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Beachvolleyball-Europameisterschaft 2011

Beachvolleyball-Europameisterschaft

Die Beachvolleyball-Europameisterschaft 2011 fand vom 9. bis 14. August in Kristiansand (Norwegen) statt. Die Wettbewerbe für Frauen und Männer wurden parallel ausgetragen. Bei den Frauen gewannen die Italienerinnen Greta Cicolari und Marta Menegatti mit einem Finalsieg gegen die Österreicherinnen Barbara Hansel und Sara Montagnolli ihren ersten Titel. Die entthronten Titelverteidigerinnen Sara Goller und Laura Ludwig siegten im Spiel um Bronze gegen das tschechische Duo Hana Klapalová und Lenka Háječková. Bei den Männern kam es zu einem rein deutschen Finale, das Julius Brink und Jonas Reckermann gegen Jonathan Erdmann und Kay Matysik gewannen. Die Titelverteidiger Reinder Nummerdor und Richard Schuil aus den Niederlanden belegten den dritten Platz.

Inhaltsverzeichnis

ModusBearbeiten

Bei den Frauen und Männern traten jeweils 32 Mannschaften an. In acht Vorrunden-Gruppen spielten jeweils vier Mannschaften „Jeder gegen Jeden“ um den Einzug in die KO-Runde. Für einen Sieg gab es zwei Punkte, für eine Niederlage einen Punkt. Bei Punktgleichheit zweier Mannschaften entschied der direkte Vergleich. Bei Punktgleichheit dreier Mannschaften entschied zunächst das Verhältnis der Ballpunkte aus den Spielen zwischen diesen drei Mannschaften. Die drei besten Teams aus jeder Gruppe erreichten die KO-Runde, wobei die Gruppensieger direkt für das Achtelfinale qualifiziert waren. Im einfachen „K.-o.-System“ ging es weiter bis zum Finale. Die siegreichen Teams des Turniers erhielten jeweils 20.000 Euro Preisgeld und 500 Punkte für die Weltrangliste.

SpielplanBearbeiten

FrauenBearbeiten

GruppenspieleBearbeiten

In Gruppe A blieb das an Nummer eins gesetzte niederländische Duo ungeschlagen und konnte sich auch gegen die Italienerinnen mit einem 24:22 im Tiebreak durchsetzen. Die Norwegerinnen schafften zwar einen Sieg gegen Hansel/Montagnolli, erreichten aber in den anderen Spielen maximal zehn Punkte pro Satz und hatten deshalb am Ende das schlechteste Ballpunktverhältnis der drei punktgleichen Mannschaften.

Gruppe A
Platz Team Sätze Punkte
1. Niederlande  Keizer / van Iersel 6:1 6
2. Italien  Gioria / Momoli 4:4 4
3. Osterreich  Hansel / Montagnolli 2:5 4
4. Norwegen  Eritsland / Treland 2:4 4
9. August Keizer / van Iersel Eritsland / Treland 2:0
Hansel / Montagnolli Gioria / Momoli 2:1
10. August Keizer / van Iersel Gioria / Momoli 2:1
Hansel / Montagnolli Eritsland / Treland 0:2
11. August Keizer / van Iersel Hansel / Montagnolli 2:0
Gioria / Momoli Eritsland / Treland 2:0

In Gruppe B dominierten die Italienerinnen mit drei Siegen. Nur gegen die für Georgien startenden Brasilianerinnen, die ihr Auftaktspiel im Tiebreak gewonnen hatten, mussten sie einen Satz abgeben. Den Französinnen, die erstmals in dieser Paarung bei einer EM antraten, reichte der abschließende Sieg nicht zum Weiterkommen.

Gruppe B
Platz Team Sätze Punkte
1. Italien  Cicolari / Menegatti 6:1 6
2. Russland  Ukolowa / Chomjakowa 3:4 4
3. Georgien  Saka / Rtvelo 3:5 4
4. Frankreich  Giaoui / Benhamou 2:4 4
9. August Cicolari / Menegatti Giaoui / Benhamou 2:0
Ukolowa / Chomjakowa Saka / Rtvelo 1:2
10. August Cicolari / Menegatti Saka / Rtvelo 2:1
Ukolowa / Chomjakowa Giaoui / Benhamou 2:0
11. August Cicolari / Menegatti Ukolowa / Chomjakowa 2:0
Saka / Rtvelo Giaoui / Benhamou 0:2

Die Titelverteidigerinnen aus Deutschland starteten in Gruppe C mit zwei klaren Siegen ins Turnier und schafften trotz der Niederlage im letzten Spiel den Gruppensieg. Dem russischen Duo half der Sieg nicht weiter.

