New York City Fire Department

Berufsfeuerwehr der Stadt New York

Das New York City Fire Department (oder Fire Department City of New York; die gebräuchliche englische Abkürzung ist FDNY) ist die für die Stadt New York zuständige Berufsfeuerwehr.

New York City Fire Department
Wappen von New York City Amt der Stadt New York City
Wappen des FDNY
Wappen des FDNY
Mitarbeiter: 17.228 (2019)
Berufsfeuerwehr
Gründungsjahr: 1865
Standorte: 214
www.nyc.gov/fdny

Die Aufgaben der New Yorker Berufsfeuerwehr umfassen alle Bereiche der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr. Dazu zählen unter anderem die Brandbekämpfung, der Rettungsdienst, die Technische Hilfeleistung, die Rettung aus Höhen und Tiefen, die Wasserrettung, der vorbeugende Brandschutz sowie die Abwehr von chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren. Außerdem ist das FDNY für die Brandursachenermittlung in New York zuständig. Bei Katastrophen oder Großschadensereignissen hat die Feuerwehr ihre eigene Führungsspitze, so auch die Polizei und weitere Behörden wie die Port Authority of New York and New Jersey. Die Koordination der Behörden und Hilfsdienste übernimmt New York City Emergency Management, das Katastrophen- und Zivilschutzamt der Stadt.[1]

In ihrem knapp 834 km² großen Zuständigkeitsgebiet sorgt die New Yorker Feuerwehr für die Sicherheit von über 8,5 Millionen Menschen. Die vielfältige Bebauungsstruktur in den fünf Stadtbezirken reicht von Hochhäusern und Wolkenkratzern über Altbauquartiere bis hin zu vorstadtartigen Wohngebieten, von großen Gewerbegebieten zu einem Seehafen und zwei Flughäfen. Verkehrswege wie die Tunnelsysteme unter der Stadt, Schnellstraßen und mehrere große Brücken halten ebenso Gefahrenquellen bereit wie die Atlantikküste, Flüsse, Kanäle, große Parks und bewaldete Gebiete.

Das FDNY verfügt über etwa 430 aktive Einsatzfahrzeuge (Löschfahrzeuge, Hubrettungsfahrzeuge, Rüstwagen, Führungs- und Unterstützungsfahrzeuge), viele hundert Rettungswagen und mehrere dutzend Reservefahrzeuge. Damit ist das FDNY die zweitgrößte städtische Feuerwehr der Welt.

OrganisationBearbeiten

LeitungBearbeiten

An der Spitze des FDNY steht der Fire Commissioner. In Deutschland wäre das etwa ein Stellvertretender Bürgermeister oder Beigeordneter für das Feuerwehrwesen. Dieser zivile Leitungsbeamte wird vom Mayor (Oberbürgermeister) eingesetzt. Ihm zur Seite stehen Deputy Commissioners und Assistant Commissioners, welche ebenfalls Zivilbeamte sind und einzelne Verwaltungsbereiche (z. B. Personal, Finanzen, Forschung und Entwicklung, Beschaffung, Gebäudemanagement) leiten.

Der höchste Feuerwehroffizier ist der Chief of Department.

Unter dem New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio wurden ernannt:

  • als Fire Commissioner Daniel A. Nigro (seit 9. Juni 2014)
  • als Chief of Department Thomas J. Richardson (seit 24. Juni 2021; hatte zuvor seit 23. März 2021 das Amt kommissarisch inne)[2][3]
  • als Chief of Fire Operations John J. Hodgens (seit 24. Juni 2021)
  • als Chief of EMS Operations Lillian A. Bonsignore (seit 7. Mai 2019)[4]

StabsebeneBearbeiten

 
Die fünf New Yorker Stadtbezirke

Im operativ-taktischen Bereich sind unter dem Chief of Fire Operations und dessen Stellvertreter rund ein Dutzend Assistant Chiefs (Vier-Sterne-Chiefs) und Deputy Assistant Chiefs (Drei-Sterne-Chiefs) zuständig für die Bereiche Ausbildung, Einsatzdienst Feuerwehr und Einsatzdienst Rettungsdienst, sowie für den vorbeugenden Brandschutz, Sonderaufgaben, Terrorabwehr, Kommunikation oder die Ausbildungsakademie. Aus der Riege der Vier-Sterne-Chiefs und des Chief of Fire Operations wird ab dem Einsatzstichwort Vierter Alarm ein Einsatzleiter gestellt. Die Borough Commands stellen die höchste Organisationsebene im täglichen Einsatzdienst dar. Für jeden der fünf Stadtbezirke (Boroughs) New Yorks existiert ein Borough Command. Die Borough Commanders übernehmen tagsüber während ihrer Dienstzeiten in den eigenen Boroughs die Einsatzleitung ab dem Stichwort „Dritter Alarm“.

Aus den Drei-Sterne-Chiefs und den Borough Commanders wird rotierend die Funktion des Citywide Tour Commander (etwa übersetzbar als „Schichtleiter für die Gesamtstadt“) gestellt, der rund um die Uhr für Einsätze in allen Boroughs bereitsteht.[5]

Divisions und BattalionsBearbeiten

 
Fahrzeug Battalion Chief 1 in Manhattan

Die Borough Commands sind in neun Divisions untergliedert: Je zwei für Manhattan, Brooklyn, Queens und Bronx, sowie eine für Staten Island zusammen mit einem Teil von Brooklyn. Jede Division wird von einem Division Commander und drei Division Chiefs, alle im Rang eines Deputy Chief, geleitet, sowohl im Einsatzdienst als auch mit organisatorischen Aufgaben. Der zuständige Deputy Chief wird als Einsatzleiter zu Einsätzen ab dem Stichwort 10-75 alarmiert.

Einer Division unterstehen zwischen vier und sieben Battalions. Analog zur Division wird jedes Battalion von einem Battalion Commander und drei Battalion Chiefs geleitet. Ein Battalion Chief rückt zu jedem Einsatz aus, für dessen Abarbeitung mehr als ein oder zwei Companies benötigt werden. Eine bestätigte Feuermeldung, Stichwort 10-75, wird mit zwei Battalion Chiefs beschickt. Größere Einsätze benötigen je nach Ausmaß weitere Battalion Chiefs, die vergleichbar dem US-amerikanischen Incident Command System standardisierte Einsatzabschnitte übernehmen.

CompaniesBearbeiten

In jedem Battalion gibt es vier bis acht Companies. Die Company ist die Basiseinheit der New Yorker Feuerwehr. Sie besteht regulär aus einem Captain (wörtlich: Hauptmann), drei weiteren Lieutenants (Offizieren) und 25 Firefighters (Feuerwehrleuten). Die Angehörigen einer Company besetzen im Schichtdienst ein Primärfahrzeug und ggf. ein Sonderfahrzeug. Die genaue Besetzung variiert je nach Fahrzeugtyp und Sonderaufgaben der Company, besteht jedoch in der Regel aus einem Offizier und vier bis fünf Feuerwehrleuten (kurz: 1/4 bzw. 1/5).

FeuerwachenBearbeiten

 
Tower Ladder 45 vor der Wache in Washington Heights
 
Wache auf der Upper East Side im neuromanischen Baustil

In New York City gibt es insgesamt 218 Feuerwachen (englisch: firehouse) und einige weitere Stützpunkte des FDNY. Am häufigsten anzutreffen ist die Kombination Engine Company und Ladder Company. Es gibt allerdings auch Wachen, auf denen nur eine Engine Company bzw. eine Ladder Company stationiert ist. Die Kombination aus zwei Engine Companies und einer Ladder Company gibt es einmal („The Big House“, Engine 264, Engine 328, Ladder 134 in Queens). Außerdem kommen noch etwaige Zweitfahrzeuge der Companies hinzu. Zusätzlich zu den Companies sind häufig noch Fahrzeuge des Battalions oder der Division auf einer Wache stationiert.

Einheiten des Special Operations Command sind meistens in eigenen Wachen untergebracht. Eine Ausnahme stellt hier die Rescue Company 5 dar, die sich unter anderem mit der Engine Company 160 eine Wache teilt. Ein Hauptstützpunkt des SOC befindet sich auf Randalls Island, ein weiterer auf Roosevelt Island.

Verteilung der einzelnen Einheiten nach Borough
Engine Ladder Battalion Division Squad Rescue
Manhattan 41 32 12 2 1 1
Brooklyn 61 39 16 2 2 1
Bronx 30 27 9 2 2 1
Queens 48 33 9 2 2 1
Staten Island 17 12 3 1 1 1
Gesamt 197 143 49 9 8 5

Der Rettungsdienst – Emergency Medical ServiceBearbeiten

 
Ambulance in Chelsea

Die Einrichtung des Emergency Medical Service (medizinischer Notfalldienst, kurz EMS) in New York City ist die größte öffentliche Non-Profit-Partnerschaft im Rettungsdienst der Welt. In anderen Bundesstaaten gibt es andere Organisationsmodelle des EMS.

Täglich werden im Regelfall ungefähr 4000 eingehende Notrufe bearbeitet, zu Spitzenzeiten im Hochsommer ungefähr 5000 Notrufe.[6] Obwohl der EMS in die New Yorker Feuerwehr eingegliedert ist, werden ungefähr ein Drittel aller Rettungswageneinsätze innerhalb des Systems weiter von privaten Firmen für sowohl private kommerzielle als auch für gemeinnützige Krankenhäuser übernommen. Einige Krankenhäuser bieten den Rettungsdienst seit Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts an. Mit Stand 2020 betreibt die Feuerwehr jeden Tag rund 470 Rettungswagen, in der Frühschicht rund 300.[7]

Es wird zwischen drei unterschiedlichen Einsatzstufen unterschieden:

  • Sogenannte Certified First Responder (etwa: geprüfte Ersthelfer). Diese Feuerwehr-Einheiten sollen Erste Hilfe, Herz-Lungen-Wiederbelebung und Defibrillation leisten. Die Prüfung zum CFR ist für die Feuerwehrleute des FDNY obligatorisch, da CFR-Einheiten im Alltag als First Responder, bis genügend EMS-Einheiten am Ort sind, bei Großschadenslagen und mit Atemschutzgeräten auch bei Bränden in Hochhäusern oder Tunneln zum Einsatz kommen.
  • BLS-Einheiten (Basic Life Support) sind mit zwei EMT (vergleichbar deutschen Rettungssanitätern) besetzte Wagen, die Erste Hilfe, Defibrillation und eingeschränkte medizinische Versorgung leisten.
  • ALS-Einheiten (Advanced Life Support) sind mit zwei höher qualifizierten Paramedics (entsprechend deutschen Rettungsassistenten bzw. Notfallsanitätern) besetzte Wagen, die berechtigt sind, in genau umschriebenen Notfällen Medikamente einzusetzen.

Alle diese Einsatzarten und -fahrzeuge sind in einem sich überschneidenden örtlichen Zuständigkeitsbereich so verteilt, dass die jeweils nächste FDNY-Einheit in der Lage ist, auf lebensbedrohliche Situationen zu reagieren. Weitere Spezialisierungen erhielten nach dem 11. September 2001 besonderes Gewicht:

  • HazTac-Einheiten (Hazardous Material Tactical Units) sind ALS- und BLS-Ambulances mit für die Dekontamination und den Gefahrgut (CBRNE)-Einsatz ausgebildeten EMT.
  • Rescue Paramedic Ambulances sind ALS-Einheiten, die über die HazTac-Fertigkeit hinaus qualifiziert sind für das Arbeiten in der Gefahrenzone während der Rettung aus Höhen und Tiefen und bei verschütteten oder eingeklemmten Patienten. Sie wurden 2006 erstmals aufgestellt.[8]

Die EMS-Mitarbeiter des FDNY sind keine Feuerwehrleute, sondern zivile Angestellte, die Uniform tragen. Der New Yorker EMS wurde ursprünglich von der städtischen Health & Hospitals Corporation betrieben und war bis zu seiner Integration in das FDNY im Jahre 1996 selbständig. Diese Integration führte aufgrund von Unterschieden in der Besoldung und der Organisationskultur der beiden Dienste zu großem Unmut vor allem bei den Mitarbeitern des Rettungsdienstes. Dieser Unmut führte 2006 bereits zu Demonstrationen des Rettungsdienstpersonals, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Im Durchschnitt werden jeden Tag rund 4000 Einsätze im Rettungsdienst gefahren. Während der COVID-19-Pandemie in den Vereinigten Staaten wurde am 30. März 2020 ein historischer Höchstwert von 6527 Notrufen in 24 Stunden abgearbeitet. Am 6. April wurden 366 Herzstillstände verzeichnet, während für gewöhnlich rund 60 derartige Notfälle pro Tag auftreten.[9] Über eine Vertragslaufzeit von zunächst 30 Tagen kamen ab dem 29. März über das Nationale Ambulanzsystem der Federal Emergency Management Agency insgesamt 350 zusätzliche Rettungs- und Krankentransportwagen in New York zum Einsatz, von denen 207 dem FDNY zugewiesen und die übrigen für Verlegungsfahrten unter Koordination des New York City Emergency Management genutzt wurden.[6][7][9]

FahrzeugtypenBearbeiten

FeuerwehrBearbeiten

Die 218 Feuerwachen des FDNY sind in unterschiedlichen Zusammenstellungen mit Companies besetzt.

  • Engine Company: Diese stellen den häufigsten Einheitentyp des FDNY dar (insgesamt 198 Companies). Engines sind grob mit den deutschen Tanklöschfahrzeugen vergleichbar. Die zwei Hauptaufgabengebiete der Engine Companies sind die Brandbekämpfung und First-Responder-Einsätze. Engines sind überwiegend 1/4 besetzt (ein Offizier, vier Mann).[10]
Beim FDNY gibt es vier verschiedene Fahrzeugtypen, die im Oberbegriff alle als Ladder bezeichnet werden:
  1. 100-foot rearmount aerial: Drehleiter ohne Korb (ca. 30 m Leiterlänge)
  2. 100-foot tillered aerial: Drehleiter ohne Korb (ca. 30 m Leiterlänge), aufgebaut auf einem Sattelschlepper mit lenkbarer Hinterachse - diese sind wesentlich wendiger als die anderen Hubrettungsfahrzeuge des FDNY und kommen mit engen Straßen von Manhattan und Brooklyn besser zurecht
  3. 95-foot tower ladder: Teleskopmast mit Korb (ca. 28 m Mastlänge)
  4. 75-foot tower ladder: Teleskopmast mit Korb (ca. 22 m Mastlänge)
  • Squad Company: Die acht Squads der New Yorker Feuerwehr sind dem Special Operations Command unterstellt. Die Fahrzeuge sehen den Engines sehr ähnlich, haben jedoch einen kleineren Wassertank und führen weniger Schlauchmaterial mit. Stattdessen sind sie, ähnlich wie die Ladders, mit Material zur technischen Hilfeleistung beladen. Zu den Aufgaben der Squad Companies zählen neben der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung vor allem kleine und mittlere Gefahrguteinsätze. Dafür wird ein zweites Fahrzeug vorgehalten, das als Gerätewagen mit entsprechendem Sondermaterial beladen ist und nur im Bedarfsfall mit ausrückt. Die Squads sind universell einsetzbar und stellen bei größeren Einsätzen oftmals eine Art „Trumpfkarte“ für den Einsatzleiter dar. In der Regel rückt bei jeder bestätigten Feuermeldung (Gebäudebrand) eine Squad Company aus. Squads sind immer 1/5 besetzt.
  • Rescue Company: Wie auch die Squads unterstehen die fünf Rescue Companies (eine pro Borough) dem Special Operations Command. Ursprünglich wurden diese Einheiten dazu geschaffen, bei einem Brand vermisste Feuerwehrleute zu suchen und aus dem Gefahrenbereich zu retten. Im Laufe der Jahre entwickelten sich die Rescue Companies zu hoch spezialisierten Einheiten sowohl für technische Hilfeleistungen und Gefahrguteinsätze als auch die Höhen- und Wasserrettung. Die Rescues selbst werden scherzhaft als „toolboxes on wheels“ bezeichnet (engl.; etwa: „Werkzeugkästen auf Rädern“) und sind in etwa mit dem deutschen Rüstwagen vergleichbar, jedoch um einiges größer und von innen begehbar. Aufgrund ihres hohen Ausbildungsstandards gelten die Rescue Companies im FDNY als Elite und Posten dort sind sehr begehrt. Rescues sind immer 1/5 besetzt.
  • Hazardous Materials Company: Hazmat 1, eine Sondereinheit für größere Gefahrguteinsätze, untersteht ebenfalls dem Special Operations Command. Sie besitzt ein Haupt- und ein Zweitfahrzeug, die mit (sehr großen) deutschen Gerätewagen Gefahrgut vergleichbar sind. Hazmat 1 rückt aufgrund der Vorschriften und Vorgaben für den Gefahrguteinsatz in New York grundsätzlich mit einer Besatzung von 1/7 aus.

