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Liste der Baudenkmäler in Weigenheim

Wikimedia-Liste

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der mittelfränkischen Gemeinde Weigenheim zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 12. April 2014 wieder und enthält 34 Baudenkmäler.

Baudenkmäler nach OrtsteilenBearbeiten

GeckenheimBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Geckenheim 11
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Zweigeschossiger Satteldachbau aus Fachwerk, mit Zahnfries an Obergeschossschwelle, bezeichnet „1684“, Ostgiebel erneuert Mitte 19. Jahrhundert D-5-75-179-8 BW
Geckenheim 15
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof, ehemaliges Pfarrhaus Zweigeschossiger Walmdachbau aus Fachwerk, 1662/63, östliche Erweiterung 1811 D-5-75-179-9 BW
Geckenheim 15
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof, Scheune Eingeschossiger Satteldachbau aus Fachwerk, erste Hälfte 18. Jahrhundert D-5-75-179-9 BW
Geckenheim 17
(Standort)
Schulhaus Zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau mit Fachwerkobergeschoss und geohrten Sandsteinrahmungen im Erdgeschoss, 1717 D-5-75-179-10 BW
Geckenheim 19
(Standort)
Evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Georg Verputzter Bruchsteinmauerwerksbau mit Haustein- und Putzgliederung, dreigeschossiger Ostturm mit Welscher Haube im Kern spätmittelalterlich, nördlicher eingeschossiger Sakristeianbau mit Walmdach wohl im Kern spätmittelalterlich, Turmobergeschoss 1730, Wiederaufbau 1949/50, zweigeschossiges Langhaus mit Halbwalmdach 1697, Süderweiterung und Umbau bezeichnet „1810“; mit Ausstattung D-5-75-179-11  
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Geckenheim 19
(Standort)
Kirchhofmauer Nordostverlauf erhalten als hohe verputzte Mauer mit Ziegelabdeckung und Eingangsportal aus Sandstein, Westverlauf niedrige Bruchsteinmauer D-5-75-179-11 BW
Geckenheim 21
(Standort)
Ehemaliges Frankenbergsches Amtshaus, ehemaliges Wohnstallhaus Zweigeschossiger Schopfwalmdachbau mit Knauf und Wetterfahne, frühes 18. Jahrhundert Verkürzung um Stallzone 1958 D-5-75-179-12 BW
Geckenheim 33
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Eingeschossiger Satteldachbau aus Fachwerk, 18. Jahrhundert um Stallteil verkürzt später D-5-75-179-13 BW
Geckenheim 39
(Standort)
Ehemaliges Gasthaus zum Schwarzen Adler, Wohnstallhaus Zweigeschossiger verputzter Fachwerkbau mit Schopfwalmdach, Nordwand und Stallteil massiv, Mitte 18. Jahrhundert, Wirtshausschild, um 1800 (derzeit im Saal eingelagert) D-5-75-179-14 BW
Geckenheim 39
(Standort)
Fachwerkscheune Eingeschossiger Satteldachbau aus Fachwerk, zweite Hälfte 16. Jahrhundert, modern verlängert D-5-75-179-14 BW
Geckenheim 52
(Standort)
Bauernhof, Wohnstallhaus Eingeschossiger Satteldachbau, massiv mit Eckquaderung und Fachwerkgiebel, im Kern 17./18. Jahrhundert D-5-75-179-15 BW
Geckenheim 52
(Standort)
Bauernhof, ehemaliger Schweinestall Eingeschossiger Satteldachbau über Hakengrundriss, Fachwerkbau auf Sandsteinsockel, 19. Jahrhundert D-5-75-179-15 BW
In Geckenheim
(Standort)
Friedhofsmauer Im Südteil erhalten aus Bruchsteinmauerwerk, Pfeilerportal mit Kugelaufsatz aus Sandstein, bezeichnet „1775“ D-5-75-179-16 BW
Ochsenleite; in der Gabelung der Straßen nach Reusch und Weigenheim
(Standort)
Steinkreuz Stark verwittert, Kalkstein, spätmittelalterlich D-5-75-179-17 BW

HasenmühleBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hasenmühle 1
(Standort)
Mühlengebäude Eingeschossiger Krüppelwalmdachbau aus Kalksteinquadermauerwerk, bezeichnet „1852“ D-5-75-179-18 BW

ReuschBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Reusch
(Standort)
Friedhof Ummauert, mit Grabmälern des 19. Jahrhunderts D-5-75-179-25 BW
Reusch 1 a
(Standort)
Pfarrhaus Zweigeschossiger, ursprünglich verputzter Walmdachbau mit Fachwerkobergeschoss und Sandsteinrahmungen, Wappenstein aus Sandstein, bezeichnet „1560“, Haus im Kern wohl 16./17. Jahrhundert Neubau 18. Jahrhundert Fenster vergrößert im 19. Jahrhundert D-5-75-179-20 BW
Reusch 68
(Standort)
Satteldachhaus Eingeschossig, Fachwerk, Anfang 19. Jahrhundert D-5-75-179-19 BW
Reusch 115
(Standort)
Evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Marien Langhaus aus verputzten Bruchsteinmauerwerk mit Walmdach und Sandsteinrahmungen, anschließender Polygonalchor mit Strebepfeilern und viergeschossiger Turm mit Gurtgesimsen und Pyramidendach, beides aus Sandsteinquadern, 1491–1511, Wiederaufbau Langhaus 1700–1701, sechseckiger Treppenturm aus Fachwerk mit Zwiebelhaube wohl 18. Jahrhundert, Turmobergeschoss und -dach erneuert 1948; mit Ausstattung D-5-75-179-21  
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Reusch 116
(Standort)
Ehemaliges Schulhaus Zweigeschossiger Schopfwalmdachbau auf Kalksteinsockel mit Fachwerkobergeschoss, Westwand massiv, bezeichnet „1688“ D-5-75-179-22  
Reusch 117
(Standort)
Gasthaus Schwarzer Adler Zweigeschossiger Satteldachbau mit Schopf am Westgiebel, Fachwerkobergeschoss mit Andreaskreuzen, Fußstreben und halben Mann nur an Südseite erhalten, im Kern 17. Jahrhundert, Fachwerk erneuert erste Hälfte 19. Jahrhundert D-5-75-179-23 BW
Reusch 121
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnstallhaus Eingeschossiger Satteldachbau mit Fachwerkgiebel, 18. Jahrhundert D-5-75-179-24

Schloss FrankenbergBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Schloß Frankenberg; zwischen Burg Vorderfrankenberg und Burgruine Hinterfrankenberg
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Privatfriedhof Grabstätten, 19. bis erste Hälfte 20. Jahrhundert

Monopteros, dorischer Ordnung auf dreistufiger Krepis mit Flachkuppel, klassizistisch, wohl erstes Viertel 19. Jahrhundert

D-5-75-179-26
Lange Länge - Redleinshof - Schafwiese - Weizenäcker - Hofwiese - Schneidersklingen - Hart - Brunnleitenfeld - Drei Eichen; zwischen zwei Eichenbäumen
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Steinkreuz Lateinisches Kreuz aus Sandstein mit Wappen, bezeichnet „1719“ D-5-75-179-33
Luisenberg, am Scheinbergsee
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wasserablass Runder Schacht und Stützmauer aus Steinquadern, um 1800; für Schloss Frankenberg D-5-75-179-31
Luisenberg
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Luisensäule Gedenkstein in Form einer Säule mit Relief einer Schriftrolle, Sandstein, Anfang 19. Jahrhundert D-5-75-179-28
Luisenberg; auf der Insel im Scheinbergsee
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Grabmal von Karl Ludwig von Pöllnitz (1758–1826) Findling aus Muschelkalk mit Inschriftenplatte, 1826 D-5-75-179-30
Probsteiwald
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Burgruine Hinterfrankenberg Reste auf Plateau erhalten von Doppelturm, Brunnen und Mauer, erbaut als vierteilige Anlage mit zwei Haupt- und zwei Vorburgen um 1200, zerstört 1462 und 1554, danach wiederaufgebaut, nach 1554 nur notdürftig, dann Zerfall, nicht mehr intakte Bauteile ab 1811 abgetragen D-5-75-179-7
Scheinberg - Platten - Dianawäldchen
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Sockel Kreisförmig dreistufig, Sandstein; evtl. ehemals für Figur (Diana?) D-5-75-179-29
Schloss Frankenberg 1; Schloss Frankenberg 2; Schloss Frankenberg 3
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Burg Vorderfrankenberg, Hauptburg Viereckanlage, zweigeschossige Walmdachbauten und runde Ecktürme mit Pyramidendächern aus Sandsteinquadern mit geohrten Fensterrahmungen in den Obergeschossen, Schießscharten im Kellergeschoss, Zwerchhaus mit Treppengiebel und Vorhangbogenfenstern über spitzbogiger Tordurchfahrt, im Innenhof Treppenturm mit Pyramidendach, nach Plänen von Meister Hans von Pfortzen, 1526–32, Baulücken an der Nord- und Westseite durch Brand erste Hälfte 18. Jahrhundert, Bastei an Stelle des Nordwestturmes, umgebaut zu Terrassengarten im 18. Jahrhundert D-5-75-179-6
Schloss Frankenberg 1; Schloss Frankenberg 2; Schloss Frankenberg 3
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Burg Vorderfrankenberg, Vorburg Vorgelagerter östlicher Riegel, zweigeschossiger Satteldachbau mit Dachreiter, mit runden Ecktürmen, nördlicher mit Glockenhaube, südlicher mit Kegeldach, Tor und Pforte mit rustizierten Quadern, Hausteinrahmungen, für Stallungen, Pförtnerwohnung und Kapelle, deren Ausbau erste Hälfte 19. Jahrhundert, 1592–93 D-5-75-179-6
Schloss Frankenberg 1; Schloss Frankenberg 2; Schloss Frankenberg 3
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Verwalterhaus im Vorhof Zweigeschossiger Walmdachbau mit genuteten Ecklisenen, Hausteinrahmungen und Dachgesims, nach Plänen von Johann David Steingruber, bezeichnet „1759“ D-5-75-179-6
Schloss Frankenberg 1; Schloss Frankenberg 2; Schloss Frankenberg 3
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wirtschaftshof, Vierseithof Zumeist eingeschossige Satteldachbauten aus Bruchsteinmauerwerk, Wohnhaus an Nordseite 1703 (dendrochronologisch datiert), aufgestockt 1907, Satteldachbau mit Schopf um 1800, Stallungen, vom Wohnhaus und Süd- und Westflügel nur Außenmauern erhalten D-5-75-179-6

WeigenheimBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hauptstraße 26
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Gasthaus zum Adler Zweigeschossiger Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss in der Hauptfassade und am Ostgiebel mit Mannfiguren, Andreaskreuzen und Zierfeldern, Erdgeschossgiebelwände aus Kalksteinquadern, Sandsteinrahmungen, 17. Jahrhundert D-5-75-179-1
Hohenlandsberger Weg
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Burgstall Hohenlandsberg Burg neu errichtet 1511–24, zerstört 1554, erhaltene Reste sind der Außenwall, der Trockengraben, der Mauerwall, welcher im Norden bastionsartig vorspringt, der Haupteingang, die Kasematten und Grundmauern D-5-75-179-5  
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Kirchplatz 1
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Pfarrhaus Zweigeschossiger Halbwalmdachbau mit massiver Westwand aus Kalksteinmauerwerk, Sandsteinrahmungen, im Kern 1712, teils erneuert 1951/52 D-5-75-179-2
Kirchplatz 7
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Evangelisch-lutherische Pfarrkirche Klassizistischer Satteldachbau, darauf hoher steinerner viereckiger Dachreiter mit Pyramidendach, mit vorgelagerter Freitreppe, hohem Rundbogenportal, Hausteinrahmungen, Eckquaderung und hölzernem Dach- und Giebelgesims, nach Plänen von Franz Brockhardt 1828–32, wiederaufgebaut nach Brand 1945–50; mit Ausstattung D-5-75-179-3  
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Nähe Kirchplatz
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Grabmal der Anna Barbara Schmidt Grabplatte aus Sandstein mit wappentragendem Engelsputto und Girlande, zweite Hälfte 18. Jahrhundert, gusseisernes Kreuz, 1854 D-5-75-179-37
Nähe Kirchplatz
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Grabmal des Hans Düll Historistische Stele mit Kreuz aus Carraramarmor, 1916 D-5-75-179-37
Marktstraße 8
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnstallhaus Frackdachhaus mit Walm, Erdgeschoss teils massiv aus Sandsteinquadern, Fachwerkobergeschoss verputzt, erste Hälfte 18. Jahrhundert D-5-75-179-35
Mönchstraße 9
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Ehemalige Synagoge Umfassungsmauern aus großen Bruchsteinquadern mit Eckquaderung mit maurischen Rahmungen und Bauinschrift, 1847–50, moderner Umbau 1963 D-5-75-179-36
Zehntgasse 3
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Frackdachhaus eines ehemaligen Bauernhofes Mit Fachwerk an Ost- und Südwand mit Zierfeld und profilierten Gurtgesimsen am Giebel, 18. Jahrhundert D-5-75-179-4

AnmerkungenBearbeiten

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten