Internationale Gartenbauausstellung 1983

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Sonderbriefmarke zur IGA


Pagode mit geschnitzter Fassade steht erhöht unter Bäumen
Nepalesische Pagode im Ostasienensemble

Die Internationale Gartenbauausstellung 1983 fand vom 28. April bis zum 9. Oktober 1983 in München[1] auf dem Gelände des dadurch entstandenen Westparks statt. Sie war zugleich eine Bundesgartenschau.

Geografische LageBearbeiten

Das Gelände der Internationale Gartenbauausstellung 1983 war bei einer Ost-West-Ausdehnung von etwa 2,4 Kilometern 72 Hektar groß.[2] Er wird durch den Mittleren Ring (Garmischer Straße) in einen Ost- und einen Westabschnitt geteilt, die durch eine begrünte, breite Fußgänger- und Fahrradüberführung verbunden sind. Im Norden wird das Gelände von der Lindauer Autobahn und deren Ende und Einmündung in den westlichen Mittleren Ring begrenzt. Durch den Verkehr auf diesen Hauptstraßen war das Gelände erheblichen Emissionen ausgesetzt.[3] Hier liegen Sportflächen und die für die Olympischen Spiele 1972 gebaute Rudi-Sedlmayer-Halle (seit 2011: Audi Dome). Im Osten grenzte die Fläche an das Betriebsgelände eines Bauunternehmens, weitere Gewerbeflächen, eine stillgelegte Radrennbahn und die Isartalbahn. Im Südosten entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg bis nahe an die Fläche heran Wohnblöcke, im Süden an den Hauptstraßen Zeilenbebauung, dahinter im Südwesten Einfamilienhäuser. Das Gelände war ein städtebauliches „Reststück“, eben[4], war teilweise Brache und wurde teilweise landwirtschaftlich genutzt. Bis auf zwei alte Eichen östlich des Mittleren Rings war die Fläche baumlos.[5]

GeschichteBearbeiten

VorgeschichteBearbeiten

Das Gelände des späteren Westparks war bis in die 1970er Jahren weitgehend unbebautes Brachland in einer Größe von rund 60 ha. In der Zeit des Nationalsozialismus war der östliche Teil des Geländes für die nie verwirklichte Kraft-durch-Freude-Stadt vorgesehen, eine Siedlung für Arbeiter, die die Monumentalbauten auf der geplanten Achse von Pasing bis zur Innenstadt errichten sollten.[6] Nach dem Zweiten Weltkrieg waren eine Verlängerung der Lindauer Autobahn als Bundesstraße bis zur Lindwurmstraße, ein Großparkplatz für das damalige Messegelände auf der Theresienhöhe sowie Wohn- und Gewerbebauten im Gespräch. Dagegen wandten sich Bürgerinitiativen und Lokalpolitiker, die eine Parkanlage für die stark bebauten Stadtteile Sendling, Laim und das nahe gelegene Westend forderten.

Der Stadtentwicklungsplan von 1975 sah ein grünes Netz mit einem neuen West-, Ost- und Nordpark vor. Der Nordpark nahe dem Stadtteil Freimann wurde 1973 auch als Standort für eine eventuelle Bewerbung der Stadt München um die Internationale Gartenbauausstellung 1983 benannt. 1976 zeichnete sich ab, dass eine Gartenbauausstellung im Nordpark – wegen dessen Lage abseits dicht bebauter Stadtviertel, ohne geeignete Flächen für Ausstellungshallen und wegen der gewaltigen Größe – keine Förderung durch den Freistaat Bayern und den Bund zu erwarten hatte. Daher kam die Idee auf, die IGA im Westpark zu veranstalten.[7] Der Münchner Stadtrat beschloss den Bau des Westparks und dessen Bewerbung für die Gartenbauausstellung.[8]

Im gleichen Jahr wurde der Stadtentwicklungsplan durch einen Grün- und Erholungsflächenplan ergänzt, der die Planungsgrundlage für den Westpark darstellte. Jedoch war im Jahr 1974 auf dem Südteil des Geländes für das Unternehmen Bayernwerk Baurecht mit einer hohen Geschossflächenzahl geschaffen worden. Das stand den Plänen im Weg. Nach umfangreichen Verhandlungen wurde das Baurecht im Zuge der Westparkplanungen auf das ehemalige städtische Kohlenlager an der Heckenstallerstraße übertragen.[Anm. 1] Daraus entstand schließlich die Siedlung am Gottfried-Böhm-Ring. Erst durch die Verlegung des Baurechts, die Aufgabe der weiteren Planungen und den Ankauf von rund der Hälfte des Gebietes aus Privatbesitz durch die Stadt wurde es möglich, das bisherige Brachgelände vollständig für die Gartenschau zu nutzen.[9] Im Zuge der Verhandlungen ergab sich, dass der Bauunternehmer Leonhard Moll sein im Osten an den künftigen Park angrenzendes Firmengelände von rund 14 Hektar in den folgenden Jahren aufgegeben wollte und es während der Ausstellung genutzt werden konnte. Die Stadt konnte einen Teil der Fläche ankaufen und dem Park dauerhaft zuschlagen.[10]