Gruppe C
Platz Team Sätze Punkte
1. Deutschland  Goller / Ludwig 5:2 5
2. Niederlande  Stiekema / Braakman 4:3 5
3. Norwegen  Maaseide / Tørlen 2:4 4
4. Russland  Wassina / Wosakowa 3:5 4
9. August Goller / Ludwig Maaseide / Tørlen 2:0
Wassina / Wosakowa Stiekema / Braakman 1:2
10. August Goller / Ludwig Stiekema / Braakman 2:0
Wassina / Wosakowa Maaseide / Tørlen 0:2
11. August Goller / Ludwig Wassina / Wosakowa 1:2
Stiekema / Braakman Maaseide / Tørlen 2:0

In Gruppe D verloren die favorisierten Tschechinnen nach einem mühsamen Auftaktsieg gegen das neuformierte Schweizer Duo ihre restlichen Partien, weshalb sie bereits in der Vorrunde scheiterten. Nur das belgische Paar blieb ungeschlagen.

Gruppe D
Platz Team Sätze Punkte
1. Belgien  Gielen / Mouha 6:1 6
2. Schweiz  Forrer / Vergé-Dépré 3:4 4
3. Polen  Brzostek / Kolosinska 2:4 4
4. Tschechien  Kolocová / Sluková 3:5 4
9. August Kolocová / Sluková Forrer / Vergé-Dépré 2:1
Brzostek / Kolosinska Gielen / Mouha 0:2
10. August Kolocová / Sluková Gielen / Mouha 1:2
Brzostek / Kolosinska Forrer / Vergé-Dépré 0:2
11. August Kolocová / Sluková Brzostek / Kolosinska 0:2
Gielen / Mouha Forrer / Vergé-Dépré 2:0

In Gruppe E fiel die Entscheidung um den ersten Platz im letzten Spiel zwischen den amtierenden deutschen Meisterinnen und den Schwaiger-Schwestern. Die Österreicherinnen gewannen das Duell der bislang ungeschlagenen Teams. Das zweite Geschwisterpaar in dieser Gruppe blieb hingegen ohne Satzgewinn.

Gruppe E
Platz Team Sätze Punkte
1. Osterreich  Schwaiger / Schwaiger 6:1 6
2. Deutschland  Köhler / Sude 5:2 5
3. Lettland  Minusa / Jursone 2:4 4
4. Slowenien  Fabjan / Fabjan 0:6 3
9. August Schwaiger / Schwaiger Minusa / Jursone 2:0
Köhler / Sude Fabjan / Fabjan 2:0
10. August Schwaiger / Schwaiger Fabjan / Fabjan 2:0
Köhler / Sude Minusa / Jursone 2:0
11. August Schwaiger / Schwaiger Köhler / Sude 2:1
Fabjan / Fabjan Minusa / Jursone 0:2

In Gruppe F gewannen van der Vlist und Mooren das niederländische Duell und sicherten sich den ersten Platz. Die Spanierinnen konnten wegen Verletzungsproblemen nur ein Spiel bestreiten und schieden aus.

Gruppe F
Platz Team Sätze Punkte
1. Niederlande  van der Vlist / Mooren 6:1 6
2. Griechenland  Arvaniti / Tsiartsiani 5:2 5
3. Niederlande  van der Hoeven / Wesselink 2:5 4
4. Spanien  Liliana / Baquerizo 1:6 3
9. August Liliana / Baquerizo Arvaniti / Tsiartsiani 0:2 (W)
van der Hoeven / Wesselink van der Vlist / Mooren 0:2
10. August Arvaniti / Tsiartsiani van der Vlist / Mooren 1:2
Liliana / Baquerizo van der Hoeven / Wesselink 1:2
11. August Arvaniti / Tsiartsiani van der Hoeven / Wesselink 2:0
Liliana / Baquerizo van der Vlist / Mooren 0:2 (W)

In Gruppe konnten sich die Vize-Europameister des Vorjahres knapp vor den punktgleichen Konkurrenten aus Finnland und Norwegen durchsetzen. Das neue polnische Duo blieb ohne Satzgewinn.

Gruppe G
Platz Team Sätze Punkte
1. Deutschland  Holtwick / Semmler 5:2 5
2. Finnland  Nyström / Nyström 4:3 5
3. Tschechien  Klapalová / Háječková 4:2 5
4. Polen  Sowała / Paszek 0:6 3
9. August Holtwick / Semmler Sowała / Paszek 2:0
Klapalová / Háječková Nyström / Nyström 2:0
10. August Holtwick / Semmler Nyström / Nyström 1:2
Klapalová / Háječková Sowała / Paszek 2:0
11. August Holtwick / Semmler Klapalová / Háječková 2:0
Nyström / Nyström Sowała / Paszek 2:0

Die Schweizerinnen blieben in Gruppe H als einziges Duo der gesamten Vorrunde ohne Satzverlust. Das neuformierte Schweizer Duo sicherte sich mit einem Sieg gegen die ausgeschiedenen Norwegerinnen den zweiten Platz.

Gruppe H
Platz Team Sätze Punkte
1. Schweiz  Kuhn / Zumkehr 6:0 6
2. Deutschland  Brink-Abeler / Gernert 4:2 5
3. Estland  Bratuhhina / Bratuhhina 2:4 4
4. Norwegen  Kongshavn / Aas 0:6 3
9. August Kuhn / Zumkehr Bratuhhina / Bratuhhina 2:0
Kongshavn / Aas Brink-Abeler / Gernert 0:2
10. August Kuhn / Zumkehr Brink-Abeler / Gernert 2:0
Kongshavn / Aas Bratuhhina / Bratuhhina 0:2
11. August Kuhn / Zumkehr Kongshavn / Aas 2:0
Brink-Abeler / Gernert Bratuhhina / Bratuhhina 2:0

KO-RundeBearbeiten

In der ersten Hauptrunde konnten sich jeweils vier Gruppenzweite und -dritte durchsetzen. Während die drei topgesetzten Paare das Achtelfinale überstanden, endete das Turnier an dieser Stelle für die deutschen Duos Holtwick/Semmler und Brink-Abeler/Gernert sowie die Schwaiger-Schwestern. Im Viertelfinale überraschten die Österreicherinnen Hansel/Montagnolli das niederländische Duo Keizer/van Iersel. Die deutschen Meisterinnen schieden ebenfalls aus. Im Halbfinale mussten sich schließlich auch die Titelverteidigerinnen Goller/Ludwig geschlagen geben. Nach vier Finalteilnahmen in Folge gewannen sie diesmal Bronze. Das Endspiel dominierten die Italienerinnen in zwei klaren Sätzen. Das Silber für Hansel/Montagnolli war die erste österreichische Medaille bei einer Europameisterschaft.

  Runde 1
11. August
Achtelfinale
12. August
Viertelfinale
12. August
Halbfinale
13. August
Finale
13. August
                                               
Niederlande   Stiekema / Braakman 2              
Estland   Bratuhhina / Bratuhhina 0  
Niederlande   Stiekema / Braakman 1
  Italien   Cicolari / Menegatti 2  
17     
16       
Italien   Cicolari / Menegatti 2
  Deutschland   Köhler / Sude 0  
9         
24       
Niederlande   van der Vlist / Mooren 0
  Deutschland   Köhler / Sude 2  
Deutschland   Köhler / Sude 2
Polen   Brzostek / Kolosinska 1  
Italien   Cicolari / Menegatti 2
  Tschechien   Klapalová / Háječková 1  
Russland   Ukolowa / Chomjakowa 0
Tschechien   Klapalová / Háječková 2  
Tschechien   Klapalová / Háječková 2
  Osterreich   Schwaiger / Schwaiger 0  
21     
12       
Tschechien   Klapalová / Háječková 2
  Belgien   Gielen / Mouha 0  
13         
20       
Belgien   Gielen / Mouha 2
  Deutschland   Brink-Abeler / Gernert 0  
Deutschland   Brink-Abeler / Gernert 2
Lettland   Minusa / Jursone 0  
Italien   Cicolari / Menegatti 2
Osterreich   Hansel / Montagnolli 0
Finnland   Nyström / Nyström 1
Niederlande   van der Hoeven / Wesselink 2  
Niederlande   van der Hoeven / Wesselink 0
  Deutschland   Goller / Ludwig 2  
19     
14       
Deutschland   Goller / Ludwig 2
  Schweiz   Kuhn / Zumkehr 0   Spiel um Platz 3
11         
Tschechien   Klapalová / Háječková 0
22       
Schweiz   Kuhn / Zumkehr 2 Deutschland   Goller / Ludwig 2
  Italien   Gioria / Momoli 0  
Italien   Gioria / Momoli 2
Georgien   Saka / Rtvelo 1  
Deutschland   Goller / Ludwig 0
  Osterreich   Hansel / Montagnolli 2  
Griechenland   Arvaniti / Tsiartsiani 0
Osterreich   Hansel / Montagnolli 2  
Osterreich   Hansel / Montagnolli 2
  Deutschland   Holtwick / Semmler 0  
23     
10       
Osterreich   Hansel / Montagnolli 2
  Niederlande   Keizer / van Iersel 1  
15         
18       
Niederlande   Keizer / van Iersel 2
  Norwegen   Maaseide / Tørlen 0  
Schweiz   Forrer / Vergé-Dépré 0
Norwegen   Maaseide / Tørlen 2  

