Im Bereich Dittwar-Oberlauda fand von 1969 bis 1989 die Flurbereinigung durch das Amt für Flurneuordnung und Landentwicklung Tauberbischofsheim statt.[12]

Am 1. Januar 1975 wurde die zuvor selbstständige Gemeinde Dittwar gemeinsam mit Distelhausen und Dittigheim während der Gebietsreform in Baden-Württemberg nach Tauberbischofsheim eingemeindet.[13] Am 21. Juni 1984 zerstörte ein Jahrhunderthochwasser, die Fronleichnamsflut, große Teile des Dittwarer Ortskernes und der umliegenden Gemeinden, insbesondere in Königheim.[1][14] Daraufhin erfolgte eine große, mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg geförderte Sanierung.[1]

Vom 19. bis 21. Juli 2019 wird ihm Rahmen des Dorffestes das 850-jährige Bestehen von Dittwar gefeiert.[15] Diesbezüglich plant der Heimat- und Kulturverein Dittwar eine neue Ortschronik vorzustellen, die sich mit der Zeit ab 1960 beschäftigen wird.[5]

Abgegangene Ortschaft WilletzheimBearbeiten

Willetzheim (manchmal auch Willenzheim oder Wieletzheim genannt) war eine alte, vermutlich frühmittelalterliche Siedlung, die inzwischen abgegangen ist. Der Name der Ortschaft, der urkundlich 1502 beim Amt Grünsfeld erwähnt ist, lässt sich auch aus dem gleichlautenden Flurnamen auf der Dittigheimer Gemarkung nahe der Gemarkungsgrenze Dittwar-Tauberbischofsheim erkennen. Weitere Aufzeichnungen aus Bischofsheim aus dem Jahr 1551 legen nahe, dass zwei Besitzer von Wieletzheimer Gütern (mit dem Namen Schön und Ziegler) nach Bischofsheim zogen, möglicherweise mit vielen anderen, die den untergehenden Ort verließen. 1515 und 1560 wird der Ort letztmals urkundlich im Gültbuch Dittigheim erwähnt, bevor er in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wohl abgegangen ist und nur noch als Flurname erhalten blieb.[4][16][17]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr Dittwarer Bevölkerung Sonstiges
1668 357 „80 Herdstätten, 80 Männer, 85 Weiber, 100 Söhne und 92 Töchter“ wurden genannt (Ortschronik)
1852 779 Beiträge zur Statistik der Inneren Verwaltung des Großherzogthums Baden (Die Volkszählung im Dezember 1852).
1871 744 Volkszählungsergebnisse
1880 736 Volkszählungsergebnisse
1890 737 Volkszählungsergebnisse
1895 750 „darunter zwölf aktive Priester“ (Ortschronik)
1900 745 Volkszählung im Deutschen Reich (Ortschronik)
1910 680 Volkszählungsergebnisse
1925 686 Volkszählungsergebnisse
1933 685 Statistik des Deutschen Reichs. Band 451: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 16. Juni 1933.
1939 630 Statistik des Deutschen Reichs. Band 552: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 17. Mai 1939.
1950 779 Volkszählungsergebnisse
1956 745 Volkszählungsergebnisse
1961 745 Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 6. Juni 1961 (Gemeindeverzeichnis; Ortschronik)
1970 782 Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 27. Mai 1970 (Gemeindeverzeichnis)
2015 764 Fortgeschriebene Daten der Stadt Tauberbischofsheim anhand der Volkszählung in der Europäischen Union 2011 (Zensus)

Quellen: Chronik der Gemeinde Dittwar, Statistiken des Deutschen Reichs, Volkszählungsergebnisse,[18] Gemeindeverzeichnis[19] und Angaben der Stadt Tauberbischofsheim

DialektBearbeiten

Beispiele für den Dittwarer Dialekt und dessen Mundart[20]
alle Nomina im Singular, sofern nicht anders angegeben
im Dittwarer Dialekt Hochdeutsch Regionale Zuordnung, Anmerkungen
Aale (n) Ei
Aache (f)) Eiche
Äarbt/Ärwet (f) Arbeit
ausschdaffiere (ver) ausstatten
babbelt (ver) spricht
Bäch (n) Pech ugs. für Unglück
Bäsche (m) Besen
Ba(r)ble (m) Regenschirm
Bendel (m) Schnur ugs. auch für Kordel
Biereboom (m) Birnenbaum
bläide (ver) fortgehen
Bläss (m) Kopf
Blood (n) Blatt
Boach (f/m) Bach ugs. auch (die) Boach, statt der Bach[21]
Bobbe (f) Puppe
Bool (m) Ball
Boolich (m) Balg ugs. für Blasebalg
Boom (m) Baum
Boude (m) Boden ugs. für Fußboden, Ackerboden, sowie für Speicher bzw. Dachboden[21]
Bouz (f) Vogelscheuche
Büscheme Tauberbischofsheim ehemals als Bischofsheim bezeichnet
Daaf (f) Taufe
dabbit (adj) ungeschickt
Dadde (m) Vater
Daihenger (m) (Schimpfwort)
Dausch (f) Mutterschwein
Deigschel (f) Deichsel ugs. auch für Lenkstange[21]
Denn (f) Tenne ugs. auch für Scheunenboden
Diesch (m) Tisch
Döz (m) dicker Kopf
Doofel (f) Tafel ugs. für Schreibtafel
Dorr (f) Grünkerndarre
Dout (f/m) Pate
Drääg (m) Dreck ugs. auch für Schmutz[21]
Eemez (f) Ameisen
Fäld (n) Feld ugs. auch für Acker
Fasöle (f) Bohnenkerne
Flaasch (n) Fleisch
Flogsch Flachs
Förscht (m) Fürst
Foos (n) Faß
Frad (f) Freude
Freckling (m) (Schimpfwort)
Frousch (m) Frosch
Gääld (n) Geld
ge vörri (ver) geh vor
getli (adj) günstig/gelegen
giegse (ver) stechen
Gloosch (n) Glas
Gmoon (f) Gemeinde
Göüger (m) Gockel ugs., eine süddeutsche Bezeichnung für den Hahn[21]
go onne (ver) hau ab/geh fort
Goore (m) Garn
gornet (adv) gar nicht
Groache (m) Kragen
groos (adj) groß
Gruuch (m) Krug
gsoat (ver) gesagt
gwiesch (adv) gewiss
haal (adj) heil ugs. für unversehrt
Hampfel Handvoll Sandhi-Bildung
haschblich (adj) nervös
Hawwer (m) Hafer
Heerle (m) Opa
Hejfe (f) Hefe
Hertle Lattenrost für Dürrobst
hinnerschi rückwärts
Hoomer (m) Hammer
hortli (adj) schnell
hot (adv) rechts
Houls (n) Holz
Housche (f) Hose
Jösses no Jesus nein ugs. Ausruf des Erschreckens, Erstaunens o. Ä.
kaafe (ver) kaufen
Kärch (f) Kirche
Kinn (Pl) Kinder ugs. für die Ein- als auch die Mehrzahl von Kind[21]
Klumpe Quark
Koder (m) Kater männliche Katze
Kümmerling Gurke
Kummet Geschirr für ein Gespann
läsche (ver) lesen
Läwe (n) Leben
Latwerch/Laberches (f) Zwetschgenmarmelade
Lemeszeit Spätnachmittag
letscht vor kurzem
meschugge durcheinander/verrückt
minnanner miteinander
Moud (m) Schlamm
Mouscht (m) Most ugs. auch für Apfelwein[22]
Näwel (m) Nebel
Noopf (m) Napf ugs. auch für Schüssel
nü (adv) hinüber ugs. auch nüber
nuff (adv) hinauf
nunner (adv) hinunter
Ocksch (m) Ochse
Ohmer (m) Eimer
Ohmet (m) Zweiter Heuschnitt
ohner einer
Ohroa (f) Hang ugs. für Böschung
Opfel (m) Apfel
oube (adv) oben
Plootz (m) flacher Hefeteigkuchen
pressiere eilen
protze (ver) angeben
Raaf (m) Reif ugs. für Raureif
Rächt (n) Recht
reduur zurück
rejde (ver) reden
rü (adv) herüber ugs. auch rüber
sabberlott toll ugs. Ausruf der Freude o. Ä.
schdagse (ver) stottern
Schdeuber Stütze
schdribbse (ver) stehlen
Schinger (m) flacher Tragekorb
Schlabbe (f) Hausschuhe
Schlagg (m) großer Kerl/Mann
Schlejchel (m) Schlegel ugs. für Schlägel (Werkzeug) bzw. für Keule (Fleisch)
schlejcht (ver) schlägt
Schohle (f) Tasse
Schoude (m) böser Mann/Draufgänger
Schrulle (f) unansehnliche Frau
Schwaaß (m) Schweiß
schwätzt (ver) spricht
Sester (m) Dickkopf steht auch für ein altes Trockenhohlmaß; Scheffel
spaatze (ver) spucken
Staach (f) Steige ugs. für den Steigenweg von Dittwar in Richtung Oberlauda, am Rand des Steigegrabens
Staffel (f) Treppe
Straad (m) Streit
Stütze (f) Holzkrug
Sunn (f) Sonne
taguff wohlauf
udädele kleiner Schaden
übberzwerch durcheinander ugs. für kreuz und quer
Überzüchle (n) Kopfkissen
uffgschwänzt/uffgedackelt aufgetakelt ugs. für sehr auffällig kleiden, zurechtmachen
verhawe (ver) verhauen
verlechelt (adj) ausgetrocknet
Vodder (m) Vater
vörschi (adv) vorwärts
Wäch (m) Weg ugs. auch für Straße
Waschlavoor (f) Waschschüssel
Wejd/Weed (f) Tränke ugs. für eine breite Wasserstelle
Wejert (m) Weinberg
Wiesche (f) Wiese
wist (adv) links
woar war
zammegedatscht ein-/zusammengefallen
Zemmel (m) Zweig
Zichle (n) Kopfkissen ugs. auch Überzüchle[22]
Zohne (m) Korb
Zoo (m) Zahn
n = neutrum, f = feminin, m = maskulin, Pl = Plural, adj = Adjektiv, adv = Adverb, ver = Verb

Der im Ort gesprochene Dialekt gehört der taubergründischen Mundart an. Diese wird dem Ostfränkischen Sprachraum zugerechnet.[23]

ReligionBearbeiten

 
Kreuzkapelle (Kreuzhölzle) bei Dittwar

ChristentumBearbeiten

Das Christentum fand in Dittwar wohl schon in der Zeit nach dem heiligen Bonifatius Einzug, als dieser das Bistum Würzburg gründete und im Jahr 722 im benachbarten Tauberbischofsheim eine Kirche einweihte. Im Jahre 1222 wurde in Dittwar eine selbständige Pfarrei mit eigener Kirche genannt.[5] 1232 wurde ein Leutpriester erwähnt. Trotz bestehender Pfarrpfründe unter Mainzer Patronat wurde Dittwar bis 1618 von der Martinskirche in Königheim, dann von der Stadtkirche St. Martin aus Tauberbischofsheim pastoriert.[6] Im Jahre 1702 wurde in Dittwar eine Pfarrei neu errichtet.[24]

Pfarrgemeinde St. LaurentiusBearbeiten

Es gibt eine römisch-katholische Pfarrgemeinde St. Laurentius Dittwar mit einer 1754 erbauten Barockkirche.[25] Da es in Dittwar keine evangelische Kirche gibt, besuchen die evangelischen Gottesdienstteilnehmer die evangelische Christuskirche in Tauberbischofsheim.[6]

Wallfahrt zum KreuzhölzleBearbeiten

Kreuzweg zur Dittwarer Kreuzkapelle
 
I. Jesus wird zum Tode verurteilt
 
II. Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern
 
III. Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuze
 
IV. Jesus begegnet seiner hl. Mutter
 
V. Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen
 
VI. Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
 
VII. Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuze
 
VIII. Jesus tröstet die weinenden Frauen von Jerusalem
 
IX. Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuze
 
X. Jesus wird seiner Kleider beraubt
 
XI. Jesus wird an das Kreuz genagelt
 
XII. Jesus stirbt am Kreuze, im Hintergrund die Kalvarienbergkapelle
 
XIII. Der Leichnam Jesu wird vom Kreuze abgenommen
 
XIV. Jesus wird in das Grab gelegt
 
Kreuzkapelle (Kreuzhölzle) bei Dittwar, eingeweiht 1683
 
Mariengrotte am Dittwarer Kreuzhölzle, in den 1790er Jahren errichtet

Im Jahre 1669 fanden Kinder beim Holzsammeln zwei Figuren, Maria und Johannes, in einer Eiche. Über dem Baumstumpf wurde 1683 der Altar der heutigen Kreuzkapelle errichtet.[1] Seit 1670 ist eine Wallfahrt zum Kreuzhölzle nachgewiesen. Der aus Dittwar stammende OPraem Gottfried Hammerich stiftete die Mittel für den Bau einer Kreuzkapelle.[26] 1730 erhielt die Kreuzkapelle eine Sakristei. In der Folge wurden auch eine Orgel eingebaut und der Dittwarer Kreuzweg erhielt bis 1747 kleine Steinkapellen für jede der 14 Kreuzwegstationen.[5] Die 12. Kapelle wurde „Kalvarienberg“ genannt, da sie größer als die Übrigen war und sich in der „Kalvarienbergkapelle“ ein Altar zur Erinnerung an die Kreuzigung befand.[27] Ursprünglich handelte es sich beim Dittwarer Kalvarienbergkapelle um eine Behausung der Einsiedler. Diese wurde aber von einem Freiherrn Bettendorff aus Gissigheim zu einem Kapellchen umgebaut.[5] Die Einweihung des Kreuzweges erfolgte im Jahre 1759 durch die Tauberbischofsheimer Franziskaner. In den 1790er Jahen wurde 60 Schritte hinter der Kreuzkapelle eine Mariengrotte mit Travertinbrocken von der Dittwarer Gemarkung Heidenkessel erbaut und bald darauf vergrößert. 2009 wurde die 250-jährige Einweihung des Kreuzweges mit einem Kreuzfest gefeiert.[28] Heute finden jährlich im Mai zur Kreuzauffindung und im September zur Kreuzerhöhung Wallfahrten statt.[1]

JudentumBearbeiten

Dittwar hatte keine eigenständige jüdische Gemeinde. Im 18. und 19. Jahrhundert in Dittwar lebende Juden besuchten die Synagoge der ehemaligen jüdischen Gemeinde Dittigheim, die dem früheren Bezirksrabbinat Wertheim zugeteilt war.[29]

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Amtszeit Bürgermeister
1961–1974 Andreas Schmitt[30]

GemeindepartnerschaftBearbeiten

 
Gedenkstein: Zehn Jahre Partnerschaft zwischen Dittwar und Vanault-les-Dames (1989)

1979 wurde eine Städtepartnerschaft mit der Gemeinde Vanault-les-Dames in Frankreich geschlossen. 2009 wurde deren 30-jähriges Bestehen bei einem gemeinsamen Austausch gefeiert.[31]

OrtschaftsratBearbeiten

Der Ortschaftsrat besteht aus fünf Personen. Drei Ortschaftsräte stellt die CDU und zwei weitere kommen von den Unabhängigen Freien Wählern (UFW).[32] Ortsvorsteher ist Carsten Lotter (CDU). Sein Stellvertreter ist Manuel Withopf (CDU).[32] Seit die zuvor selbstständige Gemeinde am 1. Januar 1975 nach Tauberbischofsheim eingemeindet wurde, gab es in Dittwar die folgenden Ortsvorsteher:

Amtszeit Ortsvorsteher
1975–1999 Heinrich Hafner
1999–2003 Reinhard Lochner
2003–2009 Hans-Dieter Hellinger[33]
2009–2014 Kurt Hammrich[34]
2014–heute Carsten Lotter[33]

WappenBearbeiten

Das Dittwarer Wappen zeigt: „In gespaltenem Schild vorne in Rot eine gestürzte goldene Pflugschar, hinten in Silber eine blaue Weintraube an einem grünen Stiel mit zwei grünen Blättern.“[35]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

WasserversorgungBearbeiten

Als der Bau eines Hochbehälters auf der Gemarkung "Lämmerberg" unmittelbar bevorstand, beschäftigte sich Maninger in der Ortschronik von 1968 mit der Geschichte des Wassers in Dittwar. Dabei vermerkte er über die Wasserversorgung des Ortes:

„Bevor das erste gemeinsame und allgemeine Rohrnetz verlegt wurde, wurde die Bevölkerung hauptsächlich durch Brunnen und den Ortsweiher versorgt. Noch vor wenigen Jahrzehnten waren eine Vielzahl von intakten Brunnen im Ort vorhanden; so z. B. bei den Anwesen Häfner, Kornel Zegowitz, Vinzenz Stephan (an der Brunnenstaffel), Alois Both, Fabian Lotter, Wöppel, Fridolin Honickel, Emil Honickel und Schüßler. Noch nach dem Zweiten Weltkrieg konnte man an heißen Sommertagen viele Bauern mit ihren Holzkrügen zum Weiher laufen sehen, die dort von dem erfrischenden Naß mit aufs Feld nahmen.“

Maninger[5]

Die Rohrleitungen der Dittwarer Wasserversorgung von 1968 wurden laut Maninger im Jahre 1899 erbaut. Bei der Planung der Wasserzufuhr sei die Qual der Wahl zwischen den beiden Quellen am örtlichen Dittwarer Weiher („Wäid“) und am Pfaffenbrunn so groß gewesen, dass man einen Sachverständigen aus Karlsruhe kommen ließ und von beiden Quellen Wasserproben entnahm, die dann im Labor untersucht wurden. Obwohl der verantwortliche örtliche Polizeidiener laut Maninger beide Probenflaschen mit „Wäid-Wasser“ befüllte, habe der amtliche Befund das angebliche Pfaffenbrunn-Wasser günstiger bewertet als das der Quelle am Ortsweiher, die angeblich ungesundes Wasser spende. Deshalb wurde zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Dorfchronik allein der Pfaffenbrunn zur Wasserversorgung des Ortes genutzt. Untersuchungen aus den 1950er Jahren erlaubten den Genuss des Weiher-Wassers nur in gekochtem Zustand. Zur Schüttung der Weiher-Quelle vermerkt Maninger: „Die Wasserstärke dieser Quelle ist allerdings so groß, daß die Bischofsheimer Feuerwehr bei Bränden sie nicht erschöpfen konnte, obwohl sie es darauf angelegt hatten.“[5]

Maninger meinte bereits 1968, dass die Dittwarer Wasserversorgung in der Zukunft wohl an die Gemeinschaftsversorgung Tauberbischofsheim-Dittigheim angeschlossen werden würde, denn eigene Bohrungen auf der Gemarkung kämen der Gemeinde langfristig zu teuer, weil hierfür wegen der verfügbaren Gemeinschaftsquellen kein öffentlicher Zuschuss zu erwarten sei.[5] Maningers Voraussicht bewahrheitete sich knapp 50 Jahre später, als Dittwar 2017 an den durch das Land Baden-Württemberg geförderten Zweckverband Wasserversorgung Mittlere Tauber mit Sitz im Wasserwerk Taubertal bei Dittigheim angeschlossen wurde. Bis zum Jahr 2019 soll dort das Wasser aus 26 Entnahmestellen, 22 Brunnen und vier Quellen von drei Städten und drei Gemeinden zentral zusammengeführt werden.[36][37]

WeinanbauBearbeiten

Die Darstellung der Weintraube im Dittwarer Wappen bezeugt, dass der Weinbau einst eine starke Stellung im dörflichen Leben einnahm. Ehemals waren alle rundum das Dorf liegenden Hänge mit Weinreben bewachsen. Im Jahre 1803 gab es noch 107 Hektar Rebflächen in Dittwar, ehe die Reblaus und der Falsche Mehltau der Weinrebe den Weinanbau zum Erliegen brachten.[38]

Mit der Flurbereinigung wurde Dittwar 1977 wieder zum Weinort. Etwa zwölf Hektar Rebfläche wurden im Gewann „Dittwarer Ölkuchen“ angelegt; die gleichnamige Einzellage ist Teil der Großlage Tauberklinge, die dem Bereich Tauberfranken des Weinanbaugebietes Baden zugeordnet ist. Die 27 Dittwarer Winzer, welche 1977 eine Weinbaugemeinschaft gründeten, begannen mit zwei Rebsorten, Müller-Thurgau auf etwa sieben Hektar und Schwarzriesling auf etwa fünf Hektar. Diese Sorten werden weiterhin angebaut und wurden inzwischen durch Dornfelder, Grau-, Weiß- und Spätburgunder ergänzt. Besonders die aus Dittwar stammenden Schwarzriesling-Weine trugen dazu bei, dass das Dorf im Öl- und Muckbachtal mit dem „Dittwarer Ölkuchen“ bei Weinliebhabern im weiteren Umkreis bekannt wurde.[1][38] Von den ursprünglich 27 Winzern bewirtschafteten 2015 noch 19 Winzer insgesamt etwa sieben Hektar Rebflächen. Das Weingut Geier aus Königheim übernahm Teile der Dittwarer Rebflächen, um hier seinen prämierten Schwarzriesling anzubauen.[38] Ein Teil der Dittwarer Winzer ist der Becksteiner Winzer eG angeschlossen.[39]

VerkehrBearbeiten

Die L 578 führt von Dittwar in Richtung Heckfeld und zum Bahnhof Dittwar. Ab dem Bahnhof Dittwar hat man sowohl Anschluss an die B 27 als auch über Tauberbischofsheim an die B 290. Über die B 27 besteht Anschluss zur Bundesautobahn A 81.

Die Bahnstrecke Tauberbischofsheim – Dittwarer Bahnhof – Königheim war eine 6,4 km lange eingleisige Nebenbahn, die als Stichstrecke in Tauberbischofsheim von der Taubertalbahn abzweigte. Die Badischen Staatseisenbahnen (BadStB) eröffneten den Betrieb am 1. Dezember 1914. Der Personenverkehr endete am 26. Mai, der Güterverkehr am 31. Dezember 1968. Der Gleisrückbau von Königheim bis zur Gemarkungsgrenze Dittwar begann 1969. Der Abschnitt bis zum Dittwarer Industriegebiet blieb bis in die 1990er Jahre als Anschlussgleis erhalten. Ein geplanter Anschluss von Königheim bis zur Bahnstrecke Walldürn–Hardheim wurde nie fertiggestellt.[40]

Die Buslinie 850 der VerkehrsGesellschaft Main-Tauber führt durch Dittwar. Dort gibt es zwei Haltestellen: Abzweigung Hof Steinbach, Tauberbischofsheim-Dittwar sowie Dittwar Ort, Tauberbischofsheim. Die Buslinie führt von Dittwar aus in zwei Richtungen: bis zur Haltestelle Hardheim Post und Richtung Sonnenplatz, Tauberbischofsheim bzw. Tauberbischofsheim ZOB.[41]

Wohnen und BauenBearbeiten

Mit dem „Götzenberg“ verfügt Dittwar über ein Baugebiet mit 13 Parzellen.[42] Im Neubaugebiet am Götzenberg ergänzt die Mittlere Sonnenhalde die bereits zuvor bestehende Obere Sonnenhalde und Untere Sonnenhalde.[33]

Im Rahmen des vom Land Baden-Württemberg aufgelegten Programmes „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wurde 2013 ein Pilotprojekt im Ortsteil Dittwar gestartet, dessen Ziel ist, einen kompakten und lebenswerten Ortskern zu gestalten.[43]

EnergieBearbeiten

   
Der Solarpark Dittwar (links) und eine Windkraftanlage bei Dittwar (rechts).

Im September 2011 wurde die Genossenschaft Bürgerenergie Tauberfranken 2 „Solarpark Dittwar“ gegründet.[44] Mit seinen 7.612 Solarmodulen erzielt der „Solarpark Dittwar“ eine elektrische Leistung von 1.796 kWp.[45]

2001 wurde eine Windkraftanlage errichtet mit einer installierten Leistung von 1,8 Megawatt.[46] 2015 wurde auf der Gemarkung Dittwars ein 102 Meter hoher Windmessmast errichtet, der die örtlich vorherrschenden Windverhältnisse für den Bau weiterer Windkraftanlagen erfasst.[47]

Fernsehturm DittwarBearbeiten

Der Sender Dittwar ist eine Sendeeinrichtung des SWR am Götzenberg in Dittwar, oberhalb des Neubaugebietes. Er verwendet als Antennenträger einen Stahlbetonturm. Bis zur Umstellung auf DVB-T gegen Ende des Jahres 2008 diente der Senderstandort weiterhin für analoges Fernsehen.[48]

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

Als Teil der Freiwilligen Feuerwehr Tauberbischofsheim gibt es in Dittwar eine eigene Abteilung sowie eine Jugendfeuerwehr. Sie verfügt über ein Feuerwehrhaus in der Ortsmitte sowie einen Gerätewagen mit Tragkraftspritze (GW-TS).[49]

Die Laurentiushalle in Dittwar dient der Öffentlichkeit als Veranstaltungsort.[50]

BildungBearbeiten

Früher gab es in Dittwar eine eigene Volksschule. Eines der ersten Schulgebäude befand sich im alten Rathaus, das 1857 erbaut wurde. Zuvor war die Schule im Haus gegenüber untergebracht. Später war die Schule im Obergeschoss des neuen Rathauses untergebracht, bevor sie 1961 in die heutige Laurentiushalle wanderte.[5]

Es gibt mit der kath. Kindertagesstätte St. Elisabeth einen Kindergarten. Die „Kita“ nimmt Kinder ab zwei Jahren auf.[42][51]

MedienBearbeiten

Als Mitteilungsblatt der örtlichen Vereine berichtet ´s Ölbachblättle wöchentlich über das Dittwarer Vereinsgeschehen.[52] Tauberbischofsheim AKTUELL informiert als städtisches Mitteilungsblatt jeweils zum ersten und dritten Donnerstag eines Monats.[53]

2009 begann der Heimat- und Kulturverein Dittwar das Dorfleben in mehreren Heimatfilmen festzuhalten.[54]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Bauwerke und BaudenkmaleBearbeiten