EntwurfBearbeiten

 
Aussichtshügel mit steilen Flanken im Westteil des Parks

Im Sommer 1976 erfolgten die Beschlüsse der städtischen Gremien[11] und es wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Zugelassen waren nur bayerische Landschaftsarchitekten.[12] Die Anforderungen wurden erst während des Wettbewerbs konkretisiert und mussten in die laufende Entwurfsplanung eingearbeitet werden. Im Februar 1977 gewann der Münchner Landschaftsarchitekt Peter Kluska bei einstimmigem Entscheid der Jury[13] mit einem Entwurf, der „versuchte, […] einen vom Lärm der Großstadt abgeschirmten Talraum im Charakter der Voralpenlandschaft zu schaffen, in den der Besucher eintauchen und von dessen künstlich aufgeschütteten, Moränen gleichenden Hügeln aus er die Stadtkulisse und das Alpenpanorama sehen könne“ .[14] Nach eigenen Angaben kam ihm die Idee, als er bei einem Flug nach München aus der Vogelperspektive auf das zu beplanende Gelände schaute.[15] In die Talstrukturen eingebettet liegt in beiden Parkteilen je eine Wasserlandschaft am tiefsten Punkt. Das Preisgericht wies darauf hin, dass „ein gesteigertes Landschaftserlebnis geboten [wird], das in seiner Eigenart unverwechselbar ist“. [16] Vorrangiges Ziel war dabei, dass über die Gartenschau hinaus dauerhaft ein gut nutzbarer Park für die Anwohner der angrenzenden Stadtteile entstehen sollte[17], was mit dem Westpark dann auch gelang.

Wesentlicher Teil des Parkentwurfs ist das Wegenetz. Mit einer klaren Hierarchie von asphaltierten Hauptwegen und Nebenwegen mit wassergebundener Decke in unterschiedlichen Breiten wurden Bereiche getrennt, um den Park zu durchqueren oder in ihm zu flanieren und Ruhe zu finden. Je nach Geländeprofil sind bis zu drei Höhenebenen erschlossen: Hauptwege im Tal, ein schmalerer Weg am Hang und ein Pfad auf der Höhe der Hügel.[18] Alle Wege sind geschwungen geführt, um den Eindruck zu erwecken, sie würden sich der Landschaft anpassen.

Um Ost- und Westteil des Parks zu verbinden, entwarf Kluska eine flache Spannbeton-Brücke mit begrünten Seiten, die Besucher vom Verkehr des Mittleren Rings abschirmen. Kleinere Fuß- und Radbrücken verbinden den Park nach Osten über die Hansastraße und die Bahnstrecke mit der Schwanthalerhöhe.[19]

Den Entwurf verfasste Kluska in damals innovativer Technik per Computer mit Höhenlinien und über 12.000 Messpunkten, die anschließend exakt eingemessen in die Baustelle übertragen wurden.[20] Zusätzlich fertigte er ein Modell, in dem mit Hilfe eines Endoskops Bilder aus der späteren Fußgängerperspektive gezeigt werden konnten.[21]

Im Mai 1977 wurde offiziell die Bewerbung für die IGA 83 eingereicht. Einziger Gegenkandidat Münchens war Hamburg, das sich mit einer Neugestaltung von Planten un Blomen zum vierten Mal für eine Internationale Gartenbauausstellung beworben hatte.[Anm. 2] Im Juli entschied sich das Vergabegremium mit 29:1 Stimmen für den Münchner Entwurf.[22]

AusführungBearbeiten

 
Die geschwungene Wegführung ist typisch

Der erste Spatenstich fand im Januar 1978 statt, die erste Pflanzung im April 1978. Für die Modellierung des Westparks wurden 1,5 Millionen Kubikmeter[23] Erde bewegt. In beiden Teilen des Parks, östlich und westlich des Mittleren Rings, wurden in Ost-West-Richtung gestreckte Talbereiche bis zu acht Meter unter das ehemalige Geländeniveau ausgehoben. Mit dem Material wurden auf der Nord- und Südseite Hügelzüge modelliert. Das ursprüngliche Niveau sieht man nur noch bei den Alten Eichen auf 536 m ü. NN, höchster Punkt ist der Rosenhügel mit 552 m.

Aufgrund der kurzen Zeit bis zur Gartenbauausstellung mussten ältere, bereits große Bäume gepflanzt werden. Aus den städtischen Baumschulen und Betrieben der Umgebung wurden über 6000 Großbäume im Alter von 20 bis 40 Jahren und rund 100.000 Sträucher verpflanzt.[24]

Mit der Bewerbung um die Internationale Gartenbauausstellung wurden die Arbeiten am bereits vorher geplanten Südast der U-Bahn München vorgezogen. War zunächst nur die Verlängerung der heutigen Linie U6 vom Harras über den U-Bahnhof Partnachplatz bis zur Station Westpark vorgesehen, konnten die Arbeiten so weit beschleunigt werden, dass auch noch eine dritte Station auf der sogenannten Blumen-Linie[25], der Bahnhof Holzapfelkreuth, bis zur Ausstellungseröffnung dem Verkehr übergeben werden konnte. So verlief die U-Bahn südlich auf voller Länge.

KostenBearbeiten

Mit der Vergabe der IGA war eine Finanzierungszusage des Freistaats Bayern in Höhe von 15 Millionen DM verbunden.[26] Die Internationale Gartenbauausstellung 1983 kostete einschließlich des Rückbaus der nur für die Ausstellung errichteten Anlagen 114,3 Millionen DM. Hinzu kamen für den Westpark selbst 60,5 Millionen DM. Damit kostete das Projekt zusammen rund 320 DM/m², was seinerzeit kritisiert wurde. Dem standen Einnahmen aus Eintrittsgeldern in Höhe von ca. 35 Millionen DM gegenüber.[27]

Die AusstellungBearbeiten

 
Der am Hang angelegte Rosengarten
 
Alpinum im Westteil des Parks

GrundlegendesBearbeiten

Das Gartenschaugelände war eingezäunt und zwischen 9 und 21 Uhr gegen Eintrittsgeld zugänglich. Die Ausstellung empfing 11,5 Millionen Besucher, davon an Spitzentagen über 250.000.[28]. Von ihnen kamen 30 % aus München, weitere 52 % aus dem übrigen Bayern.[29] Dank der Verpflanzung von Bäumen in fortgeschrittenem Alter konnte die IGA 1983 mit einem anscheinenden „Ausgangsalter“ von 25 bis 30 Jahren“ eröffnet werden.[30]

Die vier offiziellen Leitideen der Ausstellung waren[31]

  • Internationalität
  • Natur in der Stadt
  • Schönheit und Gestalt der Pflanze
  • grüne Erholung, grüne Spiele“

AusstellungebeiträgeBearbeiten

 
Der Mollsee im Ostteil

Die Landschaftsarchitekten Gottfried Hansjakob (* 1937) und Anton Hansjakob (1943–2016) gewannen den landschaftsplanerischen Gestaltungswettbewerb für die östliche Erweiterungsfläche („Moll-Gelände“).[32] Hier befand sich der Haupteingang mit dem Forum. Sie gruppierten den Gärtnermarkt und die Ausstellungshallen um den Mollsee. In den Hallen wurden im etwa wöchentlichen Wechsel nacheinander 29 Blumenschauen präsentiert.[33]

170 Ausstellungsbeiträge, von der Kleingartenanlage bis zum Sonderbereich Grabbepflanzung und Grabmal und 23 Nationengärten aus vier Kontinenten präsentierten ihre Gartenkultur.[34] Bei der Gestaltung der Ausstellungsflächen und der Auswahl der Veranstaltungen mussten die Bedürfnisse der Stadt und des Zentralverbands Gartenbau als Ausrichter der Gartenbauausstellung in Einklang gebracht werden. Insbesondere wurden Kompromisse nötig zwischen dem Wunsch nach Wettbewerb und Präsentation und den Anforderungen der Stadt an die spätere Pflege des Parks.[35]

Die traditionellen Teile einer Gartenbauausstellung waren eine Muster-Kleingartensiedlung, ein im Halbrund angelegter Rosengarten, Staudenanlagen und weitere Beete, die neben einer Leistungsschau des Gartenbaus den Besuchern Anregungen für die Gestaltung des eigenen Gartens geben wollten. Weitere Attraktionen, wie Japanischer- und Chinesischer Garten, die nepalesische Pagode, die thailändische Sala, das Bayerwaldhaus und das Sardenhaus sind hier beschrieben.