Außerdem erfüllen viele Companies sekundäre Spezialaufgaben. Beispielsweise sind einigen Companies besondere Unterstützungsaufgaben bei Gefahrguteinsätzen zugewiesen (Unterstützung der Hazmat Company, Nachschub von Chemikalienschutzanzügen oder Dekontamination), wozu die jeweilige Company ein zweites Fahrzeug besetzt, auf dem entsprechendes Material verladen ist. Weitere Sonderaufgaben beinhalten die Wald- und Flurbrandbekämpfung, Schaumeinsätze, Transport von Spezialausrüstung für den Einsatz in Hochhäusern und Wolkenkratzern, Löschwasserversorgung und im Winter das Auftauen von Hydranten.

RettungsdienstBearbeiten

Da in Manhattan die Stellplatz-Strategie statt Rettungswachen betrieben wird, stehen die Ambulancen oft an Kreuzungen, Plätzen oder in den Kliniken bereit und warten auf den nächsten Einsatz. Im Testbetrieb in der Bronx gibt es seit 2016 die Paramedic Response Units (PRU), die keine Patienten transportieren. Offiziere nutzen als Kommandowagen ihr Conditions Car.

Bei Großeinsätzen können mittels der Major Emergency Response Vehicles (MERV) und Medical Evacuation Transportation Units (METU), vergleichbar mit Großraum-Rettungs- und -Krankentransportwagen, an der Einsatzstelle zahlreiche Patienten behandelt und betreut werden. Die Mobile Respiratory Treatment Unit (MRTU) ermöglicht es, Rauchgasintoxikationen und andere Beeinträchtigungen der Lungenfunktion zu diagnostizieren und behandeln. Eine solche Untersuchung noch an der Einsatzstelle ist für Feuerwehrangehörige nach Atemschutzeinsätzen verpflichtend. Die Logistics Support Units (LSU) transportieren Material und ähneln in der Hinsicht einem deutschen Gerätewagen Sanität.

Special Operations CommandBearbeiten

 
Marine 1 der Marine Division – Feuerlöschboot Three-Forty-Three
 
Gerätewagen RAC 4 in Queens
 
Kommandowagen Hazmat-Battalion 2
 
Geräte-Lkw SOC Logistics

Dem Special Operations Command (SOC) („Abteilung für Spezialaufgaben“) sind diverse Sondereinheiten und -fahrzeuge des FDNY zugeordnet. Neben den Squads, Rescues und der Hazmat Company gehören hierzu:

  • Marine Companies sind die „Hafenfeuerwehr“ des FDNY. Drei dieser Einheiten (Marine 1, 6 und 9) sind ganzjährig im Dienst und besetzen drei große Feuerlöschboote sowie einige kleinere Boote. In der Sommerzeit werden zusätzlich drei weitere Marine Companies besetzt, welche nur mit kleinen und wendigen Booten ausgerüstet sind. Die schwimmenden Einheiten werden sind der Abteilung Marine Division unterstellt, die vom Marine Battalion geleitet wird.
  • Recuperation and Care Units (RAC) („Einheiten zur Erholung und Betreuung“) führen Getränke, Hygieneartikel und Material zur Errichtung einer Erholungs- und Dekontaminationszone für Feuerwehrleute mit. Zur Verbesserung der Gesundheitsvorsorge haben sie seit 2018 erweiterte Aufgaben bei der Umsetzung des Schwarz-Weiß-Prinzips an Einsatzstellen. Dazu erhielten sie mehr Personal und werden leichter zugänglich nahe am Einsatzgeschehen positioniert. Die neu geschaffene Funktion des Rehab Managers leitet ab dem Einsatzstichwort „Zweiter Alarm“ den Einsatzabschnitt Rehabilitation.
  • Tactical Support Units (TSU) („taktische Unterstützungseinheiten“) führen Stromerzeuger, Beleuchtungsmittel, Material für die erweiterte technische Hilfeleistung und für die Wasserrettung mit.
  • Führungseinheiten für besondere Lagen: In diese Kategorie fallen das Rescue Operations Battalion (etwa ein Zugführer für die Technische Hilfeleistung), das Hazmat Battalion (Zugführer für den Gefahrguteinsatz) und das Safety Battalion (Zugführer Sicherheitsassistenz und Arbeitsschutz). Sie werden im Alltag bei besonderen Lagen (z. B. Hazmat Battalion bei größerem Gefahrguteinsatz, Rescue Battalion bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen, Safety Battalion bei Gebäudebränden ab dem Einsatzstichwort „Zweiter Alarm“) bzw. auf Anforderung des Einsatzleiters am Ort alarmiert.
  • Command Tactical Unit (CTU): Die „Führungsdokumentationseinheit“ bedient Kameras und Drohnen zur Echtzeit-Einsatzstellendokumentation. Sie kann ihre Bilder an die Einsatzleitung, die Field Comm Unit und den Führungsstab im Lagezentrum (Fire Department Operations Center in Brooklyn[11]) übertragen. Diese Einheit entstand nach den Erfahrungen des 11. September 2001 und ist Teil der Sondereinheit für Robotik.

Auch der Einsatz von schwerem Räumgerät, von Großpumpen und die Logistik, wie sie in Deutschland Aufgaben des Technischen Hilfswerks sind, obliegt dem Special Operations Command. Zum Transport dieser nicht jeden Tag benötigten Geräte werden Lkw an SOC-Stützpunkten vorgehalten.

Weitere SondereinheitenBearbeiten

Zu den Sonderfahrzeugen, die nicht dem SOC unterstellt sind, gehören weitere ständig besetzte Einheiten:

  • Field Communications Unit (Field Comm) (Führungsunterstützungseinheit) wird bei größeren Einsätzen, z. B. Gebäudebränden, zur Koordination des Funkverkehrs mit der Leitstelle alarmiert. Geleitet wird sie vom Field Comm Battalion.
  • Mask Service Units (MSU) („Maskenwartungseinheiten“) – in etwa Gerätewagen-Atemschutz, zum Transport, nicht jedoch zum Wiederbefüllen von Atemluftflaschen.

Außerdem wird eine ganze Reihe von Fahrzeugen von den Engine Companies und Ladder Companies bei Bedarf zusätzlich besetzt. Hierzu gehören:

 
Collapse Rescue 1
  • Collapse Rescue Units sind mit Material, unter anderem Rüstholz, zur technischen Hilfeleistung bei Gebäudeeinstürzen, Bauunfällen etc. beladen.
  • High-Rise Units („Hochhaus-Einheiten“) sind Gerätewagen, die Sonderausrüstung für die Bekämpfung von Bränden in Hochhäusern und Tunneln transportieren.
  • Satellite Units sind eine Kombination aus Schlauchwagen und fahrbarem Monitor. Sie besitzen weder einen Wassertank noch eine Pumpe. Mit ihrem Vorrat an Schläuchen mit großem Durchmesser (fünf Zoll, also 12,7 cm) dienen die Satellite Units der Wasserförderung. Über einen speziellen Verteiler können sie mehrere Engines und Tower Ladders etwa ausgehend von einem Feuerlöschboot oder anderen leistungsfähigen Wasserquellen versorgen und mit ihrem eigenen Monitor große Mengen Löschmittel abgeben. Die Satellite Units entstanden im Zusammenhang mit dem „Super Pumper System“, das von 1965 bis 1982 in Dienst stand. Der Super Pumper war eine von einem Schiffsdieselmotor angetriebenen Großpumpe auf einem Sattelschlepper. Mit einer Förderleistung von rund 33.000 Litern pro Minute (8800 gpm) bei 24 bar Druck[12] war er ungefähr so leistungsfähig wie zehn damalige Engines. Er rückte immer zusammen mit dem Super Tender aus, der das Schlauchmaterial mitführte und den zugehörigen Monitor mit hohem Durchsatz verbaut hatte. Die ursprünglich drei Satellite Units waren beweglicher als die Sattelschlepper und verliehen dem System an Einsatzstellen, etwa bei Industriebränden, mehr Flexibilität; sie umgaben gleichsam den Super Pumper wie Satelliten. Das Super Pumper System wurde im Jahr 1984 vom Maxi Water System abgelöst. Seitdem rücken die sechs auf die ganze Stadt verteilten Satellite Units zusammen mit einer zugehörigen Engine Company mit für damalige Verhältnisse besonders leistungsfähiger Pumpe aus. Nach dem 11. September 2001 sind vergleichbare Pumpleistungen bei allen Engines zum Standard geworden, um im Katastrophenfall jederzeit aus offenen Gewässern fördern zu können.[13][14]
  • Der neue Super Pumper (wird voraussichtlich 2021 in Dienst gestellt) ist ein Schaumtanklöschfahrzeug mit einer Förderleistung von knapp 20.000 Litern pro Minute (5250 gpm), wie es bei Industriefeuerwehren eingesetzt wird. Mit dem System der 1960er Jahre hat er nur den Namen gemeinsam.[15]
  • Mobile Command Center (MCC), Brooklyn Mobile Operations Center (MOC) und Incident Management Team Planning Vehicle (IMV) sind unterschiedlich große mobilen Kommandozentralen und dienen zur Einsatzleitung bei länger währenden Einsätzen, Großschadenslagen und Großveranstaltungen, etwa dem New-York-City-Marathon oder Sitzungen der UN-Vollversammlung. Das Einsatzplanungsfahrzeug dient als Besprechungsraum für den Führungsabschnitt Planung und bringt Landkarten und Zugriffsmöglichkeiten auf Geoinformationssysteme mit.

GeschichteBearbeiten

ÜberblickBearbeiten

 
Fire Patrol-Wache #1 in Midtown
  • 1731 kaufte die Stadt New York die ersten Löschkarren
  • Von 1803 bis 1839 betrieb der Feuerversicherer „Fire Patrol“ eine der Vorläuferorganisationen in Manhattan
  • 1809 wurde das erste Feuerlöschboot in Dienst gestellt
  • 1861 erste Drehleiter für die Einheit (Company) „Lafayette Hook and Ladder 6“
  • 1898 wurden die Stadtteile Brooklyn, Queens und Staten Island Teil von New York
  • 1907 gab es das erste motorgetriebene Löschfahrzeug (Engine)
  • 1922 waren die letzten Pferdespritzen in Brooklyn im Einsatz
  • 1937 wurde der Funkverkehr eingeführt
  • 1975 Einführung des Paramedic Systems
  • 1976 erster Einsatzleitrechner
  • 1996 Fusion mit dem Rettungsdienst NYC EMS
  • 2001 der Einsatz am 11. September im World Trade Center bedeutete den größten Einschnitt der Geschichte
  • 2009 Hilfe für ein auf dem Hudson notgewassertes Flugzeug
  • 2012 Wirbelsturmeinsätze beim Hurrikan Sandy

Entwicklung der EinsatzzahlenBearbeiten

 
Eine Fire lane, Feuerwehrspur, in der 6th Avenue

1990 gab es (ohne die medizinischen Hilfeleistungen) 243.855 Einsätze (Incidents), davon waren über 147.000 böswillige Fehlalarme (Malicious False Alarms).

2018 wurden folgende Einsätze gefahren:[16]

  • 0027.053 Brände in Gebäuden
  • 0013.730 Brände im Freien
  • 0256.560 Notfälle ohne Brand
  • 0300.598 medizinische Rettungseinsätze
  • 0021.437 böswillige Fehlalarme
  • 1.862.159 Einsätze des Rettungsdienst

Im Jahre 2018 wurden von den insgesamt 40.783 Löscheinsätzen 1.797 (= 4,4 %) als „All Hands“-Einsätze („Jede Hand wird gebraucht“ = Einsatz von mindestens vier Einheiten) bzw. in noch höhere Alarmstufen klassifiziert.

Bis 2009 haben in 144 Einsatzjahren 1.137 Männer und Frauen der Feuerwehr im Dienst ihr Leben verloren.

Bedeutende historische EinsätzeBearbeiten

Im Jahr 1911 löste der Brand der Triangle Shirtwaist Factory in Manhattan eine Gesetzesnovelle zur Einführung von Brand- und Arbeitsschutzbestimmungen und gegen die Kinderarbeit aus.

Im Oktober 1966 starben beim Einsturz einer Kellerdecke zehn Feuerwehrleute. Es brannte der Lagerraum einer Kunsthandlung unter dem Drogeriemarkt „Wonder Drugs“ in der 23. Straße, Manhattan.[17]

Im Februar 1975 kam es im East Village zu einem ausgedehnten Brand PVC-ummantelter Kabelstränge in einer zentralen Telefonvermittlungsstelle von New York Telephone, der örtlichen Tochterfirma von AT&T. Jahrzehnte später wurden erhöhte Krebsraten bei den eingesetzten Feuerwehrleuten als Berufskrankheit anerkannt.[18]

Im August 1978 stürzte die Dachkonstruktion eines Waldbaum's-Supermarkts in Brooklyn in der Frühphase der Brandbekämpfung ein. Sechs Feuerwehrleute starben. Das Gefahrenpotenzial stützenfreien Dachtragwerks erfuhr danach mehr Aufmerksamkeit.[19]

Das FDNY am 11. September 2001Bearbeiten

 
Nach den Einstürzen des WTC war die Umgebung von schadstoffbelastetem Staub bedeckt
 
Löschangriff inmitten von Trümmern und zerstörten Fahrzeugen

Die Feuerwehr verlor 343 Angestellte bei den Terroranschlägen am 11. September 2001. Die meisten davon starben in und an den Türmen des World Trade Center (WTC) bei deren Einsturz. In den Folgejahren starben nach Angaben der Feuerwehrgewerkschaft über 170 Angestellte an Krankheiten, die durch die Folgen der Anschläge hervorgerufen wurden. Rund einer von acht dort eingesetzten Feuerwehrleuten erkrankten an Krebs.[20]

Einsatzziele und EinsatzbedingungenBearbeiten

 
Feuerwehrmann fordert im Zuge der Bergungsarbeiten zehn weitere Kräfte an (15. September)

Die Feuerwehr wollte nach der Explosion von Flug AA 11 den Nordturm evakuieren, die dort tätigen Angestellten retten und evtl. den Brand löschen. Relativ bald wurde das Ziel auf die Rettung und Evakuierung der Beschäftigten zurückgenommen, denn Fahrstühle zum Transport von Löschmannschaften in die Umsteige-Stockwerke und höher standen nicht zur Verfügung.

Mit Teileinstürzen der Gebäude wurde spätestens ab den Folgen der Explosion von Flug UA 175 im Südturm gerechnet. Es wurden weitere Hilfskräfte und Transportmittel für Verletzte alarmiert und herangeführt. Der Räumungsbefehl an die Feuerwehreinheiten im Nordturm führte nur zum Teil zum Abbruch der dortigen Rettungsarbeiten.

Nach dem Einsturz der beiden Türme hieß das Einsatzziel: Rettung der Verschütteten, später auch Bergung der Toten, auch der dort vermissten Kollegen. Durch den Einsturz waren weitere Gebäude im Umkreis von 500 Metern zum Teil massiv gefährdet. Die Befehlsinfrastruktur des FDNY war direkt danach zum großen Teil zerstört und musste neu aufgebaut werden.

In der weiteren Folge mussten unter anderem die Einsatzrichtlinien überprüft und zum Teil verändert werden. Der gemeinsame Bericht der Feuerwehrführung und der Beratungsfirma McKinsey & Co war dazu eine Grundlage. Nicht alle dort erhobenen Forderungen wurden umgesetzt (Stand August 2006).[21][22]

Weltweite SolidaritätBearbeiten

Trauer, Solidarität und Hilfe kamen aus allen Teilen der Welt.[23] Auch eine 250 Mann starke deutsche Feuerwehr-Delegation übermittelte am 18. November 2001 in New York beim weltgrößten Trauermarsch ihre Betroffenheit zum Tod der vielen Helfer. Bei der anschließenden Trauerfeier im Madison Square Garden sprachen US-Präsident George W. Bush, Bürgermeister Rudolph Giuliani und New Yorks Feuerwehrchef Thomas Von Essen. In New York wurden die Spenden der Aktion „Hilfe für Helfer“ übergeben, mit denen die Angehörigen der ums Leben gekommenen Retter unterstützt werden sollen. Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Gerald Schäuble, überbrachte persönlich die Anteilnahme der deutschen Feuerwehren mit einem Scheck über eine Dreiviertelmillion Deutsche Mark, die von Feuerwehren, Privatleuten, Unternehmen und durch Benefizveranstaltungen aufgebracht wurden.[24]

DenkmälerBearbeiten

Am 10. Juni 2006 wurde an der Außenwand der Feuerwache Liberty Street, dem „10 House“, in dem die Engine Company 10 und Ladder Company 10 gegenüber dem World-Trade-Center-Gelände stationiert sind, ein Denkmal des FDNY eingeweiht.[25] Auf ihm stehen die Namen aller 343 Toten der Feuerwehr.

Fast alle Feuerwachen in Manhattan verloren am 11. September Männer. Am schwersten war die Wache von Engine 54, Ladder 4, Battalion 9 in der 48th Street and Eighth Avenue betroffen. Sie verlor 15 Mann. Auch heute ist sie wieder Spezialeinheit bei Hochhausbränden und gilt als die Feuerwache mit der höchsten Einsatzdichte in NYC.

Alarmierungssystem und EinsatzablaufBearbeiten

Die Berufsfeuerwehr ist in New York City für alle Brandbekämpfungs-, technischen Hilfeleistungs- und Gefahrguteinsätze zuständig. Außerdem wird der Rettungsdienst vom FDNY koordiniert und zu einem Großteil auch selbst gefahren. Das Notrufsystem in New York ist dem deutschen Alarmierungssystem sehr ähnlich. Notrufe können die Feuerwehr auf verschiedenen Wegen erreichen.

TelefonalarmBearbeiten

Die häufigste Art ist ein Alarm über das öffentliche Telefonnetz. Wählt man in New York den Notruf (einheitliche Telefonnummer 911), erreicht man jedoch nicht direkt das FDNY, sondern eine allgemeine städtische Notrufzentrale, welche von der New Yorker Polizei besetzt ist („city-wide 911 answering point“).

Nach einer 2009 umgesetzten Zentralisierung bearbeiteten die dortigen Calltaker (sogenannte „Unified Call Takers“) alle Notrufe und gaben die Daten über ein zentrales Informationssystem („Starfire“) an die zuständigen Behörden weiter (Polizei, Hafenbehörde oder eben das FDNY). Tatsächlich mit der Borough-Leitstelle verbunden wurde ein Anrufer dabei nur in Ausnahmefällen (z. B. bei eingeschlossener Person, die um Anweisungen bittet). Direkte Notrufe an die Borough-Leitstellen waren nach wie vor möglich, wenn man deren Telefonnummer kannte.

Seit 2019 werden die Notrufe von der Zentrale wieder direkt an die Borough-Leitstellen durchgestellt. So können bei der Alarmierung genauere Informationen an die Einheiten übermittelt werden. Eine Auswertung der Statistik zeigte, dass sich neben der erhöhten Informationsqualität die Reaktionszeit verkürzte oder höchstens gleich geblieben ist, sich jedenfalls nicht verschlechtert hat.[26]

Handelt es sich um einen medizinischen Notfall, werden die Daten an die Rettungsleitstelle („Emergency Medical Service Communication Center“) weitergeleitet. Auch hier wurde im Jahr 2020 darauf hingearbeitet, Anrufende wieder direkt mit der Rettungsleitstelle zu verbinden.[26]

BrandmeldealarmBearbeiten

 
Gusseiserne Säule mit Sprechstelle des Emergency Reporting System, oben eingeprägt die Boxnummer 7981: Queens, Broadway Ecke 78. Straße ()[27]
 
Telegrafischer Brandmelder, unten eingestanzt die Boxnummer 9716: Queens, Union Turnpike Ecke 184. Straße ()[27]

Die zweithäufigste Methode sind Brandmelder und Brandmeldeanlagen.

Manuelle BrandmelderBearbeiten

Hierunter fallen Rufsäulen des „Box Alarm Readout System“ (BARS) mit rein elektro-mechanischer Funktionsweise sowie des „Emergency Reporting System“ (ERS), bei dem man direkt der zuständigen Borough-Leitstelle sprechen kann. Im Jahr 2013 wurden 2,6 Prozent aller Notrufe auf diesem Weg getätigt.[28] Die Rufsäulen-Systeme sind unabhängig von anderen Kommunikationsnetzen nutzbar, ermöglichen die exakte Positionsbestimmung und bleiben damit ein wertvoller Alarmierungsweg, wenn telefonische Notrufe ungenaue Ortsangaben beinhalten oder eine Sprachbarriere überwinden müssen.

Die ersten elektromechanischen Rufsäulen wurden 1870 aufgestellt.[28] Sie waren bis zur Einführung des Sprechfunks neben drahtgebundenen Telefonen der Hauptverständigungsweg mit der Einsatzstelle: Mit einem Schlüssel konnten Feuerwehrleute die Rufsäule aufklappen und telegrafische Nachrichten über den Einsatzablauf, etwa die Nachforderung weiterer Kräfte, an die Zentrale senden. Im Zeitalter der Mobiltelefonie hat sich der Wartungszustand der 15.000 Melder verschlechtert, in manchen Stadtvierteln sind die Systeme seit den Hurrikanen Irene und Sandy[28] sowie anderen Vorkommnissen langfristig außer Betrieb.

Aufgrund der schlechten Nachverfolgbarkeit der Benutzer können Falschalarme häufig auftreten. Im Jahr 2013 wurde eine Falschalarmrate von 88 Prozent genannt.[28] Bei erhöhtem Einsatzaufkommen, zu bestimmten Tageszeiten in bestimmten Stadtteilen oder an für Fehlalarme bekannten Säulen, an denen kein Sprechkontakt hergestellt werden kann, werden Auslösungen unter Umständen ignoriert bzw. der zuständige Battalion Chief kann nach eigenem Ermessen ausrücken („discretionary response box“).[29]

Automatische BrandmelderBearbeiten

In der Baugesetzgebung New York Citys sind verschiedene Kategorien automatischer Brandmeldeanlagen definiert, beispielsweise ein „Class 3 Alarm“ für eine Alarmauslösung, die über eine externe Zentrale an die Feuerwehr gemeldet wird. Für Hochhäuser sind beispielsweise „Class E/B“ oder „Class J/R“-Alarme definiert; ein automatischer Kategorie-J-Alarm bei Wohnhochhäusern ruft nachts mehr Einheiten auf den Plan als tagsüber.[29][30]:23[31]

Weitere AlarmierungsartenBearbeiten

Eine weitere Möglichkeit ist der so genannte „verbal alarm“, bei welchem ein Notfall mündlich direkt an eine Feuerwache oder an eine im Einsatz befindliche Einheit gemeldet wird, die dann die Leitstelle verständigt.

