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Roland Vrabec [ˈvra.bɛt͡s] (* 6. März 1974 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Fußballtrainer.

Roland Vrabec
Vrabec, Roland Trainer StP 13-14.JPG
Roland Vrabec 2013
Personalia
Geburtstag 6. März 1974
Geburtsort Frankfurt am MainDeutschland
Größe 179 cm
Position Mittelfeldspieler
Junioren
Jahre Station
1986–1992 SpVgg 05 Oberrad
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1993–2000 SG Croatia Frankfurt 0
Stationen als Trainer
Jahre Station
2001–2007 FSV Frankfurt (Jugend)
2007–2009 1. FSV Mainz 05 (Jugend)
2010–2011 1. FSV Mainz 05 II (Co-Trainer)
2011 Deutschland U-19 (Co-Trainer)
2011–2012 Deutschland U-18 (Co-Trainer)
2012–2013 Deutschland U-19 (Co-Trainer)
2012–2013 1. FC Lokomotive Leipzig (Co-Trainer)
2013 FC St. Pauli (Co-Trainer)
2013–2014 FC St. Pauli
2015–2016 FC Luzern (Co-Trainer)
2016–2017 FSV Frankfurt
2017–2018 FC Vaduz
2019– FC Progrès Niederkorn
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 12. Juni 2019

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Vrabec spielte als Jugendlicher beim Frankfurter Stadtteilverein SpVgg 05 Oberrad und als Senior im Amateurstatus bei SG Croatia Frankfurt. Mit seinem Verein spielte er in der damaligen Landesliga Hessen-Süd und der damaligen Oberliga Hessen. Bereits mit 26 Jahren beendete er seine aktive Laufbahn, um sich seiner weiteren Ausbildung als Sportwissenschaftler mit den Schwerpunkten Sportmedizin und Trainingslehre/Trainingswissenschaft zu widmen. Vrabec studierte ab 2000 am Institut für Psychologie und Sportwissenschaften (IFS) der Goethe-Universität in Frankfurt. Den Abschluss der Ausbildung machte er an der Hennes-Weisweiler-Akademie in Hennef.

TrainerBearbeiten

Vrabecs bisherige Trainerstationen waren ab 2001 zunächst der Jugendbereich des FSV Frankfurt, des 1. FSV Mainz 05 und eine Assistenz im Seniorenbereich beim 1. FC Lokomotive Leipzig (2012 bis 2013). Von 2011 bis 2013 war er Co-Trainer der U-18 Mannschaften beim DFB in Zusammenarbeit mit Christian Ziege und Horst Hrubesch.

Ab Sommer 2013 arbeitete er als Co-Trainer des FC St. Pauli.[1] Am 6. November 2013 wechselte er als ehemaliger Assistenzcoach an der Seite von Michael Frontzeck nach dessen Beurlaubung in die Rolle des Cheftrainers beim FC St. Pauli. Er sollte die Mannschaft in der 2. Fußball-Bundesliga zunächst bis zur Winterpause der Saison 2013/14 führen.[2][3] Dies galt als steile Trainerkarriere eines „namenlosen“ Spielers und Trainers im deutschen Profifußball und war der Philosophie und der finanziellen Planung des Vereins FC St. Pauli geschuldet.[4] Zu Beginn der Winterpause 2013/14 verlängerte er seine Vertragslaufzeit als Cheftrainer bis zum 30. Juni 2015. Nach schwachem Start der Mannschaft in die Saison 2014/15 wurde er am 3. September 2014 als Trainer des FC St. Pauli beurlaubt.[5]

Im Januar 2015 wurde Vrabec Co-Trainer von Markus Babbel beim FC Luzern in der Schweizer Super League.[6] Am 22. Februar 2016 wurde er beim FC Luzern per sofort freigestellt.[7] Zur Saison 2016/17 wurde er neuer Trainer beim Drittligisten FSV Frankfurt.[8]

An seinem 43. Geburtstag stellte der FSV Frankfurt ihn per sofort frei.[9] Rund zwei Wochen später wurde vom FC Vaduz verpflichtet.[10] Anfang September 2018 wurde sein Vertrag aufgelöst.[11]

Am 12. Juni 2019 wurde Vrabec als neuer Trainer von Progrès Niederkorn vorgestellt.[12]

Erfolge als TrainerBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Christoph Pieper: Roland Vrabec neuer Co-Trainer. Pressemitteilung des FC St. Pauli vom 27. Mai 2013
  2. Stefan Krause, Buttje Rosenfeld: Das erste St. Pauli-Training des neuen Glatzkopf-Coaches. In: Hamburger Morgenpost. 7. November 2013, abgerufen am 12. November 2013.
  3. Vrabec Cheftrainer bis zum Winter. In: Der Tagesspiegel. 7. November 2013, abgerufen am 18. Dezember 2013.
  4. Stefan Krause, Buttje Rosenfeld: Mega Chance für den No Name Trainer. In: Hamburger Morgenpost. 8. November 2013, abgerufen am 12. November 2013.
  5. FC St. Pauli beurlaubt Roland Vrabec fcstpauli.de, abgerufen am 3. September 2014
  6. FCL kämpft mit Puljic um den Klassenerhalt, 20 Minuten, abgerufen und veröffentlicht am 6. Januar 2015
  7. Der FC Luzern stellt Roland Vrabec per sofort frei, fcl.ch 22. Februar 2016
  8. Meldung auf der Website des FSV Frankfurt, abgerufen am 9. August 2016
  9. Rauswurf am Geburtstag. Bild.de, 6. März 2017, abgerufen am 25. Mai 2018.
  10. Vrabec folgt auf Contini. NZZ.ch, 22. März 2017, abgerufen am 26. Juni 2017.
  11. Vertrag aufgelöst: Der FC Vaduz und Roland Vrabec gehen getrennte Wege. In: fcvaduz.li. 5. September 2018, abgerufen am 19. November 2018.
  12. Progrès stellt den deutschen Profitrainer Roland Vrabec offiziell vor. In: tageblatt.lu. 12. Juni 2019, abgerufen am 12. Juni 2019.