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Nevermind

zweites Studioalbum von Nirvana
Nevermind
Studioalbum von Nirvana
Cover

Veröffent-
lichung(en)

24. September 1991

Aufnahme

April 1990
2. Mai 199119. Mai 1991

Label(s) Geffen Records
Sub Pop

Format(e)

LP, CD, MC, HDCD

Genre(s)

Grunge, Alternative Rock

Titel (Anzahl)

13

Laufzeit

42:38

Besetzung

Produktion

Butch Vig

Studio(s)

Chronologie
Bleach
(1989)
Nevermind Incesticide
(1992)
Singleauskopplungen
10. September 1991 Smells Like Teen Spirit
2. März 1992 Come as You Are
13. Juli 1992 Lithium
30. November 1992 In Bloom

Nevermind (dt. frei übersetzt: Macht nichts) ist das zweite Studioalbum der US-amerikanischen Grunge-Band Nirvana. Es erschien am 24. September 1991 über die Labels Geffen Records und Sub Pop. Mittlerweile gilt es als eines der wichtigsten Alben der Musikgeschichte[1] und wurde weltweit rund 30 Millionen Mal verkauft.[2]

Das Musikmagazin Rolling Stone führt das Album auf Platz 17 der 500 besten Alben aller Zeiten, damit ist Nevermind das höchstplatzierte Album aus den 1990er Jahren.[3]

ErfolgBearbeiten

Nirvana verdrängten mit Nevermind Michael Jackson vom ersten Platz der US-amerikanischen US-Albumcharts und erreichten mit dem Album in nur wenigen Wochen Platinstatus für eine Million verkaufter Tonträger in den USA. Eine Euphoriewelle erreichte alle fünf Kontinente. Die bis dato nur in Szenekreisen bekannte Band aus Seattle erlangte so weltweite Beachtung. Diese bescherte der Band eine unerwartete Auseinandersetzung mit ihrer Musik und den Texten weit über das Genre Musik hinaus. In Folge dieser hatten Nirvana maßgeblichen Anteil an einem eklatanten Wertewandel der Jugendkultur. Es fand eine Repolitisierung statt, welche sich auch im damit einhergehenden neuen Lifestyle ausdrückte. Dennoch wurde die auch als Generation X bezeichnete Jugendbewegung als lust- und orientierungslos verstanden.

Infolge der Veröffentlichung des Albums wurden Bands wie Pearl Jam, Smashing Pumpkins, Beck, Radiohead, Mudhoney, Melvins oder Soundgarden die Tür geöffnet und damit die als Grunge-Rock-Welle bezeichnete Musikära der 90er Jahre eingeläutet.

ProduktionBearbeiten

Das erste, was Produzent Butch Vig von der Band in den Händen hielt, war ein Mitschnitt des Songs Smells Like Teen Spirit. „Ich konnte darauf nichts hören. Nur Lärm unterbrochen von einem 'Hello, Hello“, so Vig. Daher hörte er den Song das erste Mal live bei den Reproduktionsprozessen im Vorfeld der Aufnahmen: „Der Song haute mich vom Hocker.“ Cobain, der sonst laut Vig kaum die Geduld aufbrachte, Dinge zu wiederholen, arbeitete an diesem Song besonders intensiv.

Vig machte bei der Produktion seinen Einfluss geltend und arrangierte die Tracks des Albums um. Er ebnete so den Weg zu einer Platte, die nach Pop klang und eine punkige Attitüde aus jugendlichem Lärm und Rebellion darstellte. So half er der Band durch gezielte Eingriffe in die Arrangements, die Dynamik der Songs zu verbessern. Songstücke wie die Bridge in Smells Like Teen Spirit legte er ins Herz des Songs, um den Laut-Leise-Effekt in seiner energiegeladenen Wirkung zu verbessern. Eine derartige Songstruktur mit der von Vig so bezeichneten „Stop-And-Go-Methode“ war Anfang der 1990er-Jahre wenig gebräuchlich. Aus dem Refrain kommend glitt man in einen leisen Vers, aufgebrochen durch Gitarre und Gesang im wiederkehrenden aufbrausenden Refrain.

Die Songstruktur war inspiriert durch die Pixies, von deren gefühlvoller Dynamik Cobain begeistert war. So steckt in Nevermind eine einfache und bis dato im Mainstream nicht gebrauchte Formel: mal sanft und ruhig, dann wieder laut und hart.

StilBearbeiten

Der Songwriter Cobain verband zwei Gegensätzlichkeiten: die unbändige Wut des Punks einerseits, die verwundbare Sensibilität des Pops andererseits. Produzent Butch Vig gelang es, dieses Talent einzufangen und festzuhalten. Der typische Nirvana-Sound ist rau, organisch und durch zahlreiche Rückkopplungen teilweise sperrig. Butch Vig verfeinerte diesen Sound jedoch zu einem radiotauglichen und fein geschliffenen Album, das durch die dadurch geschaffene Kompatibilität ein breites Publikumsspektrum ansprach, wenngleich dazu die Lärmflächen etwas in den Hintergrund traten.

CoverBearbeiten

Das Cover zeigt den vier Monate alten Spencer Elden (* 7. Februar 1991), der nackt auf einen Angelhaken zuzuschwimmen scheint, an dem ein Dollarschein hängt. Die Plattenfirma Geffen ließ noch ein alternatives Cover anfertigen – aus Angst, der gut sichtbare Penis des Babys könnte zu Unmut in der Öffentlichkeit führen. Cobain bot einen mit seinen Werten vereinbaren Kompromiss an. Demnach hätte Geffen einen verdeckenden Aufkleber anbringen dürfen. Auf dem hätte jedoch eine Botschaft stehen müssen, die jene der Pädophilie bezichtigte, die an dem Foto Anstoß nehmen. Die Plattenfirma entschied sich letzten Endes für die „nackte Wahrheit“. Das nicht verwendete Bild ist in Michael Azzerads Buch Come as You Are abgedruckt.

Nirvana wollte ursprünglich ein Foto aus dem Bestand eines Fotoarchivs verwenden, verwarf dies jedoch aus Kostengründen und betraute den Fotografen Kirk Weddle mit der Aufgabe. Weddles Freunde Renata und Rick Elden erlaubten, dass ihr Sohn Spencer für etwa 200 US-Dollar fotografiert werden dürfe. Der Angelhaken samt Leine sowie die Dollarnote wurden erst nachträglich ins Bild eingefügt. Nachdem Kurt Cobain und Courtney Love das Foto gesehen hatten, willigten sie ein, mit Spencer Elden essen zu gehen, wenn dieser alt genug dafür sei.[4]

Das Cover wurde von Weird Al Yankovic auf dem Cover seines Albums Off the Deep End parodiert. Es zeigt den Musiker anstelle des Babys und einen Donut anstelle des Dollarscheins. Das Album enthält auch eine Parodie des Liedes Smells Like Teen Spirit namens Smells Like Nirvana. Eine weitere Parodie gibt es mit Bart Simpson, der nackt auf einen Angelhaken mit einem Krusty-Dollar zuschwimmt.

2001 ließ sich Elden noch einmal für das gleiche Motiv fotografieren, Anlass war ein Artikel des Rolling Stone zum Erscheinen Neverminds zehn Jahre zuvor.[5] Elden ist außerdem auf dem Cover des 2003 erschienenen cEvin-Key-Albums The Dragon Experience zu sehen[6].

Das innere Booklet zeigt ein Bild von Cobain, auf einem Affen, der mit großen Augen in die Kamera schaut und dem eine Zeitbombe auf den Rücken geschnallt ist.

TitellisteBearbeiten

 
Gitarrenfigur aus Nirvanas Titel Come as You Are (1991, Nevermind)

Bis auf die gekennzeichneten Ausnahmen stammen alle Songs aus der Feder von Kurt Cobain.

Seite 1
  1. Smells Like Teen Spirit (Cobain, Krist Novoselic, Dave Grohl) – 5:02
  2. In Bloom – 4:15
  3. Come as You Are – 3:39
  4. Breed – 3:04
  5. Lithium – 4:17
  6. Polly – 2:56
Seite 2
  1. Territorial Pissings (Cobain, Chet Powers) – 2:23
  2. Drain You – 3:45
  3. Lounge Act – 2:37
  4. Stay Away – 3:33
  5. On a Plain – 3:17
  6. Something in the Way – 3:51
  7. Endless, Nameless (Cobain, Novoselic, Grohl) – 7:24

Der Hidden Track Endless, Nameless folgt nach Something in the Way ab 13:52.

