Jenny Rautionaho Skispringen
Jenny Rautionaho bei der Junioren-Ski-WM 2010 in Hinterzarten

Jenny Rautionaho
bei der Junioren-Ski-WM 2010 in Hinterzarten

Nation FinnlandFinnland Finnland
Geburtstag 26. Juli 1996 (23 Jahre)
Geburtsort Rovaniemi, Finnland
Karriere
Verein Ounasvaaran Ski club
Nationalkader seit 2009
Status aktiv
Medaillenspiegel
Nationale Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
Logo des Finnischen Skiverbandes Finnische Meisterschaften
0Bronze0 Vuokatti 2015 Einzel Sommer
0Gold0 Taivalkoski 2016 Einzel
0Bronze0 Lahti 2018 Einzel Sommer
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 23. November 2012
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 08. Dezember 2009
 Gesamtwertung COC 19. (2018/19)
letzte Änderung: 9. März 2019

Jenny Rautionaho (* 26. Juli 1996 in Rovaniemi) ist eine finnische Skispringerin.

WerdegangBearbeiten

Jenny Rautionaho nahm am 8. und 9. Dezember 2009 zum ersten Mal an zwei Wettbewerben des Continental Cups im finnischen Rovaniemi teil, wo sie die Plätze 33 und 32 belegte und damit zugleich noch ihre ersten Continental-Cup-Punkte verpasste. Nachdem sie 2010 erneut nur an den beiden Wettbewerben in Rovaniemi teilnahm, startete sie ab 2011 häufiger im Continental Cup.

Bei den Junioren-Skiweltmeisterschaften 2010 in Hinterzarten belegte Rautionaho im Einzelwettbewerb den 33. Platz, bei der Junioren-Ski-WM 2011 in Otepää den 32. Platz und bei der Junioren-Ski-WM 2012 im türkischen Erzurum auch den 32. Platz.

Rautionaho nahm an den im Januar 2012 erstmals ausgetragenen Olympischen Jugend-Winterspielen 2012 in Innsbruck teil, bei denen sie im Einzelwettbewerb den siebten Platz und im Mannschaftswettbewerb zusammen mit Ilkka Herola und Miika Ylipulli den vierten Platz belegte.

Am 23. November 2012 debütierte sie als Teil der finnischen Mannschaft beim Mixed-Team-Wettbewerb in Lillehammer zugleich im Skisprung-Weltcup. Zusammen mit Julia Kykkänen, Sami Niemi und Janne Happonen erreichte sie den zehnten Platz. In der Folge musste sie zwischen 2013 und 2015 wegen zweier Kreuzbandrisse jeweils für rund ein halbes Jahr pausieren.[1] Zum Saisonende 2016/17 riss sie sich erneut das Kreuzband.

Rautionaho gewann die Goldmedaille bei den Finnischen Meisterschaften 2016 in Taivalkoski vor Susanna Forsström und Julia Tervahartiala.[2]

Am 14. und 15. Dezember 2018 erreichte sie im norwegischen Notodden mit einem sechsten und siebten Platz ihre bisher besten Resultate im Continental Cup.

Rautionaho lebt derzeit in Rovaniemi.

PersönlichesBearbeiten

Jenny Rautionaho ist die Tochter des ehemaligen finnischen Skispringers Esko Rautionaho.[1]

StatistikBearbeiten

Continental-Cup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2015/16 32. 041
2016/17 46. 014
2018/19 19. 119

WeblinksBearbeiten

 Commons: Jenny Rautionaho – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Luis Holuch: Die medial-historische Entwicklung des Damen-Skispringens: Medienberichterstattung und Historie im Fokus. Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2017 (auf Google Books)
  2. Ville Larinto gewinnt Titel in Taivalkoski, auf berkutschi.com, vom 3. April 2016. Abgerufen am 9. März 2019.