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GeographieBearbeiten

Flaach liegt auf 360 m ü. M. im Zürcher Weinland am Nordabhang des Irchels. Das Gebiet der Gemeinde misst 1016 ha, wovon 345 ha Wald sind. 248 ha dieser Waldfläche stehen im Eigentum der Gemeinde. Flaach zählt gegen 1400 Einwohner.

PolitikBearbeiten

Die SVP hat 52,68 %, die SP 9,05 %, die glp 7,49 %, die FDP 7,22 %, die EDU 5,63 %, die EVP 5,34 %, die BDP 4,77 %, die Grünen 4,06 % und die CVP 2,10 % der Wählerstimmen (Nationalratswahl 2011).[3]

Gemeindepräsident ist Walter Staub (FDP) (Stand Dezember 2017).

WappenBearbeiten

Blasonierung:

In Rot ein Eichenzweig mit aufrechter goldener Eichel und drei grünen Blättern, überhöht von einer goldenen Hirschstange.

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1467 90
1640 577
1727 797
1836 1.002
1850 1.087
1860 1.103
1900 852
1941 716
1950 758
1980 871
2000 1.164
2006 1.196
2012 1.331

WirtschaftBearbeiten

In Flaach sind eine Reihe von KMUs tätig. Auch Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten bestehen: Zwei Tankstellen, eine Bäckerei, eine Metzgerei, eine Volg-Filiale sowie mehrere Restaurants versorgen die lokale Bevölkerung und bieten Arbeitsplätze. Wer nicht in Flaach einen Arbeitsplatz hat, arbeitet in der Region Winterthur, im Umfeld des Flughafens Zürich-Kloten oder in der Agglomeration Zürich.

VerkehrBearbeiten

Zwei Postautolinien erschliessen die Gemeinde dem öffentlichen Verkehr. Mit dem Postauto ist die Verbindung nach Winterthur und Rafz gewährleistet. Die nächsten Bahnhöfe sind jedoch Henggart und Rafz. Die Rheinbrücke verbindet den Ort mit Rüdlingen.

Kultur und FreizeitBearbeiten

In Flaach existiert ein Männerchor[4] mit längerer Tradition. Erste Aufzeichnungen über ein Chor-Gesangswesen in Flaach gehen zurück bis ins Jahr 1835[5], drei Jahre später wurde in Flaach ein Gesangstag eingeführt[6]. 1885 erhielt der Verein eine eigene Vereinsfahne (dieses Datum ist aufgrund eines Brandes 1908, bei dem auch Akten vernichtet wurden, nicht gesichert)[7], die ein Jahr später offiziell eingeweiht wurde.[8]

Ebenfalls gibt es in Flaach eine Brass Band, die Brass Band Posaunenchor Flaach[9]. Die christliche Brass Band spielt nach englischem Vorbild. Sie nimmt seit einigen Jahren regelmässig am Brass Band Wettbewerb in Montreux teil in der 2. Stärkeklasse und war schon vermehrt sehr erfolgreich. Der Verein wurde im Jahr 1935 als christlicher Posaunenchor Flaach gegründet und behielt den christlichen Glauben bis heute.

Flaach war bereits mehrfach (zuletzt 2017) Veranstaltungsort des mehrtägigen HEAVENSTAGE FESTIVALS[10] das vom GodiWyland organisiert wird. Dabei arbeiten die beiden evangelischen Kirchengemeinden Flaachs (reformierte Kirche Flaachtal und evangelisch-methodistische Kirche (EMK) Flaach) mit 5 umliegenden Kirchengemeinden des Zürcher Weinlands zusammen.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band I: Die Bezirke Affoltern und Andelfingen (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 7). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1938. DNB 365803030.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 20. September 2017.
  3. Nationalratswahlen 2011: Hochrechnung, Resultate, Stimmbeteiligung. (Memento des Originals vom 3. April 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.statistik.zh.ch Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 3. Juni 2016.
  4. Männerchor Flaach
  5. Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten der Stadt und Landschaft Zürich, Friedrich Vogel, 1841, Seite 207
  6. Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten der Stadt und Landschaft Zürich, Friedrich Vogel, 1841, Seite 208
  7. Erwin Akeret, Andelfinger Zeitung, 1. Juli 1985, Seite 1
  8. Neues Bülacher Tagblatt, 29. Mai 1986, Rubrik „Heute vor 100 Jahren“
  9. Brass Band Posaunenchor Flaach
  10. HEVENSTAGE FESTIVAL: Dreitägige Openair im Zürcher Wyland!