Saint-Georges-sur-la-Prée

französische Gemeinde im Département Cher

Saint-Georges-sur-la-Prée ist eine französische Gemeinde mit 607 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2019) im Département Cher in der Region Centre-Val de Loire; sie gehört zum Arrondissement Vierzon und zum Kanton Vierzon-2 (bis 2015: Kanton Graçay). Die Einwohner werden Saint-Georgeois genannt.

Saint-Georges-sur-la-Prée
Saint-Georges-sur-la-Prée (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Centre-Val de Loire
Département (Nr.) Cher (18)
Arrondissement Vierzon
Kanton Vierzon-2
Gemeindeverband Vierzon-Sologne-Berry et Villages de la Forêt
Koordinaten 47° 14′ N, 1° 56′ OKoordinaten: 47° 14′ N, 1° 56′ O
Höhe 91–151 m
Fläche 22,79 km²
Einwohner 607 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 27 Einw./km²
Postleitzahl 18100
INSEE-Code

GeographieBearbeiten

Saint-Georges-sur-la-Prée liegt etwa 34 Kilometer westnordwestlich von Bourges. Der Cher durchquert den nördlichen Teil der Gemeinde. Umgeben wird Saint-Georges-sur-la-Prée von den Nachbargemeinden Thénioux im Norden, Méry-sur-Cher im Nordosten, Saint-Hilaire-de-Court im Osten und Südosten, Massay im Süden und Südosten, Dampierre-en-Graçay im Süden, Genouilly im Südwesten sowie Maray im Westen und Nordwesten.

GeschichteBearbeiten

Saint-Georges-sur-la-Prée war früher für seine Ockervorkommen und die Gewinnung der Farbpigmente bekannt. Bereits 1571 unterlag der Ocker von Saint-Georges einem herrschaftlichen Monopol und wurde überregional vermarktet. Bis ins 18. Jahrhundert stammt der in Frankreich verwendete Ocker nahezu ausschließlich aus Saint-Georges.[1]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2018
Einwohner 404 401 347 367 590 601 627 608
Quellen: Cassini und INSEE

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Musée de l'Ocre
  • Schloss Rozay

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes du Cher. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-088-4, S. 464–468.

WeblinksBearbeiten

Commons: Saint-Georges-sur-la-Prée – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Webseite des Mussée de l'Ocre, abgerufen am 18. April 2021.