Hauptmenü öffnen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Fremdingen
Fremdingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Fremdingen hervorgehoben

Koordinaten: 48° 58′ N, 10° 28′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Höhe: 457 m ü. NHN
Fläche: 50,09 km2
Einwohner: 2068 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86742
Vorwahl: 09086
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 147
Gemeindegliederung: 15 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchberg 1
86742 Fremdingen
Website: www.fremdingen.de
Bürgermeister: Frank Merkt (Bürgerlicher Wahlblock)
Lage der Gemeinde Fremdingen im Landkreis Donau-Ries
Dornstadt-LinkersbaindtDornstadt-LinkersbaindtEsterholz (gemeindefreies Gebiet)Rain (Lech)Münster (Lech)Holzheim (Landkreis Donau-Ries)Oberndorf am LechMertingenDonauwörthAsbach-BäumenheimGenderkingenNiederschönenfeldMarxheimTagmersheimRöglingMonheim (Schwaben)KaisheimBuchdorfDaitingFremdingenAuhausenOettingen in BayernHainsfarthEhingen am RiesTapfheimMarktoffingenMaihingenMegesheimMunningenWolferstadtWallersteinNördlingenReimlingenEderheimForheimAmerdingenWemdingWechingenHarburg (Schwaben)HohenaltheimDeiningenAlerheimOttingFünfstettenHuisheimMönchsdeggingenMöttingenBaden-WürttembergLandkreis AnsbachLandkreis Weißenburg-GunzenhausenLandkreis EichstättLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis Aichach-FriedbergLandkreis AugsburgLandkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild
Fremdingen, katholische Kapelle Sankt Leonhard
Panorama zwischen Fremdingen und Minderoffingen

Fremdingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries.

GeografieBearbeiten

Fremdingen liegt in der Region Augsburg am Nordrand des Nördlinger Rieses.

Die Gemeinde hat 15 amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern sind der Siedlungstyp und die Einwohnerzahl (Stand: 2016?) angegeben):[2][3]

Es existieren die Gemarkungen Fremdingen, Hausen, Herblingen, Hochaltingen, Schopflohe und Seglohe.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Fremdingen gehörte zum Fürstentum Oettingen-Spielberg. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern.

EingemeindungenBearbeiten

Die Gemeinden Fremdingen (mit Oppersberg, Uttenstetten und Grünhof), Hausen, Herblingen, Hochaltingen, Raustetten, Schopflohe sowie Seglohe (mit Eitersberg und Hochstadt) wurden am 1. Mai 1978 im Zuge der Gebietsreform zur neuen Gemeinde Fremdingen zusammengeschlossen.[4]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 2216 Einwohner[4]
  • 1970: 2266 Einwohner[4]
  • 1987: 2129 Einwohner
  • 1991: 2108 Einwohner
  • 1995: 2238 Einwohner
  • 2000: 2198 Einwohner
  • 2005: 2165 Einwohner
  • 2010: 2077 Einwohner
  • 2015: 2079 Einwohner

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist seit 2014 Frank Merkt (Bürgerlicher Wahlblock). Sein Vorgänger war Klaus Lingel (* 1949, CSU/Bürgerlicher Wahlblock), der 24 Jahre im Amt war.

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat besteht aus 14 Mitgliedern:

WappenBearbeiten

Die Wappenbeschreibung lautet: In Gold der rot nimbierte Kopf des hl. Leonhard mit schwarzem Halskragen, umgeben von einer blauen Kette, an der unten ein blaues Schloss hängt.

Wappen der Gemeindeteile

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 852.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 113.000 €.

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 254 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 70 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 737. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 42 Betriebe, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 132 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2092 ha, davon waren 1557 ha Ackerfläche und 532 ha Dauergrünfläche.

VerkehrBearbeiten

Der Haltepunkt Fremdingen liegt an der Bahnstrecke Nördlingen–Dombühl. Hier finden saisonal im Sommer Sonderfahrten des Bayerischen Eisenbahnmuseums statt.

BildungBearbeiten

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand 2018):

  • Kindergarten: 100 Kindergartenplätze mit 93 Kindern
  • Volksschule: mit sieben Lehrern und 75 Schülern

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Uttenstetten
 
Die St. Peterskapelle bei Uttenstetten nach der Renovierung 2018
  • katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Hochaltingen
  • katholische Pfarrkirche St. Gallus in Fremdingen
  • katholische Filialkirche St. Michael und St. Laurentius in Herblingen
  • St. Peterskapelle bei Uttenstetten

BaudenkmälerBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Fremdingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Fremdingen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 3. September 2019.
  3. cm city media GmbH – www.cmcitymedia.de: Unsere Gemeinde ist eine Flächengemeinde mit insgesamt 15 Ortsteilen. In: www.fremdingen.de. Gemeinde Fremdingen, abgerufen am 19. Juni 2016.
  4. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 794.