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Bikini Kill war eine US-amerikanische Punkband, die die Riot-Grrrl-Bewegung der 1990er Jahre stark prägte. Sie wurde im Oktober 1990 in Olympia (Washington) gegründet. Die Band wurde für ihre feministischen Texte und ihre intensiven Liveauftritte bekannt.

Bikini Kill
Bikini Kill (1991)
Bikini Kill (1991)
Allgemeine Informationen
Herkunft Olympia (Vereinigte Staaten)
Genre(s) Punk
Gründung 1990
Auflösung 1997
Letzte Besetzung
Gesang, Gitarre
Kathleen Hanna
Gitarre
William „Billy“ Karren
Bass
Kathi Wilcox
Schlagzeug, Perkussion
Tobi Vail

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Auch wenn sie gelegentlich mit bekannten Künstlern wie Nirvana (Schlagzeugerin Tobi Vail war eine Zeit lang mit Kurt Cobain liiert) und Joan Jett auf künstlerischer und politischer Ebene zusammenarbeiteten, lehnten Bikini Kill Major-Label und die Mainstream-Musikpresse ab. Nach zwei Alben und mehreren EPs löste sich die Gruppe 1997 auf. Das bekannteste Nachfolgeprojekt von Bikini Kill wurde Le Tigre, bei dem Kathleen Hanna aktiv war. Im Mai 1998 erschien mit The Singles noch ein Kompilationsalbum vom Label Kill Rock Stars, welches die drei veröffentlichten Singles inklusive der jeweiligen B-Seiten zusammenstellt. Die russische Gruppe Pussy Riot nennt Bikini Kill als Vorbild.

2019 fand die Band für einige Auftritte zusammen (so auf dem Riot Fest in Chicago), ohne dass sich daraus weitere Aktivitäten ergaben.[1]

DiskografieBearbeiten

  • 1991: Revolution Girl Style Now! (kein Label)
  • 1991: Bikini Kill (EP, Kill Rock Stars)
  • 1993: Yeah Yeah Yeah Yeah (Split-LP mit Huggy Bear auf Catcall Records in Europa, Kill Rock Stars in den USA)
  • 1993: Pussy Whipped (LP auf Kill Rock Stars)
  • 1994: The C.D. Version of the First Two Records (LP auf Kill Rock Stars)
  • 1996: Reject All American (LP auf Kill Rock Stars)

KompilationenBearbeiten

  • 1991: Kill Rock Stars (LP/CD auf Kill Rock Stars)
  • 1991: Throw: The YoYo Studio Compilation (auf YoYo Records)
  • 1991: Daddy's Li'l Girl auf Give Me Back (LP auf Ebullition Records)
  • 1992: Suck My Left One auf There's A Dyke In The Pit (auf Outpunk Records)
  • 1998: The Singles (auf Kill Rock Stars)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. ChicagoReader.com: Riot Fest announces its 2019 lineup. Abgerufen am 2. Juni 2019.