Über die Vernetzung der Rechnersysteme von Rettungsdienst und Polizei können diese Dienste Feuerwehreinheiten als „EMS alarm“ direkt zu Einsätzen als Certified First Responder und zur Unterstützung im Rettungsdienst alarmieren.[29]

BoxnummerBearbeiten

Jede Adresse in New York City ist einer so genannten Boxnummer (box number) zugeordnet. Diese vierstelligen Nummern sind „Überbleibsel“ aus der Zeit, in der die elektro-mechanischen Rufsäulen („Boxes“) noch den Haupt-Alarmierungsweg der Feuerwehr darstellten. Manhattan und Bronx teilen sich einen Satz an Boxnummern, während die anderen drei Boroughs jeweils eigene haben, d. h. Box 1234 kann in Manhattan, Brooklyn, Queens oder Staten Island liegen, daher wird immer der Borough mit angegeben (z. B. „Brooklyn Box 1234“ – dies wäre die Kreuzung Carlton Avenue und Bergen Street[27]). Die Boxnummern sind beim FDNY immer noch in Gebrauch, da sie die Kommunikation im Sprechfunkverkehr vereinfachen. Um eine Einsatzstelle in einem Borough klar einordnen zu können, reicht diese vierstellige Zahl aus und es muss nicht immer die komplette Adresse verwendet werden. Die exakte Adresse wird lediglich zu Beginn eines Einsatzes über Sprechfunk durchgegeben und an die MDTs der eingesetzten Fahrzeuge übermittelt.

KommunikationszentralenBearbeiten

 
Die Funksendeanlage der ehemaligen Borough-Leitstelle für Queens in Woodhaven

Jeder der fünf Boroughs hat historisch bedingt eine eigene Leitstelle. Bis Anfang der 2010er Jahre waren diese „Fire Department Communications Offices“ direkt in ihrem jeweiligen Borough angesiedelt und mit eigener Technik etc. ausgestattet, meist in einem etwas abgeschieden an Parks und Freiflächen stehenden Gebäude mit guter Funkabdeckung.

In den 2010er Jahren zogen diese Leitstellen in zwei Public Safety Answering Centers (PSAC, entspricht deutschen integrierten Großleitstellen) um, blieben dabei aber organisatorisch eigenständig. Das Gebäude für PSAC 1 steht in der Innenstadt von Brooklyn am Feuerwehrhauptquartier MetroTech Center, das für PSAC 2 in der Bronx. Beide PSACs sind redundant angelegt, so dass sich die Zuteilung der Boroughs ändern kann. Mit Stand 2018 saßen Brooklyn und Staten Island im PSAC 1, Manhattan, die Bronx und Queens im PSAC 2.[32]

DispositionBearbeiten

Jede der New Yorker Borough-Leitstellen ist wie eine reguläre Company mit festem Personal ausgestattet und in jeder Schicht gleichzeitig mit verschiedenen Disponenten besetzt. Je nach Tageszeit und erwartetem Einsatzaufkommen sind unterschiedlich viele Disponenten eingeteilt und weitere in Rufbereitschaft. Auszubildende und Springer werden aus dem übergeordneten Organisationsbereich Dispatch Operations zugewiesen.

  • Alarm Receipt Dispatchers (ARD): Die Notrufabfrage-Disponenten bearbeiten sämtliche mündlich eingehenden Notrufe (öffentliches Telefon, Rufsäule, Telefon einer Feuerwache etc.), geben die Daten in ein zentrales Informationssystem („Starfire“) ein und leiten diese an den Decision Dispatcher weiter.
  • Decision Dispatchers (DD): Die Entscheidungs-Disponenten bearbeiten alle Notrufe. Die Daten, die von den ARDs, automatischen Brandmeldeanlagen und den BARS-Notrufsäulen in das Starfire-System eingegeben wurden, werden von Computern „aufbereitet“ (Ort des Notfalls, Art des Notfalls und zur Alarmierung vorgeschlagene Einheiten) und von den DDs gesichtet. Anschließend werden die erforderlichen Einheiten durch den Decision Dispatcher alarmiert. Dies geschieht zunächst nur elektronisch, d. h. den alarmierten Wachen wird ein Alarmfax geschickt. Einsatzbereite Einheiten, die sich gerade nicht auf der Wache befinden, erhalten eine Nachricht auf ihr Mobile Data Terminal. Der gesamte Vorgang von Eingang des Notrufes bis zur Weitergabe an die Wache, bzw. die jeweilige Einheit braucht durchschnittlich 25 bis 30 Sekunden. Zusätzlich muss der DD dafür sorgen, dass eine flächendeckende Versorgung mit Einsatzmitteln im Borough gewährleistet ist. Dazu ist es oftmals nötig, Companies temporär in andere Wachen zu verlegen (sog. relocations).
  • Voice Alarm Dispatcher (VAD): Diese Disponenten übernehmen die Alarmierung der einzelnen Wachen im Falle eines Ausfalls des Alarmfax-Systems. Des Weiteren sind sie für allgemeine Durchsagen an die Wachen im Borough zuständig (z. B. größere Brände, Unwetterwarnungen, allgemeine Tagesanweisungen etc.). Außerdem fällt die Kommunikation mit anderen Behörden (Polizei, Hafenbehörde, Wohnungsbehörde, Verkehrsbehörde etc.) in ihren Aufgabenbereich.
  • Radio-Out Dispatcher und Radio-In Dispatcher: Der Radio-Out Dispatcher ist für die Sprechfunk-Kommunikation mit den einzelnen Einheiten zuständig, während der Radio-In Dispatcher Informationen aus den eingehenden Funksprüchen in das Computersystem eingibt und zudem die einzelnen Einsätze archiviert.
  • Tour Supervisors: Die Schichtleiter sind für die allgemeine Koordination in den einzelnen Leitstellen zuständig. Zusätzlich zu den fünf Tour Supervisors ist außerdem immer mindestens ein Borough Supervisor in einer der fünf Borough-Leitstellen von sechs Uhr morgens bis Mitternacht im Dienst.

Mobile Data TerminalsBearbeiten

Jedes Fahrzeug des FDNY verfügt über ein Mobile Data Terminal (MDT) (mobiles Datenterminal). Sobald eine Einheit alarmiert wird, erhält sie alle wichtigen Informationen (Ort und Art des Einsatzes, andere alarmierte Einheiten, Besonderheiten am Einsatzort etc.) auf ihr MDT. Außerdem kann eine Einheit ähnlich wie beim deutschen Funkmeldesystem über das MDT Statusmeldungen an die Leitstelle übermitteln (z. B. „Einsatz übernommen“, „Ankunft an der Einsatzstelle“, „Einsatzbereit“ etc.). All dies führt zu einer – aufgrund des hohen Einsatzaufkommens in New York auch dringend notwendigen – Entlastung des Sprechfunkverkehrs. Viele Klein- und Bagatelleinsätze werden beispielsweise fast völlig ohne Sprechfunk-Kommunikation abgearbeitet. Wichtige Informationen (v. a. aus dem CIDS) können außerdem direkt im Fahrzeug ausgedruckt werden.

Critical Information Dispatch System (Einsatz-Wissensdatenbank)Bearbeiten

 
Vorrichtungen zur Löschwasser­einspeisung am Rockefeller Center

Das Critical Information Dispatch System (kurz CIDS) stellt für den Einsatzort wichtige Informationen bereit. Dies sind alle bekannten Informationen, die zum Beispiel für die Brandbekämpfung von Bedeutung sein könnten und grundsätzlich während der Baugenehmigungsverfahren sowie bei Brandschutzinspektionen gesammelt werden. Das sind unter anderem:

  • genaue Lage, Art der Bebauung (Wohnhaus, Büro, Lagerhalle etc.)
  • Informationen über die im Gebäude installierten Schläuche und (Wasser-)Anschlüsse
  • Anzahl der Stockwerke und Wohnungen pro Etage
  • Mögliche Risiken am Einsatzort, Typ und Zustand der Steigleitungen.

Der Dispatcher ruft diese Informationen aus der Einsatzdatenbank auf und übermittelt sie an die MDTs der Fahrzeuge während diese sich auf dem Weg zur Einsatzstelle befinden. Außerdem werden diese Informationen bei einem Brandereignis immer, anderenfalls auf Anforderung auch noch über den Sprechfunk vom Dispatcher vorgelesen.

AlarmstufenBearbeiten

Wie bei jeder Feuerwehr werden zu verschiedenen Einsatzszenarien unterschiedlich viele verschiedene Einheiten alarmiert. Dies reicht von einer Engine Company bei Mülleimerbränden bis hin zum 5th Alarm, zu dem insgesamt über fünfzig Fahrzeuge ausrücken. Nachfolgend ein „Beispielbrand“, wie er vom FDNY selbst dargestellt wird:[33]

 
Brand in Lower Manhattan (2017)
  • 1st Alarm: Wenn ein Gebäudebrand gemeldet wird, rücken im Normalfall zunächst drei Engines, zwei Ladders und ein Battalion Chief aus.
  • 10-75: Sobald die zuerst eintreffende Einheit ein größeres Schadfeuer vorfindet, meldet sie „10-75“, woraufhin eine vierte Engine, eine Squad Company, eine Rescue Company, eine zusätzliche Ladder sowie eine RAC-Unit, ein weiterer Battalion Chief (bezeichnet als „All-Hands Chief“) und ein Division Chief ausrücken. Die zusätzliche Ladder Company fungiert als der so genannte FAST-Truck („Firefighter Assist and Search Team“ – etwa „Team zur Unterstützung und Suche von Feuerwehrleuten“) und ist ausschließlich dazu da, als Sicherheitsstaffel für den Fall eines Atemschutzunfalls bereitzustehen.
  • „All Hands working“ ist keine Alarmstufe, sondern eine Lagemeldung. Sie stammt aus dem Telegrafenzeitalter und teilt der Leitstelle und mithörenden Einheiten mit, dass „alle Mann im Einsatz“ sind und sich die Situation noch verschlechtern kann. Nach Erhalt dieser Meldung wird sichergestellt, dass alle nötigen Fahrzeuge, die bei der Erstalarmierung z. B. aufgrund von Paralleleinsätzen nicht verfügbar waren, nachalarmiert werden.[34]
  • 2nd Alarm und größer: Wenn die vorhandenen Kräfte nun immer noch nicht ausreichen, kann der Einsatzleiter die Alarmstufe erhöhen lassen. Bei jedem weiteren Alarm werden grundsätzlich vier Engines und zwei Ladders alarmiert. Außerdem kommen weitere Battalion Chiefs und verschiedene Spezialeinheiten zum Einsatz (z. B. beim 2nd Alarm: Satellite, Field Communications Unit, Tactical Support Unit, Safety Battalion, Rescue Operations Battalion, Command Tactical Unit und zwei weitere Battalion Chiefs).
  • Special Call: Wenn der Einsatzleiter weitere Kräfte benötigt, jedoch nicht den vollen nächsten Alarm auslösen will, kann er auch einzelne Einheiten bei der Leitstelle nachfordern. Maßstab ist dabei immer die Anzahl der Engines; sobald in Summe vier oder mehr Engines special called werden sollen, ist stattdessen doch der nächste volle Alarm auszulösen; Ladders hingegen können unbegrenzt einzeln nachgefordert werden.

Zusätzlich zu den normalen Alarmstufen gibt es noch einige Sonderalarmstufen für spezielle Lagen:

  • 10-76 / 10-77: Diese speziell auf Brände in Hochhäusern zugeschnittenen Alarmstufen sind dem 10-75 sehr ähnlich und stehen auch auf der gleichen Stufe (d. h. danach folgen die Rückmeldung „All hands“ oder der 2nd Alarm). Sie werden bei Bränden in Gebäuden mit einer Höhe von sieben oder mehr Stockwerken ausgelöst. Dabei wird bei reinen Wohnhäusern ein 10-77 gegeben, während ein 10-76 bei kommerziell oder gemischt genutzten Gebäuden verwendet wird. Bei einem 10-76 fahren sechs Engines, fünf Ladders, fünf Battalion Chiefs, ein Division Chief, eine Rescue Company, eine Squad Company, die Field Communications Unit, eine High-Rise Unit, die Mask Service Unit, eine Tactical Support Unit, Safety Battalion, Rescue Operations Battalion, eine RAC-Unit und ein Pressesprecher die Einsatzstelle an. Bei einem 10-77 ist der Kräfteansatz etwas kleiner, da bei Wohngebäuden die brandschutztechnischen Einrichtungen besser sind und ein Feuer somit im Normalfall zunächst auf einen kleineren Raum begrenzt bleibt.
  • 10-60: Der 10-60 ist ein erweiterter 2nd Alarm und wird bei Großschadenslagen ausgelöst. Zusätzlich zu den normalen Einheiten des 2nd Alarm werden beim 10-60 weitere Sondereinheiten alarmiert (z. B. Collapse Rescue Unit, Mobile Command Center, eine zusätzliche Squad Company, zusätzliche Ladder Companies etc.).
  • 10-86 / 10-87: Diese Alarmstichworte werden bei Schaumeinsätzen verwendet. Es fahren mehrere Engine Companies mit zusätzlichen Schaumfahrzeugen (Foam Carriers) und einem Satellite, sowie zwei zusätzliche Battalion Chiefs zur Einsatzstelle.

Ten-CodesBearbeiten

Als weiteres Mittel zur Entlastung des Sprechfunkverkehrs dienen die so genannten Ten-Codes. Dieser Name rührt daher, dass dem eigentlichen Code immer die an sich bedeutungslose Silbe Ten, also die Zahl „Zehn“ vorangestellt wird. In der Frühphase des Sprechfunks ab den 1930er Jahren war es aus technischen Gründen von Vorteil, mit diesem Kunstgriff den Sekundenbruchteil ab dem Drücken des Sendeknopfes bis zum vollständigen Hochlaufen des Umformers, der die Senderöhre ansteuerte, zu überbrücken. Auf diese Weise wurde die eigentliche Information, die erst mit der zweiten Silbe begann, mit größerer Wahrscheinlichkeit vollständig übertragen. Ten-Codes dienen unter anderem der Statusmeldung, der Beschreibung von Einsatzlagen und der Nachforderung von Einheiten.

