Nexity

französisches Unternehmen

Nexity ist ein französisches Unternehmen in der Immobilienbranche.

Nexity S.A.

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Rechtsform Société Anonyme
ISIN FR0010112524
Gründung 2000
Sitz Paris, FrankreichFrankreich Frankreich
Leitung Alain Dinin (Chairman und CEO)[1]
Mitarbeiterzahl ~10.000
Umsatz 4,1 Mrd. Euro[2]
Branche Immobilien
Website www.nexity.fr
Stand: 2018

Hintergrund und GeschichteBearbeiten

Das Unternehmen wurzelt in der Baufirma Férinel, die ab 1974 aus dem Baugeschäft für Industriebauten ausstieg und sich fortan auf das Geschäft mit Wohnungsimmobilien konzentrierte. Diese Umstrukturierung geschah auf Betreiben von Bernard Arnault, der nach seinem Eintritt in den Familienbetrieb seinen Vater davon überzeugt hatte, das Hauptaugenmerk vom Baugeschäft auf das Immobiliengeschäft umzulenken. Die Firma expandierte innerhalb Frankreichs und investierte unter anderem in Paris. 1995 übernahm der Mischkonzern Compagnie Générale des Eaux (CGE) einen Großteil der Immobilienaktivitäten von Férinel. Doch schon bald darauf brachten die verschiedenen Aktivitäten in den unterschiedlichsten Branchen das Unternehmen in eine Schieflage, so dass das Unternehmen sich einer massiven Restrukturierung unterzog. Dabei wurde das Immobiliengeschäft in der neu gegründeten Tochtergesellschaft Compagnie Générale d'Immobilier et de Services (CGIS) konzentriert und wenig später vom Hauptkonzern CGE, der sich unter dem Namen Vivendi fortan hauptsächlich auf seine Medienaktivitäten konzentrierte, abgestoßen.

Als selbständige Immobiliengesellschaft geriet CGIS rund um die Jahrtausendwende in Probleme und musste seine Beteiligungen an den Hotelketten Accor und Pierre et Vacances an den Konkurrenten Unibail verkaufen. Nach einem Management-Buy-out rund um Stéphane Richard und Alain Dinin im Jahr 2000 änderte das Unternehmen seinen Namen in Nexity. Unter der Leitung von Dinin, der die Geschäftsführung 2003 übernommen hatte, ging das Unternehmen 2004 an die Börse, wo es später im CAC Mid 60 sowie im Next 150 gelistet war.

2020 gilt Nexity als Europas größter börsennotierter Entwickler für Wohnimmobilien. Im März 2020 gelang der Einstieg in den deutschen Immobilienmarkt mit der Übernahme von 65 % der Firmenanteile der Pantera AG (Köln).[3][4]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nexity: Gouvernance d'enterprise abgerufen am 25. März 2019
  2. Nexity: Groupe abgerufen am 25. März 2019
  3. Nexity beteiligt sich an Pantera: Französischer Immobilienkonzern kauft in Deutschland zu, Handelsblatt vom 9. März 2020, abgerufen 8. Juni 2020
  4. Französische Nexity steigt mit 65% bei der Pantera AG ein, Polis-Magazin vom 9. März 2020, abgerufen 8. Juni 2020