Kim A-lang

südkoreanische Shorttrackerin

Kim A-lang (* 22. August 1995 in Jeonju) ist eine südkoreanische Shorttrackerin.

Kim A-lang Shorttrack
Kim A-Lang.jpg
Nation Korea SudSüdkorea Südkorea
Geburtstag 22. August 1995
Geburtsort JeonjuSüdkorea
Größe 168 cm
Gewicht 53 kg
Karriere
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische-Medaillen 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 3 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
JWM-Medaillen 2 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Gold 2014 Sotschi 3000 m Staffel
Gold 2018 Pyeongchang 3000-m-Staffel
ISU Shorttrack-Weltmeisterschaften
Silber 2014 Montreal 1500 m
Gold 2015 Moskau 3000 m Staffel
Bronze 2015 Moskau 3000 m
Gold 2016 Seoul 3000 m Staffel
Gold 2018 Montreal 3000 m Staffel
Bronze 2018 Montreal 3000 m
ISU Shorttrack-Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2013 Warschau 1000 m
Gold 2013 Warschau 3000-m-Staffel
Silber 2013 Warschau Mehrkampf
Silber 2013 Warschau 1500-m-Superfinale
Platzierungen im Shorttrack-Weltcup
 Debüt im Weltcup 26. September 2013
 Weltcupsiege 14 (davon 3 Einzelsiege)
 1000-m-Weltcup 2. (2013/14)
 1500-m-Weltcup 2. (2013/14)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 500 Meter 0 0 1
 1000 Meter 1 4 2
 1500 Meter 2 3 3
 Staffel/Team 11 4 2
letzte Änderung: 8. Dezember 2019
Koreanische Schreibweise
Hangeul 김아랑
Hanja 金雅朗
Revidierte
Romanisierung
Gim A-rang
McCune-
Reischauer
Kim Arang

WerdegangBearbeiten

Kim gewann 2013 bei den Shorttrack-Juniorenweltmeisterschaften in Warschau zwei Gold- und zwei Silbermedaillen. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi gelangte sie bei der Distanz über 1500 m in die A-Finalrunde, bekam jedoch eine Strafe und landete in der Endwertung auf dem 13. Platz.[1] Mit der Staffel holte sie die Goldmedaille. Bei der WM 2014 in Montreal gewann sie die Silbermedaille über 1500 m. Im Weltcup debütierte sie zu Beginn der Saison 2013/14 in Shanghai. Dabei belegte sie über 1000 m und 1500 m jeweils den zweiten Platz. Mit der Staffel über 3000 m holte sie ihren ersten Weltcupsieg. Im weiteren Saisonverlauf erreichte sie sieben Podestplatzierungen darunter drei Siege. Die Saison beendete sie im Weltcup über 1000 m und im Weltcup über 1500 m jeweils auf dem zweiten Platz. In der folgenden Saison kam sie im Weltcup achtmal aufs Podium, davon dreimal auf den ersten Platz und errang damit den achten Platz im Weltcup über 1500 m und den sechsten Platz im Weltcup über 1000 m. Bei der Winter-Universiade 2015 in Granada holte sie die Silbermedaille mit der Staffel und jeweils die Goldmedaille über 1000 m und 1500 m. Im März 2015 gewann sie bei den Weltmeisterschaften in Moskau Bronze über 3000 m und Gold mit der Staffel über 3000 m.

In der Saison 2015/16 siegte Kim im Weltcup viermal mit der Staffel. Zudem errang sie über 1500 m dreimal und über 1000 m einmal den dritten Platz und erreichte damit abschließend den fünften Platz im Weltcup über 1500 m. Beim Saisonhöhepunkt den Weltmeisterschaften 2016 in Seoul holte sie die Goldmedaille mit der Staffel. Im folgenden Jahr gewann sie bei der Winter-Universiade in Almaty die Bronzemedaille über 500 m, die Silbermedaille über 1500 m und die Goldmedaille mit der Staffel[2]. In der Saison 2017/18 belegte sie mit vier Top-Zehn-Platzierungen im Weltcupeinzel den sechsten Platz im Weltcup über 1500 m. Mit der Staffel triumphierte sie in Budapest und errang in Dordrecht den zweiten und in Seoul den dritten Platz. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang holte sie mit der Staffel die Goldmedaille. Im Marz 2018 gewann sie bei den Weltmeisterschaften in Montreal die Bronzemedaille über 3000 m und die Goldmedaille mit der Staffel. Bei der Winter-Universiade 2019 in Krasnojarsk gewann sie über 1000 m und 1500 m jeweils die Goldmedaille.

In der Saison 2019/20 siegte Kim im Weltcup in Nagoya mit der Mixed-Staffel und in Shanghai über 1500 m. Zudem kam sie in Salt Lake City auf den dritten Platz mit der Mixed-Staffel und auf den zweiten Rang mit der Staffel und errang damit den siebten Platz im Weltcup über 1500 m. Bei den Vier-Kontinente-Meisterschaften 2020 in Montreal gewann sie über 1000 m die Bronzemedaille und mit der Staffel die Goldmedaille.

WeltcupsiegeBearbeiten

Weltcupsiege im EinzelBearbeiten

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 5. Oktober 2013 Korea Sud  Seoul 1500 m
2. 7. Februar 2015 Deutschland  Dresden 1000 m
3. 7. Dezember 2019 China Volksrepublik  Shanghai 1500 m

Weltcupsiege im TeamBearbeiten

Nr. Datum Ort
1. 29. September 2013 China Volksrepublik  Shanghai 1
2. 6. Oktober 2013 Korea Sud  Seoul 1
3. 10. November 2013 Italien  Turin 1
4. 9. November 2014 Vereinigte Staaten  Salt Lake City 2
5. 14. Dezember 2014 China Volksrepublik  Shanghai 3
6. 1. November 2015 Kanada  Montreal 4
7. 8. November 2015 Kanada  Toronto 5
8. 6. Dezember 2015 Japan  Nagoya 5
9. 13. Dezember 2015 China Volksrepublik  Shanghai 5
10. 1. Oktober 2017 Ungarn  Budapest 6
11. 30. November 2019 Japan  Nagoya 7

3 Mit Noh Do-hee, Choi Min-jeong und Lee Eun-byul.
4 Mit Choi Min-jeong, Shim Suk-hee und Lee Eun-byul.
5 Mit Choi Min-jeong, Shim Suk-hee und Noh Do-hee.
6 Mit Shim Suk-hee, Choi Min-jeong und Kim Ye-jin.
7 Mit Choi Min-jeong, Kim Dong-wook und Park In-wook.

Persönliche BestzeitenBearbeiten

  • 500 m 43,293 sek. (aufgestellt am 15. März 2014 in Montreal)
  • 1000 m 1:29,212 min. (aufgestellt am 22. Februar 2018 in Gangneung)
  • 1500 m 2:19,532 min. (aufgestellt am 28. September 2013 in Shanghai)
  • 3000 m 4:54,471 min. (aufgestellt am 16. März 2014 in Montreal)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Results – Sochi 2014 Olympic Winter Games
  2. Ergebnis Staffel bei der Winter-Universiade 2017