Burg DittwarBearbeiten

Die Burg Dittwar (auch: Burg Helle),[5] die heute nicht mehr vorhanden ist, wurde im Jahre 1196 erstmals urkundlich erwähnt, als diese durch Schenkung des Heinrich von Lauda ans Hochstift Würzburg gelangte.[6] Im Jahre 1631 wurde die Burg zerstört.[5]

Katholische Kirche St. LaurentiusBearbeiten

 
Innenraum der Kirche St. Laurentius in Dittwar mit barocken Portalen und reich verzierten Bildstöcken

Die katholische Kirche St. Laurentius Dittwar wurde 1754 als Barockkirche erbaut. Sie verfügt über mehrere barocke Portale und reich verzierte Bildstöcke. Im Chor ist eine gotische Sakramentsnische aus der Zeit um 1500 eingelassen.[1] Sie verfügt zudem über eine virtuose Hochaltarkomposition und eine Orgel von Wilhelm Schwarz & Sohn (1905).[55]

KleindenkmaleBearbeiten

Es gibt mehr als 30 Bildstöcke und Steinkreuze auf der Gemarkung Dittwars.[1] Zwei um 1520 verzierte Steine der Adelsfamilie von Bettendorff – die vor Beginn des Deutschen Bauernkrieges (1524–1526) den Bau eines Schlosses in Dittwar planten – wurden 1980 beim Umbau eines Wohnhauses gefunden.[56] Ein Bildstock aus dem Jahre 1592 steht am Ortseingang aus Richtung Tauberbischofsheim.[57]

Aufgrund der Dittwarer Leiden unter den Schweden im 30-jährigen Krieg wurde 1644 das „Schwedenkreuz“ errichtet.[58]

Zum „ewigen Andenken“ an einen großen Gewitterschaden wurde 1714 ein „Wetterkreuz“ errichtet, das auf vielen Wanderkarten ausgewiesen ist. Dessen Postament bildet den Grenzstein zu den Gemarkungen von fünf Altgemeinden (Oberlauda, Lauda, Distelhausen, Dittigheim und Dittwar), deren Ortswappen darauf abgebildet sind.[59][60] Das Wetterkreuz wurde von einem Grünsfelder Bildhauer geschaffen.[61]

Ein 1747 aus Stein gemeißelter und reichlich verzierter Bildstock, der die Krönung Marias zeigt, befindet sich im Ortskern von Dittwar.[62] Zwischen 1876 und 1879 wurden in und um Dittwar drei sehr ähnliche Bildstöcke mit Pietà-Darstellungen errichtet.[63] Ein weiterer Bildstock im Ort zeigt das Blutwunder von Walldürn. Er steht am Rande eines Wallfahrtsweges über Dittwar nach Walldürn.[64]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde zum Dank für die Verschonung des Dorfes vor Angriffen ein großes Holzkreuz an einem ehemaligen Steinbruch oberhalb der damaligen Volksschule (heutige Laurentiushalle) errichtet.[5] Im Jahr 1988 erfolgte eine Erfassung aller Bildstöcke in den Ortsteilen von Tauberbischofsheim durch das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg.

 
Kriegerdenkmal am Friedhof (2016)

Auf der Gemarkung Dittwars befinden sich zwei Mordkreuze aus Buntsandstein. Das „Hegeleinskreuz“ von 1607 befindet sich etwa 2,5 Kilometer südwestlich der Ortsmitte an einem Wegesrand im Eisgrundgraben. Ein Dittwarer Bauer soll an dieser Stelle beim Pflügen getötet worden sein. In der Dittwarer Ortschronik schildert Maninger, dass der Volksmund von diesem Kreuz fälschlicherweise berichtet, dass es an der Stelle stehen würde, wo ein anderer Dittwarer Bauer pflügend von Schweden gefunden wurde.[65] Das „Schwedenkreuz“ von 1644 befindet sich etwa 1,1 Kilometer westlich von Dittwar hinter den Rammersbergsteinbrüchen im Walde, ca. 5 Meter von einem Weg entfernt. Ein Dittwarer Bauer pflügte, als plötzlich ein schwedischer Reitertrupp am Waldrand erschien. Der Bauer spannte sofort seine Pferde aus und ritt mit ihnen los. Als ihn die schwedischen Reiter erreichten, erschossen sie ihn.[66]

Am Dittwarer Friedhof befindet sich ein Kriegerdenkmal für die gefallenen Soldaten des Ortes im Ersten und Zweiten Weltkrieg.

Musik und OrchesterBearbeiten

Bereits im Jahre 1864 wurde der Gesangverein Liederkranz Dittwar gegründet,[67] der bis heute besteht.[68] Daneben gibt es den Katholischen Kirchenchor Dittwar[69] und die im Jahre 1923 gegründete Musik- und Feuerwehrkapelle Dittwar.[70][71] Diese stellt eine eigene Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Tauberbischofsheim dar.[49]

MuseenBearbeiten

In Dittwar gibt es ein Dorfmuseum.[72] Dabei handelt es sich um ein ehemaliges Bauernhaus.[1] In diesem Anwesen sind Wohnung, Scheune, Keller und Stall in einem Gebäude untergebracht. Neben Exponaten aus der Zeit nach 1900 wird in einem Raum eine historische Schuhmacherwerkstatt ausgestellt.[72]

NaherholungBearbeiten

Dittwarer SeeBearbeiten

 
Der Dittwarer See bei einem Seefest (1985)

Der Dittwarer See wurde 1978 als Naherholungsgebiet angelegt. Der See liegt im Muckbachtal, das von Heckfeld in Richtung Dittwar führt. Er wird hauptsächlich durch den Sportfischerverein Dittwar genutzt.[73][74] Der See wird unter anderem durch den Muckbach mit Wasser gespeist.

 
Biotop am Ortseingang (2016)

Daneben wurde em Rahmen der Flurbereinigung im Bereich Dittwar-Oberlauda von 1969 bis 1989 am Ortseingang aus Richtung Tauberbischofsheim ein kleines Biotop zur Verschönerung des Ortsbildes angelegt.[75]

Rad- und WanderwegeBearbeiten

Um Dittwar sind drei Wanderwege ausgeschildert.[76] Diese haben eine Länge von 5, 10 und 15 Kilometern und starten jeweils in der Ortsmitte/am Friedhof.[77] Die umliegenden Waldungen bieten dabei ein für Wanderer attraktives Naherholungsgebiet. Die etwa 40 Kilometer lange und ausgeschilderte Mountainbiketour Links der Tauber führt ebenfalls durch Dittwar.[78] Daneben ist Dittwar mit dem Muckbachtalradweg über den Bahnhof Dittwar an den Brehmbachtalradweg und über Tauberbischofsheim an den Taubertalradweg angeschlossen.

