Hauptmenü öffnen

Barbara McClintock

US-amerikanische Genetikerin und Nobelpreisträgerin
Barbara McClintock (1947)

Barbara McClintock (* als Eleanor McClintock 16. Juni 1902 in Hartford, Connecticut; † 2. September 1992 in Huntington, New York) war eine US-amerikanische Genetikerin und Botanikerin. In den 1930er und 1940er Jahren gehörte sie zu den führenden Zytogenetikern. Ihre aus heutiger Sicht wichtigste Entdeckung, das Vorkommen von Transposons („springenden Genen“) beim Mais, wurde lange Zeit nicht in ihrer Bedeutung erkannt. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass Transposons auch bei vielen anderen Lebewesen vorhanden sind, erhielt McClintock für ihre Pionierarbeit 1983 den Nobelpreis. Ein anderer wichtiger Beitrag war schon 1931 ihre Mitwirkung bei der Aufklärung des Crossing-over.

Kindheit, Jugend und StudiumBearbeiten

Barbara McClintock war das dritte von vier Kindern des Arztes Thomas Henry McClintock und der Pianistin Sara Handy McClintock. Ihr ursprünglicher Vorname war Eleanor; schon seit früher Kindheit wurde sie jedoch Barbara genannt, weil das den Eltern besser zu ihrem temperamentvollen und burschikosen Wesen zu passen schien. Ab 1908 lebte die Familie im New Yorker Stadtteil Brooklyn, wo Barbara und ihre Geschwister die Schulzeit verbrachten. Barbara war sehr wissbegierig und las viel, begeisterte sich aber auch für Sport. Um mit ihrem Bruder und dessen Freunden Baseball und Football spielen zu können, bekam sie eine Hose, was damals für Mädchen sehr ungewöhnlich war. Auch sonst unterstützten die Eltern die individuellen Interessen ihrer Kinder und verteidigten sie gegen Anpassungszwänge. Wenn Barbara etwa bei geeigneter Witterung schlittschuhlaufen wollte, durfte sie dem Unterricht fernbleiben.[1]

 
Barbara McClintock (dritte von rechts) mit ihren Geschwistern und ihrer Mutter (am Klavier)

Barbara McClintock war schon als Kind ungewöhnlich eigenständig. Zeit ihres Lebens blieb sie alleinstehend, und sie gab an, nie ein Bedürfnis nach einer engen Bindung gehabt zu haben oder auch nur verstanden zu haben, warum man heiraten sollte. Ihr Wunsch zu studieren wäre fast nicht in Erfüllung gegangen, da ihre Mutter aus Sorge, dass sie dann kaum noch einen Ehemann finden würde, entschieden dagegen war und ihr Vater als Feldarzt in Europa war. Nachdem sie 1918 die High School ein Jahr früher als üblich abgeschlossen hatte, arbeitete Barbara – erst 16-jährig – zunächst als Arbeitsvermittlerin. Nach der Rückkehr des Vaters einigten sich die Eltern jedoch darauf, ihren Wunsch zu unterstützen. Sie schrieb sich an der Cornell University in Ithaca, New York, ein, einer der beiden Universitäten in den USA, die ausdrücklich auch für weibliche Studenten der Naturwissenschaften offen waren. Ihre Interessen waren breit gefächert; sie besuchte etwa auch Kurse in Meteorologie und Politikwissenschaft. Auch am studentischen Leben nahm sie regen Anteil, wobei sie sich besonders für die damals noch recht ausgegrenzten jüdischen Studenten interessierte und deshalb Jiddisch lernte. Zeitweilig spielte sie, obwohl sie kaum Vorkenntnisse hatte, in einer auf Improvisationen spezialisierten Jazzband Banjo.[2][3]

ForschungBearbeiten

Frühe Zeit in CornellBearbeiten

Schon während ihres Studiums in Cornell begann McClintock mit Untersuchungen auf dem neuen Gebiet der Zytogenetik. Sie wurde Assistentin des Botanikers Lowell Randolph, mit dem sie erstmals eine triploide Maispflanze beschrieb. Damit war sie 1926 zum ersten Mal an einer wissenschaftlichen Publikation beteiligt. Außerdem löste sie für Randolph ein Problem, an dem er schon einige Jahre erfolglos gearbeitet hatte: die Unterscheidung der 10 verschiedenen Chromosomen des Maises. Während Randolph wie bis dahin üblich Präparate in der Metaphase der Mitose in der Wurzelspitze betrachtete, in der sie maximal kondensiert sind, wählte McClintock das Pachytän-Stadium der meiotischen Prophase in Pollenmutterzellen. Außerdem fertigte sie keine Schnittpräparate an, sondern griff eine neue Technik auf: das Quetschpräparat, bei dem das Objekt unter einem Deckgläschen gespreitet wird. So gelang es ihr in kurzer Zeit, alle 10 Chromosomen des haploiden Satzes zu unterscheiden. Randolph war über diese Situation jedoch keineswegs erfreut, und McClintock wechselte als Assistentin zu Lester W. Sharp, der sie ganz eigenständig forschen ließ und auch ihr Doktorvater wurde.[4][5]

McClintock promovierte 1927. Der Gegenstand ihrer Dissertation war der triploide Mais, über den sie schon mit Randolph geforscht hatte. Der Mais blieb zeitlebens ihr Forschungsobjekt. In den nächsten Jahren arbeitete sie vor allem mit dem späteren Nobelpreisträger George Beadle und mit Marcus M. Rhoades zusammen, die zum Promovieren nach Cornell kamen und großes Interesse an ihrer Arbeit zeigten. Die drei jungen Wissenschaftler lebten in diesen wirtschaftlich schwierigen Jahren (siehe Great Depression) großenteils von Fördergeldern des National Research Councils.[6]

Da man nun die 10 Chromosomen des Maises unterscheiden konnte, war es für McClintock der folgerichtig nächste Schritt, die aus genetischen Untersuchungen bekannten Koppelungsgruppen (bei Kreuzungen gemeinsam vererbte Gene) jeweils einem Chromosom zuzuordnen. Zu diesem Zweck kreuzte sie normale diploide Pflanzen mit solchen, bei denen ein Chromosom in dreifacher Ausfertigung vorlag (Trisomie), und suchte nach Unregelmäßigkeiten bei der Vererbung bekannter Gene. So konnte sie – teils allein, teils mit Kollegen – bis 1931 alle 10 Chromosomen mit Koppelungsgruppen assoziieren.[7]

1930 begann die Studentin Harriet B. Creighton, im Rahmen ihrer Dissertation unter McClintocks Anleitung das Crossing-over beim Mais zu untersuchen. Es war schon lange bekannt, dass Koppelungsgruppen nicht unveränderlich sind, sondern neu kombiniert werden können, und man nahm an, dass das bei einem Austausch homologer Chromosomenabschnitte bei der Meiose geschieht, den man mikroskopisch beobachten konnte. Ein Beweis für diesen Zusammenhang stand jedoch aus. McClintock hatte Experimente konzipiert, mit denen der Beweis möglich sein sollte, und gab Creighton geeignete Versuchspflanzen. Als im Jahr darauf Thomas Hunt Morgan nach Cornell kam und von Creightons ersten Erfolgen erfuhr, überredete er sie und McClintock, ihre bisherigen Ergebnisse umgehend zu publizieren, weil er wusste, dass in Berlin Curt Stern entsprechende Untersuchungen mit Drosophila-Fliegen durchführte. Die Mais-Forscherinnen wollten eigentlich noch weitere Daten sammeln, was eine ganze Vegetationsperiode gedauert hätte, während bei Drosophila eine Generation nur 10 Tage dauert. Aufgrund dieser Intervention Morgans erschien Creightons und McClintocks Artikel kurze Zeit vor Sterns Arbeit.[8][9]