MännerBearbeiten

GruppenspieleBearbeiten

In Gruppe J mussten die deutschen Ex-Weltmeister nur gegen die ausgeschiedenen Türken einen Satz abgeben. Die Österreicher kamen trotz der Niederlage gegen Brink/Reckermann auf den zweiten Platz.

Gruppe J
Platz Team Sätze Punkte
1. Deutschland  Brink / Reckermann 6:1 6
2. Osterreich  Doppler / Mellitzer 3:4 4
3. Niederlande  Stiekema / Varenhorst 2:5 4
4. Turkei  Şekerci / Göğtepe 3:4 4
10. August Brink / Reckermann Doppler / Mellitzer 2:0
Stiekema / Varenhorst Şekerci / Göğtepe 0:2
11. August Brink / Reckermann Şekerci / Göğtepe 2:1
Stiekema / Varenhorst Doppler / Mellitzer 2:1
12. August Brink / Reckermann Stiekema / Varenhorst 2:0
Şekerci / Göğtepe Doppler / Mellitzer 0:2

In Gruppe K präsentierten sich die Polen und Tschechen souverän. Beim direkten Duell um den Gruppensieg setzten sich Fijalek / Prudel im Tiebreak durch. Die Türken gewannen bei ihrem EM-Debüt keinen Satz.

Gruppe K
Platz Team Sätze Punkte
1. Polen  Fijalek / Prudel 6:1 6
2. Tschechien  Beneš / Kubala 5:2 5
3. Lettland  Samoilovs / Sorokins 2:4 4
4. Turkei  Giginoğlu / Şahin 0:6 3
10. August Fijalek / Prudel Giginoğlu / Şahin 2:0
Beneš / Kubala Samoilovs / Sorokins 2:0
11. August Fijalek / Prudel Samoilovs / Sorokins 2:0
Beneš / Kubala Giginoğlu / Şahin 2:0
12. August Fijalek / Prudel Beneš / Kubala 2:1
Samoilovs / Sorokins Giginoğlu / Şahin 2:0

In Gruppe L fiel die Entscheidung um den ersten Platz im Duell der zuvor ungeschlagenen Duos aus der Schweiz und Deutschland, das Heuscher/Bellaguarda für sich entschieden.

Gruppe L
Platz Team Sätze Punkte
1. Schweiz  Heuscher / Bellaguarda 6:1 6
2. Deutschland  Klemperer / Koreng 4:2 5
3. Norwegen  Høidalen / Eithun 2:4 4
4. Italien  Nicolai / Lupo 1:6 3
10. August Heuscher / Bellaguarda Høidalen / Eithun 2:0
Klemperer / Koreng Nicolai / Lupo 2:0
11. August Heuscher / Bellaguarda Nicolai / Lupo 2:1
Klemperer / Koreng Høidalen / Eithun 2:0
12. August Heuscher / Bellaguarda Klemperer / Koreng 2:0
Nicolai / Lupo Høidalen / Eithun 0:2

In Gruppe M dominierten die späteren Finalisten aus Deutschland, die keinen Satz abgaben. Nachdem die Norweger ihr Auftaktspiel knapp gewonnen hatten, mussten sie sich im skandinavischen Duell ebenfalls in drei Sätzen geschlagen geben.