Umwelt- und NaturschutzBearbeiten

Entsprechend dem steigenden Umweltbewusstsein wurden erstmals Themen aus Natur- und Umweltschutz in die Ausstellung einbezogen. Im Ostteil läuft die Wasserlandschaft in ein Feuchtbiotop mit Niedermoor-Charakter und einem kleinräumigen Mosaik an Vegetationszonen mit unterschiedlichem Oberflächenrelief und Wasserangebot aus. Es wurde aus Soden errichtet, die von durch Bauprojekte zerstörten Biotopen stammten.[36] Sie wurden als Beitrag des Bayerischen Umweltministeriums zur Ausstellung in den Park verpflanzt. Neben der Gestaltung des Ausstellungsgeländes sollte damit auch die Verpflanzung von naturschutzfachlich wertvoller Vegetation erprobt werden.[37] Das Umweltministerium errichtete auch erstmals auf einer Gartenbauausstellung einen Informations-Pavillon, der von Frederic Vester gestaltet wurde die Vernetztheit zwischen Umwelt und Gesellschaft zum Thema hatte. Ein wissenschaftliches Begleitprogramm bestand aus Fachveranstaltungen zu ökologischen Themen. Zu den Fachveranstaltungen zählten auch der Weltkongress der Landschaftsarchitekten.

BesucherserviceBearbeiten

An den Verkehr angebunden war die Ausstellung straßenseitig durch drei Großparkplätze im Osten, Norden und Westen. An den Schienenverkehr wurde die Ausstellung mit

Es gab zwei Restaurants, zwei Biergärten und einen Bürgergarten, in dem Besucher mitgebrachte Speisen und Getränke verzehren konnten.

ParkeisenbahnBearbeiten

Eine sechs Kilometer lange Parkeisenbahn beförderte Besucher durch das Gelände. Sie hatte fünf Haltepunkte.[38]

KunstBearbeiten

 
Skulptur Raumbogen an der Brücke, die die beiden Parkteile verbindet
 
Terrasse von Jean Clareboudt
 
Kugelbrunnen von Christian Tobin

Für die Ausstellung wurden im Rahmen des Kulturprogramms insgesamt 600.000 Mark für Kunstwerke im IGA-Gelände aufgestellt.[39] Viele der Werke waren nur temporär ausgestellt, mehrere Skulpturen und Plastiken waren jedoch von Anfang an als dauerhafte Kunst im öffentlichen Raum vorgesehen und gestalten heute den Westpark mit.[40] Sie sind hier beschrieben.

WissenswertBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Helmut Ammer: Internationale Gartenbauausstellung München 1983 – Westpark. In: Deutsche Bundesgartenschau GmbH (Hg.): 50 Jahre Bundesgartenschauen. Festschrift zur Geschichte der Bundes- und Internationalen Gartenschauen in Deutschland. Bonn 2001, S. 106–114.
  • Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur: Garten + Landschaft, Ausgabe April 1983, Callwey Verlag, ISSN 0016-4720. Schwerpunkt-Ausgabe zur Internationalen Gartenbauausstellung 1983
  • IGA 83 in München – Warum? – Interview mit dem Leiter der Stadtgartendirektion Josef Wurzer. In: Garten + Landschaft, 4/83, S. 267 f.
  • Friedhelm Junge: Auswertung und Ergebnisse der Besucherbefragungen der Internationalen Gartenbauausstellung 1983. Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Gartenbaus der Technischen Universität München-Weihenstephan, Freising, 1984.
  • Peter Kluska: IGA 83 München – Westparkplanung und Ausstellungsentwicklung – Ein Arbeitsbericht. In: Garten + Landschaft 4/79, S. 269–272.
  • Peter Kluska: Landschaftsarchitektur: Projekte + Wettbewerbe 1970–2010. Hirmer 2013. ISBN 978-3-7774-5681-2
  • Peter Kluska, Anton Hansjakob: Vier Brücken. In: Garten + Landschaft 4/83, S. 286f.
  • Peter Kluska: Der Westpark – Landschaft in der Stadt. In: Das Gartenamt 32 (1983) April, S. 213–219.
  • Landeshauptstadt München: 20 Jahre Westpark – Landschaft zum Aufatmen. München 2005
  • Martin Stangl: IGA 83 München – IV. Internationale Gartenbauausstellung in der Bundesrepublik Deutschland 28.4. bis 9.10.1983 – Offizieller Ausstellungskatalog. BLV München, 1983. ISBN 3-405-11700-3
  • Was bringt die IGA dem Park, was dem Besucher? – Interview mit dem gesamtkünstlerischen Leiter der IGA, Landschaftsarchitekt Eckhard Brülle. In: Garten + Landschaft, Ausgabe 4/83, Seiten 282–285.
  • Josef Wurzer: Wettbewerb Westpark München. In: Garten + Landschaft, 7/77.

WeblinksBearbeiten

AnmerkungenBearbeiten

  1. Das Recht war ursprünglich im Nationalsozialismus mit 24.000 Quadratmetern für die Bebauung der Isarinsel in Oberföhring erteilt worden. Als die Bayernwerke das Baurecht Anfang der 1970er Jahre ausüben wollten, kollidierte es mit der Erholungsnutzung und der Ausweisung der Isarauen als Landschaftsschutzgebiet. Eine Ablösung war aus finanziellen Gründen nicht realistisch, daher musste das Baurecht auf einen anderen Ort übertragen werden, so der damalige Stadtbaurat Wolfgang Czisch 2005 auf einer Podiumsdiskussion. (Landeshauptstadt München: 20 Jahre Westpark , S. 27.
  2. In Hamburg bereits stattgefunden hatten die Internationale Gartenbauausstellung 1953, die Internationale Gartenbauausstellung 1963 und die Internationale Gartenbauausstellung 1973.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ammer, S. 114.
  2. Ammer, S. 114.
  3. Ammer, S. 109.
  4. Ammer, S. 108.
  5. Ammer, S. 109.
  6. Denis A. Chevalley: Die städtebauliche Entwicklung in den südlichen und westlichen Stadtbereichen westlich der Isar. In: Landeshauptstadt München. Teil: 2.: Südwest. Karl-Lipp-, München 2004. ISBN 978-3-87490-584-8, S. CXXVII; Hans-Peter Rasp: Eine Stadt für tausend Jahre: München – Bauten und Projekte für die Hauptstadt der Bewegung. Süddeutscher Verlag 1981. ISBN 3-7991-6124-4, S. 91–94
  7. IGA 83 in München.
  8. Stationen auf dem Weg zur Iga. In: Süddeutsche Zeitung vom 28. April 1983, S. 17.
  9. IGA 83 in München, S. 267f.
  10. Landeshauptstadt: 20 Jahre Westpark.
  11. Ammer, S. 110.
  12. Wurzer: Wettbewerb, S. 428.
  13. Ammer, S. 110; Kluska: Landschaftsarchitektur, S. 56.
  14. Landeshauptstadt: 20 Jahre Westpark , S. 10–15.
  15. Kluska: Der Westpark.
  16. Wurzer: Wettbewerb.
  17. Ammer, S. 110.
  18. Kluska: Der Westpark.
  19. Kluska, Hansjakob: Vier Brücken.
  20. Kluska: Der Westpark.
  21. Kluska: IGA 83 München.
  22. Transkript der Podiumsdiskussion In: Landeshauptstadt: 20 Jahre Westpark, , S. 24–35.
  23. Ammer, S. 109; Kluska: IGA 83 München.
  24. Kluska: Der Westpark.
  25. Stationen auf dem Weg zur Iga. In: Süddeutsche Zeitung vom 28. April 1983, S. 17.
  26. Kluska: Der Westpark.
  27. Landeshauptstadt: 20 Jahre Westpark, Kapitel Eine Ausstellung nimmt Gestalt an, S. 16–19.
  28. Landeshauptstadt: 20 Jahre Westpark, Kapitel Planung und erste Bauphase, S. 10–15; Ammer, S. 114.
  29. Junge: Auswertung, S. 12
  30. Ammer, S. 110.
  31. Stangl: IGA 83.
  32. Ammer, S. 110.
  33. Landeshauptstadt: 20 Jahre Westpark, Kapitel Eine Ausstellung nimmt Gestalt an, S. 16–19.
  34. Ammer, S. 111.
  35. Was bringt die IGA dem Park.
  36. Alfred Ringler: Biotop aus dritter Hand. In: Garten + Landschaft, Ausgabe 6/83, Seiten 465–470.
  37. Ulrich Reinfeld: Naturschutz als Ausstellungsbeitrag. In: Garten + Landschaft, Ausgabe 4/83, Seiten 290–294
  38. Stangl: IGA 83.
  39. Steffi Röttgen (Hrsg.): Skulptur und Plastik auf Münchens Straßen und Plätzen. Idea Verlag, 2000, ISBN 3-88793-150-5, Seite 178
  40. München Sendling-Westpark, Herausgegeben von der Landeshauptstadt München - Bezirksausschuss 7, 1995
  41. Stationen auf dem Weg zur Iga. In: Süddeutsche Zeitung vom 28. April 1983, S. 17.

Koordinaten: 48° 7′ 21″ N, 11° 31′ 21″ O