Schwierige Jahre an verschiedenen OrtenBearbeiten

Bis 1931 blieb McClintock an der Cornell University, wo sie neben einem Lehrauftrag frei forschen konnte. Dann erhielt sie ein Stipendium des National Research Councils, das ihr zwei Jahre lang Gastaufenthalte an anderen Forschungsstätten ermöglichte. Der erste Aufenthalt war bei Lewis Stadler, einem der Entdecker der mutagenen Wirkung von Röntgenstrahlen (1927), an der University of Missouri in Columbia, Missouri. Dort untersuchte sie die Effekte von Röntgenstrahlen auf die Struktur von Mais-Chromosomen: Translokationen, Inversionen, Deletionen und die Bildung von Ringchromosomen. Auf Einladung von Thomas Hunt Morgan setzte sie diese Forschungen am California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena, Kalifornien, fort, wobei sie die Bildung des Nucleolus, einer auffälligen Struktur im Zellkern mit damals unbekannter Funktion, aufklärte und dabei die Nukleolusorganisatorregion als Bestandteil eines Chromosoms entdeckte.[10][11]

Im Jahr 1933 erhielt McClintock aufgrund von Empfehlungen von Morgan, Sharp, Stadler und Anderen ein Stipendium der Guggenheim Foundation, das ihr ermöglichen sollte, in Berlin mit Curt Stern zu arbeiten. Kurz zuvor war jedoch Adolf Hitler an die Macht gekommen, und jüdische Wissenschaftler wie Stern sahen sich ersten Repressionen ausgesetzt. Stern war nach Kalifornien an das Caltech gewechselt und kehrte nicht mehr nach Deutschland zurück. Die Guggenheim Foundation drängte McClintock, dennoch wie vorgesehen nach Berlin an das Kaiser-Wilhelm-Institut zu gehen. Dort fand sie in dem Institutsleiter Richard Goldschmidt einen interessanten Gesprächspartner, wenngleich er die Konzepte des Gens und der Mutation ablehnte. Die politischen Verhältnisse, auf die sie nicht vorbereitet war, schockierten sie jedoch so sehr, dass Goldschmidt nach wenigen Wochen vorschlug, sie solle Berlin verlassen, und einen Aufenthalt bei Friedrich Oehlkers in Freiburg im Breisgau vermittelte. Auch dort blieb sie jedoch nicht lange, und die Guggenheim Foundation stimmte ihrer vorzeitigen Rückkehr in die USA zu.[12]

McClintock forschte jetzt wieder in Cornell, und nach dem Ablauf des Guggenheim-Stipendiums vermittelte Morgan, unterstützt von Stern, eine auf zwei Jahre befristete Finanzierung durch die Rockefeller Foundation. Sie war jedoch unzufrieden und in dieser Zeit wenig produktiv; 1936 hatte sie erstmals keine einzige Publikation. Ihre Freunde Rhoades, Beadle und Creighton hatten Cornell verlassen und in dieser schwierigen Zeit andernorts Stellen angenommen, die ihrer Qualifikation nicht entsprachen. Für sich selbst sah McClintock keine Perspektive. An mehreren Universitäten gab es jedoch Bemühungen, für sie eine Stelle zu schaffen.[13]

1936 wurde sie aufgrund der Initiative von Lewis Stadler als Assistant Professor an die University of Missouri berufen, wo sie durch Röntgenstrahlung verursachte Chromosomenbrüche beim Mais untersuchte. Sie beschrieb, dass die Bruchstellen sich später wieder vereinigen können und dass es dabei zu massiven Mutationen kommt. Ihre Beobachtung, dass Bruchstellen unter gewissen Bedingungen „verheilen“ können, führte zum Konzept des Telomers. Obwohl sie nun erstmals Mitglied einer Fakultät war, betrachtete McClintock ihre Anstellung in Columbia nur als Provisorium. Die Position als Assistenzprofessorin wurde ihrem Renommee und ihren Fähigkeiten nicht gerecht, und es eröffneten sich keine Aufstiegsmöglichkeiten. Auch fühlte sie sich im Kollegium isoliert, während sie sich zunehmend durch Missachtung von Konventionen und durch unverblümte Kritik an den Leistungen Anderer unbeliebt machte. Auch Stadler blieb davon nicht verschont, und gegen ihn entwickelte sie einen Argwohn, für den ihre Biographen keine rationalen Gründe finden konnten. Nach einer Aussprache mit dem Dekan der Fakultät entschloss sie sich 1941, die Universität zu verlassen.[14][15][16]

