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GeographieBearbeiten

Georfans liegt auf einer Höhe von 295 m über dem Meeresspiegel, sechs Kilometer ostsüdöstlich von Villersexel und etwa 28 Kilometer ostsüdöstlich der Stadt Vesoul (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich am Rand der Ebene von Villersexel beidseits des Dorfbachs, am nordwestlichen Rand der Hügellandschaft, die sich zwischen den Flusstälern von Ognon und Doubs ausdehnt.

Die Fläche des 2,99 km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt der Hügellandschaft südöstlich des Ognontals. Der zentrale Teil des Gebietes wird von Süden nach Norden von der Talniederung des Dorfbaches durchquert, der wenig unterhalb von Georfans in den Ruisseau de la Prairie mündet. Dieser bildet die nördliche Gemeindegrenze und sorgt für die Entwässerung zum Scey. Nach Westen reicht das Gebiet in die Ebene von Villersexel, die in diesem Bereich überwiegend bewaldet ist. Östlich des Dorfes erhebt sich ein Hügel, der hauptsächlich aus Muschelkalk aufgebaut ist. Hier wird mit 375 m der höchste Punkt von Georfans erreicht.

Nachbargemeinden von Georfans sind Saint-Ferjeux im Norden, Vellechevreux-et-Courbenans im Osten, Courchaton und Grammont im Süden sowie Mélecey und Villargent im Westen.

GeschichteBearbeiten

Das Gemeindegebiet von Georfans war schon sehr früh besiedelt, worauf Spuren aus prähistorischer Zeit auf der Flur Le Creux-des-Fées hinweisen. Im Mittelalter gehörte Georfans zur Herrschaft Granges, die unter der Oberhoheit der Grafen von Montbéliard stand. Zusammen mit der Franche-Comté gelangte das Dorf mit dem Frieden von Nimwegen 1678 definitiv an Frankreich. Seit 2000 ist Georfans Mitglied des 33 Ortschaften umfassenden Gemeindeverbandes Communauté de communes du Pays de Villersexel. Kirchlich gehört der Ort zur Pfarrei Saint-Ferjeux.

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1962 69
1968 63
1975 54
1982 72
1990 72
1999 62

Mit 60 Einwohnern (1. Januar 2016) gehört Georfans zu den kleinsten Gemeinden des Département Haute-Saône. Nachdem die Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts deutlich abgenommen hatte (1896 wurden noch 153 Personen gezählt), wurden seit Beginn der 1960er Jahre nur noch geringe Schwankungen verzeichnet.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Georfans war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch die Landwirtschaft (Ackerbau, Obstbau und Viehzucht) und die Forstwirtschaft geprägtes Dorf. Noch heute leben die im Ort arbeitenden Bewohner zur Hauptsache von der Tätigkeit im ersten Sektor. Außerhalb des primären Sektors gibt es nur wenige Arbeitsplätze im Dorf. Einige Erwerbstätige sind auch Wegpendler, die in den größeren Ortschaften der Umgebung ihrer Arbeit nachgehen.

Die Ortschaft liegt abseits der größeren Durchgangsachsen an einer Departementsstraße, die von Saint-Ferjeux nach Fallon führt.