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Steinmaur
Wappen von Steinmaur
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Dielsdorf
BFS-Nr.: 0101i1f3f4
Postleitzahl: 8162
UN/LOCODE: CH SMR
Koordinaten: 676064 / 260898Koordinaten: 47° 29′ 40″ N, 8° 26′ 53″ O; CH1903: 676064 / 260898
Höhe: 451 m ü. M.
Fläche: 9,39 km²
Einwohner: 3482 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 371 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
24,7 % (31. Dezember 2016)[2]
Gemeindepräsident: Andreas Schellenberg (SVP)
Website: www.steinmaur.ch
Kirche Obersteinmaur mit Storchennest

Kirche Obersteinmaur mit Storchennest

Karte
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Steinmaur (Dialekt: Steimer) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Dielsdorf des Kantons Zürich in der Schweiz.

Inhaltsverzeichnis

WappenBearbeiten

Blasonierung

In Rot auf silbernem Dreiberg ein steigender silberner Steinbock

Früher war auf dem Wappen Steinmaurs in Rot ein Eber. Dieses Tier wurde aber bei einer Gemeindeversammlung durch den Steinbock ersetzt.

GeographieBearbeiten

Steinmaur liegt im Zürcher Unterland und ist eine sogenannte suburbane Wohngemeinde und gehört zum Ballungsraum Zürich. Die Luftdistanz nach Zürich beträgt 15 km. Von den 939 ha Fläche entfallen 57 % auf Landwirtschaft, 29 % auf Wald, 5 % auf Verkehr und 8 % auf Siedlungen.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Obersteinmaur, Niedersteinmaur, Schibler und Sünikon.

BevölkerungBearbeiten

Am 31. Oktober 2004 zählte die Gemeinde 2904 Einwohner (im Vorjahr 2849), davon waren 401 Ausländer, was einem Ausländeranteil von rund 13,8 % entspricht. Die Bevölkerungsdichte pro Hektar Siedlungsfläche beträgt damit rund 23 Personen.

1414 Personen (48,7 %) sind reformiert und 811 (27,92 %) Römisch-Katholisch. Die übrigen 679 Personen (23,38 %) gehören anderen Glaubensgemeinschaften an oder sind religionslos.

Töchter und Söhne der GemeindeBearbeiten

PolitikBearbeiten

Gemeindepräsident ist Andreas Schellenberg (SVP) (Stand Dezember 2017).

SchuleBearbeiten

Steinmaur besitzt einen Kindergarten und eine Primarschule. Die Oberstufe wird in Dielsdorf besucht.

WirtschaftBearbeiten

Nach der Betriebszählung 1998 gibt es in Steinmaur 127 Arbeitsstätten (39 Industrie/Gewerbe und 88 Dienstleistungen) mit insgesamt 610 Beschäftigten (212 Industrie/Gewerbe und 398 Dienstleistungen).

VerkehrBearbeiten

Steinmaur liegt an der Wehntalbahn (Oberglatt–Niederweningen), die von der S 15 RapperswilUsterZürich HBOberglattNiederweningen befahren wird. Die Züge der S 15 verkehren halbstündlich.

Vom Bahnhof Steinmaur im Ortsteil Niedersteinmaur bedienen die von Postauto betriebenen ZVV-Buslinien 510 (Steinmaur–Oberglatt) und 535 (Niederhasli-DielsdorfStadel b. N.) auf Gemeindegebiet die Haltestellen Gemeindehaus, Obersteinmaur und Heitlig (nur 535).

Die Hauptstrasse 17 von Zürich nach Döttingen führt durch Steinmaur.

GeschichteBearbeiten

Steinmaur wurde einst von den Römern gegründet. Darum kann man in der ersten urkundlichen Erwähnung Steinmaurs noch den Namen Steinmurico lesen. Die Reformierte Kirche wurde 1274 erstmals erwähnt.

PartnergemeindeBearbeiten

SehenswürdigkeitenBearbeiten

BilderBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Markus Brühlmeier: Steinmaur im 20. Jahrhundert. Geschichte und Geschichten aus Ober- und Niedersteinmaur, Sünikon und dem Schibler. Gemeinde Steinmaur, Steinmaur 2004.
  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 15). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943. DNB 365803049.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 20. September 2017.