Alle Songs außer Polly wurden im Mai 1991 in den Sound City Studios in Van Nuys, Kalifornien aufgenommen. Polly wurde bereits im April 1990 in den Smart Studios in Madison, Wisconsin aufgenommen und überarbeitet.

Anmerkungen zu einzelnen SongsBearbeiten

Smells Like Teen Spirit

Die Namensgebung des Liedes ist auf ein Deodorant namens Teen Spirit zurückzuführen. Cobains Freundin Tobi Vail (Schlagzeugerin bei Bikini Kill) benutzte dieses Deodorant und so roch Cobain selbst danach. Kathleen Hanna, ebenfalls bei Bikini Kill, sprühte „Kurt smells like Teen Spirit“ (engl. Kurt riecht nach Teen Spirit) an Cobains Wand. Die Verkäufe des Deodorants schossen mit zunehmendem Erfolg der im September 1991 erschienenen Single in die Höhe.

Der Videoclip zum Song ist das meistgespielte Video auf dem Musikkanal MTV.

In Bloom
 
Melodie und Akkorde aus Nirvanas Titel In Bloom

Nach wiederholtem Pendeln zwischen Tonika und verdurter Tonikaparallele mündet das Stück in die Doppeldominante (C-Dur) und anschließend in die Subdominante Es-Dur, hier als Septakkord (im Bild falsch dargestellt).

In Bloom war die vierte und letzte Singleauskopplung aus dem Album und wurde im November 1992 veröffentlicht. Das Video dazu ist in Schwarz-Weiß gehalten und zeigt die Band bei einem Auftritt in einer TV-Show, wobei sie Anzüge tragen und einen sehr gepflegten Eindruck machen. Der Videoclip parodiert typisch amerikanische Abendsendungen der 1960er Jahre, wie die Ed Sullivan Show. Am Ende des Konzerts zertrümmern Nirvana ihre Instrumente.

Come as You Are

Dieses Lied war die zweite Single und wurde im März 1992 veröffentlicht. Das Musikvideo zeigt in verschiedenen Handlungssträngen zuerst die Performance des Songs durch Nirvana, dann Kurt Cobain, der auf einem Kronleuchter schaukelt sowie verschiedene Einzelbilder und Szenen wie zum Beispiel einen Revolver, eine Befruchtung, einen Hund mit einer Halskrause, der eine Treppe herunterklettert, und die Szene, aus der wohl das Cover des Albums entstand, nämlich ein Baby, das einem Dollarschein an einer Angel hinterherschwimmt.

Lithium
  Hörbeispiel?/i
 
Gitarrenfiguren aus Nirvanas Titel Lithium

Lithium wurde im Juli 1992 als dritte Single ausgekoppelt. Es wechselt harte, verzerrte Powerchords mit einer sanfteren, größtenteils gedämpften Gitarrenbegleitung.

Territorial Pissings

Zu Beginn des Stücks ist die Refrain-Textzeile aus dem Song „Get Together“ der Youngbloods zu hören, ein berühmter Schlager der Hippie-Ära von 1969.

Drain You

In diesem Lied besingt Kurt Cobain seine Beziehungsprobleme. Charakteristisch für den Song ist das Wechseln zwischen Verzerrung und stillen Parts gegen Ende des Songs.

Something in the Way

Something in the Way besteht aus einem monotonen Wechsel zweier offener Quinten verstärkt durch den Einsatz von Violoncelli. Es ist ein sehr depressives Stück, welches sich textlich die Antwort auf das „Was“-Problem nicht geben kann.

Endless, Nameless (Hidden Track)

Die CD-Version des Albums enthält den Bonustrack Endless, Nameless, der inoffiziell auch Noise oder The Noise Jam genannt wurde. Er folgt dem letzten Song nach 10 Minuten Stille und ist deshalb ein Beispiel für einen sogenannten Hidden Track. Bei „Endless, Nameless“ handelt es sich um eine halb-improvisierte Nummer, die während eines besonders anstrengenden Aufnahmetages eingespielt wurde. So wie es auch bei Live-Auftritten von Nirvana typisch war, endete dieses „Experiment“ mit dem Zertrümmern der Instrumente; wie beispielsweise am Ende des MTV-Konzerts „Live & Loud“. Auf der Erstpressung von „Nevermind“ ist dieses Stück nicht enthalten.[7]

Weitere MitwirkendeBearbeiten

  • Chad Channing – Schlagzeug bei Polly (nicht in den Credits aufgeführt)
  • Kirk Canning – Cello bei Something in the Way
  • Jeff Sheehan – Produktionsassistenz
  • Butch Vig – Produktion, Ton
  • Andy Wallace – Abmischung
  • Howie Weinberg – Mastering
  • Michael Lavine – Abbildungen
  • Robert Fisher – CD-Artwork, Art Direction, Design, Cover-Design
  • Craig Doubet – Produktionsassistenz & Mix
  • Kirk Weddle – Abbildungen

RezeptionBearbeiten

Quelle Bewertung
Allmusic      [8]
Rolling Stone      [9]
Spin      [10]
New Musical Express      [11]
Laut.de      [12]

Der Rolling Stone führt Nevermind auf Platz 17 der 500 besten Alben aller Zeiten und auf Platz 1 der 100 besten Alben der 1990er Jahre.[13][14] Smells Like Teen Spirit belegt Platz 9 der 500 besten Songs aller Zeiten und Platz 1 der 50 besten Songs des Jahrzehnts.[15][16]

Der New Musical Express wählte das Album auf Platz 11 der 500 besten Alben aller Zeiten und kürte Smells Like Teen Spirit gar zum besten Song aller Zeiten.[17][18]

In der Auswahl der 100 besten Alben der 1990er Jahre von Pitchfork belegt Nevermind Platz 6, Smells Like Teen Spirit erreichte Platz 13 der 200 besten Songs des Jahrzehnts.[19][20]

Das Magazin Time nahm Nevermind in die Zusammenstellung der 100 wichtigsten Alben und Smells Like Teen Spirit in die Auswahl der 100 besten Songs auf.[21][22]

Die Zeitschrift Spin wählte Nevermind auf Platz 1 der 90 besten Alben des Jahrzehnts und auf Platz 1 der 300 besten Alben aus dem Zeitraum 1985 bis 2014.[23][24]

Smells Like Teen Spirit belegt Platz 7 in der Auswahl der 700 besten Songs aller Zeiten der deutschen Zeitschrift Musikexpress.[25]

Die Website Laut.de kürte Nevermind zum besten Album der 1990er Jahre.[26]

Nevermind gehört zu den 1001 Albums You Must Hear Before You Die.

2004 wurde das Album aufgrund „kultureller, historischer und ästhetischer Signifikanz“ in die National Recording Registry der Library of Congress aufgenommen.[27]

2017 wurde Smells Like Teen Spirit in die Grammy Hall of Fame aufgenommen, Nevermind folgte 2018.[28]

Chartplatzierungen und SinglesBearbeiten

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[29]
Smells Like Teen Spirit
  DE 2 06.01.1992 (27 Wo.)
  AT 8 09.02.1992 (12 Wo.)
  CH 6 16.02.1992 (16 Wo.)
  UK 7 30.11.1991 (16 Wo.)
  US 6 07.12.1991 (20 Wo.)
Come as You Are
  DE 22 30.03.1992 (11 Wo.)
  AT 28 26.04.1992 (4 Wo.)
  CH 21 29.03.1992 (10 Wo.)
  UK 9 14.03.1992 (5 Wo.)
  US 32 21.03.1992 (18 Wo.)
Lithium
  UK 11 25.07.1992 (6 Wo.)
  US 64 08.08.1992 (9 Wo.)
In Bloom
  UK 28 12.12.1992 (7 Wo.)

Nevermind stieg am 2. Dezember 1991 auf Platz 76 in die deutschen Charts ein und erreichte am 27. Januar 1992 mit Rang 3 die Höchstposition, auf der es sich neun Wochen festsetzte, bevor es auf Platz 5 fiel. Insgesamt hielt sich das Album 99 Wochen in den Top 100, davon 15 Wochen in den Top 10.[30] In einigen anderen Ländern erreichte der Tonträger die Spitzenposition der Charts, darunter die USA, Kanada und Schweden. Zu Rang 2 reichte es unter anderem in Österreich, der Schweiz, Norwegen, Australien und Neuseeland. Position 3 belegte Nevermind in den Niederlanden, während es in Großbritannien bis auf Platz 5 stieg.[31] Am längsten hielt sich das Album mit über 380 Wochen in den US-Charts, die allerdings 200 Plätze umfassen. In den deutschen Jahrescharts 1992 belegte der Tonträger Rang 7.[32]

Im Jahr 2005 gelang einer Wiederveröffentlichung des Albums für eine Woche der Einstieg auf Platz 91 in die deutschen Charts[33] und 2011 stieg eine Deluxe-Edition zum 20-jährigen Jubiläum des Albums auf Platz 8 in die Charts ein und konnte sich sieben Wochen in den Top 100 halten.[34] Seitdem ist das Album in unregelmäßigen Abständen wieder in den Top 100 der deutschen Albumcharts vertreten.[29]

Chartübersicht:

Jahr Titel Chartplatzierungen[29] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
1991 Nevermind
3
(99 Wo.)
2
(155 Wo.)
2
(53 Wo.)
5
(331 Wo.)
1
(428 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. September 1991

Aus Nevermind wurden vier Singles ausgekoppelt, von denen vor allem Smells Like Teen Spirit ein weltweiter Hit wurde und maßgeblich zum kommerziellen Erfolg des Albums beitrug. So stieg der zwei Wochen vor dem Album veröffentlichte Song in Deutschland Anfang 1992 für drei Wochen auf Platz 2 in den Charts und hielt sich insgesamt 25 Wochen in den Top 100, davon 12 Wochen in den Top 10.[35] In den USA stieg der Song bis auf Position 6 und erhielt für mehr als eine Million verkaufte Einheiten eine Platin-Schallplatte.[36]

Auch die zweite Auskopplung Come as You Are war weltweit erfolgreich und erreichte Rang 22 in den deutschen Charts, wo sie sich elf Wochen in den Top 100 halten konnte.[37]

Die beiden anderen Singles Lithium und In Bloom konnten sich dagegen nicht in den deutschen Charts platzieren.

Verkaufszahlen und AuszeichnungenBearbeiten

Bis heute hat sich Nevermind weltweit etwa 30 Millionen Mal verkauft.[38] Für mehr als eine Million verkaufte Exemplare erhielt es in Deutschland eine doppelte Platin-Schallplatte.[39] In den USA verkaufte sich das Album mehr als zehn Millionen Mal und wurde dort demzufolge mit einer Diamantenen Schallplatte ausgezeichnet.[40] Bei den Grammy Awards 1992 wurde Nevermind als bestes Alternative-Album nominiert, letztendlich gewann aber Out of Time von R.E.M.

Übersicht:

Land Gold Platin 2× Platin 4× Platin 5× Platin 10× Platin
Deutschland[41]
vergeben von IFPI
1992 1992 1998
Österreich[42]
vergeben von IFPI
18. März 1992 15. Februar 1993
Schweiz[43]
vergeben von IFPI
1992 1992
Vereinigte Staaten[44]
vergeben von RIAA
27. November 1991 27. November 1991 7. Januar 1992 5. November 1993 24. März 1999
Vereinigtes Königreich[45]
vergeben von BPI
1. Januar 1992 1. Juni 1992 1. Mai 1993 22. Juli 2013 1. Januar 2016
Land/Region Aus­zeich­nung Ver­käu­fe
Argentinien  Argentinien (CAPIF)   3× Platin 180.000
Australien  Australien (ARIA)   5× Platin 350.000
Belgien  Belgien (BEA)   3× Platin 150.000
Brasilien  Brasilien (PMB)   Platin 250.000
Danemark  Dänemark (IFPI)   5× Platin 100.000
Deutschland  Deutschland (BVMI)   2× Platin 1.000.000
Finnland  Finnland (IFPI)   Gold 46.000
Frankreich  Frankreich (SNEP)   Diamant 1.000.000
Italien  Italien (FIMI)   2× Platin 120.000
Japan  Japan (RIAJ)   3× Platin 600.000
Kanada  Kanada (MC)   Diamant 1.000.000
Mexiko  Mexiko (AMPROFON)   2× Gold 200.000
Neuseeland  Neuseeland (RMNZ)   7× Platin 105.000
Osterreich  Österreich (IFPI)   Platin 50.000
Polen  Polen (ZPAV)   Platin 100.000
Schweden  Schweden (IFPI)   2× Platin 200.000
Schweiz  Schweiz (IFPI)   Platin 50.000
Spanien  Spanien (Promusicae)   Platin 100.000
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (RIAA)   Diamant 10.000.000
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich (BPI)   5× Platin 1.500.000
Insgesamt   3× Gold
  42× Platin
  3× Diamant
17.101.000

Hauptartikel: Nirvana/Auszeichnungen für Musikverkäufe

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

QuellenBearbeiten

  1. stern.de: 20 Jahre Nevermind
  2. billboard.com: 30 Millionen Verkäufe weltweit
  3. 500 Greatest Albums of All Time: Nirvana, 'Nevermind'. Rolling Stone, 24. Mai 2012, abgerufen am 16. April 2014 (englisch).
  4. Nardwuar vs. Nirvana — ein Nardwuar-Interview vom 5. Januar 1994;
  5. Nirvana: 10 years after Nevermind (Memento vom 23. Oktober 2006 im Internet Archive) — Rolling-Stone-Artikel
  6. Nirvana Baby ResurfacesRolling Stone.
  7. http://www.musik-sammler.de/media/452298
  8. Review von Stephen Thomas Erlewine auf Allmusic (abgerufen am 25. November 2019)
  9. Review von Ira Robbins auf Rolling Stone (abgerufen am 25. November 2019)
  10. Review von Jon Dolan, in: Spin 08/2006, S. 78.
  11. Review von Steve Lamacq auf New Musical Express (archiviert) (abgerufen am 25. November 2019)
  12. Review von Dominik Kraus auf Laut.de (abgerufen am 25. November 2019)
  13. 500 Greatest Albums of All Time auf Rolling Stone (abgerufen am 25. November 2019)
  14. 100 Best Albums of the '90s auf Rolling Stone (abgerufen am 25. November 2019)
  15. 500 Greatest Songs of All Time auf Rolling Stone (abgerufen am 25. November 2019)
  16. 50 Best Songs of the Nineties auf Rolling Stone (abgerufen am 25. November 2019)
  17. The 500 Greatest Albums Of All Time auf New Musical Express (abgerufen am 25. November 2019)
  18. Nirvana's 'Smells Like Teen Spirit' tops NME's list of 500 greatest songs of all time auf New Musical Express (abgerufen am 25. November 2019)
  19. Top 100 Albums of the 1990s auf Pitchfork (abgerufen am 25. November 2019)
  20. The Top 200 Tracks of the 1990s auf Pitchfork (abgerufen am 25. November 2019)
  21. All-TIME 100 Albums auf Time (abgerufen am 25. November 2019)
  22. All-TIME 100 Songs auf Time (abgerufen am 25. November 2019)
  23. The 300 Best Albums of the Past 30 Years (1985-2014) auf Spin (abgerufen am 26. November 2019)
  24. The 90 Greatest Albums of the ’90s, in: Spin 09/1999, S. 114/115.
  25. Die 700 besten Songs aller Zeiten auf Musikexpress (abgerufen am 25. November 2019)
  26. Die besten Alben der 90er auf Laut.de (abgerufen am 26. November 2019)
  27. Complete National Recording Registry Listing auf Library of Congress (abgerufen am 25. November 2019)
  28. GRAMMY Hall of Fame
  29. a b c Chartquellen: DE AT CH UK US
  30. offiziellecharts.de: Chartverfolgung Nevermind
  31. internationale Chartverfolgung Nevermind
  32. DE: Jahrescharts #7
  33. musicline.de: Wiederveröffentlichung 2005: #91 (Memento des Originals vom 1. Mai 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musicline.de
  34. Deluxe-Edition 2011: #8 (Memento des Originals vom 2. März 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musicline.de
  35. musicline.de: Chartverfolgung Smells Like Teen Spirit (Memento des Originals vom 29. März 2008 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musicline.de
  36. riaa.com: Smells Like Teen Spirit - Platin
  37. musicline.de: Singleauskopplungen (Memento des Originals vom 30. Juli 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musicline.de
  38. billboard.com: 30 Millionen Verkäufe weltweit
  39. ifpi: DE: 2x Platin
  40. riaa: US: Diamant
  41. musikindustrie.de: Gold-/Platin-Datenbank
  42. ifpi.at: goldplatin
  43. swisscharts.com: Awards
  44. riaa.com: RIAA database
  45. bpi.co.uk: Certified Award Search (englisch)