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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Fünfstetten
Fünfstetten
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Fünfstetten hervorgehoben
Koordinaten: 48° 50′ N, 10° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Verwaltungs­gemeinschaft: Wemding
Höhe: 500 m ü. NHN
Fläche: 26,71 km2
Einwohner: 1320 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86681
Vorwahl: 09091
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 148
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulberg 7
86681 Fünfstetten
Website: www.fuenfstetten.de
Bürgermeister: Werner Siebert (CSU)
Lage der Gemeinde Fünfstetten im Landkreis Donau-Ries
Dornstadt-LinkersbaindtDornstadt-LinkersbaindtEsterholz (gemeindefreies Gebiet)Rain (Lech)Münster (Lech)Holzheim (Landkreis Donau-Ries)Oberndorf am LechMertingenDonauwörthAsbach-BäumenheimGenderkingenNiederschönenfeldMarxheimTagmersheimRöglingMonheim (Schwaben)KaisheimBuchdorfDaitingFremdingenAuhausenOettingen in BayernHainsfarthEhingen am RiesTapfheimMarktoffingenMaihingenMegesheimMunningenWolferstadtWallersteinNördlingenReimlingenEderheimForheimAmerdingenWemdingWechingenHarburg (Schwaben)HohenaltheimDeiningenAlerheimOttingFünfstettenHuisheimMönchsdeggingenMöttingenBaden-WürttembergLandkreis AnsbachLandkreis Weißenburg-GunzenhausenLandkreis EichstättLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis Aichach-FriedbergLandkreis AugsburgLandkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Fünfstetten ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wemding.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

LageBearbeiten

Fünfstetten liegt in der Region Augsburg in der hügelreichen Landschaft zwischen Schwäbischer Alb und Fränkischer Alb auf dem östlichen Rand des Ries-Kraters (Nördlinger Ries).

OrtsteileBearbeiten

Ortsteile sind[2]:

  • Asbacherhof,
  • Biberhof,
  • Fünfstetten,
  • Heidmersbrunn,
  • Ingershof,
  • Mittelwegerhof,
  • Nußbühl,
  • Obere Beutmühle,
  • Rothenbergerhof und
  • Untere Beutmühle.

GeschichteBearbeiten

Bis zum 19. JahrhundertBearbeiten

 
Gasthaus Schlößle

Zwischen 1057 und 1075 weihte hier Bischof Gundekar II. von Eichstätt eine dem hl. Dionysius gewidmete Kirche. Fünfstetten war im Mittelalter Adelssitz unter der Graisbacher Herrschaft. Im Jahr 1233 wurde ein Herr von Fünfstetten erwähnt. Im 14. Jahrhundert erwarben die Herren von Wemding hier Besitz. Der Ort war Sitz einer geschlossenen Hofmark, die 1505 zum neugebildeten Fürstentum Pfalz-Neuburg kam. Die Einführung der Reformation 1554 wurde vom Landesherrn Pfalzgraf Ottheinrich angeordnet. Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm verfügte 1618 für Fünfstetten die Rekatholisierung. Die Hofmark samt Schloss gehörte von 1762 bis 1810 den Freiherren von Rehlingen. Seit der Vereinigung der wittelsbachischen Lande 1777 gehörte Fünfstetten zu Kurpfalz-Bayern. 1810 gelangte die Hofmark Fünfstetten zusammen mit dem nahe gelegenen Otting durch Kauf an Carl Friedrich Stephan von Schönfeld, der 1817 zum Grafen von Otting und Fünfstetten erhoben wurde. Carl Friedrich Stephan war ein außerehelicher Sohn von Friedrich Michael von Pfalz-Birkenfeld und Halbbruder von König Maximilian I. Joseph (Bayern); sein Sohn Maximilian Joseph Graf von Otting und Fünfstetten verkaufte seine Besitzungen an den Fabrikbesitzer Oskar Kürzel.

ReligionenBearbeiten

 
Feldkapelle am Lenzenberg

Fünfstetten gehört zur katholischen Diözese Eichstätt (Pfarrkirche St. Dionysius mit prachtvollem Barockaltar). Die Pfarrei zählt zu den Urpfarreien des Bistums.

Am südlichen Ortsrand von Fünfstetten liegt eine barocke Marienkapelle.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Nussbühl mit ihren Ortsteilen eingegliedert.[3]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Stand: Kommunalwahl am 1. Mai 2014.

BürgermeisterBearbeiten

Werner Siebert ist seit Mai 2008 der Bürgermeister.[4]

WappenBearbeiten

In Rot eine aufsteigende und eingeschweifte silberne Spitze, darin ein schwarzes Giebelhäuschen, beiderseits je ein zugekehrtes silbernes Fangeisen.

BaudenkmälerBearbeiten

BildungBearbeiten

Im Jahre 2011 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten: ein Kindergarten mit drei Gruppen, 35 Plätze belegt
  • Grundschule: 1.–4. Klasse, 102 Schüler und 6 Lehrer

VerkehrBearbeiten

Knapp östlich von Fünfstetten verläuft die Bahnstrecke Nürnberg–Augsburg. Der Ort ist über die Kreisstraße DON 20 und Gemeindeverbindungsstraßen an die umliegenden Ortschaften und die etwa 5 km im Osten liegende Bundesstraße 2 angeschlossen.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Fünfstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Verwaltungsgemeinschaft Wemding: Verwaltungsgemeinschaft Wemding – Ortsteile der Gemeinde Fünfstetten. In: fuenfstetten.vg-wemding.de. Abgerufen am 19. Juni 2016.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 793.
  4. http://www.wahlen.bayern.de/kommunalwahlen/