Française des Jeux (Lotterie)

Lotterie

La Française des Jeux (kurz FdJ) ist die staatliche Lotto-Gesellschaft Frankreichs. Mit einem Umsatz von 8,553 Milliarden Euro (2004) ist sie die fünftgrößte Veranstalterin von Lotterien weltweit. Es gibt insgesamt über 40.000 Verkaufsstellen, im Durchschnitt nehmen 29 Millionen Spieler an den Ziehungen teil, das Spielsystem ist "6 aus 49". FdJ beteiligt sich auch an der europäischen Lotterie Euro Millions.

La Française des Jeux
Rechtsform S.A.
ISIN FR0013451333
Sitz Boulogne-Billancourt, Frankreich
Leitung Stéphane Pallez[1]
Branche Wetten, Lotterie
Website www.fdjeux.com
www.groupefdj.com

FdJ betreibt auch sämtliche Sportwetten in Frankreich, mit Ausnahme der Pferderennen, die in den Zuständigkeitsbereich der privaten Gesellschaft PMU fallen. Der erzielte Gewinn (im Jahr 2004 waren es 2,33 Milliarden Euro) fließt vollständig in die französische Staatskasse. Das Geld kommt kulturellen sowie sozialen Projekten zugute und wird auch für die Nachwuchsförderung im Sport verwendet. Darüber hinaus ist FdJ der Hauptsponsor des gleichnamigen Radsport-Teams.

2018 verzeichnete die Lotteriegesellschaft Wetteinsätze von 15,8 Milliarden Euro und schüttete Gewinne von 10,7 Milliarden Euro aus.[2] 2018 brachte das Unternehmen dem Staat 3,3 Milliarden Euro Steuern ein.[3] Die FdJ ging 2018 ebenfalls eine Partnerschaft mit der NBA ein.[4] 2019 senkte der französische Staat seinen Anteil an dem Unternehmen von 72 auf 20 Prozent und verkaufte 52 Prozent des Unternehmens an der Börse.[5] 2020 entschied sich FdJ im Bereich Sportwetten mit der eigenen Marke ParionsSport expandieren zu wollen. Aus diesem Grund wurde die bereits bestehende Partnerschaft mit der NBA ausgeweitet.[4]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. groupefdj.com: Notre gouvernance, abgerufen am 8. April 2020
  2. FAZ Nr. 260, 8. November 2019, S. 27.
  3. FAZ Nr. 260, 8. November 2019, S. 27.
  4. a b Stephan Naumann: FDJ weitet NBA-Deal aus. 25. Dezember 2020, abgerufen am 23. Februar 2021.
  5. FAZ Nr. 260, 8. November 2019, S. 27.