Marta Menegatti

italienische Beachvolleyballspielerin
Marta Menegatti Volleyball (Beach)
Grand Slam Moscow 2012, Set 2 - 006.jpg
Marta Menegatti in Moskau, 2012
Porträt
Geburtstag 16. August 1990
Geburtsort Rovigo, Italien
Größe 1,80 m
Partnerin 2009–2013 Greta Cicolari
2010, 2013–2016 Viktoria Orsi Toth
2016 Laura Giombini
2017 Rebecca Perry
Erfolge
2009 – italienische Meisterin
2009 – U20-Europameisterin
2010 – U23-Vize-Europameisterin
2010 – U21-Vizeweltmeisterin
2011 – Europameisterin
2011 – FIVB Most Improved Player
2012 – Olympia-Fünfte
2015 – Sieg FIVB Sotschi Open
2016 – Olympia-Neunte
(Stand: 25. Januar 2017)

Marta Menegatti (* 16. August 1990 in Rovigo) ist eine italienische Beachvolleyballspielerin.

KarriereBearbeiten

Menegatti absolvierte 2009 ihre ersten internationalen Beach-Turniere. Mit ihrer Partnerin Greta Cicolari wurde sie gleich im ersten Jahr italienische Meisterin. Beim Open-Turnier in Sanya wurden die beiden Italienerinnen Vierte. Mit Deborah Allegretti gewann Menegatti den Titel bei der U20-Europameisterschaft in Kos. 2010 erreichte sie mit Cicolari bei drei Turnieren jeweils den neunten Rang. Jeweils Silber gewann sie mit Laura Giombini bei der U23-EM in Kos und mit Viktoria Orsi Toth bei der U21-Weltmeisterschaft in Alanya.

2011 etablierten sich Menegatti/Cicolari in den Top Ten der FIVB World Tour und kamen bei den Mysłowice Open ins Finale. Bei der Weltmeisterschaft in Rom gelang ihnen ohne Satzverlust der Gruppensieg in der Vorrunde, bevor sie sich im Achtelfinale den Chinesinnen Xue Chen/Zhang Xi geschlagen geben mussten. Anschließend schafften sie bei fünf Grand Slams in Folge eine einstellige Platzierung. Im August wurden sie in Kristiansand Europameisterinnen. Zum Abschluss der Weltserie wurde Marta Menegatti als Most Improved Player des Jahres 2011 ausgezeichnet.

Bei den Olympischen Spielen 2012 in London erreichten sie den ersten Platz in der Gruppenphase und qualifizierten sich damit für das Achtelfinale. Dort trafen sie auf das spanische Duo Liliana / Baquerizo, das sie mit 2:0 besiegten. Sie unterlagen dann aber im Viertelfinale May-Treanor/Walsh (USA) mit 0:2 und belegten damit den fünften Platz. Auch bei der WM 2013 in Stare Jabłonki erreichten Menegatti/Cicolari Platz Fünf.

Seit Juli 2013 startete Menegatti wieder mit ihrer früheren U21-Partnerin Orsi Toth. Menegatti/Orsi Toth hatten 2013 und 2014 mehrere Top-Ten Platzierungen auf der World Tour. 2015 gelang ihnen im russischen Sotschi der erste Sieg eines italienischen Frauen-Beachvolleyballteams auf der World Tour. Sie schlugen im Final die Schweizerinnen Isabelle Forrer/Anouk Vergé-Dépré in zwei Sätzen mit 21:19 und 21:16.

Über die Olympia-Ranglisten waren Menegatti/Orsi Toth zunächst für die Olympischen Spiele 2016 in Rio qualifiziert. Allerdings wurde Orsi Toth am 19. Juli 2016 positiv auf das androgene Steroid Clostebol getestet und von allen Wettkämpfen suspendiert.[1] Für Orsi Toth rückte Laura Giombini nach.[2]

2017 spielt Menegatti an der Seite der früheren US-amerikanischen Hallenvolleyballerin Rebecca Perry.

WeblinksBearbeiten

 Commons: Marta Menegatti – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Matthias Penk: Italienische Beach-Volleyballerin positiv getestet. beach-volleyball.de, 2. August 2016, abgerufen am 3. August 2016.
  2. FIVB bestätigt: Giombini ersetzt Orsi Toth bei Olympia. beach-volleyball.de, 4. August 2016, abgerufen am 4. August 2016.