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Familie und AusbildungBearbeiten

Giorgio Roda entstammt einer Familie von Industriellen und Autorennfahrern. Sein Großvater Giuseppe Roda (1925–2007) gründete 1956 mit Rodacciai in Como einen Stahlgroßhandel, den in der Gegenwart sein Vater Gianluca führt. Gianluca Roda (* 1959) und sein Bruder Davide (* 1972) waren viele Jahre als Amateurrennfahrer aktiv. Neben seinem älteren Bruder Andrea begann auch Giorgio Rennen zu fahren. Während Andrea Profirennfahrer wurde, studierte Giorgio Roda zunächst Betriebswirtschaftslehre in Mailand und arbeitete im Familienunternehmen.

Karriere als RennfahrerBearbeiten

Nach Anfängen im Kartsport begann die Fahrerkarriere von Giorgio Roda 2011 in der Formel Renault und in der Formel Abarth. 2014 wechselte er in den GT-Sport und gewann im Ferrari 458 Italia GT3 von AF Corse die GTC-Klasse der International GT Open[1]. 2017 fuhr er gemeinsam mit seinem Vater und Andrea Bertolini einen Ferrari 488 in der European Le Mans Series und gab 2018 sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Er war Partner von Khaled Al Qubaisi und Matteo Cairoli im Porsche 911 RSR von Patrick Dempsey. Das Rennen endete durch einen Motorschaden vorzeitig.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2018 Deutschland  Dempsey Proton Racing Porsche 911 RSR Vereinigte Arabische Emirate  Khaled Al Qubaisi Italien  Matteo Cairoli Ausfall Motorschaden
2019 Deutschland  Dempsey Proton Racing Porsche 911 RSR Japan  Satoshi Hoshino Italien  Matteo Cairoli zurückgezogen

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. International GT Open 2014