Cold Spring HarborBearbeiten

McClintock wandte sich an Marcus Rhoades, der gerade eine Stelle an der Columbia University in New York angetreten hatte, ob er ihr dort eine Gastprofessur vermitteln könne. Rhoades war begeistert und begann, dies in die Wege zu leiten. Noch im selben Jahr bot ihr Milislav Demerec unmittelbar nach seinem Antritt als Direktor der Abteilung für Genetik der Carnegie Institution of Washington in Cold Spring Harbor eine ebenfalls auf ein Jahr befristete Stelle an. McClintock entschied sich nach einigem Zögern für das letztere Angebot, bei dem sie keinerlei Pflichten etwa im Lehrbetrieb einging und sich ganz ihrer Forschung widmen konnte. Diese Stelle wurde bald in eine unbefristete umgewandelt, und McClintock forschte bis zu ihrem Tod in Cold Spring Harbor.[17][18]

Im Jahr 1944 wurde McClintock in die National Academy of Sciences der USA aufgenommen – als dritte Frau in der Geschichte dieser Institution.[19] Im selben Jahr begründete sie bei einem Gastaufenthalt bei George Beadle an der Stanford University die Zytogenetik des Schimmelpilzes Neurospora crassa, indem sie herausfand, wie man dessen Chromosomen unterscheiden konnte.[20] 1945 war sie die Präsidentin der Genetics Society of America; in dieser auf ein Jahr befristeten Position war sie die erste Frau überhaupt.

 
Mehrfarbige Maiskolben

Mit den Untersuchungen, die zur Entdeckung der „springenden Gene“ (Transposons) führen sollten, begann McClintock ebenfalls 1944. Dabei ging es anfangs um spontan auftretende Brüche des Chromosoms 9 des Maises, die, wie sich herausstellte, mit instabilen Mutationen zu tun hatten, welche u. a. die Färbung mehrfarbiger Maiskolben beeinflussen können. McClintock beobachtete, dass das Chromosom 9 häufig an einer bestimmten Stelle bricht, die sie Ds (dissociator) nannte. Bei weiteren Untersuchungen kam sie 1948 zu dem überraschenden Ergebnis, dass Ds seine Position auf dem Chromosom verändern kann. Damit hatte sie erstmals ein Transposon entdeckt, einige weitere sollten folgen.

Des Weiteren fand McClintock heraus, dass Transposons wie Ds instabile Mutationen hervorrufen können, indem sie an Stellen des Chromosoms springen, welche z. B. ein Gen für die Produktion eines Pigments enthalten. Durch die Einfügung (Insertion) des Transposons wird das betroffene Pigmentgen funktionsunfähig. Diese Mutation ist jedoch reversibel, da das Transposon mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit erneut „springt“ und dabei das Pigmentgen wieder in den funktionsfähigen Zustand versetzt. Das Ergebnis sind gescheckte Maiskörner oder auch komplett gescheckte Pflanzen. Auf diesen Erkenntnissen aufbauend, entwickelte McClintock eine allgemeine Theorie der Genregulation und Zelldifferenzierung, die sie erstmals 1950 publizierte und dann auf dem Cold Spring Harbor Symposion 1951 vorstellte. Damit widersprach sie der herrschenden Vorstellung eines statischen Genoms, und ihre Darstellung war zudem sehr kompliziert. Die Reaktionen der Kollegen reichten von Verwirrung bis hin zu offener Ablehnung, und auch einige folgende Artikel in verschiedenen Zeitschriften brachten keine positive Resonanz. Um ihre Reputation nicht noch weiter zu gefährden, stellte McClintock 1953 jegliche Publikationstätigkeit zu diesem Thema ein, während sie ihre Forschungen jedoch unvermindert fortsetzte und in publikationsfähiger Form dokumentierte.

 
Barbara McClintock bei ihrer Nobelpreisrede 1983 in Stockholm

1957 begann McClintock im Rahmen einer Initiative der National Academy of Sciences, die zahlreichen alten und bedrohten Mais-Sorten in Südamerika auf chromosomaler und morphologischer Ebene zu untersuchen, wobei sie sich besonders für evolutionäre Aspekte interessierte. Als 1961 François Jacob und Jacques Monod ihre bahnbrechenden Erkenntnisse über die Genregulation bei Bakterien veröffentlichten, machte McClintock auf Übereinstimmungen mit ihren früheren Resultaten beim Mais aufmerksam. Als schließlich in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren auch bei Bakterien und Hefen Transpositionsvorgänge entdeckt wurden und deren molekulare Grundlagen aufgeklärt wurden, erfuhren McClintocks entsprechende Entdeckungen beim Mais eine späte Würdigung. Im Laufe der 1970er und 1980er Jahre stellte sich heraus, dass Transposons bei Lebewesen allgemein verbreitet und zum Teil in großer Zahl vorhanden sind.

EhrungenBearbeiten

McClintock erhielt eine Reihe hoher Auszeichnungen, darunter den Albert Lasker Award for Basic Medical Research, die Thomas Hunt Morgan Medal, den Kimber Genetics Award 1967 und die MacArthur Fellowship 1981, den Louisa-Gross-Horwitz-Preis 1982 und den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 1983. Die American Philosophical Society, deren Mitglied sie seit 1946 war, zeichnete sie 1993 mit ihrer Benjamin Franklin Medal aus. 1959 wurde sie in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

Nach Ihrem Tod wurde eine Straße in Berlin nach ihr benannt.[21] Seit 2003 ist sie Namensgeberin für den McClintock Ridge, einen Gebirgskamm in der Antarktis.

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • L.F. Randolph, B. McClintock (1926): Polyploidy in Zea mays L. In: Amer. Naturalist. Bd. 60, S. 99–102.
  • B. McClintock (1929): Chromosome morphology in Zea mays. In: Science. Bd. 69, S. 629.
  • H.B. Creighton, B. McClintock (1931): A Correlation of Cytological and Genetical Crossing-Over in Zea Mays. In: Proc. Natl. Acad. Sci. Bd. 17, S. 492–497. PMID 16587654
  • B. McClintock (1950): The origin and behavior of mutable loci in maize. In: Proc. Natl. Acad. Sci. Bd. 36, S. 344–355. PMID 15430309
  • B. McClintock (1951): Chromosome organization and genic expression. In: Cold Spring Harb. Symp. Quant. Biol. Bd. 16, S. 13–47. PMID 14942727
  • B. McClintock (1953): Induction of instability of selected loci in Maize. In: Genetics. Band 38, 1953, S. 579–599.
  • B. McClintock (1961): Some parallels between gene control systems in maize and in bacteria. In: Amer. Naturalist. Bd. 95, S. 265–277.
  • B. McClintock (1984): The significance of response of the genome to challenge. In: Science. Bd. 226, S. 792–801. PMID 15739260

LiteraturBearbeiten

  • Nathaniel C. Comfort: The real point is control: The reception of Barbara McClintock's controlling elements. In: Journal of the History of Biology. 32 (1999), PMID 11623812, S. 133–162.
  • Nathaniel C. Comfort: From controlling elements to transposons: Barbara McClintock and the Nobel Prize. In: Trends in Biochemical Sciences. 26 (2001), PMID 11440859, S. 454–457. (PDF)
  • Nathaniel C. Comfort: The Tangled Field. Barbara McClintock's Search for the Patterns of Genetic Control. 2. Aufl. Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts 2003.
  • Nina V. Fedoroff: Springende Gene beim Mais. In: Spektrum der Wissenschaft. August 1984, S. 36–47.
  • Nina V. Fedoroff: Barbara McClintock. In: Biographical Memoirs of the National Academy of Sciences. 68 (1995), S. 211–235. (PDF)
  • Nina V. Fedoroff, David Botstein (Hrsg.): The Dynamic Genome: Barbara McClintock's Ideas in the Century of Genetics. Cold Spring Harbor Laboratory Press, Plainview, NY 1992, ISBN 0-87969-422-X.
  • R. N. Jones: McClintock's controlling elements: the full story. In: Cytogenetics Research. 109 (2005), PMID 15753564, S. 90–103. (PDF)
  • Evelyn Fox Keller: A Feeling for the Organism. W.H. Freeman & Co., New York 1983.
    • deutsch: Barbara McClintock. Die Entdeckerin der springenden Gene. Birkhäuser Verlag, Basel u. a. 1995, ISBN 3-7643-5013-X.
  • Renate Ries: Das Leben ist viel wunderbarer, als uns die Wissenschaft erkennen läßt. In: Charlotte Kerner: Nicht nur Madame Curie – Frauen, die den Nobelpreis bekamen. Beltz Verlag, Weinheim/ Basel 1999, ISBN 3-407-80862-3.
  • Sigrid Schmitz: Barbara McClintock. 1902–1992. In: Ilse Jahn, Michael Schmitt (Hrsg.): Darwin & Co. Eine Geschichte der Biologie in Portraits. Band 2. C. H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-44639-6, S. 490–506.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Barbara McClintock – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Evelyn Fox Keller: Barbara McClintock. Die Entdeckerin der springenden Gene. Birkhäuser, Basel 1995. S. 35–43.
  2. Evelyn Fox Keller: Barbara McClintock. Die Entdeckerin der springenden Gene. Birkhäuser, Basel 1995. S. 43–53.
  3. Nathaniel C. Comfort: The Tangled Field. Barbara McClintocks Search for the Patterns of Genetic Control. 2. Aufl., Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts, 2003, S. 23–27.
  4. Nathaniel C. Comfort: The Tangled Field. Barbara McClintocks Search for the Patterns of Genetic Control. 2. Aufl., Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts, 2003, S. 49–51.
  5. Nina V. Fedoroff: Barbara McClintock. In: Biographical Memoirs of the National Academy of Sciences. 68 (1995), S. 211–235, hier S. 216 f. (PDF)
  6. Nathaniel C. Comfort: The Tangled Field. Barbara McClintocks Search for the Patterns of Genetic Control. 2. Aufl., Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts, 2003, S. 51–54.
  7. Nathaniel C. Comfort: The Tangled Field. Barbara McClintocks Search for the Patterns of Genetic Control. 2. Aufl., Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts, 2003, S. 53.
  8. Nathaniel C. Comfort: The Tangled Field. Barbara McClintocks Search for the Patterns of Genetic Control. 2. Aufl., Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts, 2003, S. 55 f.
  9. Evelyn Fox Keller: Barbara McClintock. Die Entdeckerin der springenden Gene. Birkhäuser, Basel 1995. S. 70–73.
  10. Evelyn Fox Keller: Barbara McClintock. Die Entdeckerin der springenden Gene. Birkhäuser, Basel 1995. S. 77–83.
  11. Nathaniel C. Comfort: The Tangled Field. Barbara McClintocks Search for the Patterns of Genetic Control. 2. Aufl., Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts, 2003, S. 56–60.
  12. Nathaniel C. Comfort: The Tangled Field. Barbara McClintocks Search for the Patterns of Genetic Control. 2. Aufl., Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts, 2003, S. 60–62.
  13. Evelyn Fox Keller: Barbara McClintock. Die Entdeckerin der springenden Gene. Birkhäuser, Basel 1995. S. 85–90.
  14. Evelyn Fox Keller: Barbara McClintock. Die Entdeckerin der springenden Gene. Birkhäuser, Basel 1995. S. 91–97.
  15. Nathaniel C. Comfort: The Tangled Field. Barbara McClintocks Search for the Patterns of Genetic Control. 2. Aufl., Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts, 2003, S. 63–65.
  16. Nina V. Fedoroff: Barbara McClintock. In: Biographical Memoirs of the National Academy of Sciences. 68 (1995), S. 211–235, hier S. 220 f. (PDF)
  17. Evelyn Fox Keller: Barbara McClintock. Die Entdeckerin der springenden Gene. Birkhäuser, Basel 1995. S. 117–120.
  18. Nathaniel C. Comfort: The Tangled Field. Barbara McClintocks Search for the Patterns of Genetic Control. 2. Aufl., Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts, 2003, S. 65 f.
  19. Evelyn Fox Keller: Barbara McClintock. Die Entdeckerin der springenden Gene. Birkhäuser, Basel 1995. S. 124.
  20. Nina V. Fedoroff: Barbara McClintock. In: Biographical Memoirs of the National Academy of Sciences. 68 (1995), S. 211–235, hier S. 226. (PDF)
  21. neue-strassen.de: Barbara McClintock Straße in Berlin