Rosendorf (Thüringen)

Gemeinde in Thüringen

Rosendorf ist eine Gemeinde im nordöstlichen Saale-Orla-Kreis (Thüringen).

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rosendorf
Rosendorf (Thüringen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rosendorf hervorgehoben

Koordinaten: 50° 46′ N, 11° 47′ O

Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Saale-Orla-Kreis
Verwaltungs­gemeinschaft: Triptis
Höhe: 355 m ü. NHN
Fläche: 6,23 km2
Einwohner: 159 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km2
Postleitzahl: 07819
Vorwahl: 036481
Kfz-Kennzeichen: SOK, LBS, PN, SCZ
Gemeindeschlüssel: 16 0 75 093
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Zwackau 27
07819 Rosendorf
Website: www.triptis.de
Bürgermeisterin: Sabine Gerschner (FWG Rosendorf/Zwackau)
Lage der Gemeinde Rosendorf im Saale-Orla-Kreis
Bad LobensteinBodelwitzDittersdorfDittersdorfDittersdorfDöbritzDreitzschEßbachGefellGerodaKeilaGörkwitzGöschitzGössitzGrobengereuthHirschberg (Saale)GertewitzKirschkauKospodaKrölpaLangenorlaLausnitzLemnitzLöhmaMiesitzMittelpöllnitzMoßbachMoxaNeundorf (bei Schleiz)Neustadt an der OrlaNeustadt an der OrlaNimritzOberoppurgOettersdorfOppurgPaskaPeuschenPlothenPörmitzPößneckQuaschwitzRanisRemptendorfRosendorfRosenthal am RennsteigSaalburg-EbersdorfSchleizSchmieritzSchmordaSchöndorfSeislaSolkwitzTannaTegauTömmelsdorfTriptisVolkmannsdorfWeiraWernburgWilhelmsdorf (Saale)WurzbachZiegenrückThüringenKarte
Über dieses Bild

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde liegt auf einem Höhenzug am rechten Ufer der Orla, etwa acht Kilometer nordwestlich der Stadt Triptis.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Rosendorf und Zwackau.

GeschichteBearbeiten

Rosendorf wurde erstmals am 4. Oktober 1209 unter dem Namen Hungersdorf urkundlich erwähnt. Erst im 17. Jahrhundert erhielt das Dorf seinen heutigen Namen. Die erste urkundliche Erwähnung von Zwackau erfolgte mit der Bezeichnung Cwackow (Cwakow) in einem Lehensregister des Jahres 1378.[2]

Die heutige Kirche wurde 1787 anstelle einer älteren Vorgängerkirche gebaut.

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Zwackau eingegliedert.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Entwicklung der Einwohnerzahl (jeweils 31. Dezember):

  • 1994: 188
  • 1995: 194
  • 1996: 199
  • 1997: 194
  • 1998: 192
  • 1999: 195
  • 2000: 186
  • 2001: 186
  • 2002: 181
  • 2003: 180
  • 2004: 182
  • 2005: 177
  • 2006: 177
  • 2007: 183
  • 2008: 180
  • 2009: 176
  • 2010: 174
  • 2011: 174
  • 2012: 171
  • 2013: 173
  • 2014: 176
  • 2015: 173
  • 2016: 172
  • 2017: 167
  • 2018: 171
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Rat der Gemeinde besteht aus 6 Ratsfrauen und Ratsherren.

Sitzverteilung des Gemeinderates 2019
 
Insgesamt 6 Sitze
  • Freie Wählergemeinschaft: 6
Parteien und Wählergemeinschaften 2019[3] 2014[4] 2009[5] 2004[6] 1999[7] 1994[8]
Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze
Freie Wählergemeinschaft 81,4 6 89,8 5
Freie Wählergem. Rosend./Zwack 75,8 6 75,5 6 77,2 6
FREIE WÄHLER FW 81,5 6
Christlich Demokratische Union CDU 10,2 1
sonstige Kandidaten 18,7 24,3 18,5 24,5 22,9
prozentualer Anteil ungültiger Stimmabgaben 0,9 0,9 0,9 1,8 5,2 3,2
Sitze gesamt 6 6 6 6 6 6
Wahlbeteiligung 73,3 % 77,4 % 69,2 % 77,2 % 79,2 % 89,5 %
a prozentualer Anteil an den abgegebenen gültigen Stimmen

WappenBearbeiten

Das Wappen wurde am 9. Januar 1995 durch das Thüringer Landesverwaltungsamt genehmigt.

Blasonierung: „Unter grünem gezahntem Schildhaupt, worin eine goldene linksgerichtete Ähre, in Silber eine rote Rose mit goldenem Butzen und grünen Kelchblättern.“[9]

Der grüne Schildhaupt mit der goldenen Ähre symbolisiert die Haupterwerbszweige beider Ortsteile Rosendorf und Zwackau, nämlich die Land- und Forstwirtschaft. Für den Ortsteil Rosendorf wurde als redendes Symbol eine Rose in das Wappen aufgenommen.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 238, 327.
  3. Gemeinderatswahl 2019 in Thüringen – endgültiges Ergebnis. In: wahlen.thüringen.de. Abgerufen am 6. Februar 2020.
  4. Gemeinderatswahl 2014 in Thüringen – endgültiges Ergebnis. In: wahlen.thüringen.de. Abgerufen am 6. Februar 2020.
  5. Gemeinderatswahl 2009 in Thüringen – endgültiges Ergebnis. In: wahlen.thüringen.de. Abgerufen am 6. Februar 2020.
  6. Gemeinderatswahl 2004 in Thüringen – endgültiges Ergebnis. In: wahlen.thüringen.de. Abgerufen am 6. Februar 2020.
  7. Gemeinderatswahl 1999 in Thüringen – endgültiges Ergebnis. In: wahlen.thüringen.de. Abgerufen am 6. Februar 2020.
  8. Gemeinderatswahl 1994 in Thüringen – endgültiges Ergebnis. In: wahlen.thüringen.de. Abgerufen am 6. Februar 2020.
  9. Hartmut Ulle: Neues Thüringer Wappenbuch. Band 2: Ilmkreis, Jena, Kyffhäuserkreis, Saale-Orla-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt (Landkreis), Schmalkalden-Meiningen (Landkreis), Suhl. 2., veränderte, überarbeitete Auflage. Arbeitsgemeinschaft Genealogie Thüringen, Erfurt 1997, ISBN 3-9804487-2-X, S. 49.

WeblinksBearbeiten

Commons: Rosendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien