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Holzheim (Landkreis Donau-Ries)

Gemeinde im Bundesland Bayern
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Holzheim
Holzheim (Landkreis Donau-Ries)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Holzheim hervorgehoben

Koordinaten: 48° 37′ N, 10° 57′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Verwaltungs­gemeinschaft: Rain
Höhe: 425 m ü. NHN
Fläche: 20,29 km2
Einwohner: 1159 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86684
Vorwahl: 08276
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 163
Gemeindegliederung: 8 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchplatz 6
86684 Holzheim
Website: www.gemeinde-holzheim.de
Bürgermeister: Robert Ruttmann (CSU)
Lage der Gemeinde Holzheim im Landkreis Donau-Ries
Dornstadt-LinkersbaindtDornstadt-LinkersbaindtEsterholz (gemeindefreies Gebiet)Rain (Lech)Münster (Lech)Holzheim (Landkreis Donau-Ries)Oberndorf am LechMertingenDonauwörthAsbach-BäumenheimGenderkingenNiederschönenfeldMarxheimTagmersheimRöglingMonheim (Schwaben)KaisheimBuchdorfDaitingFremdingenAuhausenOettingen in BayernHainsfarthEhingen am RiesTapfheimMarktoffingenMaihingenMegesheimMunningenWolferstadtWallersteinNördlingenReimlingenEderheimForheimAmerdingenWemdingWechingenHarburg (Schwaben)HohenaltheimDeiningenAlerheimOttingFünfstettenHuisheimMönchsdeggingenMöttingenBaden-WürttembergLandkreis AnsbachLandkreis Weißenburg-GunzenhausenLandkreis EichstättLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis Aichach-FriedbergLandkreis AugsburgLandkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Holzheim ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rain.

GeografieBearbeiten

Lage und GemeindegliederungBearbeiten

Holzheim liegt in der Planungsregion Augsburg.

Die Gemeinde hat acht amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Es gibt die Gemarkungen Bergendorf, Holzheim, Pessenburgheim, Riedheim und Stadel.

NachbargemeindenBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Holzheim gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Rain des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

KreiszugehörigkeitBearbeiten

Bis zum 1. Juli 1972 gehörte Holzheim zum Landkreis Neuburg an der Donau und wurde dann im Zuge der Gebietsreform in Bayern dem Landkreis Donau-Ries, der bis zum 1. Mai 1973 die Bezeichnung Landkreis Nördlingen-Donauwörth trug, zugeschlagen.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1976 wurden die Gemeinden Bergendorf, Riedheim und Stadel eingegliedert. Am 1. Mai 1978 kam noch Pessenburgheim hinzu.[3] Am 1. Juli 2014 bekam Holzheim noch eine Teilfläche von 0,6 km² des ehemaligen gemeindefreien Gebietes Brand zugeschlagen.[4]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1840: 0963 Einwohner
  • 1939: 0979 Einwohner
  • 1950: 1270 Einwohner
  • 1961: 0984 Einwohner[3]
  • 1970: 1012 Einwohner[3]
  • 1987: 1006 Einwohner
  • 1991: 1077 Einwohner
  • 1995: 1173 Einwohner
  • 2000: 1145 Einwohner
  • 2005: 1167 Einwohner
  • 2010: 1136 Einwohner
  • 2015: 1147 Einwohner
  • 2018: 1159 Einwohner

PolitikBearbeiten

 
Kirche Mariae Himmelfahrt
 
Kriegerdenkmal und Mariensäule von 1872, Wahrzeichen in der Ortsmitte

Bürgermeister ist seit 1. Mai 1996 Robert Ruttmann. Sein Vorgänger war vom 5. April 1976 bis 30. April 1996 Anton Schenk (1924–2015); er war erster Bürgermeister seit dem Gemeinde-Zusammenschluss.

Sitzverteilung im Gemeinderat (Kommunalwahl 2014)

  • CSU: 5 Sitze
  • Freie Wähler Gemeinschaft: 4 Sitze
  • Junge Parteiunabhängige Wähler: 3 Sitze

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2013 insgesamt 1.450.000 €, davon waren 753.000 € (netto) Gewerbesteuereinnahmen.

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze:

  • 2000: 168
  • 2007: 266
  • 2010: 328
  • 2011: 369
  • 2012: 385
  • 2013: 407
  • 2014: 472
  • 2015: 552
  • 2016: 582
  • 2017: 628

Von den Beschäftigten des Jahres 2016 waren 19 in der Land- und Forstwirtschaft, 402 in der Produktion, 96 in Handel, Verkehr und Gastgewerbe sowie 65 in sonstigen Branchen tätig. Die Tendenz ist weiter steigend. Größter Arbeitgeber ist die Unsinn Fahrzeugtechnik GmbH, ein Hersteller von Pkw-Anhängern.

Von den Einwohnern standen 523 in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis (30. Juni 2017), so dass die Zahl der Einpendler um 105 höher war als die Zahl der Auspendler.

BildungBearbeiten

2017 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindertageseinrichtung: 50 Kindergartenplätze, 15 Krippenplätze, 64 Plätze belegt
  • Grundschule: vier Klassen mit 74 Schülern

EhrenbürgerBearbeiten

  • Josef Häfele (* 31. Mai 1892; † 3. August 1980), Ortspfarrer vom 28. Dezember 1926 bis 28. Dezember 1972
  • Johann Hofstetter (* 13. Juli 1910; † 30. Juli 2006), Hauptlehrer
  • Josef Wöppel (* 1934; † 2019), Ortspfarrer vom 28. Dezember 1972 bis 30. September 2010
  • Ulrich Stöckl OSB (* 24. Mai 1924 in Pessenburgheim), Benediktiner-Missionar aus der Erzabtei Sankt Ottilien in Tansania

Die Bürgermedaille wurde bisher fünfmal verliehen: Willibald Miehle, Leonhard Wiedmann (beide 2008), Pater Vitus Sedlmair, Nikolaus Säckler (beide 2013) und Leonhard Unsinn (2018)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Holzheim in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 2. September 2019.
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 793 und 794.
  4. Amtsblatt Schwaben 6/2014