GrillplatzBearbeiten

Es gibt „am Kreuz“ einen Grillplatz mit gemauerter Feuerstelle, einem Pavillon und einem Volleyballfeld. Er wird von der Dittwarer Jugend bzw. dem Jugendclub Carawanse Dittwar verwaltet.

ZeltplatzBearbeiten

Auf dem Gewann Osterberg liegt etwa 1,5 km von Dittwar entfernt ein Zeltplatz, welcher überregional von Jugend- und Familienfreizeiten genutzt wird. Der Zeltplatz mit dem Pfarrer-Heinrich-Weber-Haus ist Eigentum der Katholischen Pfarrgemeinde Neckarelz/Diedesheim. Die 11.600 m² große Anlage ist von Wald umgeben und verfügt über einen kleinen Sportplatz, Spielflächen und eine Lagerfeuerstelle.[79][80]

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

(jeweils jährlich)

  • „Kappenabend“ in der Laurentiushalle Dittwar der Alten Herren (AH) des TSV Dittwar
  • „Faschingsveranstaltung“ faschingsdienstags in der Dorfmitte am Feuerwehrhaus
  • Maibaumfest zum 30. April ausgerichtet durch die Feuerwehr
  • „Dittwarer Vatertagsfest“ der Musik- und Feuerwehrkapelle Dittwar; früher wurde es auf dem Dittwarer Festplatz abgehalten nun in der Laurentiushalle Dittwar.[81][82]
  • Am dritten Wochenende im Juli wird von den Vereinen im Mittelort das „Dittwarer Dorffest“ veranstaltet.[81][1] 2011 fand es zum 25. Mal statt.[83]

PersönlichkeitenBearbeiten

VereineBearbeiten

Gesangverein Liederkranz Dittwar 1864 e. V.
  • Gründung: 1864.
  • Mitgliederzahl: 30 Aktive (Stand: April 2014)[84]
  • Zweck: Es ist ein Männergesangsverein.
  • Sonstiges: 1989 feierte der Verein sein 125-jähriges[85] und 2014 sein 150-jähriges Bestehen. Die aktiven Mitglieder stammen aus Dittwar, Gissigheim, Gerlachsheim und Tauberbischofsheim.[84]
TSV Dittwar 1931 e. V.
 
Blick über die Tennisplätze auf die Sportanlagen und das Muckbachstüble des TSV Dittwar
  • Gründung: 1931.
  • Mitgliederzahl: 386 (Stand: 1. Januar 2013)[86]
  • Zweck: Es handelt sich beim Turn- und Sportverein Dittwar überwiegend um einen Fußballverein.[87] Es gibt auch eine Tennisabteilung[88] und eine Turnerinnengruppe. Vereinsgaststätte ist das „Muckbachstüble“ mit eigener Kegelbahn.
  • Sonstiges: Anfangs wurden die Sportarten Handball und Leichtathletik ausgeübt. 1953 wechselte man vom Handballsport zur Sportart Fußball.[89] 1991 feierte man das 60-jährige Vereinsjubiläum.[90]
Freiwillige Feuerwehr Dittwar[91]
  • Gründung: 1948.
  • Mitglieder: 30 Aktive
  • Sonstiges: Erste Bestrebungen zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in Dittwar reichen zurück bis in das Jahr 1891. Am 1. Januar 1975 wurde sie als Abteilung Dittwar der Freiwilligen Feuerwehr Tauberbischofsheim eingegliedert. 1998 feierte sie ihr 50-jähriges Bestehen.
Heimat- und Kulturverein Dittwar e. V.
  • Gründung: 8. Dezember 1986.
  • Mitgliederzahl: 60 (Stand: 2014)[92]
  • Zweck: Der Verein setzt sich gemäß Satzung dafür ein, „das Verständnis für Geschichte, Kunst, Volks- und Heimatkunde zu wecken, die geschichtlichen, religiösen oder künstlerisch wertvollen Denkmäler aller Art vor Untergang, Verunstaltung oder Abwanderung zu bewahren und zu pflegen sowie die kulturelle Entwicklung zu fördern, zur Verschönerung beizutragen sowie Anregungen und Hilfen zu geben“.[93]
  • Sonstiges: 2011 bestand der Verein seit 25 Jahren.
Sportfischerverein Dittwar e. V.
  • Gründung: 1978[73]
  • Zweck: Zum Zwecke des Sportfischens betreibt er den Dittwarer See mit angrenzenden Aufzuchtbecken für Jungfische.[74]
KJC (Katholischer Jugendclub) Carawanse Dittwar
  • Gründung: 25. Oktober 1979[89]
  • Mitgliederzahl: 40 (Stand: 1997)[89]
  • Träger: Kirchengemeinde St. Laurentius Dittwar
  • Zweck: Zur Jugendpflege unterhält die Carawanse das offene Jugendhaus unterhalb des Kindergartens. Ihre Arbeit ist parteipolitisch unabhängig, neutral und überkonfessionell.[94]
Bayern Fanclub Süssbrücke Dittwar e. V.
  • Gründung: 1997.
Junge Union Ortsverband Dittwar
  • Gründung: 2012[95]
  • Träger: Junge Union Kreisverband Main-Tauber[95]
  • Zweck: Politische Bildung und Eintreten für die Interessen der Dittwarer Bürger.[95]
Ehemalige Vereine

Zu Vereinen, die ihre Auflösung bekanntgeben mussten, zählt in Dittwar der Kriegerverein, der Draisinenverein, ein Motorsportclub und eine DLRG Ortsgruppe.[89]

