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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Miesitz
Miesitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Miesitz hervorgehoben

Koordinaten: 50° 44′ N, 11° 50′ O

Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Saale-Orla-Kreis
Verwaltungs­gemeinschaft: Triptis
Höhe: 330 m ü. NHN
Fläche: 4,45 km2
Einwohner: 278 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 62 Einwohner je km2
Postleitzahl: 07819
Vorwahl: 036482
Kfz-Kennzeichen: SOK, LBS, PN, SCZ
Gemeindeschlüssel: 16 0 75 065
Adresse der Verbandsverwaltung: Markt 1
07819 Triptis
Website: www.triptis.de
Bürgermeisterin: Bettina Gäbler
Lage der Gemeinde Miesitz im Saale-Orla-Kreis
Bad LobensteinBodelwitzBurgkDittersdorfDittersdorfDittersdorfDöbritzDrebaDreitzschEßbachGefellGerodaKeilaGörkwitzGöschitzGössitzGrobengereuthHirschberg (Saale)GertewitzKirschkauKnauKospodaKrölpaLangenorlaLausnitzLemnitzLinda bei Neustadt an der OrlaLöhmaMiesitzMittelpöllnitzMoßbachMoxaNeundorf (bei Schleiz)Neustadt an der OrlaNeustadt an der OrlaNimritzOberoppurgOettersdorfOppurgPaskaPeuschenPlothenPörmitzPößneckQuaschwitzRanisRemptendorfRosendorfRosenthal am RennsteigSaalburg-EbersdorfSchleizSchmieritzSchmordaSchöndorfSeislaSolkwitzTannaTegauTömmelsdorfTriptisVolkmannsdorfWeiraWernburgWilhelmsdorf (Saale)WurzbachZiegenrückThüringenKarte
Über dieses Bild

Miesitz ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Triptis im thüringischen Saale-Orla-Kreis.

GeographieBearbeiten

 
Fachwerkbau in Kopitzsch

Miesitz und die Gemarkung befinden sich im Orlatal westlich der Bundesautobahn 9 und der Stadt Triptis. Durch das Orlatal führen die Bundesstraße 281 und die Bahntrasse Gera-Saalfeld.

Die Gemeinde Miesitz besteht aus den Ortsteilen Miesitz und Kopitzsch.

GeschichteBearbeiten

Miesitz geht auf eine sorbische Siedlung zurück und wurde erstmals 1074 als Misaci erwähnt und war im 13. Jahrhundert Stammsitz des Adelsgeschlechtes von Metsch. Der Ortsteil Kopitzsch, 1394 erstmals als Copacz erwähnt, war seit 1529 Sitz des Pfarramtes des damaligen Kirchbezirkes Kopitzsch-Miesitz-Traun-Lemnitz.

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Kopitzsch eingegliedert.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Entwicklung der Einwohnerzahl (jeweils 31. Dezember):

  • 1994: 305
  • 1995: 295
  • 1996: 299
  • 1997: 321
  • 1998: 333
  • 1999: 353
  • 2000: 347
  • 2001: 344
  • 2002: 327
  • 2003: 315
  • 2004: 317
  • 2005: 321
  • 2006: 320
  • 2007: 320
  • 2008: 316
  • 2009: 315
  • 2010: 299
  • 2011: 288
  • 2012: 293
  • 2013: 291
  • 2014: 290
  • 2015: 285
  • 2016: 275
  • 2017: 291
  • 2018: 278
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
 
Kirche in Kopitzsch

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Durch einen silbernen Schräglinkswellenbalken geteilt von Rot und Grün, oben ein schräglinks liegendes silbernes Eichenblatt, unten eine schräglinks ligende silberne Glocke.“[2]

Das Wappen wurde am 17. Oktober 1994 durch das Thüringer Landesverwaltungsamt genehmigt.

Wappenbegründung: Das Eichenblatt symbolisiert die Rieseneiche von Miesitz mit 32 Meter Höhe und einem Kronendurchmesser von etwa 25 Meter, die damit der größte Baum des ehemaligen Landkreises Pößneck war.

Die Glocke symbolisiert die 1739/40 im Auftrag des damaligen Rittergutsbesitzers von Miesitz, des Grafen von Stein, grundlegend restaurierte Kirche. Der schräge Wellenbalken steht für den Fluss Orla.

GewerbeBearbeiten

In der Gemeinde existieren eine Kfz-Werkstatt, eine Autolackiererei, eine Pferderanch sowie ein Hotel und eine Kartbahn.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Hartmut Ulle: Neues Thüringer Wappenbuch. Band 2: Ilmkreis, Jena, Kyffhäuserkreis, Saale-Orla-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt (Landkreis), Schmalkalden-Meiningen (Landkreis), Suhl. 2., veränderte, überarbeitete Auflage. Arbeitsgemeinschaft Genealogie Thüringen, Erfurt 1997, ISBN 3-9804487-2-X, S. 39.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Miesitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien