Burbach (Eifel)

Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Burbach in der Eifel ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Burbach
Burbach (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Burbach hervorgehoben

Koordinaten: 50° 6′ N, 6° 31′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 447 m ü. NHN
Fläche: 16,88 km2
Einwohner: 724 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54597
Vorwahl: 06553
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 210
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Website: www.burbach-eifel.de
Ortsbürgermeister: Johann Spoden
Lage der Ortsgemeinde Burbach im Eifelkreis Bitburg-Prüm
BitburgAuw bei PrümRoth bei PrümOlzheimNeuendorfKleinlangenfeldSchwirzheimBüdesheimWallersheimFleringenWeinsheimGondenbrettSellerichBuchetOberlascheidBleialfMützenichWinterscheidWinterspeltGroßlangenfeldBrandscheidPrümRommersheimGiesdorfHersdorfSeiwerathSchöneckenOberlauchNiederlauchOrlenbachWinringenDingdorfWatzerathPittenbachPronsfeldHabscheidMasthornHeckhuscheidMatzerathHeisdorfNimsreulandLaselWawernFeuerscheidNimshuscheidLützkampenGroßkampenbergKesfeldÜttfeldEuscheidStrickscheidLünebachLierfeldEilscheidDackscheidMerlscheidPintesfeldKinzenburgWaxweilerManderscheidLichtenbornArzfeldIrrhausenReiffSengerichLeidenbornHerzfeldEschfeldRoscheidHarspeltSevenig (Our)DahnenReipeldingenDaleidenDasburgPreischeidOlmscheidJuckenKickeshausenLauperathKrautscheidOberpierscheidNiederpierscheidLascheidHargartenLambertsbergMauelPlütscheidBurbachBalesfeldNeuheilenbachNeidenbachUschZendscheidSteinbornSankt ThomasMalbergweichMalberg (Eifel)KyllburgweilerSeinsfeldOberkailGransdorfGindorfPickließemOrsfeldKyllburgEtteldorfWilseckerBademSefferweichSeffernSchleidHeilenbachEhlenzOberweilerBickendorfNattenheimFließemRittersdorf (Eifel)LießemNiederweilerBiersdorf am SeeWiersdorfWißmannsdorfHamm (Eifel)EchtershausenBrechtFeilsdorfHütterscheidBaustertBrimingenMülbachOberweisBettingen (Eifel)OlsdorfWettlingenStockemHalsdorfEnzenDudeldorfGondorfMetterichHüttingen an der KyllRöhlScharfbilligSülmDahlemTrimportIdenheimIdesheimMeckelEßlingenOberstedemNiederstedemWolsfeldDockendorfIngendorfMesserichBirtlingenAltscheidBerkothNusbaumBiesdorfKruchtenHommerdingenHüttingen bei LahrMettendorfNiehlBurgLahrGeichlingenKörperichRoth an der OurGentingenAmmeldingen an der OurBerscheidBaulerWaldhof-FalkensteinKeppeshausenRodershausenGemündSevenig bei NeuerburgAfflerDauwelshausenScheitenkorbNasingenMuxerathObergecklerNiedergecklerSinspeltNiederradenKoxhausenHerbstmühleKarlshausenZweifelscheidLeimbachEmmelbaumAmmeldingen bei NeuerburgHeilbachUppershausenPlascheidHüttenNeuerburgScheuernFischbach-OberradenUtscheidWeidingenÜbereisenbachWallendorfBollendorfEchternacherbrückErnzenFerschweilerMindenMenningenEisenachGilzemKaschenbachNiederweisIrrelPrümzurlayAlsdorfHolsthumPeffingenSchankweilerSpangdahlemHerforstBeilingenPhilippsheimSpeicher (Eifel)PreistOrenhofenAuw an der KyllHostenNordrhein-WestfalenBelgienLuxemburgTrierLandkreis Trier-SaarburgLandkreis VulkaneifelLandkreis Bernkastel-WittlichKarte
Über dieses Bild
Pfarrkirche St. Margaretha

GeographieBearbeiten

Burbach liegt am nördlichen Rand der Kyllburger Waldeifel. Zur Gemeinde Burbach gehören auch der Ortsteil Neustraßburg sowie die Wohnplätze Burbachermühle (auch Evensmühle genannt), Dahlheckhof, Hof Lietzkreuz und In der Katzenbach sowie der Weiler Neuenweiher, der anteilig auch zur Gemeinde Balesfeld gehört.[2] Auf der Gemarkung, nordöstlich von Neustraßburg, entspringt der Balesfelder Bach, an dem auch Burbachermühle liegt.

GeschichteBearbeiten

Das Areal um Burbach war vermutlich schon zur Zeit der Römer besiedelt. Dies belegt der Fund eines römischen Brandgräberfeldes östlich von Neuheilenbach. 1937 fand man hier drei ärmlich ausgestattete Grabstellen aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Es handelt sich um quadratische Grabgruben mit einer Seitenlänge von 30 bis 40 cm in denen drei bis vier Gefäße standen.[3]

Bis 1576 gehörte Burbach zum Territorium der Abtei Prüm. Der Trierer Kurfürst Jakob III. von Eltz übernahm das Prümer Territorium, der Ort gehörte seitdem bis zum Ende des 18. Jahrhunderts landesherrlich zum Kurfürstentum Trier und zur Schultheißerei Seffern innerhalb des Amtes Prüm.[4]

Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen das Linke Rheinufer besetzt. Unter der französischen Verwaltung wurde Burbach 1798 dem Kanton Kyllburg zugeordnet, der zum Arrondissement Prüm im Saardepartement gehörte. Burbach wurde Sitz einer Mairie.[5]

Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress kam die Region 1815 zum Königreich Preußen. Unter der preußischen Verwaltung kam 1816 die Bürgermeisterei Burbach zum neu gebildeten Kreis Prüm im Regierungsbezirk Trier.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Burbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[6]

Jahr Einwohner
1815 328
1835 420
1871 510
1905 437
1939 555
1950 502
1961 553
Jahr Einwohner
1970 576
1987 609
1997 654
2005 627
2011 663
2017 671
2020 724[1]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Burbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[7]

BürgermeisterBearbeiten

Johann Spoden wurde am 25. Juni 2019 Ortsbürgermeister von Burbach.[8] Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 62,81 % für fünf Jahre gewählt worden.[9]

Spodens Vorgänger als Ortsbürgermeister war Rudi Hau.[10]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Das Wappen ist Silber über Rot schräglinks geteilt, ein rotes Vortragekreuz im oberen Bereich, in der unteren Hälfte eine Mitra.“[11]
Wappenbegründung: Burbach gehörte bis zum 16. Jahrhundert zur Fürstabtei Prüm. Die Zugehörigkeit zur Abtei Prüm wird durch eine Mitra dargestellt.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

BildungBearbeiten

Im Ort gibt es eine Grundschule und den Kindergarten Haus Margarete.[12]

VerkehrBearbeiten

Burbach ist durch die Landesstraße 33 erschlossen.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Burbach – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2020, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2021. S. 104 (PDF; 2,6 MB).
  3. Brandgräberfeld Burbach. In: Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier. Abgerufen am 27. Januar 2021.
  4. Johann Friedrich Schannat, Georg Bärsch: Eiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel, Band 3, Ausgabe 2, Teil 1, Mayer, 1854, S. 219 (Google Books)
  5. Georg Bärsch: Beschreibung des Regierungs-Bezirks Trier, Band 2, Trier, Lintz, 1846, S. 62 (Google Books)
  6. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Regionaldaten.
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen. Abgerufen am 13. August 2019.
  8. Konstituierende Sitzung des Ortsgemeinderates Burbach. In: Bitburger Landbote, Ausgabe 36/2019. Linus Wittich Medien GmbH, 25. Juni 2019, abgerufen am 12. Juni 2021.
  9. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Bitburger Land, Verbandsgemeinde, 63. Ergebniszeile. Abgerufen am 10. Juni 2021.
  10. Rudi Hau: Bekanntmachung. In: Bitburger Landbote, Ausgabe 25/2019. Linus Wittich Medien GmbH, 12. Juni 2019, abgerufen am 12. Juni 2021.
  11. Eintrag zu Wappen von Burbach in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier; abgerufen am 4. Oktober 2015.
  12. Grundschule Burbach. Abgerufen am 15. Februar 2021.