LiteraturBearbeiten

  • Manfred Maninger: Chronik der Gemeinde Dittwar. Heimat- und Kulturverein Dittwar e. V., abgerufen am 19. Oktober 2014 (veröffentlicht 1968, online verfügbar gemacht durch den Heimat- und Kulturverein Dittwar e. V.).
  • Corinna Egerer, Michael Latzel: Tauberbischofsheim. Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 2005, ISBN 3-924780-48-X, S. 148–161 (Kapitel: „Stadtteile“ Tauberbischofsheims).
  • Franz Gehrig: Das Kreuzhölzle: Kapelle – Kreuzweg – Wallfahrt zu Dittwar; heute: Tauberbischofsheim-Dittwar. Katholische Pfarrgemeinde St. Laurentius Dittwar, Dittwar 1982.
  • Rudi Walz: Wallfahrt zum Kreuzhölzle Dittwar. Katholische Pfarrgemeinde St. Laurentius Dittwar, Dittwar 1984.
  • Pfarrer Kleemann: Festschrift – Heimatbuch zum Jubiläum 300 Jahre Kreuzkapelle Dittwar, Pfarrgemeinde St. Laurentius Dittwar. StieberDruck, Lauda 1983 (veröffentlicht im Rahmen des Dittwarer Heimatfestes am 9., 10. und 11. September 1983).
  • Wolfgang Link, Erwin Lotter, Rudi Walz: 1923–1983. 60 Jahre Musik- und Feuerwehrkapelle Dittwar: Jubiläumsfest 16.-20. Juni 1983 verbunden mit dem Verbandsmusikfest Odenwald-Bauland. Dittwar 1983.
  • Armin Hauenstein: Örtliches Entwicklungskonzept Tauberbischofsheim-Dittwar: Fortschreibung und Dokumentation der 1. Phase der Dorfentwicklung. Stadt Tauberbischofsheim, Tauberbischofsheim 1987.
  • Reinhold Hammerich: Festschrift und Chronik : 125 Jahre Gesangverein Liederkranz Dittwar 1864 e. V., Jubiläumsfest vom 25. bis 29. Mai 1989. Dittwar 1989.
  • 75 Jahre Musik- und Feuerwehrkapelle Dittwar und 50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Dittwar, Musik- und Feuerwehrkapelle Dittwar. Freiwillige Feuerwehr Dittwar, Dittwar 1998.
  • Manela Trumfheller, Stefan Reiß: Geologische Kartierung des Bereiches Gissigheim – Dittwar – Heckfeld. (Teilausschnitt der GK 25 Blatt Ahorn 6423), 1999.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Dittwar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g h i j k Stadt Tauberbischofsheim: Start >> Stadt & Politik >> Unser TBB >> Stadtteile >> Dittwar. Online auf www.tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 27. April 2019.
  2. LEO-BW.de: Lerchenrain - Wohnplatz. Online auf www.leo-bw.de. Abgerufen am 31. Juli 2018.
  3. LEO-BW.de: Siedlung Heidenkessel - Wohnplatz auf der Website leo-bw.de. Abgerufen am 31. Juli 2018.
  4. a b LEO-BW.de: Willenzheim - Wüstung. Online auf www.leo-bw.de. Abgerufen am 31. Juli 2018.
  5. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s Heimat- und Kulturverein Dittwar e. V.: Manfred Maninger – Chronik der Gemeinde Dittwar, 1968. online auf www.hkvdittwar.de. Abgerufen am 14. Oktober 2014.
  6. a b c d e f LEO-BW.de.: Dittwar, Altgemeinde/Teilort. Online auf www.leo-bw.de. Abgerufen am 14. März 2017.
  7. Im Dittwarer Ortsdialekt auch als „Staach“ bezeichnet, für die Steige bzw. den Steigweg, der am Rand des Grabens aus Richtung Oberlauda herabführt.
  8. LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg: 81281150014 1 Linde Dittwar Obere Seegärten. Online auf udo.lubw.baden-wuerttemberg.de. Abgerufen am 29. Juli 2016.
  9. LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg: 81281150013 Steinriegel Dittwar Burghelle. Online auf udo.lubw.baden-wuerttemberg.de. Abgerufen am 29. Juli 2016.
  10. LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg: Wasserschutzgebiete im Main-Tauber-Kreis. Online auf udo.lubw.baden-wuerttemberg.de. Abgerufen am 29. Juli 2016.
  11. Findebuch zum mittelhochdeutschen Wortschatz von Kurt Gärtner, Christoph Gerhardt, Jürgen Jaehrling, Ralf Plate, Walter Röll, Erika Timm. Datenverarbeitung: Gerhard Hanrieder. Mit einem rückläufigen Index. Stuttgart: S. Hirzel 1992.
  12. Heimat- und Kulturverein Dittwar e. V.: Flurbereinigung Dittwar-Oberlauda von 1969–1989. online auf www.hkvdittwar.de. Abgerufen am 19. Oktober 2014.
  13. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 469.
  14. Harald Fingerhut: Welle wälzt sich mit Wucht durch Weinort. Die Fronleichnamsflut am 21. Juni 1984 richtete vor allem in Königheim, aber auch in Kupprichhausen und Dittwar enorme Schäden an.. In: Fränkische Nachrichten. 22. Juli 2016. Online auf www.fnweb.de. Abgerufen am 20. November 2016.
  15. Fränkische Nachrichten: 850 Jahre Dittwar. Vorbereitungen für das Festwochenende vom 19. bis 21. Juli laufen auf Hochtouren. 30. März 2019. Online unter www.fnweb.de. Abgerufen am 17. Juli 2019.
  16. Franz Gehrig, Hermann Müller: Tauberbischofsheim. Verein Tauberfränkische Heimatfreunde e. V., Tauberbischofsheim 1997, S. 20–23 (Untergegangene Siedlungen: Willetzheim und Farental).
  17. Benachbarte Orte. Willetzheim und andere verschwundene Siedlungen. (...) Wieletzheim Zinsen auf Martini (1502). Veröffentlicht in: 300 Jahre Kreuzkapelle, Lauda, StieberDruck 1983.
  18. LEOGRAPH-BW.de: Bevölkerungsentwicklung: Dittwar. Online unter www.leograph-bw.de. Abgerufen am 17. Juli 2019.
  19. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 480 f.
  20. Dittwarer Mundart – Sprache der Heimat, von Rudolf Walz, veröffentlicht in: 300 Jahre Kreuzkapelle, Lauda, StieberDruck 1983, S. 165f.
  21. a b c d e f 300 Jahre Kreuzkapelle, Lauda, StieberDruck 1983, S. 165.
  22. a b 300 Jahre Kreuzkapelle, Lauda, StieberDruck 1983, S. 166.
  23. Tauber-Franken-Online: Jürgen Wohlfarth: Bischmerisch gesprochen und geschrieben. Versuch einer Bischemer Wörtersammlung. (PDF; 501 KB; 245 Seiten). 28. März 2015. Online auf www.büscheme.de. Abgerufen am 3. Dezember 2017.
  24. Franz Gehrig: Das Kreuzhölzle: Kapelle – Kreuzweg – Wallfahrt zu Dittwar; heute: Tauberbischofsheim-Dittwar. Katholische Pfarrgemeinde St. Laurentius Dittwar, Dittwar 1982, S. 33 (Die Pfarrer von Dittwar nach Neuerrichtung der Pfarrei im Jahre 1702).
  25. Pfarrgemeinde St. Laurentius, Dittwar: St. Laurentius, Dittwar. online auf www.kath-kirche-tbb.de. Abgerufen am 19. Oktober 2014.
  26. Heimat- und Kulturverein Dittwar e. V.: Wallfahrt zum Kreuzhölzle. online auf www.hkvdittwar.de. Abgerufen am 14. Oktober 2014.
