Friedrich Maximilian Klinger

deutscher Dichter, kaiserlich-russischer Generalleutnant, Namengeber der literarischen Strömung „Sturm und Drang“

Friedrich Maximilian Klinger, ab 1780 von Klinger[1] (* 17. Februar 1752 in Frankfurt am Main; † 25. Februarjul./ 9. März 1831greg. in Dorpat, Gouvernement Livland, Russisches Kaiserreich) war ein deutscher Dichter und Dramatiker. Sein Drama Sturm und Drang wurde namensgebend für die gesamte literarische Strömung der Geniezeit.

Friedrich Maximilian Klinger nach einer Kreidezeichnung von Johann Wolfgang von Goethe

Klinger, der in kaiserlich-russischen Diensten hohe Ämter im pädagogisch-militärischen Bereich bekleidete, leitete unter anderem das Kadettenkorps und das kaiserlich-russische Pagenkorps. Zuletzt war Friedrich Maximilian Klinger Kurator der Universität Dorpat. Er trug mit dem Orden des Heiligen Georg den ranghöchsten kaiserlich-russischen Verdienstorden.

LebenBearbeiten

Herkunft und FamilieBearbeiten

Friedrich Maximilian Klinger war das zweite Kind des aus Pfaffen-Beerfurth im Odenwald stammenden Müllersohns Johannes Klinger (* 1719; † 1760)[2] aus dem seit 1483 in Beerfurth belegten Müllergeschlecht Klinger,[3][4] der sich als Konstabler bei der städtischen Artillerie anwerben ließ. Der väterliche Großvater Friedrich Maximilian Klingers wird in einschlägigen biographischen Lexika mit dem seinem Sohn gleichnamigen Müller Johannes Klinger (* 1671; † 1743) zu Pfaffen-Beerfurth angegeben, der 1695 Anna Barbara Boßler (* 1674; † 1747)[5] ehelichte sowie ferner 1740 Schulmeister ebenda war,[6] was durch die Familiengeschichtsforschung aus dem hessischen Odenwald mit direktem Bezug zur Familie Klinger bestätigt wird.[7]

Klinger, der ursprünglich nach Nordamerika in die Vereinigten Staaten wollte, um dort eine militärische Laufbahn einzuschlagen,[8] hatte in seiner agnatischen Familie aus dem Odenwald nach Pennsylvania immigrierte Verwandte, zu denen sein Cousin dritten Grades Johann Philipp Klinger, Gründer von Klingerstown ebenda, aus Pfaffen-Beerfurth gehörte.[2] Dessen Tochter Elizabeth Klinger war mit dem gleichnamigen Enkel des Diplomaten John Conrad Weiser verheiratet. Weisers Cousins waren der General Peter Muhlenberg, der erste Sprecher des Repräsentantenhauses Frederick Muhlenberg und der Theologe Henry Muhlenberg.[9][10][11]

Die väterliche Großmutter Klingers wird aufgrund urkundlicher Belege im Gegensatz zu den lexikalischen Publikationen nicht als Anna Barbara Müller genannt, sondern mit Anna Barbara Boßler wiedergegeben.[7][12] Damit war Klinger über seine väterlich-großmütterliche Abstammung ein Großcousin des Musikverlegers Heinrich Philipp Boßler, der als Enkel des hochfürstlich hessen-darmstädtischen Hofbüchsenmachers Johann Peter Boßler belegt ist.[13] Der Büchsenmachermeister Boßler zu Darmstadt gehörte über seinen Vater den Büchsenschäfter, Büchsenmacher, Konstabler und Burggrafen zu Lichtenberg Christian Boßler zu den Brüdern der Anna Barbara Klinger geb. Boßler.[14][5][15][16]

BiografieBearbeiten

 
Friedrich Maximilian Klinger 1807

Im Jahr 1760 starb Friedrich Maximilian Klingers Vater. Seine Mutter Cornelia Margareta Dorothea geb. Fuchs, Kammerfrau am landgräflichen Hof zu Homburg, musste als Krämerin und Wäscherin den Sohn und die beiden Töchter ernähren. Obwohl Klinger in bescheidenen Verhältnissen aufwuchs, konnte er durch Förderung des Hochschullehrers Zink das Frankfurter Gymnasium besuchen.

