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Bernhard Fabian

deutscher Literatur- und Buchwissenschaftler

Bernhard Fabian (* 29. September 1930 in Waldenburg) ist ein deutscher Literatur- und Buchwissenschaftler.

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LebenBearbeiten

Fabian studierte Anglistik, Amerikanistik, Geschichte und Philosophie an der Philipps-Universität Marburg und wurde dort 1955 mit einer Arbeit zu Alexis de Tocquevilles Amerikabild promoviert. 1960 folgte die Habilitation. 1962 erhielt er einen Lehrstuhl an der Universität Münster. Fabian war bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1996 Professor für Anglistik in Münster und Direktor des dortigen englischen Seminars sowie des Institutum Erasmianum.

Er hat bedeutsame Beiträge auf dem Gebiet der Buch- und Bibliothekswissenschaft vorgelegt. Sein 1983 erschienenes Werk Buch, Bibliothek und geisteswissenschaftliche Forschung[1] gab den Anstoß für die Sammlung Deutscher Drucke. Zu seinen bekanntesten Werken zählt die Herausgabe des Handbuchs der historischen Buchbestände.[2]

EhrungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bernhard Fabian: Buch, Bibliothek und geisteswissenschaftliche Forschung. Zu Problemen der Literaturversorgung und der Literaturproduktion in der Bundesrepublik Deutschland. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1983 (= Schriftenreihe der Stiftung Volkswagenwerk, 24). Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf 2013: Digitalisat
  2. Bernhard Fabian: Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland, Österreich und Europa. Digitalisiert von Günter Kükenshöner, Hildesheim 2003 (Digitalisat).
  3. Seite des Instituts für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU Berlin.
  4. Max-Herrmann-Preis 2007.
  5. Bibliothek & Information Deutschland (BID): Wesentliche Impulse für die buchgeschichtliche Forschung: Bernhard Fabian erhält die Karl-Preusker-Medaille 2013. (PDF; 198 kB) 26. September 2013, abgerufen am 26. September 2013.
  6. Seite der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V.