Universität Alcalá (historisch)

Die Universität wurde 1499 in Alcalá de Henares von Kardinal Cisneros gegründet und verschwand 1836

Die Universität Alcalá de Henares (span. Universidad de Alcalá de Henares) war im 16. und 17. Jahrhundert eine der bedeutendsten europäischen Universitäten. Sie wurde 1499 in Alcalá de Henares gegründet und 1836 nach Madrid verlegt. Heute ist die Nachfolgeuniversität, die Universidad Complutense de Madrid[A 1], die größte Präsenzuniversität in Spanien.

Universidad de Alcalá
Gründung 1499
Ort Alcalá de Henares
Land Königreich Kastilien
Colegio San Ildefonso der historischen Universität von Alcalá

Die Altstadt von Alcalá wurde im Jahr 1968 als kunsthistorisch bedeutendes Ensemble (Conjunto Histórico-Artístico) unter Denkmalschutz gestellt. 1998 wurde die Gebäude der historischen Universität und der historische Bereich der Stadt Alcalá de Henares (University and Historic Precinct of Alcalá de Henares) in die Liste der Unesco-Weltkulturerbe-Stätten eingetragen.[1]

Geschichte der historischen UniversitätBearbeiten

VorgängereinrichtungenBearbeiten

Im Jahr 1293 genehmigte König Sancho IV. von Kastilien dem Erzbischof von Toledo, Gonzalo García Gudiel, in Alcalá eine Bildungseinrichtung für das Studium Generale zu errichten. Sie bestand dauerhaft, war aber nicht von großer Bedeutung.[2] Der Erzbischof von Toledo, Alfonso Carrillo de Acuña, ließ im Jahr 1453 in Alcalá de Henares das Franziskanerkloster Santa María de Jesús bauen, das später in San Diego umbenannt wurde. Papst Pius II. genehmigte 1459 an diesem Kloster drei Lehrstühle im Rahmen des Studium Generale zu errichten. Aufgrund der politischen Ereignisse in Kastilien konnte diese Erweiterung des Bildungsangebotes erst 1473 verwirklicht werden.[3]

Gründung der UniversitätBearbeiten

Im Dezember 1498 bat der Erzbischof von Toledo Francisco Jiménez de Cisneros in einem Schreiben Papst Alexander VI. um die Genehmigung für die Gründung des Colegio de San Ildefonso de Alcalá[4] als zentrale Einrichtung einer zu errichtenden Universität. Mit der Gründung einer vollständigen Universität in Alcalá de Henares im Erzbistum Toledo strebte der Erzbischof eine bessere wissenschaftlich fundierte Bildung in Kastilien an. Er orientierte sich dabei an den Studiengängen der anderen Universitäten Europas. Nach dem vorbereitenden Unterricht in den Artes Liberales sollte ein Fachstudium der Theologie, Rechtswissenschaften oder Medizin folgen. Ziel der Universität war es, Führungskräfte für die Kirche und die Verwaltung auszubilden.[5] Die Einrichtung der Colegios[A 2], die Bereitstellung der Mittel und die Vergabe von Stipendien sollten auch Personen, die nur über geringe Mittel verfügten, ein Studium ermöglichen.

Dieses Ziel entsprach auch den Vorstellungen der Königin Isabella und des Königs Ferdinand, die ein Hochschulstudium von ihren Bischofskandidaten verlangten und die Stellen in der Staatsverwaltung überwiegend mit Letrados (Juristen mit abgeschlossenem Studium), meist aus dem niederen Adel, besetzten.