Beispiele für Ten-Codes:[35]

  • 10-04: "verstanden"
  • 10-05: "wiederholen"
  • 10-08: "einsatzbereit"
  • 10-18: "alle Einheiten außer einer Engine Company und einer Ladder Company können den Einsatz abbrechen"
  • 10-26: "angebranntes Essen"
  • 10-36: "Verkehrsunfall"
  • 10-41: "Verdacht auf Brandstiftung"
  • 10-60: "Großschadenslage"
  • 10-66: "Feuerwehrangehöriger vermisst - weitere Kräfte erforderlich"
  • 10-75: "bestätigtes größeres Schadfeuer"
  • 10-80: "Gefahrguteinsatz"
  • 10-84: "an der Einsatzstelle angekommen"
  • 10-92: "böswilliger Falschalarm"

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • James S. Griffiths: Fire Department of New York - an Operational Reference. Eighth Edition: July, 2009. Umfassendes Nachschlagewerk über die Organisation, Ausrüstung und Vorgehensweisen des FDNY (englisch)
  • Michael Boucher, Gary Urbanowicz, Frederick Melahn Jr.: The Last Alarm. Geschichte der Todesfälle in der Feuerwehr seit 1799 bis 28. August 2006 Es werden 1.303 Namen erläutert. (englisch)
  • Rudolph W. Giuliani: Brotherhood. Bildband. Verlag Main Street Press, USA. 2004. 240 Seiten, ISBN 0-916103-94-3. Mit Vorworten von Fire Commissioner Von Essen, Frank McCourt. (englisch)
  • David Halberstam: Firehouse. Verlag Hyperion Books, USA. 2002. 201 Seiten, ISBN 1-4013-0005-7. (englisch)
  • Richard Picciotto (mit Daniel Paisner): Unter Einsatz meines Lebens, Malik / Piper, München 2002, ISBN 3-89029-232-1 (Originaltitel: Last Man Down: A Firefighter's Story of Survival and Escape from the World Trade Center. Verlag Berkley Publishing Group. 2002, ISBN 0-425-18677-6. 272 Seiten.)
  • George Pickett, Hugh Downs, John T. Colby Jr.: The Brave: A Story of New York City's Firefighters. Brick Tower Press, USA, 2002, ISBN 1-883283-37-X (engl., über die 1970er Jahre)
  • Chris Ganci: Chief: The Life Of Peter J. Ganci, A New York City Firefighter. Orchard Publisher, USA. 2003. 40 Seiten, ISBN 978-0-439-44386-9 (englisch)

WeblinksBearbeiten

Commons: New York City Fire Department – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Zum Gedenken:

Weitere Seiten:

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Marc Pitzke: Katastrophenschutz in New York: Warten auf die Apokalypse. In: Spiegel Online vom 24. Januar 2007
  2. Thomas Tracy: Meet the new boss: Thomas Richardson named FDNY’s new chief of department. In: New York Daily News. 23. Juni 2021, abgerufen am 24. Juni 2021 (englisch).
  3. Staff Chiefs. In: NYCfire.net. 7. April 2021, abgerufen am 7. Mai 2021 (englisch).
  4. Fire Commissioner Daniel A. Nigro Appoints Lillian Bonsignore Chief of EMS. 6. Mai 2019, abgerufen am 4. Oktober 2019 (englisch).
  5. Tour Commander. (Nicht mehr online verfügbar.) In: NYCFire.net. Archiviert vom Original am 15. August 2020; abgerufen am 15. August 2020 (englisch).
  6. a b COVID-19. (Nicht mehr online verfügbar.) In: NYCFire.net. Archiviert vom Original am 15. August 2020; abgerufen am 15. August 2020 (englisch).
  7. a b AMR ambulances deployed to NYC. (Nicht mehr online verfügbar.) In: NYCFire.net. Archiviert vom Original am 15. August 2020; abgerufen am 15. August 2020 (englisch).
  8. FDNY Deploys 'Rescue Trained Paramedics'. In: JEMS. 14. Mai 2008, abgerufen am 9. Mai 2021 (englisch).
  9. a b On the Frontlines of the COVID-19 Pandemic with Paramedic Kimberley Laychock. In: FDNY Pro Podcast. 22. Mai 2020, abgerufen am 15. August 2020 (amerikanisches Englisch).
  10. http://newyork.cbslocal.com/2011/02/20/union-brooklyn-death-injuries-directly-attributable-to-bloomberg-fdny-staffing-cuts/
  11. FDNY Operations Center - Brooklyn, New York. In: McCann Systems. 29. Juni 2010, abgerufen am 24. Juni 2021 (englisch).
  12. Pump Testing New Super Pumper. In: NYCfire.net. 5. Dezember 2020, abgerufen am 15. März 2021 (englisch).
  13. Tom Shand, Mike Wilbur: From the Super Pumper to Today. In: Firehouse Magazine. 1. November 2016, abgerufen am 16. Oktober 2020 (englisch).
  14. Nils Sander: Superlative: die 20 größten und stärksten Feuerwehrfahrzeuge der Welt. Abschnitt „Stark gepumpt“. In: Feuerwehrmagazin. Ebner Media Group, 4. März 2021, abgerufen am 7. Mai 2021.
  15. New FDNY Super Pumper 1. In: Fire Apparatus Magazine. 18. Juni 2021, abgerufen am 24. Juni 2021 (englisch).
  16. Citywide Performance Indicators. (PDF) In: Fire Department, City of New York. Abgerufen am 6. Februar 2019 (englisch).
  17. 23rd Street Fire. In: New York History Geschichte. 24. November 2010, abgerufen am 3. April 2020.
  18. Reports Look at Cancer Link to 1975 NY Telephone Company Fire. In: Fire Engineering Magazine. The Clarion Fire & Rescue Group, 28. Februar 2020, abgerufen am 14. Mai 2021 (englisch).
  19. John Jonas: Waldbaum’s: 40 Years Later. In: Firehouse.com. 1. August 2018, abgerufen am 3. April 2020 (englisch).
  20. Roland Hughes: Obituary: The 9/11 rescuers who died a day apart (en-GB). In: BBC News, 25. März 2018. Abgerufen am 12. September 2018. 
  21. McKinsey and Co., Report über die Einsatzführung am 11. Sept. 2001 (Memento vom 8. Juni 2014 im Internet Archive) (PDF-Dateien von 2002, amerikan.)
  22. McKinsey Company Report. In: nyc.gov. City of New York, abgerufen am 23. April 2020 (englisch).
  23. Franz-Josef Sehr: Nassauische Feuerwehren trauern um New Yorker Kameraden. Wiesbadener Tagblatt, 14. September 2001, ZDB-ID 1128578-3.
  24. Spendenübergabe bei weltgrößtem Trauermarsch. In: brandschutz – Deutsche Feuerwehrzeitung 1/2002. W. Kohlhammer, 2002, ISSN 0006-9094, ZDB-ID 240087-X, S. 2–5.
  25. A Hands-On Tribute to the Pain and Valor of 9/11 in: The New York Times vom 11. Juni 2006. Zu deutsch: Eine Erinnerung an die Schmerzen des 11. September 2001 zum Berühren
  26. a b S5, E59 The COVID-19 Crisis and the Importance of Forward Planning with FDNY First Deputy Commissioner Laura Kavanagh – FDNY Pro. In: FDNY Pro Podcast. 30. Oktober 2020, abgerufen am 22. März 2021 (englisch).
  27. a b c Frank Raffa: Mobile Box Lookup. In: FDNewYork.com. Abgerufen am 7. Mai 2021 (englisch).
  28. a b c d Phillipe Martin Chatelain: Red Fire Alarm Boxes in NYC, Do They Even Work? In: Untapped Cities. 16. Oktober 2013, abgerufen am 14. Mai 2021 (englisch).
  29. a b c Frank Raffa: FDNY Radio Terminology. In: FDNewYork.com. Abgerufen am 7. Mai 2021.
  30. STUDY MATERIAL … OPERATOR OF CENTRAL STATION SIGNALING SYSTEMS. (PDF; 1,1 MB) In: nyc.gov. New York City Fire Department, August 2013, abgerufen am 7. Mai 2021 (englisch).
  31. FDNY Response Guidelines. In: nycfire.net Forum. 16. April 2019, abgerufen am 7. Mai 2021 (englisch).
  32. FDNY dispatch Offices. In: NYCFire.net. 11. Juni 2018, abgerufen am 22. März 2021 (englisch).
  33. Frank Raffa: FDNY Dispatch Policy. In: FDNewYork.com. Abgerufen am 7. Mai 2021.
  34. Real meaning of ALL HANDS. In: NYCfire.net. 15. Januar 2021, abgerufen am 24. Juni 2021 (englisch).
  35. Frank Raffa: FDNY 10 Codes. In: FDNewYork.com. 13. Juli 2020, abgerufen am 7. Mai 2021.