Gruppe M
Platz Team Sätze Punkte
1. Deutschland  Erdmann / Matysik 6:0 6
2. Danemark  Søderberg / Hoyer 4:3 5
3. Norwegen  Skarlund / Spinnangr 3:5 4
4. Ukraine  Babytsch / Ioisher 1:6 3
10. August Erdmann / Matysik Søderberg / Hoyer 2:0
Skarlund / Spinnangr Babytsch / Ioisher 2:1
11. August Erdmann / Matysik Babytsch / Ioisher 2:0
Skarlund / Spinnangr Søderberg / Hoyer 1:2
12. August Erdmann / Matysik Skarlund / Spinnangr 2:0
Babytsch / Ioisher Søderberg / Hoyer 0:2

Die jungen Niederländer sicherten sich den Sieg in Gruppe N. Das letzte Vorrundenspiel gegen die Belgier gewannen sie allerdings erst bei 25:23 im Tiebreak. Das lettische Duo wurde mit zwei ungefährdeten Siegen Zweiter.

Gruppe N
Platz Team Sätze Punkte
1. Niederlande  Brouwer / Meeuwsen 6:2 6
2. Lettland  Pļaviņš / J. Šmēdiņš 4:2 5
3. Russland  Semjonow / Koschkarjow 3:4 4
4. Belgien  Coucke / van Walle 1:6 3
10. August Pļaviņš / Šmēdiņš Coucke / van Walle 2:0
Semjonow / Koschkarjow Brouwer / Meeuwsen 1:2
11. August Pļaviņš / Šmēdiņš Brouwer / Meeuwsen 0:2
Semjonow / Koschkarjow Coucke / van Walle 2:0
12. August Pļaviņš / Šmēdiņš Semjonow / Koschkarjow 2:0
Brouwer / Meeuwsen Coucke / van Walle 2:1

In Gruppe O starteten die Titelverteidiger Nummerdor/Schuil mit einem Sieg im niederländischen Duell. Da sie jedoch im letzten Spiel von den Schweizern bezwungen wurden, mussten sie den nationalen Konkurrenten den ersten Platz überlassen. Die Georgier mit brasilianischer Herkunft blieben ohne Satzgewinn.

Gruppe O
Platz Team Sätze Punkte
1. Niederlande  Boersma / Spijkers 5:2 5
2. Niederlande  Nummerdor / Schuil 4:3 5
3. Schweiz  Laciga / Weingart 4:2 5
4. Georgien  Geor / Gia 0:6 3
10. August Nummerdor / Schuil Boersma / Spijkers 2:1
Geor / Gia Laciga / Weingart 0:2
11. August Nummerdor / Schuil Geor /Gia 2:0
Boersma / Spijkers Laciga / Weingart 2:0
12. August Nummerdor / Schuil Laciga / Weingart 0:2
Boersma / Spijkers Geor / Gia 2:0

Gleich vier Spiele der Gruppe P endeten im Tiebreak und am Ende waren drei Duos punktgleich, wobei die Schweizer die beste Bilanz aufwiesen. Die Letten mussten sich nach der Vorrunde verabschieden.

Gruppe P
Platz Team Sätze Punkte
1. Schweiz  Gabathuler / Schnider 5:4 5
2. Norwegen  Horrem / Hordvik 5:3 5
3. Osterreich  Huber / Seidl 4:3 5
4. Lettland  T. Šmēdiņš / Caics 2:6 3
10. August Horrem / Hordvik Šmēdiņš / Caics 2:1
Huber / Seidl Gabathuler / Schnider 2:1
11. August Horrem / Hordvik Gabathuler / Schnider 1:2
Huber / Seidl Šmēdiņš / Caics 2:0
12. August Horrem / Hordvik Huber / Seidl 2:0
Gabathuler / Schnider Šmēdiņš / Caics 2:1

In Gruppe Q sammelten hinter den ungeschlagenen Österreichern drei Teams jeweils vier Punkte. Für das Schweizer Duo reichte es zum zweiten Platz, während die Europameisterschaft für das Rottenburger Duo früh endete.