Bereits in Frankfurt knüpfte er ab 1772 Kontakte mit den Vertretern einer jungen Generation der Autoren, die sich um Goethe sammelten. Darunter fanden sich Jakob Michael Reinhold Lenz und Heinrich Leopold Wagner sowie andere Vertreter der Literatur. Seine Wohnung im Rittergässchen bot Raum für die Zusammenkünfte der Schriftsteller. Dank finanzieller Hilfe seines Jugendfreundes Goethe konnte er 1774 an der damaligen Ludwigs-Universität in Gießen ein Studium der Rechtswissenschaften beginnen.

Mit der Briefeschreiberin Albertine von Grün war Klinger ebenfalls bekannt. Albertine schwärmte für den jungen, schönen Friedrich Maximilian Klinger, der diese Schwärmerei nur kurzzeitig teilte.[17] An Ludwig Julius Friedrich Höpfner schrieb Albertine von Grün über ihre Empfindungen für Klinger:

„Ob ich gleich keine Freundin von der Casuistik bin: so kann ich doch gewiß versichern, daß wenn Du und Klinger in gleicher Lebensgefahr wäret, und ich könnte nur einen von euch retten: so würde ich gewiß keinen Augenblick anstehen, Dich zu retten und ihn umkommen zu lassen. Aber alsdann würde ich mich auch ohne Bedenken nachstürzen.“

Albertine von Grün: 23. Höpfner an seine Braut. In: Briefe aus dem Freundeskreis von Göthe, Herder, Höpfner und Merck[18]

Nach ersten Erfolgen als Theaterautor entschloss er sich 1776, die Universität zu verlassen und zunächst nach Weimar zu gehen. Nach dem bis heute nicht aufgeklärten Bruch mit Goethe, der auf Goethes Ungehaltenheit bezüglich Klingers Studienabbruch und seines unangemeldeten Erscheinens in Weimar zurückzuführen sei,[19] schloss Klinger sich 1776 mit dem Manuskript seines neuen Stücks Sturm und Drang als Dramaturg der Schauspieltruppe Abel Seylers an. Goethe schrieb am 24. Juli 1776 über Klinger an Johann Heinrich Merck Folgendes:

„Klinger kann nicht mit uns wandeln, er drückt mich, ich habs ihm gesagt, darüber er ausser sich war unds nicht verstund und ichs nicht erklären konnte noch mochte.“

Johann Wolfgang von Goethe: Goethe über Klinger. In: Goethe-Jahrbuch[20]

Als der finanzielle Erfolg ausblieb, ließ sich Klinger vom goetheschen Schwagers Johann Georg Schlosser im Bayerischen Erbfolgekrieg zum Militär anwerben und zog von Sommer 1778 bis Frühjahr 1779 durch Böhmen. Nach Beendigung des Krieges kehrte er zu seinem Freund nach Emmendingen zurück, in der Hoffnung auf ein neues Empfehlungsschreiben. Nach der Fürsprache des Komponisten Philipp Christoph Kayser wurde Klinger 1779 in der Freimaurerloge Modestia cum libertate in Zürich aufgenommen.

Die Verbindungen Schlossers als Ordonnanzoffizier führten dazu, dass Klinger im Rang eines Leutnants im Marinebataillon des russischen Thronfolgers Großfürst Paul in Petersburg 1780 eingestellt wurde und zugleich als Vorleser von dessen Gattin Maria Feodorowna tätig werden konnte. Im Gefolge des Großfürsten unternahm er 1781 bis 1782 eine Europareise, die ihn durch Wien, Italien, Paris und Deutschland führte. Anschließend versuchte Klinger sein Militärglück im Feldzug gegen die Türken, das angesichts der raschen Friedensverträge scheiterte. 1785 wurde er als Kadettenoffizier in das Petersburger Landkadettencorps dem späteren 1. Kadettenkorps eingereiht, wo er Karriere als Militärpädagoge machte.

