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Bergung (Technische Hilfe)

Befreiung von Lebewesen (Mensch und Tier) aus einer nicht lebensbedrohlichen Lage, die jedoch ihre Bewegungsfreiheit einschränkt

Die Bergung bezeichnet in Deutschland laut Wörterbuch der Ständigen Konferenz für Katastrophenvorsorge und Katastrophenschutz (SKK) eine Befreiung von Lebewesen (Mensch und Tier) aus einer nicht lebensbedrohlichen Lage, die jedoch ihre Bewegungsfreiheit einschränkt.

Definiert wird der Begriff dabei im Wörterbuch der SKK.[1]

Definition der Feuerwehr und des RettungsdienstesBearbeiten

Unabhängig davon und von anderen umgangssprachlich uneinheitlich angewandten Begriffsdefinitionen existiert im Sprachgebrauch der Feuerwehr und des Rettungsdienstes eine andere Definition.

Definiert wird in Deutschland der Begriff – wie auch das Retten – in der DIN 14011 Begriffe aus dem Feuerwehrwesen. Hier wird Bergen als die Befreiung und Sicherstellung von toten bzw. leblosen Personen oder Tieren oder von gefährdeten Sachwerten (Kunstwerke, Gasflaschen etc.) aus dem Gefahrenbereich umschrieben.[2][3]

Da die Feuerwehr in Deutschland aber auch ständiges Mitglied des SKK war, ist auch die erste Definition bei der Feuerwehr verwendbar.

In der Schweiz wird der Begriff als „Bergung von leblosen Menschen und Tieren aus der Gefahrenzone“ definiert.[4]

Auch in Österreich wird bei der Feuerwehr der Begriff des Bergens nur für Sachgüter und tote Personen und Tiere angewendet.[5]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wörterbuch für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe der Ständigen Konferenz für Katastrophenvorsorge und Katastrophenschutz
  2. DIN 14011:2010-06 Begriffe aus dem Feuerwehrwesen
  3. Rainer Fritz Lick, Heinrich Schläfer: Unfallrettung. Medizin und Technik. Schattauer, Stuttgart / New York 1973, ISBN 978-3-7945-0326-1; 2., neubearbeitete und erweiterte Auflage, ebenda 1985, ISBN 3-7945-0626-X, S. 12–16.
  4. Reglement Basiswissen, 2013, Schweizerischer Feuerwehrverband
  5. Frage im Wissenstest (Memento des Originals vom 5. Mai 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lfv-bgld.at abgerufen am 5. Mai 2016