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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Weigenheim
Weigenheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Weigenheim hervorgehoben

Koordinaten: 49° 34′ N, 10° 16′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Uffenheim
Höhe: 332 m ü. NHN
Fläche: 32,64 km2
Einwohner: 955 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97215
Vorwahl: 09842
Kfz-Kennzeichen: NEA, SEF, UFF
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 179
Gemeindegliederung: 7 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchplatz 2
97215 Weigenheim
Website: www.weigenheim.de
Bürgermeister: Rainer Mayer
Lage der Gemeinde Weigenheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
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Über dieses Bild

Weigenheim ist eine Gemeinde im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim in Mittelfranken. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Uffenheim.

GeographieBearbeiten

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde hat sieben amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

NachbargemeindenBearbeiten

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Sugenheim, Markt Nordheim, Uffenheim, Gollhofen, Ippesheim.

GeschichteBearbeiten

Der Ort wurde 822 als „Wigenheim“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Grundwort des Ortsnamen ist heim (ahd. für Wohnung, Behausung), das durch den Personennamen Wigo bzw. Wīgo näher bestimmt wird. Eine Person dieses Namens ist als Gründer der Siedlung anzusehen.[3]

Weigenheim wurde in der älteren Literatur zusammen mit den benachbarten Dörfern Herrnsheim, Iffigheim und Seinsheim als Reichsdorf bezeichnet, das nur dem Kaiser unterstellt war. Allerdings besaß das Reichsoberhaupt hier wohl nur die Vogtei, die er vom Würzburger Bischof erhalten hatte. Nach dem Niedergang der Staufer in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts übernahmen die Hohenlohe diese „Reichsgüter unter den Bergen“ (bona sub montibus). Fortan wurde Weigenheim von Seinsheim aus verwaltet.[4]

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Juli 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Geckenheim und Reusch sowie der bis dahin zu Geckenheim gehörende Gemeindeteil Schloss Frankenberg eingegliedert.[5]

GemeinderatBearbeiten

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Der Gemeinderat besteht aus zwölf Mitgliedern.

  • Freie Wählergemeinschaft 6 Sitze
  • Wählergemeinschaft Reusch 4 Sitze
  • Wählergemeinschaft Geckenheim 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

Wappen und FlaggeBearbeiten

Die Wappenbeschreibung lautet: Geviert; belegt mit einem siebenmal von Silber und Blau gespaltenen Herzschild; 1 und 4: in Rot zwei goldene Schrägbalken; 2: in Schwarz ein gestürztes goldenes Weinblatt; 3: in Schwarz ein gestürztes goldenes Eichenblatt. Die 1990 genehmigte gelb-schwarz-weiße Gemeindeflagge wird nicht verwendet.[6]

BaudenkmälerBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Weigenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Weigenheim in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 25. September 2019.
  3. W.-A. v. Reitzenstein, S. 236.
  4. Schmitt, Richard: 1200 Jahre Bullenheim. S. 42 f.
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 583.
  6. Eintrag zu Weigenheim auf der Seite kommunalflaggen.eu