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Dällikon
Wappen von Dällikon
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Dielsdorfw
BFS-Nr.: 0084i1f3f4
Postleitzahl: 8108
UN/LOCODE: CH DON
Koordinaten: 675450 / 254929Koordinaten: 47° 26′ 27″ N, 8° 26′ 20″ O; CH1903: 675450 / 254929
Höhe: 440 m ü. M.
Fläche: 4,49 km²
Einwohner: 4118 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 784 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
29,5 % (31. Dezember 2016)[2]
Gemeindepräsident: René Bitterli (FDP)
Website: www.daellikon.ch
Ansicht von der Lägern auf Regensdorf und Dällikon

Ansicht von der Lägern auf Regensdorf und Dällikon

Karte
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Über dieses Bild
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Dällikon ist eine politische Gemeinde im Bezirk Dielsdorf des Kantons Zürich in der Schweiz.

WappenBearbeiten

Blasonierung

In Rot ein pfahlweise gestelltes silbernes Winkelmass, den kürzeren Schenkel nach links gerichtet

GeographieBearbeiten

Dällikon liegt im Furttal, nördlich der Stadt Zürich, südlich der Lägern, östlich von Baden und westlich des Flughafens Zürich-Kloten. Die Fläche von 449 ha besteht zu 50 % aus Landwirtschaftszone und zu 32 % aus Wald.

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1634 193
1836 360
1850 364
1900 340
1950 377
1980 2426
2000 3261

PolitikBearbeiten

Seit 2010 ist René Bitterli Gemeindepräsident (Stand Dezember 2017).

WirtschaftBearbeiten

Etwa 130 Dienstleistungsunternehmen und 66 Industriebetriebe beschäftigen 2'000 Personen.

 
Bahnhof Dällikon-Buchs
 
Reformierte Kirche von Dällikon

VerkehrBearbeiten

Dällikon ist über der S-Bahnlinie S6 nach Baden und Zürich gut erschlossen. Die Feinverteilung erfolgt durch die Verkehrsbetriebe Glattal. Der nächste Autobahnanschluss an die (A1/A4 Nordumfahrung) befindet sich in der Nachbargemeinde Regensdorf.

GeschichteBearbeiten

 
Dällikon, historisches Luftbild von 1923, aufgenommen aus 300 Metern Höhe von Walter Mittelholzer

Der Ortsname wird auf einen Sippenführer namens Tello zurückgeführt, woraus Tellinghovon wurde. Diese älteste erhaltene Nennung des Ortsnamens datiert auf den 8. Februar 870, als ein alemannischer Latifundienbesitzer dem Kloster St. Gallen Ländereien rechts der Limmat sowie im Furttal schenkte.

Grundbesitzer in Dällikon waren mit Ausnahme der Freiherren von Regensberg vor allem geistliche Stiftungen: die Klöster Muri und Fahr, die Abtei Einsiedeln, das Fraumünsterkloster in Zürich, die Propstei zum Grossmünster und das Nonnenkloster zum Oetenbach, ebenfalls in Zürich.

Im Jahre 1468 kaufte die Stadt Zürich die Herrschaft Landenberg-Greifensee, wozu Dällikon mit den Hohen Gerichten damals gehörte. Zürich teilte die Ortschaft der Obervogtei Regensberg zu. Nach dem Einmarsch der Franzosen kam Dällikon 1798 zum Distrikt Regensberg, später wurde es Teil des Bezirks Dielsdorf.

Bis 1843 bildete Dällikon mit dem Nachbardorf Dänikon eine Politische Gemeinde. Die gemeinsame Schule wurde 1876 aufgeteilt. Die reformierte Kirchgemeinde Dällikon-Dänikon hat sich hingegen bis in die Gegenwart erhalten.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 15). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943. DNB 365803049.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 20. September 2017.