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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Genderkingen
Genderkingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Genderkingen hervorgehoben

Koordinaten: 48° 42′ N, 10° 53′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Verwaltungs­gemeinschaft: Rain
Höhe: 399 m ü. NHN
Fläche: 11,67 km2
Einwohner: 1198 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 103 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86682
Vorwahl: 09090
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 149
Gemeindegliederung: 8 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 2
86682 Genderkingen
Website: www.genderkingen.de
Bürgermeister: Roland Dietz (CSU)
Lage der Gemeinde Genderkingen im Landkreis Donau-Ries
Dornstadt-LinkersbaindtDornstadt-LinkersbaindtEsterholz (gemeindefreies Gebiet)Rain (Lech)Münster (Lech)Holzheim (Landkreis Donau-Ries)Oberndorf am LechMertingenDonauwörthAsbach-BäumenheimGenderkingenNiederschönenfeldMarxheimTagmersheimRöglingMonheim (Schwaben)KaisheimBuchdorfDaitingFremdingenAuhausenOettingen in BayernHainsfarthEhingen am RiesTapfheimMarktoffingenMaihingenMegesheimMunningenWolferstadtWallersteinNördlingenReimlingenEderheimForheimAmerdingenWemdingWechingenHarburg (Schwaben)HohenaltheimDeiningenAlerheimOttingFünfstettenHuisheimMönchsdeggingenMöttingenBaden-WürttembergLandkreis AnsbachLandkreis Weißenburg-GunzenhausenLandkreis EichstättLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis Aichach-FriedbergLandkreis AugsburgLandkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Genderkingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rain.

Sie liegt 37,6 km nördlich von Augsburg und nahe der Mündung des Lechs in die Donau.

GeografieBearbeiten

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde hat acht amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Orte in der UmgebungBearbeiten

 
Genderkingen

GeschichteBearbeiten

Die Gründung des Ortes fällt vermutlich in die Zeit zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert und das Dorf selbst entwickelte sich rasch zu einem Grenzort zu Altbayern. Am 29. April 1478 kam das Dorf in den Besitz des Zisterzienserklosters Kaisheim. 1803 wurde die Gemeinde im Zuge der Säkularisation des Klosters Kaisheim dem Königreich Bayern eingegliedert.

Das Ende des Zweiten Weltkrieges wurde in Genderkingen durch den Einmarsch amerikanischer Soldaten am 25. April 1945 markiert.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

ArbeitsplätzeBearbeiten

2016 gab es am Ort 328 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze(2011: 478). Von den Einwohnern standen 520 in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis, so dass 192 Personen mehr aus- wie einpendelten.

VerkehrBearbeiten

Genderkingen hat eine Direktanbindung an die B 16 und ist ca. 3 km von der B 2 entfernt. Am Ort befindet sich ein Bahnhof der Donautalbahn und der Sonderlandeplatz Flugplatz Donauwörth-Genderkingen.

BildungBearbeiten

In Genderkingen gibt es einen Kindergarten mit 50 Plätzen (2015: 37 Kinder) und eine Außenstelle der Johannes-Bayer-Grundschule Rain.

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

In Genderkingen gibt es eine Freiwillige Feuerwehr.

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

  • 1900–1930 Johann B. Wanner
  • 1930–1933 Michael Liedl
  • 1933–1945 Franz Xaver Königsdorfer
  • 1945–1948 Michael Liedl
  • 1948–1972 Andreas Voag
  • 1972–1978 Reinhold Hofmann
  • 1978–2008 Johann Schilke
  • Seit 2008 Roland Dietz CSU

GemeinderatBearbeiten

  • Freie Bürger Genderkingen: 6 Sitze
  • Wir für Genderkingen: 6 Sitze

Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014

GemeindewappenBearbeiten

Das Wappen der Gemeinde Genderkingen ist gespalten von Silber und Blau. Vorne befinden sich zwei schräg gekreuzte rote Schlüssel (für das Patronat der Pfarrkirche St. Peter und Paul), hinten der golden gekrönte goldene Großbuchstabe K (für die ehemalige Zugehörigkeit zum Kloster Kaisheim).

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Gabriele Schwab, Kurt Latzel und Werner Geillinger: Genderkingen – Aus dem Leben eines Dorfes, Rain 1995 (Herausgeber: Raiffeisenbank)
  • Richard Dertsch: Die deutsche Besiedlung des östlichen bayerischen Mittelschwabens in ihren geschichtlichen Zügen dargestellt, in: Archiv für die Geschichte des Hochstifts Augsburg Bd. VI (1929), S. 297–432, hier besonders S. 383 ff. bezüglich der Einöden bei Genderkingen (Schwaighöfe).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Genderkingen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 3. September 2019.. Dort neun Gemeindeteile, da ein Gemeindeteil Genderkingen Bahnhof aufgelistet wird, den es aber nicht (mehr) gibt.
  3. Biographische Informationen auf der Internetseite der Gemeinde (Memento des Originals vom 1. November 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.genderkingen.de