Im Theologiestudium beabsichtigte der Erzbischof von Toledo und spätere Kardinal und Generalinquisitor von Kastilien Alcalá in ein humanistisch-theologisches Zentrum zu verwandeln, um eine erneuerte Theologie anzuregen, die durch die Originalquellen inspiriert wurde. Dazu sollten auch Professoren aus Paris beitragen. In der Universität Alcalá de Henares waren die drei bedeutenden theologischen Strömungen der Zeit vertreten: der Thomismus, der Scotismus und der Nominalismus.[6] Um die Originaltexte besser zu studieren, sollten eine erweiterte Sprachausbildung angeboten werden und die entsprechenden Quellen in der Ursprungssprache vorliegen. Umfangreiche Ankäufe wurden für die Bibliothek getätigt. Noch vor Eröffnung der Universität wurde 1502 mit der Erarbeitung einer mehrsprachigen Bibelausgabe, der Complutensischen Polyglotte, begonnen.

Das Studium der Medizin war am Anfang nicht vorgesehen. In der Verfassung von 1510, die u. A. das Verhältnis der verschiedenen Fakultäten zueinander regelte, begründet Cisneros die Notwendigkeit einer wissenschaftlichen Ausbildung der Mediziner und die Einrichtung von zwei Lehrstühlen.[7]

Errichtung der UniversitätBearbeiten

 
Patio de Santo Tomás de Villanueva im Colegio Mayor de San Ildefonso

Die Urkunde, in der Papst Alexander VI. die Gründung der Universität genehmigte, trägt das Datum des 13. April 1499. Bereits am 14. März 1499 wurde der Grundstein für das Gebäude des Colegio Mayor de San Ildefonso gelegt. Westlich der Stadtmauer der Stadt Alcalá de Henares wurde mit dem Bau der ersten geplanten Universitätsstadt der westlichen Welt begonnen. Während die anderen europäischen Universitätsstädte wie Bologna, Oxford, Paris und Salamanca nach und nach gewachsen sind und sich der städtischen Umgebung angepasst haben, wurde Alcalá de Henares neu geplant im Hinblick auf die Universität.[8] Das betraf nicht nur den Bau von Hörsälen für die Vorlesungen, die Schaffung von Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten für das Lehrpersonal und die Studenten in den Colegios und Klöstern, sondern auch die Schaffung einer Infrastruktur von Kirchen, Bibliotheken, Krankenhäusern, einem Gefängnis und Druckereien. Zusammen mit dem „Colegio Mayor“ (San Ildefonso) wurden weitere zwölf Colegios, die „Colegios Menores“ eingerichtet, die das neue Gebiet der Stadterweiterung des 16. Jahrhunderts und einige Grundstücke der Altstadt besetzten. Im Verlauf des 16., 17. und 18. Jahrhunderts wurden weitere Colegios gegründet, die sich bei der Ausbildung auf besondere Aspekte der Wissenschaften spezialisierten. Die Finanzierung geschah zu Anfang aus der Privatschatulle des Kardinals Cisneros, aus den Einnahmen des Erzbistums Toledo und durch Patronate der Könige und des hohen Adels. Die Mönchsorden errichteten in Alcalá de Henares eigene Colegios und Klöster, die in enger Zusammenarbeit mit der Universität die Ausbildung der Ordensmitglieder betrieben. Insgesamt gab es in Alcalá de Henares einschließlich der Einrichtungen der Orden 42 Colegios.[9]

Die Arbeiten am Gebäude des Colegio Mayor de San Ildefonso wurden 1508 abgeschlossen. In den Fakultäten der Freien Künste, des Kanonischen Rechtes und der Theologie begannen die ersten Studenten ihr Studium.[10] Pedro de Lerma, Professor für Theologie und erster Kanzler der Universität, begann den Kurs am 18. Oktober 1508 mit einer Vorlesung über die Moralphilosophie des Aristoteles.[11]

 
Verfassung der Universität von Alcalá (Francisco Jiménez de Cisneros, 22-01-1510).

Im Jahr 1510 erließ Kardinal Cisneros die Verfassung des Colegio Mayor de San Ildefonso („Constituciones del Colegio Mayor de San Ildefonso“). Der Form nach handelt es sich nur um eine Verfassung für das Colegio Mayor, sie enthält allerdings auch eine große Anzahl von Regelungen die die ganze Universität betreffen. Diese Verfassung orientierte sich an denen der Colegios Mayores von Bologna und Salamanca.[12] In den 72 Abschnitten des Dokumentes wurden nahezu alle Angelegenheiten der Universität sowie die Rechte und Pflichten der Universitätsmitglieder im Einzelnen geregelt. Es enthielt Verhaltensregeln für die Studenten sowie Hinweise auf den Ablauf verschiedener Zeremonien und einen Katalog der Strafen die bei möglichen Abweichungen der Studenten von den Vorschriften zu verhängen waren. Es gab Hinweise auf die Zusammensetzung der Universitätgemeinschaft aus Studenten, Lehrpersonal, Verwaltungspersonal und Hilfskräften. Die Voraussetzungen zur Ernennung von Professoren und ihre Bezahlung waren festgelegt. Klare Vorschriften regelten die Organisation der Universitätsverwaltung. Es bestanden Studienpläne der verschiedenen Fakultäten und eindeutige Regeln für die Vergabe der Akademische Grade Bachiller, Licenciado, Maestro und Doctor.[13] Alle Mitglieder der Universität waren verpflichtet die Constituciones zu kennen um sie einhalten und beachten zu können. Im Abschnitt 72 wird vorgeschrieben, dass eine Kopie der Originalhandschrift in der Bibliothek zugänglich für alle aufbewahrt werden soll. Außerdem war es üblich, dass sie im Refektorium zu Beginn der Kurse zum Mittag- und Abendessen vorgelesen wurde.[14] Diese Universitätsverfassung war das Muster für sehr viele Universitäten besonders in Lateinamerika.

Verlegung der Universität nach MadridBearbeiten

Der Unabhängigkeitskrieg und die Desamortisation in Spanien verursachten den Niedergang und die Schließung der Universität von Alcalá.[15] Im Jahr 1822 wurden die Ausbildungsgängen der Reales Estudios de San Isidro und des Real Museo de Ciencias Naturales de Madrid in einer Einrichtung zusammengefasst. Durch den Königlichen Erlass der Regentin Maria Christina vom 29. Oktober 1836 wurde die Verlegung der Ausbildung der Universidad de Alcalá nach Madrid angeordnet. Sie wurde mit den anderen Einrichtungen zur Universidad Central de Madrid vereinigt.[16] Im Jahr 1970 wurde die Universität geteilt. Während der Teil der die Ausbildungen in den Technischen Wissenschaften vermittelt den Namen Universidad Politécnica de Madrid erhielt, nannte sich der andere Teil, der u. A. die Sozial- und Geisteswissenschaften vermittelte, in Erinnerung an die Herkunft aus der Universität von Alcalá, Universidad Complutense de Madrid.

Gründung einer neuen Universität im 20. JahrhundertBearbeiten

Im Jahr 1977 wurde die Universidad de Alcalá (abgekürzt UAH)[17] gegründet, die seit 1978 unabhängig von der Universidad Complutense Madrid ist. Im Jahr 2014 nutzte die neue Universität fünfzehn der Gebäude die zwischen 1499 und 1836 für die alte Universität erbaut worden waren.[18] Die Universität hat weitere Einrichtungen in Alcalá de Henares und Guadalajara. Im Studienhalbjahr 2018/2019 studierten 29.063 Studentinnen und Studenten an der neuen Hochschule.[19]

Bekannte Lehrer und Schüler der UniversitätBearbeiten

Philologen und SchriftstellerBearbeiten

Mediziner, Biologen, Philosophen und NaturwissenschaftlerBearbeiten

Politiker und AdeligeBearbeiten

Über mehr als 300 Jahre war die Mehrheit der Vizekönige, Gouverneure, Richter und Beamten ehemalige Studenten der Universität Alcalá.[22]

Theologen und KlerikerBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • José García Oro: Francisco (Gonzalo) Jiménez de Cisneros. Real Academia de la Historia, 2018, abgerufen am 20. Mai 2019 (spanisch).
  • Javier Rivera Blanco et al.: Universidad de Alcalá. Patrimonio de la Humanidad - World Heritage. Hrsg.: Universidad de Alcalá. 3. Auflage. Universidad de Alcalá, Madrid 2014, ISBN 978-84-16599-76-9 (spanisch, englisch, [11] [PDF; abgerufen am 16. März 2020]).
  • José Ignacio Ruiz Rodríguez, Fernando Bermejo Batanero: Francisco Jiménez de Cisneros: un hombre de Estado al servicio de la Monarquía Hispánica en el V centenario de su fallecimiento. In: Asamblea: revista parlamentaria de la Asamblea de Madrid. Nr. 36, 2017, ISSN 1575-5312, S. 13–37 (spanisch, [12] [abgerufen am 16. Januar 2020]).
  • Universidad Complutense de Madrid: Reseña histórica / La Universidad en Alcalá. Universidad Complutense de Madrid, abgerufen am 24. März 2020 (spanisch).

WeblinksBearbeiten

Commons: Universität Alcalá – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

AnmerkungenBearbeiten

  1. „Complutense“ ist das Adjektiv zur Bezeichnung der römischen Siedlung „Complutum“, aus der die Stadt Alcalá de Henares hervorging.
  2. Der Begriff „Colegio“ hat in der kastilischen Sprache eine Vielzahl von Bedeutungen. Das Diccionario de la lengua española de la Real Academia Española (Wörterbuch der spanischen Sprache der Königlich Spanischen Akademie) gibt als eine heute nicht mehr übliche Bedeutung des Begriffs die Erklärung: „Comunidad de personas que viven en una casa destinada a la enseñanza de ciencias, artes u oficios, bajo el gobierno de ciertos superiores y reglas.“ (Gemeinschaft von Personen die in einem Haus leben, das der Bildung in den Wissenschaften, Künsten oder Berufen dient, unter der Leitung bestimmter Vorgesetzter und Regeln.)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. University and City Council of Alcalá de Henares: University and historic precinct of Alcalá de Henares. United Nations for Education, Science and Culture Organization, 1997, abgerufen am 1. März 2020 (englisch).
  2. Centro Internacional de Estudios Históricos Cisneros: Historia de una universidad. Universidad de Alcalá, 2007, abgerufen am 1. März 2020 (spanisch).
  3. Javier Rivera Blanco et al.: Universidad de Alcalá. Patrimonio de la Humanidad - World Heritage. Hrsg.: Universidad de Alcalá. 3. Auflage. Universidad de Alcalá, Madrid 2014, ISBN 978-84-16599-76-9, S. 21 (spanisch, englisch, [1] [PDF; abgerufen am 16. März 2020]).
  4. Centro Internacional de Estudios Históricos Cisneros: Cisneros y el Siglo de Oro de la Universidad de Alcalá – Piezas de la exposición. Universidad de Alcalá, 2007, abgerufen am 1. März 2020 (spanisch).
  5. University and City Council of Alcalá de Henares: University and historic precinct of Alcalá de Henares. United Nations for Education, Science and Culture Organization, 1997, abgerufen am 1. März 2020 (englisch). S. 17
  6. Marion Reder Gadow: El cardenal Francisco Jiménez de Cisneros en el IV centenario de su muerte. In: Anuario. Real Academia de Bellas Artes de San Telmo. Nr. 17, 2017, ISSN 1887-0953, S. 164 (spanisch, [2] [abgerufen am 16. Februar 2020]).
  7. Javier Rivera Blanco et al.: Universidad de Alcalá. Patrimonio de la Humanidad - World Heritage. Hrsg.: Universidad de Alcalá. 3. Auflage. Universidad de Alcalá, Madrid 2014, ISBN 978-84-16599-76-9, S. 21 (spanisch, englisch, [3] [PDF; abgerufen am 16. März 2020]).
  8. University and City Council of Alcalá de Henares: University and historic precinct of Alcalá de Henares. United Nations for Education, Science and Culture Organization, 1997, abgerufen am 1. März 2020 (englisch). S. 16
  9. Javier Rivera Blanco et al.: Universidad de Alcalá. Patrimonio de la Humanidad - World Heritage. Hrsg.: Universidad de Alcalá. 3. Auflage. Universidad de Alcalá, Madrid 2014, ISBN 978-84-16599-76-9, S. 26 (spanisch, englisch, [4] [PDF; abgerufen am 16. März 2020]).
  10. Javier Rivera Blanco et al.: Universidad de Alcalá. Patrimonio de la Humanidad - World Heritage. Hrsg.: Universidad de Alcalá. 3. Auflage. Universidad de Alcalá, Madrid 2014, ISBN 978-84-16599-76-9, S. 22 (spanisch, englisch, [5] [PDF; abgerufen am 16. März 2020]).
  11. Ignacio Javier García Pinilla: Pedro de Lerma. Real Academia de la Historia, 2018, abgerufen am 24. März 2020 (spanisch).
  12. Dolores Cabañas: Un acercamiento a las Constituciones de 1510. Universidad de Alcalá, 2017, abgerufen am 1. März 2020 (spanisch).
  13. Ramón González Navarro: Constituciones originales del Colegio de San Ildefonso y Universidad de Alcalá de Henares. Universidad de Alcalá, 2007, abgerufen am 1. März 2020 (spanisch).
  14. Dolores Cabañas: Un acercamiento a las Constituciones de 1510. Universidad de Alcalá, 2017, abgerufen am 1. März 2020 (spanisch).
  15. Javier Rivera Blanco et al.: Universidad de Alcalá. Patrimonio de la Humanidad - World Heritage. Hrsg.: Universidad de Alcalá. 3. Auflage. Universidad de Alcalá, Madrid 2014, ISBN 978-84-16599-76-9, S. 76 (spanisch, englisch, [6] [PDF; abgerufen am 16. März 2020]).
  16. Javier Rivera Blanco et al.: Universidad de Alcalá. Patrimonio de la Humanidad - World Heritage. Hrsg.: Universidad de Alcalá. 3. Auflage. Universidad de Alcalá, Madrid 2014, ISBN 978-84-16599-76-9, S. 23 (spanisch, englisch, [7] [PDF; abgerufen am 16. März 2020]).
  17. Der Name der Universität ist Universidad de Alcalá. Die Bezeichnung Universidad de Alcalá de Henares gilt als nicht richtig und sollte nicht verwendet werden. Vicerrectorado de Coordinación y Comunicación: Universidad de Alcalá manual de identidad corporativa – 2013. Universidad de Alcalá, Rectorado, Alcalá de Henares 2013, S. 6 (spanisch, [8] [PDF; abgerufen am 16. März 2020]).
  18. Javier Rivera Blanco et al.: Universidad de Alcalá. Patrimonio de la Humanidad - World Heritage. Hrsg.: Universidad de Alcalá. 3. Auflage. Universidad de Alcalá, Madrid 2014, ISBN 978-84-16599-76-9, S. 75 (spanisch, englisch, [9] [PDF; abgerufen am 16. März 2020]).
  19. Oficina Estadística: Datos y Cifras. Universidad de Alcalá, Alcalá de Henares 2019 (spanisch, [10] [PDF; abgerufen am 16. Januar 2020]).
  20. Pedro Rodríguez-Ponga y Salamanca: María Isidra de Guzmán y de la Cerda. Real Academia de la Historia, 2018, abgerufen am 1. März 2020 (spanisch).
  21. José María López Piñero: Francisco Valles de Covarrubias. Real Academia de la Historia, 2018, abgerufen am 24. März 2020 (spanisch).
  22. University and City Council of Alcalá de Henares: University and historic precinct of Alcalá de Henares. United Nations for Education, Science and Culture Organization, 1997, abgerufen am 1. März 2020 (englisch). S. 49

Koordinaten: 40° 28′ 55,01″ N, 3° 21′ 42,15″ W