1787 heiratete Klinger die russische Adelige Elisabeth Alexandrowna Alexejewa, eine natürliche Tochter[21] von Grigorij Orlow, die im Gegensatz zur Angabe in der Neuen Deutschen Biographie im Genealogischen Handbuch der estländischen Ritterschaft aus der Verbindung Orlows mit Katharina II. hervorging.[22]

Klingers Sohn Alexander war Stabskapitän und Adjutant des Kriegsministers Barclay de Tolly. Er verstarb 1812 mit 21 Jahren.

 
Ruhestätte des Literaten und kaiserlich-russischen Militärs Friedrich Maximilian Klinger

1801 wurde Klinger Generalmajor der Armee und Leiter des Kadettenkorps. 1802 wurde ihm die Leitung des Pagenkorps, übertragen. Daneben diente er beim Ministerium für Volksbildung. Ab 1803 war er Kurator des Schulbezirks und der Universität Dorpat im heutigen Tartu in Estland,[23] wo er unter anderem auch mit Karl Morgenstern und August Thieme in Kontakt kam. 1811 erreichte er noch den Rang eines Generalleutnants. Im Zuge der Restauration wurde Klinger 1816 seiner Ämter enthoben. Darauffolgend zog er sich aus dem öffentlichen Leben zurück. Klinger starb am 25. Februar 1831, acht Tage nach seinem 79. Geburtstag in Dorpat.[24]

Als Goethe die Nachricht von Klingers Tod erreichte sagte er:

„Das war ein treuer, fester, derber Kerl wie keiner. In früher Zeit hatte ich auch viele Qual mit ihm, weil er auch so ein Kraft-Genie war, das nicht recht wußte, was es wollte.“

Johann Wolfgang von Goethe: Dreizehntes Kapitel. In: Goethe - Kunstwerk des Lebens[25]

Friedrich Maximilian von Klinger liegt in Sankt Petersburg auf dem Alten Smolensker Lutherischen Friedhof begraben.[26] Die seit 1780 entstandene, umfangreiche Privatbibliothek Klingers mit überwiegend humanistischer Literatur wurde 1844 von seiner Witwe der Universität Dorpat übergeben.[27]

Klingers Großneffe, Max Rieger fungiert als Biograph seines berühmten Großonkels Friedrich Maximilian von Klinger.[28] Riegers Tochter Elisabeth war wiederum mit dem Unternehmer Emanuel August Merck aus der Darmstädter Familie Merck verheiratet.[29]

BedeutungBearbeiten

 
Illustration zu einem Werk Klingers

Klinger zählt zu den bedeutenden Dramatikern der literarischen Strömung Sturm und Drang. Sein 1776 zunächst unter dem Titel Der Wirrwarr erschienenes gleichnamiges Drama, das auf Vorschlag Christoph Kaufmanns umbenannt wurde, gab der Epoche letztendlich ihren Namen. Weitere Werke der Genieperiode sind Die Zwillinge und Simsone Grisaldo. In seinen Werken knüpfte er an dramaturgische Eigenheiten William Shakespeares und an philosophische Ansichten Jean-Jacques Rousseaus an. Sie beinhalten sowohl gesellschaftskritische als auch starke gefühlsorientierte Momente.

Zirka seit 1778 verfasste der Dichter unter anderem in finanzieller Not eine Reihe von trivialen Romanen und Dramen, die Affinitäten zur Rokoko-Literatur aufweisen. In seiner späteren Schaffensperiode seit eta 1785 orientierte er sich an den Regeln des französischen Klassizismus, die er mit den Idealen seiner Jugend zu versöhnen suchte. Repräsentativ für diese Zeit sind die Dramen Konradin, Der Günstling, die beiden Medea-Dramen und Damokles.