Gruppe Q
Platz Team Sätze Punkte
1. Osterreich  Müllner / Horst 6:1 6
2. Schweiz  Heyer / Chevallier 3:5 4
3. Schweden  Gunnarsson / Brinkborg 3:4 4
4. Deutschland  Kaczmarek / Walkenhorst 3:5 4
10. August Heyer / Chevallier Müllner / Horst 0:2
Kaczmarek / Walkenhorst Gunnarsson / Brinkborg 0:2
11. August Heyer / Chevallier Gunnarsson / Brinkborg 2:1
Kaczmarek / Walkenhorst Müllner / Horst 1:2
12. August Heyer / Chevallier Kaczmarek / Walkenhorst 1:2
Gunnarsson / Brinkborg Müllner / Horst 0:2

KO-RundeBearbeiten

In der ersten Hauptrunde gewannen Laciga/Weingart das schweizerisch-österreichische Duell und erreichten somit als einer von drei Gruppendritten das Achtelfinale, wo sie jedoch am zweiten Konkurrenten aus dem Nachbarland scheiterten. Die drei deutschen Duos kamen alle weiter, wobei Klemperer/Koreng und Erdmann/Matysik allerdings jeweils den Tiebreak benötigten, um sich durchzusetzen. Im Viertelfinale setzte sich die Serie der alpenländischen Duelle fort, wobei diesmal wieder die Schweizer erfolgreich waren. Klemperer/Koreng unterlagen knapp den niederländischen Titelverteidigern, die anschließend im Halbfinale von Erdmann/Matysik entthront wurden und Bronze gewannen. Somit kam es zu einem rein deutschen Finale, in dem Brink/Reckermann ihren ersten gemeinsamen Europameistertitel feierten.

  Runde 1
12. August
Achtelfinale
13. August
Viertelfinale
13. August
Halbfinale
14. August
Finale
14. August
                                               
Niederlande   Nummerdor / Schuil 2              
Schweden   Gunnarsson / Brinkborg 1  
Niederlande   Nummerdor / Schuil 2
  Polen   Fijalek / Prudel 0  
17     
16       
Niederlande   Nummerdor / Schuil 2
  Deutschland   Klemperer / Koreng 1  
9         
24       
Niederlande   Boersma / Spijkers 1
  Deutschland   Klemperer / Koreng 2  
Deutschland   Klemperer / Koreng 2
Lettland   Samoilovs / Sorokins 1  
Niederlande   Nummerdor / Schuil 0
  Deutschland   Erdmann / Matysik 2  
Danemark   Søderberg / Hoyer 2
Osterreich   Huber / Seidl 0  
Danemark   Søderberg / Hoyer 0
  Niederlande   Brouwer / Meeuwsen 2  
21     
12       
Niederlande   Brouwer / Meeuwsen 0
  Deutschland   Erdmann / Matysik 2  
13         
20       
Deutschland   Erdmann / Matysik 2
  Niederlande   Stiekema / Varenhorst 1  
Norwegen   Horrem / Hordvik 1
Niederlande   Stiekema / Varenhorst 2  
Deutschland   Erdmann / Matysik 0
Deutschland   Brink / Reckermann 2
Tschechien   Beneš / Kubala 0
Norwegen   Skarlund / Spinnangr 2  
Norwegen   Skarlund / Spinnangr 0
  Schweiz   Heuscher / Bellaguarda 2  
19     
14       
Schweiz   Heuscher / Bellaguarda 2
  Osterreich   Müllner / Horst 1   Spiel um Platz 3
11         
Niederlande   Nummerdor / Schuil 2
22       
Osterreich   Müllner / Horst 2 Schweiz   Heuscher / Bellaguarda 1
  Schweiz   Laciga / Weingart 1  
Osterreich   Doppler / Mellitzer 1
Schweiz   Laciga / Weingart 2  
Schweiz   Heuscher / Bellaguarda 1
  Deutschland   Brink / Reckermann 2  
Lettland   Pļaviņš / Šmēdiņš 2
Norwegen   Høidalen / Eithun 0  
Lettland   Pļaviņš / Šmēdiņš 2
  Schweiz   Gabathuler / Schnider 0  
23     
10       
Lettland   Pļaviņš / Šmēdiņš 0
  Deutschland   Brink / Reckermann 2  
15         
18       
Deutschland   Brink / Reckermann 2
  Schweiz   Heyer / Chevallier 0  
Schweiz   Heyer / Chevallier 2
Russland   Semjonow / Koschkarjow 0  

WeblinksBearbeiten