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Meister: Stavanger Oilers.png Stavanger Oilers
Absteiger: keiner
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Die Saison 2014/15 war die 76. Spielzeit der höchsten norwegischen Eishockeyliga, der GET-ligaen. Neu dabei sind die Kongsvinger Knights und Manglerud Star. Sie profitierten vom Lizenzentzug des Rosenborg IHK und vom Rückzug der Tønsberg Vikings, die aus finanziellen Gründen nicht mehr an der Liga teilnehmen. Meister wurden zum vierten Mal in Folge die Stavanger Oilers, die sich in der Finalserie mit 4:3 gegen die Storhamar Dragons durchsetzten.

ModusBearbeiten

In der Hauptrunde absolvierte jede der zehn Mannschaften insgesamt 45 Spiele. Die acht bestplatzierten Mannschaften qualifizierten sich für die Playoffs, in denen der Meister ausgespielt wurde. Die beiden Letztplatzierten musste in der Relegation gegen die beiden Erstplatzierten der zweiten Liga antreten. Für einen Sieg nach der regulären Zeit erhielt jede Mannschaft drei Punkte, für einen Sieg nach Overtime bzw. Shootout zwei Punkte, bei einer Niederlage nach Overtime bzw. Shooutout gab es ein Punkt und bei einer Niederlage nach der regulären Zeit null Punkte.

TeilnehmerBearbeiten

HauptrundeBearbeiten

TabelleBearbeiten

Pl. Sp S N OTS OTN T GT Diff Punkte
1 Stavanger Oilers 45 32 9 3 1 187 93 +94 1001
2 Storhamar Dragons 45 29 10 2 4 200 112 +88 95
3 Sparta Warriors 45 26 14 0 5 176 122 +54 83
4 Frisk Asker 45 24 15 5 1 158 110 +48 83
5 Lørenskog IK 45 22 15 4 4 150 123 +27 78
6 Vålerenga 45 24 15 2 4 178 126 +52 741
7 Lillehammer IK 45 18 21 5 1 140 137 +3 65
8 Stjernen 45 16 25 3 1 127 170 –43 472
9 Manglerud Star 45 4 34 3 4 82 206 –124 22
10 Kongsvinger Knights 45 2 39 1 3 73 272 –199 11

1 Stavanger und Vålerenga wurden wegen des Einsetzens von nicht spielberechtigten Akteuren drei, bzw. sechs Punkte abgezogen. Das betroffene Spiel vom 28. Februar wurde mit 0:0 gewertet.[1]
2 Stjernen wurde aufgrund des Einsetzens eines nicht spielberechtigten Akteurs acht Punkte abgezogen.[2]

Legende: Sp = Spiele, S = Siege, N = Niederlagen, OTS = Siege nach Verlängerung, OTN = Niederlage nach Verlängerung, T = Tore, GT = Gegentore, Diff = Tordifferenz
Erläuterungen: Vorrundensieger, Qualifikation für Play-offs, Relegation

Beste ScorerBearbeiten

Abkürzungen: Sp = Spiele, T = Tore, V = Assists, Pkt = Punkte, +/− = Plus/Minus, SM = Strafminuten; Fett: Bestwert

 
Christian Larrivée führte die Plus/Minus-Wertung an
Nat. Spieler Team Sp T V Pkt +/– SM
  Brian Ihnacak Vålerenga 44 22 55 77 +19 60
Kanada  Éric Castonguay Frisk Asker 41 22 51 73 +7 20
Kanada  Christian Larrivée Storhamar Dragons 45 25 45 70 +43 40
Vereinigte Staaten  Denny Kearney Frisk Asker 45 29 39 68 +22 76
Schweden  Henrik Malmström Sparta Warriors 45 21 42 63 +25 20
Vereinigte Staaten  Dan Kissel Stavanger Oilers 44 23 37 60 +31 20
Kanada  Dion Knelsen Sparta Warriors 44 25 33 58 +14 26
Norwegen  Daniel Sørvik Vålerenga 45 19 39 58 +2 60
Norwegen  Joakim Jensen Storhamar Dragons 45 30 27 57 +32 14
  Josh Soares Stavanger Oilers 45 30 27 57 +34 42
Kanada  Alex Plante1 Lørenskog IK 43 6 9 15 +30 189

1 Zum Vergleich: Spieler mit den meisten Strafminuten

Beste TorhüterBearbeiten

Abkürzungen: Sp = Spiele, Min = Eiszeit (in Minuten), S = Siege, N = Niederlagen, GT = Gegentore, Sv% = gehaltene Schüsse (in %), GTS = Gegentorschnitt, SO = Shutouts; Fett: Bestwert

 
Ruben Smith wies den niedrigsten Gegentorschnitt auf
Nat. Spieler Team Sp Min S N GT SO Sv% GTS
Norwegen  Ruben Smith Stavanger Oilers 28 1620:14 20 7 54 4 91,4 2,00
Kanada  Andrew Engelage Storhamar Dragons 37 2116:08 25 11 75 2 92,7 2,13
Norwegen  Henrik Holm Stavanger Oilers 19 1087:54 15 3 41 1 90,9 2,26
Schweden  Nicklas Dahlberg Frisk Asker 43 2587:26 28 15 98 5 92,6 2,27
Kanada  Tyler Plante Lørenskog IK 27 1532:46 18 9 60 2 91,8 2,35

Play-offsBearbeiten

ModusBearbeiten

Die besten acht Mannschaften der Hauptrunde qualifizieren sich für die Play-offs. Im Viertelfinale dürfen sich die drei bestplatzierten Teams, ihre Gegner aussuchen, wobei der Erstplatzierte beginnt. Es folgen die Zweit- und Drittplatzierten der Vorrunde. Die Mannschaft auf Platz vier bekommt automatisch das übrigbleibende Team zugeteilt. Im Halbfinale hat der bestplatzierte verbliebene Verein das Wahlrecht. In einer Serie hat die Mannschaft mit der besseren Platzierung in der Hauptrundentabelle immer das Heimrecht.

Play-off-BaumBearbeiten

Ab dem Viertelfinale werden die Play-offs im Modus Best-of-Seven ausgetragen.

  Quarter-finals Semi-finals Finals
                           
  1 Stavanger Oilers 4        
8 Stjernen 0  
1 Stavanger Oilers 4
  6 Vålerenga 0  
4 Frisk Asker 2
6 Vålerenga 4  
1 Stavanger Oilers 4
  2 Storhamar Dragons 3
3 Sparta Warriors 4    
5 Lørenskog IK 2  
2 Storhamar Dragons 4
  3 Sparta Warriors 1  
2 Storhamar Dragons 4
  7 Lillehammer IK 0  

FinaleBearbeiten

Die Serie fand vom 6. bis zum 18. April 2015 statt.

Serie 1 2 3 4 5 6 7
  Stavanger Oilers  Storhamar Dragons 4:3 4:2 3:5 0:3 5:2 3:2 n. V. 1:2 4:2

Kader des Norwegischen MeistersBearbeiten

RelegationBearbeiten

Mannschaft Sp S OTS OTN N T GT Diff Pkt
1 Manglerud Star 6 4 1 1 0 27 14 +13 143
2 Kongsvinger Knights 6 3 2 0 1 19 22 –3 10
3 Tønsberg Vikings 6 2 3 1 0 21 23 –2 83
4 Comet Halden 6 1 4 0 1 18 26 –8 4

Legende: Sp = Spiele, S = Siege, N = Niederlagen, OTS = Siege nach Verlängerung, OTN = Niederlage nach Verlängerung, T = Tore, GT = Gegentore, Diff = Tordifferenz
Erläuterungen: Qualifikation für die GET-ligaen 2015/16

3 Den Tønsberg Vikings wurde ein 3:2-Sieg über Manglerud wegen des Einsetzens eines nicht spielberechtigten Akteurs aberkannt. Das Spiel ging mit einem 5:0-Sieg für Manglerud in die Wertung ein.[1]

AuszeichnungenBearbeiten

 
Alexander Smirnow wurde zum Trainer des Jahres gekürt

In das All-Star Team wurden folgende Spieler gewählt:

First All-Star-Team
Angriff: Norwegen /  Mathias TrettenesKanada /  Christian Larrivée /  Brian Ihnacak
Verteidigung: Norwegen /  Daniel SørvikSchweden /  Erik de la Rose
Tor: Schweden / Nicklas Dahlberg

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Verdens Gang: Punktabzug für Oilers und Vålerenga (norwegisch)
  2. hockey.no Sanktionen für Stjernen (norwegisch) (Memento des Originals vom 5. Februar 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hockey.no

WeblinksBearbeiten