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Stadelhof (Fürth)

Ortschaft in Deutschland

Stadelhof ist ein nicht amtlich benannter Ortsteil von Fürth in Mittelfranken.

Stadelhof
Stadt Fürth
Koordinaten: 49° 29′ 54″ N, 10° 58′ 18″ O
Höhe: 291 m ü. NHN
Postleitzahl: 90768
Vorwahl: 0911

GeographieBearbeiten

Die Einöde befand sich am rechten Ufer des Farrnbachs. Heute ist sie als Gemeindestraße „Am Stadelhof“ des Ortsteils Unterfarrnbach aufgegangen. Diese mündet in die Kreisstraße FÜs 1 (Vacher Straße).[1]

GeschichteBearbeiten

Der Hof wurde 1811 auf dem Gemeindegebiet von Unterfarrnbach erbaut[2] und war ursprünglich im Besitz des Brillenfabrikanten Schröder. Zunächst hieß das Anwesen Schrödershof, später (1846) wurde es nach dem in der Nähe gelegenen Stadeln Stadelhof genannt.[3][4]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 001824 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950
Einwohner 5 11 11 16 18 8 * *
Häuser[5] 1 1 2 1 * *
Quelle [2] [4] [6] [7] [8] [9] [10] [11]
* Ort wird zu Unterfarrnbach gerechnet.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stadelhof im BayernAtlas
  2. a b H. H. Hofmann, S. 226.
  3. W. Wiessner, S. 93.
  4. a b Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 210 (Digitalisat).
  5. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  6. Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1028, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  7. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871), Sp. 1194, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  8. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1124 (Digitalisat).
  9. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1192 (Digitalisat).
  10. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1182 (Digitalisat).
  11. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1015 (Digitalisat).