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Brasparts (bretonisch Brasparzh) ist eine französische Gemeinde im Département Finistère mit 1033 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016).

Brasparts
Brasparzh
Wappen von Brasparts
Brasparts (Frankreich)
Brasparts
Region Bretagne
Département Finistère
Arrondissement Châteaulin
Kanton Carhaix-Plouguer
Gemeindeverband Monts d’Arrée Communauté
Koordinaten 48° 18′ N, 3° 57′ WKoordinaten: 48° 18′ N, 3° 57′ W
Höhe 39–330 m
Fläche 46,69 km2
Einwohner 1.033 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 22 Einw./km2
Postleitzahl 29190
INSEE-Code

LageBearbeiten

Der Ort befindet sich im Westen der Bretagne im Regionalen Naturpark Armorique (Parc naturel régional d’Armorique), an den Ausläufern des Höhenzuges Monts d’Arrée in einer hügeligen und waldreichen Umgebung. Quimper liegt 36 Kilometer südlich, Brest 40 km nordwestlich und Paris etwa 450 km östlich (Angaben in Luftlinie).

VerkehrBearbeiten

Bei Le Faou und Châteaulin befinden sich die nächste Abfahrten an der Schnellstraße E 60 (Brest–Nantes) und bei Landivisiau und Morlaix an der E 50 (Brest-Rennes). Hier gibt es auch die nächsten Regionalbahnhöfe an den überwiegend parallel verlaufenden Bahnlinien.

Der Bahnhof von Brest ist Endpunkt des TGV Atlantique nach Paris.

Die nächsten Regionalflughäfen sind der Aéroport de Brest Bretagne bei Brest und der Aéroport de Lorient Bretagne Sud bei Lorient.

GeschichteBearbeiten

Im Zweiten Weltkrieg wurde Brasparts bekannt, als es am 16. August 1944 im Zuge der Schlacht um die Bretagne einem deutschen Kommandounternehmen unter Führung des Fallschirmjäger-Leutnants Erich Lepkowski gelang, etwa 130 Fallschirmjäger, die in der Dorfschule festgehalten wurden, aus der Gefangenschaft der Forces françaises de l’intérieur zu befreien.[1] Bei den Kämpfen starben in Brasparts drei Résistance-Kämpfer.[2]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes du Finistère. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-039-6, S. 893–896.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Brasparts – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Steven J. Zaloga: Brittany 1944: Hitler’s Final Defenses in France. Bloomsbury, London 2018, S. 36f.
  2. Roger Jézéquel, 1954, in Brasparts, 16 août 1944, abgerufen am 11. August 2019.