Etteldorf

Gemeinde in Deutschland

Etteldorf in der Eifel ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Etteldorf
Etteldorf
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Etteldorf hervorgehoben

Koordinaten: 50° 2′ N, 6° 34′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 360 m ü. NHN
Fläche: 1,73 km2
Einwohner: 25 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54655
Vorwahl: 06563
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 035
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Website: bitburgerland.de
Ortsbürgermeister: Norbert Crames
Lage der Ortsgemeinde Etteldorf im Eifelkreis Bitburg-Prüm
BitburgAuw bei PrümRoth bei PrümOlzheimNeuendorfKleinlangenfeldSchwirzheimBüdesheimWallersheimFleringenWeinsheimGondenbrettSellerichBuchetOberlascheidBleialfMützenichWinterscheidWinterspeltGroßlangenfeldBrandscheidPrümRommersheimGiesdorfHersdorfSeiwerathSchöneckenOberlauchNiederlauchOrlenbachWinringenDingdorfWatzerathPittenbachPronsfeldHabscheidMasthornHeckhuscheidMatzerathHeisdorfNimsreulandLaselWawernFeuerscheidNimshuscheidLützkampenGroßkampenbergKesfeldÜttfeldEuscheidStrickscheidLünebachLierfeldEilscheidDackscheidMerlscheidPintesfeldKinzenburgWaxweilerManderscheidLichtenbornArzfeldIrrhausenReiffSengerichLeidenbornHerzfeldEschfeldRoscheidHarspeltSevenig (Our)DahnenReipeldingenDaleidenDasburgPreischeidOlmscheidJuckenKickeshausenLauperathKrautscheidOberpierscheidNiederpierscheidLascheidHargartenLambertsbergMauelPlütscheidBurbachBalesfeldNeuheilenbachNeidenbachUschZendscheidSteinbornSankt ThomasMalbergweichMalberg (Eifel)KyllburgweilerSeinsfeldOberkailGransdorfGindorfPickließemOrsfeldKyllburgEtteldorfWilseckerBademSefferweichSeffernSchleidHeilenbachEhlenzOberweilerBickendorfNattenheimFließemRittersdorf (Eifel)LießemNiederweilerBiersdorf am SeeWiersdorfWißmannsdorfHamm (Eifel)EchtershausenBrechtFeilsdorfHütterscheidBaustertBrimingenMülbachOberweisBettingen (Eifel)OlsdorfWettlingenStockemHalsdorfEnzenDudeldorfGondorfMetterichHüttingen an der KyllRöhlScharfbilligSülmDahlemTrimportIdenheimIdesheimMeckelEßlingenOberstedemNiederstedemWolsfeldDockendorfIngendorfMesserichBirtlingenAltscheidBerkothNusbaumBiesdorfKruchtenHommerdingenHüttingen bei LahrMettendorfNiehlBurgLahrGeichlingenKörperichRoth an der OurGentingenAmmeldingen an der OurBerscheidBaulerWaldhof-FalkensteinKeppeshausenRodershausenGemündSevenig bei NeuerburgAfflerDauwelshausenScheitenkorbNasingenMuxerathObergecklerNiedergecklerSinspeltNiederradenKoxhausenHerbstmühleKarlshausenZweifelscheidLeimbachEmmelbaumAmmeldingen bei NeuerburgHeilbachUppershausenPlascheidHüttenNeuerburgScheuernFischbach-OberradenUtscheidWeidingenÜbereisenbachWallendorfBollendorfEchternacherbrückErnzenFerschweilerMindenMenningenEisenachGilzemKaschenbachNiederweisIrrelPrümzurlayAlsdorfHolsthumPeffingenSchankweilerSpangdahlemHerforstBeilingenPhilippsheimSpeicher (Eifel)PreistOrenhofenAuw an der KyllHostenNordrhein-WestfalenBelgienLuxemburgTrierLandkreis Trier-SaarburgLandkreis VulkaneifelLandkreis Bernkastel-WittlichKarte
Über dieses Bild

GeographieBearbeiten

Etteldorf liegt unmittelbar südwestlich von Kyllburg in einem weiten Bogen der Kyll. Weitere Nachbargemeinden sind Wilsecker im Süden und Malberg im Nordosten.

GeschichteBearbeiten

 
Katholische Filialkirche St. Maria

Etteldorf wurde erstmals 893 im Prümer Urbar als Ettellendorpht erwähnt. Im 14. Jahrhundert entstand im Kurfürstentum Trier das Amt Kyllburg, zu dem Etteldorf gehörte. Im Trierer Feuerbuch von 1563 sind für den „Hof Etteldorf“ zwei Feuerstellen (Haushalte) verzeichnet, 1684 nur eine Feuerstelle. Die kurtrierische Landeshoheit bestand bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.

Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen das Linke Rheinufer besetzt. Unter der französischen Verwaltung wurde Etteldorf 1798 dem Kanton Kyllburg zugeordnet, der zum Arrondissement Prüm im Saardepartement gehörte.[2]

Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress kam die Region 1815 zum Königreich Preußen. Unter der preußischen Verwaltung kam Etteldorf 1816 zur Bürgermeisterei Kyllburg zum neu gebildeten Kreis Bitburg im Regierungsbezirk Trier.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Etteldorf, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen.[3]

Jahr Einwohner
1815 15
1835 38
1871 68
1905 49
1939 46
1950 41
1961 29
Jahr Einwohner
1970 33
1987 24
1997 29
2005 29
2011 26
2017 28

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Etteldorf besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

BürgermeisterBearbeiten

Norbert Crames ist Ortsbürgermeister von Etteldorf. Da bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 kein gültiger Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters dem Rat.[5] Dieser bestätigte Crames auf der konstituierenden Sitzung am 20. August 2019 in seinem Amt.[6][7]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt mit durchgehendem rotem Kreuz in Rot goldener Dornenpfahl, vorn goldene, dreizackige Krone, hinten sieben goldene Erlenblätter.“[8]

Die Genehmigung zur Führung dieses Wappens wurde der Ortsgemeinde am 21. Dezember 2011 von der Kommunalaufsicht der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm erteilt.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Sehenswert ist vor allem die Katholische Filialkirche St. Maria.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Etteldorf

LiteraturBearbeiten

  • Ernst Wackenroder (Bearb.): Die Kunstdenkmäler des Kreises Bitburg (= Paul Clemen [Hrsg.]: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Band 12/I). Trier 1983, ISBN 3-88915-006-3, S. 161–162 (315 S., Mit 12 Taf. u. 227 Abb. im Text. Nachdr. d. Ausg. Schwann, Düsseldorf 1927).

WeblinksBearbeiten

Commons: Etteldorf – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2020, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. Georg Bärsch: Beschreibung des Regierungs-Bezirks Trier. Band 2, Trier, Lintz, 1846, S. 22 (Google Books).
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Regionaldaten.
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Norbert Crames: Bekanntmachung gemäß § 62 Abs. 6 Kommunalwahlgesetz über die Absage der Urwahl des Ortsbürgermeisters. In: Bitburger Landbote, Ausgabe 18/2019. Linus Wittich Medien GmbH, 10. April 2019, abgerufen am 13. Juni 2021.
  6. Norbert Crames: Bekanntmachung. In: Bitburger Landbote, Ausgabe 33/2019. Linus Wittich Medien GmbH, 8. August 2019, abgerufen am 13. Juni 2021.
  7. Aus der Arbeit des Ortsgemeinderates. In: Bitburger Landbote, Ausgabe 36/2019. Linus Wittich Medien GmbH, 20. August 2019, abgerufen am 13. Juni 2021.
  8. Wappenerklärung. Abgerufen am 30. Juli 2016.