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Wechingen

Gemeinde in Deutschland
(Weitergeleitet von Speckbrodi)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wechingen
Wechingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wechingen hervorgehoben

Koordinaten: 48° 54′ N, 10° 37′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Verwaltungs­gemeinschaft: Ries
Höhe: 413 m ü. NHN
Fläche: 24,03 km2
Einwohner: 1425 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86759
Vorwahl: 09085
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 226
Gemeindegliederung: 7 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Im Unterdorf 4
86759 Wechingen
Website: www.wechingen.de
Bürgermeister: Klaus Schmidt (Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Wechingen im Landkreis Donau-Ries
Dornstadt-LinkersbaindtDornstadt-LinkersbaindtEsterholz (gemeindefreies Gebiet)Rain (Lech)Münster (Lech)Holzheim (Landkreis Donau-Ries)Oberndorf am LechMertingenDonauwörthAsbach-BäumenheimGenderkingenNiederschönenfeldMarxheimTagmersheimRöglingMonheim (Schwaben)KaisheimBuchdorfDaitingFremdingenAuhausenOettingen in BayernHainsfarthEhingen am RiesTapfheimMarktoffingenMaihingenMegesheimMunningenWolferstadtWallersteinNördlingenReimlingenEderheimForheimAmerdingenWemdingWechingenHarburg (Schwaben)HohenaltheimDeiningenAlerheimOttingFünfstettenHuisheimMönchsdeggingenMöttingenBaden-WürttembergLandkreis AnsbachLandkreis Weißenburg-GunzenhausenLandkreis EichstättLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis Aichach-FriedbergLandkreis AugsburgLandkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Wechingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ries mit Sitz in Nördlingen.

GeographieBearbeiten

Der Ort liegt in der Planungsregion Augsburg im durch einen Meteoriteneinschlag geformten Ries, etwa 10 km nordöstlich von Nördlingen.

Die Gemeinde besteht aus der drei Gemarkungen und hat sieben amtlich benannte Gemeindeteile:[2] Die Gemeinde umfasst folgende Ortsteile:

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Wechingen gehörte zum Fürstentum Oettingen-Spielberg. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige politische Gemeinde.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Mai 1978 wurden im Zuge der Gebietsreform die bis dahin eigenständigen Gemeinden Fessenheim und Holzkirchen eingemeindet.[3] Die Geschichte der drei Gemeindeteile, ihrer Häuser und Familien ist in jeweils eigenen, umfangreichen Büchern dargestellt, die in den Jahren 2001 bis 2010 erschienen sind.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1.312 auf 1.425 um 113 Einwohner bzw. um 8,6 %.

  • 1961: 1460 Einwohner[3]
  • 1970: 1464 Einwohner[3]
  • 1987: 1317 Einwohner
  • 1991: 1298 Einwohner
  • 1995: 1348 Einwohner
  • 2000: 1384 Einwohner
  • 2005: 1411 Einwohner
  • 2010: 1378 Einwohner
  • 2015: 1428 Einwohner

PolitikBearbeiten

Bürgermeister ist seit 2008 Klaus Schmidt (Wählergemeinschaft). Sein Vorgänger war Johannes Wiedenmann. Schmidt wurde 2014 mit 89,5 % der Stimmen ohne Gegenkandidat im Amt bestätigt.

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 77 und im Bereich Handel und Verkehr 42 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort, sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 473. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 83 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1735 ha, davon waren 1437 ha Ackerfläche und 298 ha Dauergrünfläche.

VerkehrBearbeiten

Im Ort kreuzen sich die Staatsstraße 2221 und die Kreisstraße DON 5.

Der Gemeindeteil Fessenheim liegt an der 1903 eröffneten ehemaligen Bahnstrecke Nördlingen–Wemding, auf der bis 1981 Personenzüge fuhren.

BildungBearbeiten

2011 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten: 60 Kindergartenplätze mit 52 Kindern
  • schulvorbereitende Einrichtung (SVE) der Schwabenhilfe mit zwei Gruppen

LiteraturBearbeiten

  • Gerhard Beck: 1200 Jahre Wechingen. Ortschronik von Wechingen. Wechingen 2002
  • Gerhard Beck: Ortsfamilienbuch von Fessenheim und Muttenauhof 1581–1930. Die Ortsfamilien von Fessenheim von 1581–1930 und Notizen zur Ortsgeschichte. Wechingen 2010
  • Gerhard Beck, Hermann Greiner: Holzkirchen im Ries. Ortschronik 2008. Wechingen 2008
  • Wilhelm Hermann: Unser Dorf im Wandel der Zeiten. Die Chronik von Fessenheim. Fessenheim 2001
  • Erwin Meyer: Holzkirchen. Aus der Geschichte eines Riesdorfes und seines Weilers Speckbrodi Steinmeier, Nördlingen 1980
  • Gottfried Stieber: Wechingen. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 917–918 (Digitalisat).

WeblinksBearbeiten

  Commons: Wechingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Wechingen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 1. September 2019.
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 794.