Ab 1791 plante Klinger eine Dekade der philosophischen Romane, von denen lediglich acht vollendet und einer als Bruchstück überliefert wurden. Sie entstanden im Zeitraum 1791–1798. Faust’s Leben, Thaten und Höllenfahrt ist die bekanntesten von ihnen. Klinger vereinigt in seinen philosophischen Romanen signifikante zeitgenössische Tendenzen in Literatur, Anthropologie und Philosophie und gilt somit als wichtiger Repräsentant der Spätaufklärung. In der kritischen Geschichts- und Gesellschaftsauffassung lehnt er sich besonders an Jean-Jacques Rousseau, aber auch an Voltaire und Immanuel Kant an.

Den Abschluss seiner Werke bildeten Betrachtungen und Gedanken über verschiedene Gegenstände der Welt und der Literatur, eine Sammlung der Aphorismen zu zeitaktuellen Themen.

Klinger führte einen umfangreichen Briefwechsel mit Goethe, mit dem er die alte Freundschaft 1811 wieder aufnahm, und mit vielen, die ihn in Sankt Petersburg und Dorpat besuchten, darunter Fanny Tarnow, Johann Gottfried Seume sowie Ernst Moritz Arndt.

Nach dem Tod des französischen Aufklärers, Philosophen und Enzyklopädisten Denis Diderot wurde dessen Bibliothek an den Zarinnenhof überführt, so das bislang in Frankreich unveröffentlichte Manuskript des Le Neveu de Rameau von 1761, welches Klinger in der diderotschen Bibliothek fand und als Abschrift zunächst dem Verleger Johann Friedrich Hartknoch in Riga anbot, der aber eine Veröffentlichung ablehnte.

Werke (Auswahl)Bearbeiten

Zwischen 1809 und 1816 erschienen in Königsberg seine gesammelten Werke (hg. v. Nicolovius) und 1810 in Wien „Sämmtliche philosophischen Romane“ in jeweils 12 Bänden.

Orden und AuszeichnungenBearbeiten

Friedrich Maximilian von Klinger war Ritter verschiedener hochrangiger kaiserlich-russischer Verdienstorden und trug deren Abzeichen in unterschiedlichen Ordensklassen.[36]

Die Verleihung aller Klassen der Orden des Heiligen Georg und des Heiligen Wladimir brachte die Erhebung in den erblichen Adelsstand mit sich, dessen Stand im Zarenreich Russland stets der des Dienstadels war.[37] Mit der 4. Klasse des Ordens des Heiligen Georg war außerdem der Rang eines Obersten verbunden.

LiteraturBearbeiten

in der Reihenfolge des Erscheinens:

WeblinksBearbeiten

Commons: Friedrich Maximilian Klinger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Friedrich Maximilian Klinger – Quellen und Volltexte

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Klinger wurde aufgrund seiner kaiserlich-russischen Orden in den Dienstadel erhoben. Das Adelsprädikat erschien lediglich im deutschsprachigen Raum, da die Titel im Russischen nicht im Namen erscheinen.
  2. a b Hans von der Au: Zur Geschichte der Odenwälder Familie Klinger. In: Wilhelm Diehl (Hrsg.): Hessische Chronik – Monatsschrift für Familien- und Ortsgeschichte in Hessen und Hessen-Nassau. Dreizehnter Jahrgang, Heft 7/8. Verlag Wilhelm Diehl, 1926, ZDB-ID 400444-9, S. 115.
  3. Marie-Louise Seidenfaden und Brigitte Köhler: „…jetzt sind wir in Amerika“ – Südhessen in der Neuen Welt – Berichte und Briefe. Hrsg.: Museum Schloss Lichtenberg. 1. Auflage. Museumsverlag Schloss Lichtenberg, Fischbachtal 1988, ISBN 3-923366-04-3, S. 1.
  4. Mary K. Klinger: The Klingers – From the Odenwald, Hesse, Germany, Ca. 1610-1989. Gateway Pr., Baltimore 1989, OCLC 20796966, S. 2–4.
  5. a b Mary K. Klinger: The Klingers – From the Odenwald, Hesse, Germany, Ca. 1610-1989. Gateway Pr., Baltimore 1989, OCLC 20796966, S. 9.
  6. Wilhelm Diehl: Hessisches Lehrerbuch – Vierter Teil: Souveränitätslande und acquirierte Gebiete. Band XII – Hassia sacra. Verlag der Hessischen Historischen Kommission, Darmstadt 1951, DNB 450932443, 322g. Pfaffen-Beerfurth, S. 19–20.
  7. a b Heinrich Wolf: Familienbuch Reichelsheim 1643–1875. Hrsg.: Andreas Stephan. 1. Auflage. Band 2 – Mit Pfaffen-Beerfurth, Reichelsheim, Rohrbach, Unter-Ostern und den Verzeichnissen. GENDI-Verlag, Otzberg 2018, ISBN 978-3-946295-61-7, Pfaffen-Beerfurth, S. 969 f.
  8. Karl Schwarz: Albertine von Grün und ihre Freunde – Biographieen und Briefsammlung mit historischen und literaturgeschichtlichen Anmerkungen. Leipzig 1872, S. 15–16 (Digitalisat).
  9. Marie-Louise Seidenfaden und Brigitte Köhler: „…jetzt sind wir in Amerika“ – Südhessen in der Neuen Welt – Berichte und Briefe. Hrsg.: Museum Schloss Lichtenberg. 1. Auflage. Museumsverlag Schloss Lichtenberg, Fischbachtal 1988, ISBN 3-923366-04-3, S. 1–2, 3, 4, 7.
  10. Frederick Sheely Weiser: The Weiser family – a genealogy of the family of John Conrad Weiser, the elder (d. 1746) Prepared on the two hundred fiftieth anniversary of his arrival in America, 1710–1760. Hrsg.: John Conrad Weiser Family Association. Manheim 1960, OCLC 593239, S. 8, 219–230.
  11. Mary K. Klinger: The Klingers – From the Odenwald, Hesse, Germany, Ca. 1610-1989. Gateway Pr., Baltimore 1989, OCLC 20796966, S. 29, 38, 41.
  12. Marcel Boßler: Der berühmte Sturm-und-Drang-Dichter Friedrich Maximilian von Klinger aus Frankfurt mit geklärten Odenwälder Wurzeln. In: Hessische familiengeschichtliche Vereinigung e. V. (Hrsg.): Hessische Genealogie. Jahrgang 3, Heft 2, 2020, ISSN 2626-0220, S. 27–29 (GenWiki).
  13. Hans Schneider: Der Musikverleger Heinrich Philipp Bossler 1744–1812. Mit bibliographischen Übersichten und einem Anhang Mariane Kirchgeßner und Boßler. Selbstverlag Hans Schneider, Tutzing 1985, ISBN 3-7952-0500-X, S. 15.
  14. Diethard Köhler: Familien in Billings, Nonrod, Meßbach, Steinau, Hausen, Lichtenberg 1635–1750. Band III: Adreßbuch vorderer Odenwald 1635–1750. Ober-Ramstadt 1987, OCLC 74995810, Hausen und Lichtenberg: Familien vor 1700.
  15. Marcel Bossler: Eine kleine Schrift die Genealogie und Abkunft des Hofbüchsenmachers zu Darmstadt Johann Peter Boßler (Bosler) beleuchtend sowie die Historie, Bedeutung und den Ursprung des frühen Geschlechts der Boßler über das Amt Lichtenberg nach Darmstadt und Neckarsteinach betreffend. Hrsg.: Marcel Bossler. Band I. – Geschichte der hessischen Familie Boßler. Selbstverlag M. Bossler, Bad Rappenau 2019, ISBN 978-3-00-063737-7, S. 16.
  16. Marcel Christian Boßler: Er war nicht zu Zella geboren! Der Hessen-Darmstädtische Hofbüchsenmacher Johann Peter Boßler und seine Dynastie. In: Gesellschaft für Historische Waffen- und Kostümkunde e. V. (Hrsg.): Waffen- und Kostümkunde – Zeitschrift für Waffen- und Kleidungsgeschichte. Band 62, Heft 2. Druck- und Verlagshaus Louis Hofmann, 2020, ISSN 0042-9945, S. 158–159.
  17. Carl Schwartz: Albertine von Grün und ihre Freunde – Biographien und Brieffssammlung mit historischen und literargeschichtlichen Anmerkungen. Ernst Fleischer, Leipzig 1872, S. 12 (Digitalisat).
  18. Karl Wagner (Hrsg.): Briefe aus dem Freundereis von Göthe, Herder, Höpfner und Merck – Eine selbständige Folge der beiden in den Jahren 1835 und 1838 erschienenen Merckischen Briefsammlungen. Leipzig 1847, S. 60 (Digitalisat).
  19. Johann Wolfgang Goethe: Johann Wolfgang Goethe Briefe – Historisch-kritische Ausgabe. Hrsg.: Georg Kurscheidt, Norbert Oellers und Elke Richter. de Gruyter, Berlin 2014, ISBN 978-3-05-006504-5, S. 345 (Digitalisat).
  20. Johann Wolfgang Goethe: Goethe-Jahrbuch. Hrsg.: Ludwig Geiger. Band 3. Frankfurt a. M. 1882, S. 272 (Digitalisat).
  21. siehe Deutsche Biografie
  22. Otto Magnus von Stackelberg (Hrsg.): Genealogisches Handbuch der estländischen Ritterschaft, Bd.: 1, Görlitz, [1931], S. 28.
  23. Christoph Hering: Friedrich Maximilian Klinger – Der Weltmann als Dichter. de Gruyter, Berlin/Boston 2019, ISBN 978-3-11-000371-0, Lebensabriß, S. 20 (Digitalisat).
  24. Volker Meid: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren, 2. aktualisierte und erweitere Auflage, Reclam, Ditzingen, 2006 ISBN 978-3-15-017664-1
  25. Johann Wolfgang Goethe: Goethe - Kunstwerk des Lebens. Biografie. Hrsg.: Rüdiger Safranski. Carl Hanser Verlag, München 2013, S. Dreizehntes Kapitel (Digitalisat).
  26. RAI Universität Karlsruhe
  27. Bernhard Fabian: Handbuch deutscher historischen Buchbestände. Finnland, Estland, Lettland und Litauen. Band 7.2, Georg Olms Verlag, 1998, S. 117
  28. Max Rieger: Friedrich Maximilian Klinger - sein Leben und Werke. Bergsträsser, Darmstadt 1880, OCLC 185545778.
  29. Rieger, Friedrich Maximilian Heinrich Leonhard. Hessische Biografie. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  30. Das Leidende Weib (Ausschnitt) online
  31. online Das Trauerspiel
  32. online Die neu Arria
  33. online)
  34. Theil 1 online), (Theil 2, Orpheus
  35. Theil 3: Orpheus
  36. Friedrich Paldamus: Deutsche Dichter und Prosaisten von der Mitte des 15. Jahrhunderts bis auf unserer Zeit – Nach ihrem Leben und Wirken geschildert. Zweite Abtheilung. – Zweiter Band. Verlag B. G. Teubner, Leipzig 1861, S. 328 (Digitalisat).
  37. Martin Ludwig Schlesinger: Methode Toussaint-Langenscheidt – Langenscheidts Sachwörterbücher Land und Leute in Rußland. 2. Auflage. Langenscheidt, Berlin-Schöneberg 1909, OCLC 63923971, S. 4.