  27. Pfarrer Rupert Kleemann: Wallfahrt zum Kreuzhölzle. In: Festschrift: 300 Jahre Kreuzkapelle – Dittwarer Heimatfest 9./10. und 11. September 1983. Online verfügbar gemacht auf www.hkvdittwar.de. Abgerufen am 17. August 2017.
  28. Fränkische Nachrichten: Kreuzfest mit Jubiläum. 2. Mai 2009. online auf www.fnweb.de. Abgerufen am 29. Dezember 2014.
  29. Alemannia Judaica: Dittigheim (Stadt Tauberbischofsheim, Main-Tauber-Kreis) Jüdische Geschichte / Betsaal / Synagoge. online auf www.alemannia-judaica.de. Abgerufen am 19. Mai 2015.
  30. Staatsarchiv Wertheim-Bronnbach: Archivalieneinheit über Bürgermeister Andreas Schmitt, Dittwar, Laufzeit: 1961-1974. Online auf www.landesarchiv-bw.de. Abgerufen am 5. Februar 2018.
  31. l'union L'Ardennais: Vanault-les-Dames Dittwar: 30 ans de jumelage. 14. Januar 2009. online auf www.lunion.presse.fr. Abgerufen am 14. Oktober 2014.
  32. a b Stadt Tauberbischofsheim: Der Ortschaftsrat der Ortschaft Dittwar (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tauberbischofsheim.de. online auf www.tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 24. August 2015.
  33. a b c Fränkische Nachrichten: Carsten Lotter wieder als Ortsvorsteher vorgeschlagen. 10. Juli 2014. online auf www.fnweb.de. Abgerufen am 20. Oktober 2014.
  34. Tauber-Zeitung: Pilotprojekt könnte Anstoß geben Mittendrin ist in: Förderprogramm läuft an@1@2Vorlage:Toter Link/www.swp.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. 6. Dezember 2013. Abgerufen am 20. Oktober 2014.
  35. Hans Georg Zier, Julius Friedrich Kastner: Wappenbuch des Landkreises Tauberbischofsheim. Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 1967, DNB 458728101.
  36. Main-Post: Ab 2017 Trinkwasser aus Dittigheim. 2. November 2016. www.mainpost.de. Abgerufen am 19. Februar 2018.
  37. Stadt Tauberbischofsheim: Wasserzweckverband geht online (Memento des Originals vom 19. Februar 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tauberbischofsheim.de. Online unter www.tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 19. Februar 2018.
  38. a b c Günther E. Ascher (Autor): Faszination Winzer Wein Weinkultur im „Lieblichen Taubertal“. Verlag Regionalkultur 2015, S. 114 (Der „Dittwar Ölkuchen“).
  39. Becksteiner Winzer eG: Weinlagen und Terroir (Memento des Originals vom 27. April 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.becksteiner-winzer.de. Online auf www.becksteiner-winzer.de. Abgerufen am 31. Oktober 2014.
  40. Uwe Büttner: 100 Jahre Bahnstrecke Tauberbischofsheim – Königheim: Blick zurück zum „Brehmbachtalblitz“. Fränkische Nachrichten Verlags-GmbH, 4. Januar 2014, abgerufen am 19. Oktober 2014.
  41. Deutsche Bahn: Haltestellen in Tauberbischofsheim, Haltestelle Abzw. Dittwar – Bus 850 (Dittwar Ort, Tauberbischofsheim). online auf www.meine-deutsche-bahn.de. Abgerufen am 2. November 2014.
  42. a b Stadt Tauberbischofsheim: Stadtteil Dittwar – Baugebiet "Götzenberg" (Memento des Originals vom 19. Oktober 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tauberbischofsheim.de. online auf www.tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 19. Oktober 2014.
  43. Tauber-Zeitung: Pilotprojekt könnte Anstoß geben Mittendrin ist in: Förderprogramm läuft an@1@2Vorlage:Toter Link/www.swp.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. 6. Dezember 2013. online auf www.swp.de. Abgerufen am 20. Oktober 2014.
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  45. BürgerEnergie Tauberfranken eG: Solarpark Dittwar. online auf buergerenergie-tauberfranken.de. Abgerufen am 29. Dezember 2014.
  46. Proplanta – Informationszentrum für die Landwirtschaft: Windkraftanlage Dittwar. online auf proplanta.de. Abgerufen am 29. Dezember 2014.
  47. Main-Post: Firma juwi startet Windmessung bei Dittwar. 30. November 2015. Online auf www.mainpost.de. Abgerufen am 6. August 2016.
  48. SWR.de: Abschaltung von analogen Sendern und Füllsendern Anfang November in Baden-Württemberg aufgrund der DVB-T-Umstellung. (PDF) 2008. Online auf www.swr.de. Abgerufen am 17. Juli 2016.
  49. a b Freiwillige Feuerwehr Tauberbischofsheim: Beiträge/Abteilungen. online auf www.feuerwehr-tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 19. Oktober 2014.
  50. Stadt Tauberbischofsheim: Antrag auf Anmietung der Laurentiushalle Dittwar (Memento des Originals vom 1. November 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tauberbischofsheim.de. online auf www.tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 1. November 2014.
  51. Katholische Kirchengemeinden Tauberbischofsheim: Kita Dittwar@1@2Vorlage:Toter Link/www.kath-kirche-tbb.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. online auf kath-kirche-tbb.de. Abgerufen am 1. November 2014.
  52. ´s Ölbachblättle: ´s Ölbachblättle. online auf www.oelbachblaettle.de. Abgerufen am 24. Oktober 2014.
  53. Stadt Tauberbischofsheim: Tauberbischofsheim AKTUELL (Memento des Originals vom 25. Mai 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tauberbischofsheim.de. online auf www.tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 24. Oktober 2014.
  54. Heimat- und Kulturverein Dittwar e. V.: Filme. online auf www.hkvdittwar.de. Abgerufen am 30. Oktober 2014.
  55. Pfarrgemeinde St. Laurentius, Dittwar: Laurentiuskirche. online auf www.kath-kirche-tbb.de. Abgerufen am 19. Oktober 2014.
  56. Heimat- und Kulturverein Dittwar e.V.: Steine der Familie von Bettendorf. online auf www.hkvdittwar.de. Abgerufen am 16. Mai 2015.
  57. Heimat- und Kulturverein Dittwar e.V.: Bildstock am Ortseingang. Online auf www.hkvdittwar.de. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  58. Heimat- und Kulturverein Dittwar e.V.: Das Schwedenkreuz. online auf www.hkvdittwar.de. Abgerufen am 16. Mai 2015.
  59. Fränkische Nachrichten: 300 Jahre Wetterkreuz: Sternmarsch aus den Anrainer-Gemeinden Oberlauda, Lauda, Distelhausen, Dittigheim und Dittwar sowie Heckfeld: Resonanz übertraf alle Erwartungen. 16. September 2014. online auf www.fnweb.de. Abgerufen am 29. Dezember 2014.
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